Verfasst am: 22.07.2008, 13:36 |
|
|
| Thesken |
|
|
| |
| Anmeldedatum | 03.06.2008 | | Beiträge | 152 | | Wohnort | NRW |
|
|
|
 |
 |
 |
|
Ich hatte wegen der Kosten auch im Vorfeld per E-Mail angefragt und das mit der Stückzahl, für die ich kein Honorar kriege, gehört im Vertrag festgelegt. Deshalb würde ich den Vertrag vor dem Hochladen schon anfordern und Entsprechendes abklären. Das ist kein Problem bei Shaker, die beantworten alle E-Mails ganz freundlich und richten sich auch nach den Wünschen des Autors.
Liebe Grüße,
Theresa |
|
|
|
|
Verfasst am: |
|
|
|
|
Verfasst am: 22.07.2008, 15:04 |
|
|
| Thorsten |
|
 |
| |
| Anmeldedatum | 07.06.2008 | | Beiträge | 503 | | Wohnort | Saarland |
|
|
|
 |
 |
 |
|
Hallo, Theresa.
Erst einmal herzlichen Glückwunsch zu den vier Vorbestellungen!
Shaker Media wird mir immer sympathischer.
Ich wollte mir ebenfalls mal, wenn genügend Zeit da ist, einen Testzugang auf deren Seite einrichten, um mir das Geschehen innerhalb mal anzusehen.
Hätte dazu nur eine Frage. Kann man seinen Zugang jederzeit dort mit einem einfachen Klick wieder löschen oder sollte man sich nur registrieren, wenn man auch vorhat innerhalb des nächsten Jahres ein Buch dort zu veröffentlichen?
(Info: Habe nämlich auch vor, mein nächstes Buch (wird noch ein paar Monate dauern) dort zu veröffentlichen, darum möchte ich ganz sicher gehen und mir alles mal selbst anschauen.)
Grüße! |
|
_________________ Der deutsche Jackie Chan Filmführer | ISBN: 978-3-86858-102-7
Boose-Nacht-Geschichten | ISBN: 978-3-8370-2599-6 |
|
|
|
 | |  |
Verfasst am: 22.07.2008, 15:07 |
|
|
| Körsten |
|
|
| |
| Anmeldedatum | 15.03.2008 | | Beiträge | 66 | | Wohnort | Düsseldorf |
|
|
|
 |
 |
 |
|
Ich habe eine ganz untypisch schwammige E-Mail von Shaker erhalten bezüglich meiner Anfrage, ob die ISBN zukünftig nicht mehr 35,-- sondern 50 Euro kostet. Erst mal ist man gar nicht auf meine Frage eingegangen, was mir etwas sauer aufstößt, weil es ein bisschen danach ausschaut, als ob man hier der Antwort ausweichen und mich für dumm verkaufen wolle (was ich ja auch bin ;o), aber so knallhart auf's Dach, dat mag i nun och nicht).
Man schrieb mir "es hat lediglich eine Modifizierung bezügl. der Deckung der Vorkosten gegeben. Während die Autoren diese früher vorab und direkt bezahlt haben, werden die Vorkosten nun mit den ersten fälligen Autorenhonoraren der ersten Exemplare verechnet. Wie viele Exemplare das sind, ist von Buch zu Buch unterschiedlich. Sind die Kosten gedeckt, gehen die Honorare dann dem Autor zu."
Nach einer zweiten Anfrage nach dem genauen Preis der ISBN, antwortete man mir:
"wir haben nun Vorkosten von rd 50 Euro angesetzt, da neben der ISBN weitere Kosten zu beachten sind, die vormalig von uns übernommen wurden. Ich denke, die Regelung ist human und angemessen, da wir unseren Autoren ansonsten ein völlig druckkostenfreies Publizieren anbieten. Unser Konzept dient dazu, Autoren den Weg zur eigenen Publiaktion zu erleichtern. Unser Ziel ist in erster Linie die Kostendeckung, Gewinne darüber hinaus sind natürlich wünschenswert, entstehen aber nie zu Ungnsten unserer Autoren."
Als ich Erstaunen darüber äußerte, dass pauschal 50 Euro für eine ISBN und die Meldung an die VLB aber recht hoch seien (mehr macht ein Dienstleistungsverlag in meinen Augen nicht), kam folgende Mail zurück:
"in Anbetracht der Tatsache, dass wir die Herstellkosten für die Autoren übernehmen, finde ich einen Betrag von rd 50 EUR nicht zu teuer.
Nehmen wir als Beispiel einmal ein Buch, das in der Herstellung 11 Euro kostet und dessen Autor 30 Exemplare anfordert. Dann bezahlen wir 30 x 11 EUR, 330 Eur, + ca. 30 Bestellexemplare, was dann nochmal 330 EUR sind, ingesamt also 660. Das wiederholt sich bei jedem Nachdruck, zumind. in Bezug auf die gelagerten Bestellexemplare: Im Erfolgsfall sollte im Laufe der Zeit eine Kostendeckung erzielt werden. Tritt dieser Erfolgsfall jedoch nicht ein, haben allein wir die Unkosten!
Die Vorkosten muss außerdem nur der bezahlen, dessen Exemplare die angegebene Anzahl an Verkäufen ereicht. Wer darunter bleibt, muss auch nicht zahlen."
Hm, Klein Dummchen bleibt jetzt etwas ratlos zurück. |
|
|
|
|
 | |  |
Verfasst am: 22.07.2008, 15:16 |
|
|
| Thorsten |
|
 |
| |
| Anmeldedatum | 07.06.2008 | | Beiträge | 503 | | Wohnort | Saarland |
|
|
|
 |
 |
 |
|
| Zitat: | | Tritt dieser Erfolgsfall jedoch nicht ein, haben allein wir die Unkosten! |
Das finde ich höchst seltsam. Warum richten sie dieses neue System ein, wenn sie dadurch mehr Nachteile erleiden können als zuvor?!  |
|
_________________ Der deutsche Jackie Chan Filmführer | ISBN: 978-3-86858-102-7
Boose-Nacht-Geschichten | ISBN: 978-3-8370-2599-6 |
|
|
|
Verfasst am: |
|
|
|
|
 | |  |
Verfasst am: 22.07.2008, 15:20 |
|
|
| Thesken |
|
|
| |
| Anmeldedatum | 03.06.2008 | | Beiträge | 152 | | Wohnort | NRW |
|
|
|
 |
 |
 |
|
Körsten, das macht aber durchaus Sinn, da Shaker im Gegensatz zu bod immer(!) einige Exemplare auf Lager legt, um schnell liefern zu können. Darüber hinaus rechnet Shaker glaube ich keine Versandkosten bei Bestellungen über deren Bookshop, d. h. die Gewinnmarge des Verlags ist entsprechend kleiner.
Die ungenaue Preisangabe liegt meines Erachtens daran, dass jeder Autor eine andere Autorenmarge hat und deshalb zwei Autoren wohl nie auf genau die gleiche Summe bei x bzw. y Exemplaren kommen würden. Dazu kommt, dass man verschieden hohe Autorenmargen je nach Vertriebszweig hat. Bei mir wurde auch ein Durchschnitt errechnet. Wenn ich die Anzahl Exemplare nur über Shaker vertreibe, zahle ich knapp 60 EUR, wenn ich nur über den Buchhandel verkaufe, nur knapp über 40 EUR.
Alles in allem denke ich, dass die rund 50 EUR bei dem guten Service und der Lagerhaltung nicht zuviel sind, vor allem, weil man ohne Erfolg auch keine Kosten hat.
Aber im Endeffekt muss ja jeder für sich entscheiden
@ Thorsten: Ich habe gerade in meinem Account nachgeschaut, unter Einstellungen -> Profil ist ein Button "Account löschen". Sollte also kein Problem sein, einen Probeaccount einfach so wieder zu löschen, wenn es dir nicht zusagt.
Liebe Grüße,
Theresa |
|
|
|
|
 | |  |
Verfasst am: 22.07.2008, 15:25 |
|
|
| Thorsten |
|
 |
| |
| Anmeldedatum | 07.06.2008 | | Beiträge | 503 | | Wohnort | Saarland |
|
|
|
 |
 |
 |
|
| Thesken hat Folgendes geschrieben: | @ Thorsten: Ich habe gerade in meinem Account nachgeschaut, unter Einstellungen -> Profil ist ein Button "Account löschen". Sollte also kein Problem sein, einen Probeaccount einfach so wieder zu löschen, wenn es dir nicht zusagt.
Liebe Grüße,
Theresa |
Vielen Dank für den Hinweis!  |
|
_________________ Der deutsche Jackie Chan Filmführer | ISBN: 978-3-86858-102-7
Boose-Nacht-Geschichten | ISBN: 978-3-8370-2599-6 |
|
|
|
Verfasst am: 23.07.2008, 08:54 |
|
|
| hwg (Moderator) |
|
 |
| |
| Anmeldedatum | 24.04.2007 | | Beiträge | 3930 | | Wohnort | A 8786 Rottenmann |
|
|
|
 |
 |
 |
|
| Auf literaturcafe.de steht ein interessantes Interview mit dem shaker-boss. |
|
|
|
|
Verfasst am: 23.07.2008, 10:21 |
|
|
| Thesken |
|
|
| |
| Anmeldedatum | 03.06.2008 | | Beiträge | 152 | | Wohnort | NRW |
|
|
|
 |
 |
 |
|
Danke für den Tip, klingt ja schonmal ganz gut
Hab dann direkt auch noch den Blog-Eintrag gelesen und bin mir immer sicherer, für meinen ersten Roman die richtige Entscheidung getroffen zu haben
Liebe Grüße,
Theresa |
|
|
|
|
 | |  |
Verfasst am: 23.07.2008, 13:59 |
|
|
| Körsten |
|
|
| |
| Anmeldedatum | 15.03.2008 | | Beiträge | 66 | | Wohnort | Düsseldorf |
|
|
|
 |
 |
 |
|
Hallo Theresa,
besagtes Interview mit Herrn Joseph Lammertz von Shaker Media auf Literaturcafe.de (http://www.literaturcafe.de/was-macht-eigentlich-shaker-media/#comment-5249) verwirrt mich noch mehr. Dort steht, ich zitiere, "dass für die Shaker-Autoren
tatsächlich keinerlei Kosten anfallen. Die notwendige ISBN, der
kostenpflichtige Eintrag im Verzeichnis lieferbarer Bücher (VlB), all
das finanziert Shaker Media."
Das stimmt genauso wenig wie die Angabe, dass der Verlag keine Cover selbst entwirft. Ich habe dort selbst mein Cover in Auftrag gegeben, als Entwurf kostet es 55 Euro, wenn sie es nach den eigenen Angaben machen, neu werden es dann 110 Euro. Herr Lammertz behauptet, der Verlag verdiene nicht daran - das sehe ich doch etwas anders. Die Dame aus der Grafikabteilung, mit der ich mein Cover entworfen habe, war unter einer gewöhnlichen Shaker Media E-Mail Adresse (@shakermedia.de) zu erreichen, also was soll da das Gerede von wegen "Shaker selbst korrigiert oder lektoriert die Texte nicht und gestaltet auch nicht den Buchumschlag. Dies muss der Autor selbst übernehmen. Kann er das nicht oder kennt er niemanden, der dies für ihn übernehmen kann, so vermittelt Shaker gerne entsprechende Dienstleister. Lammertz betont ausdrücklich, dass man zwar bei diesen Dienstleistern günstiger Konditionen für Shaker-Autoren erhalten kann, dass Shaker selbst jedoch an diesen vermittelten Geschäften nicht verdient und keine Provision erhält."
Das ist in meinen Augen ganz frech gelogen. Mir scheint, seit die auf einem aufsteigenden grünen Ast sind, verschiebt sich auf einmal die Geschäftsmoral.
Auch der Spruch, dass man bei Shaker nicht alles an Manuskripten annähme und keine ungenügenden Cover, finde ich eigenartig: »Wir machen den Autor auf diese Schwachstellen aufmerksam und sagen ihm, dass wir das Buch gerne bei Shaker veröffentlichen würden, dass dazu aber z. B. ein besseres Cover notwendig ist.>>
Ja, dann schau sich doch einer mal die Großzahl der Cover an, die bei Shaker existiert. Wenn dort eine Qualitätsauswahl getroffen wurde, ist die ähnlich verheerend wie bei BoD. Versteht mich nicht falsch, ich finde das okay, dass man solche Cover veröffentlicht, aber dann soll man nicht damit werben, man würde nicht alles annehmen. Das gaukelt einem Autoren vor, er hebe sich von der Masse ab, nur weil er von Shaker Media den "Zuschlag" erhalten hat. Mein eigenes Manuskript wurde innerhalb 24 Std. "geprüft" und für druckreif gehalten, wie kann man sich innerhalb so kurzer Zeit eine Meinung über ein Manuskript bilden und es als gewinnbringend einstufen? In meinen Augen gar nicht.
| Thesken hat Folgendes geschrieben: | Danke für den Tip, klingt ja schonmal ganz gut
Hab dann direkt auch noch den Blog-Eintrag gelesen und bin mir immer sicherer, für meinen ersten Roman die richtige Entscheidung getroffen zu haben
Liebe Grüße,
Theresa |
|
|
|
|
|
 | |  |
Verfasst am: 23.07.2008, 14:30 |
|
|
| Thesken |
|
|
| |
| Anmeldedatum | 03.06.2008 | | Beiträge | 152 | | Wohnort | NRW |
|
|
|
 |
 |
 |
|
Hallo Körsten,
das mit der Covererstellung ist allerdings verwunderlich. Was Lektorat und Korrektorat angeht, steht aber auch auf der Homepage, dass sie die Autoren an Lektoren oder Korrektoren vermittelt.
Und der Kostenfaktor: Mal angenommen, ein Buch verkauft sich nicht ein einziges Mal oder ein Autor lässt ein Buch nur für sich selber drucken und bestellt es ein paar Mal, dann kündigt er den Vertrag. Da Shaker Media die Kosten mit den Honoraren verrechnet, bekommen sie ohne Buchverkäufe auch die Kosten nicht erstattet. Somit würde es den Autor tatsächlich nichts kosten. Und bei den Autorenexemplaren zahlt man die Herstellungskosten, während man bei bod z. B. deutlich höhere Preise für Kleinstmengen zahlt.
Die Überprüfung der Manuskripte mag zwar nicht lange dauern, aber im GEgensatz zu anderen POD-Dienstleistern wollen sie vor Vertragsabschluss das Manuskript oder zumindest eine Leseprobe sehen, um das Manuskript einschätzen zu können. (Wenn das bei bod oder lulu auch so ist, korrigiert mich bitte.) Das zeigt mir dann doch, dass sie zumindest drübergucken, um sich einen groben Eindruck zu verschaffen.
Aber du hast Recht, manche Sachen sind ziemlich schwammig formuliert. Ich komme trotzdem gut mit dem Verlag klar und fühle mich gut betreut, da man auf Nachfrage auch die schwammigen Sachen erklärt und beantwortet bekommt und der Verlag auf den Autor und seine Wünsche eingeht. Mal abwarten, was die Zukunf bringt (hoffentlich meine Autorenexemplare in einwandfreier Qualität )
Liebe Grüße,
Theresa
P.S.: Wer noch mehr/andere Kritikpunkte oder schlechte Erfahrungen hat, immer her damit, lange kenne ich den Verlag ja auch noch nicht. Vielleicht täuscht mein erster Eindruck ja doch. |
|
|
|
|
 | |  |
Verfasst am: 23.07.2008, 15:24 |
|
|
| Thesken |
|
|
| |
| Anmeldedatum | 03.06.2008 | | Beiträge | 152 | | Wohnort | NRW |
|
|
|
 |
 |
 |
|
HAb grade mal bei Shaker im Bookshop nach mir gesucht, und ich steh tatsächlich schon drin
Dabei habe ich bisher noch nicht einmal die Druckfreigabe erteilt ...
Das ging ja echt fix
Da muss ich wohl nochmal nachhaken, ob meine Änderungen jetzt so übernommen wurden und ich den Druck also freigeben kann, damit neben meinem Namen auch endlich das Cover zu sehen ist ...
Liebe Grüße,
Theresa |
|
|
|
|
 | |  |
Verfasst am: 23.07.2008, 15:50 |
|
|
| hawepe |
|
 |
| |
| Anmeldedatum | 15.04.2007 | | Beiträge | 2300 | | Wohnort | Berlin |
|
|
|
 |
 |
 |
|
Hallo Theresa,
| Thesken hat Folgendes geschrieben: | | Die Überprüfung der Manuskripte mag zwar nicht lange dauern, aber im GEgensatz zu anderen POD-Dienstleistern wollen sie vor Vertragsabschluss das Manuskript oder zumindest eine Leseprobe sehen, um das Manuskript einschätzen zu können. |
Ich hatte mich auf der Leipziger Buchmesse mit Herrn Lammertz unterhalten. Sie schauen sich das Thema an, ob es sich voraussichtlich verkaufen lassen wird, sowie den Text, ob er halbwegs fehlerfrei ist. Ich wurde z.B. auf einen Grammatikfehler auf dem Cover aufmerksam gemacht.
Beste Gruesse,
Heinz. |
|
|
|
|
 | |  |
Verfasst am: 23.07.2008, 17:41 |
|
|
| Arachne |
|
 |
| |
| Anmeldedatum | 28.03.2008 | | Beiträge | 193 | | Wohnort | Niedersachsen |
|
|
|
 |
 |
 |
|
Körsten hat geschrieben:
| Zitat: | Dort steht, ich zitiere, "dass für die Shaker-Autoren
tatsächlich keinerlei Kosten anfallen. Die notwendige ISBN, der
kostenpflichtige Eintrag im Verzeichnis lieferbarer Bücher (VlB), all
das finanziert Shaker Media." |
Ich denke, gemeint ist, daß Shaker für den Autor vorfinanziert, ggf. sogar eine beträchtliche Zeitspanne lang (wenn das Buch sich nicht so recht verkauft, die Anzahl der "richtig" verkauften Exemplare bis zur Deckungssumme hängt ja von der Autorenmarge ab), und der Autor sozusagen erst mal nichts von seinem Konto abheben muß.
Und was das Cover angeht: ich habe mein Projekt über die Schritte auf der Internet-Seite von Shaker hochgeladen. Der Schritt, wo man die Bindungsart angeben muß, kommt zuerst, bei mir sollte es gebunden (kaschiert) sein. In einem späteren Schritt konnte man sich Standard-Layouts aussuchen, offengestanden für mich mit ein Grund zu Shaker zu gehen, ich selbst könnte kein Cover produzieren. Soweit so gut.
Irgendwann bekam ich dann eine email, die von mir übermittelten Maße wären falsch, weil es noch keine Standard-Layouts gäbe für gebundene Bücher, und die Überarbeitung für 55,-€ wurde mir angeboten. Daraufhin schrieb ich zurück, daß das aber nirgendwo angegeben wäre (letztendlich hätte ich die 55,-€ halt ausgegeben, aber etwas geärgert habe ich mich schon). Ich bekam eine Antwort, das wäre richtig, und weil es nicht angegeben gewesen wäre, würde die Grafikerin das kostenlos für mich erledigen . Fand ich sehr nett!
Ansonsten bin ich bisher sehr zufrieden, auch mit den Farb-Probeausdrucken. Mal sehen, wie das fertige Buch wird... #
Sigrid |
|
|
|
|
 | |  |
Verfasst am: 29.07.2008, 16:51 |
|
|
| Körsten |
|
|
| |
| Anmeldedatum | 15.03.2008 | | Beiträge | 66 | | Wohnort | Düsseldorf |
|
|
|
 |
 |
 |
|
Ist schon eigenartig. Leute, die früher von BoD überzeugt waren, wechseln zu Shaker Media. Andere, wie ich, die Shaker Media bevorzugt haben, landen jetzt wieder bei BoD. Ich hätte nicht gedacht, dass ich mich so hätte täuschen können. Aber wie heißt es so schön? Man lernt nie aus.
Meine Anfragen an Shaker Media - wie die ominösen Vorkosten in Höhe von 50 Euro zu rechtfertigen sind, die der Autor trägt und die nachwievor auf der Verlags-Webseite nicht genannt werden; Herrn Lammertz Behauptungen auf literaturcafe.de, dass der Autor keinerlei Kosten hat und Shaker Media alle Kosten übernimmt; die Behauptung, dass im Hause Shaker Media keine Cover entworfen werden und nicht am Autoren verdient wird - sind leider nur mit pauschalen Werbesätzen seitens des Verlages beantwortet worden. Schlimmer noch, man verwies mich auf Herrn Lammertz, der in wenigen Tagen wieder zurück ist und die Sache telefonisch mit mir bereden will, was ich aber dankend abgelehnt habe.
Belabert oder gar überredet werden - das ist das letzte, was ich jetzt noch will.
Der Verlag Shaker Media an sich ist in Ordnung, und auch die positiven Erfahrungen, die andere hier mitgeteilt haben, teile ich. Mir persönlich stinkt jedoch dieses Image, das Shaker sich auf einmal aufbauen will - diese 100%ige Abkehr vom Print on demand Anbieter hin zu etwas besseren, einmaligen, ach, so Autoren-freundlichen.
Es begann mit den massiven E-Mail Belästigungen von ehemaligen BoD Autoren (oder Noch-BoD-Autoren) und geht jetzt so weit, dass behauptet wird, auf den Autoren kämen keinerlei Kosten für ISBN, Listung in VlB zu, was schlichtweg falsch ist. Shaker Media dreht, meines Erachtens, den Spieß sehr geschickt um. Angeblich muss ich als Autor keine ISBN und VlB Listung zahlen, weil es mit dem Verkauf meiner Bücher verrechnet wird bzw. der Ausschüttung der Autorenmarge. Nur, zahle ich im Endeffekt nicht trotzdem für die ISBN und die Listung im VlB? Ob nun in bar, als Überweisung oder in Form von verringerter Autorenmarge - unterm Strich zahlt nicht Shaker Media diese Kosten, wie Herr Lammertz in seinem Interview behauptet, sondern der Autor. Deswegen ist in meinen Augen die Aussage, Shaker Media übernehme alle Kosten, schlichtweg falsch. Für einen unbedarften Autoren drängt sich der Eindruck auf, er könne tatsächlich kostenfrei publizieren, was aber nicht richtig ist.
Die angepriesenen Vorteile - wenn ein Autor kein Buch verkauft, geht er kostenfrei aus der Sache hervor - ist in meinen Augen Augenwischerei. Shaker nimmt nach eigenen Aussagen nur Autoren in ihr Programm auf, von denen man überzeugt ist, dass die Kasse später stimmt. Also, von vornherein werden Autoren ausgesucht, wo man weiß, dass sie das eine oder andere Buch verkaufen werden, sprich man weiß, die Vorkosten werden auf jeden Fall durch Einbehaltung der ersten Autorenmargen wieder hereinkommen.
Ansich ist an dieser Praktik nichts auszusetzen - wenn man über die Lobhudelei hinweg sieht und nichts dagegen hat, dass ein Verlag sich in ein falsches rühmliches Licht setzt. Fakt ist nur, dass die ISBN und die Listung im VlB jetzt 50 Euro kosten. Modifizierung der Vorkosten nennt sich das bei Shaker Media. Erst nach zweiter Nachfrage wurde ich über die tatsächliche Höhe dieser Vorkosten aufgeklärt. Hätte ich nicht nochmals nachgefragt, man hätte mich in dem Glauben gelassen, die Vorkosten lägen weiterhin bei 35 Euro für eine ISBN. Davon mal abgesehen denke ich, kann man von so einem Verlag erwarten, dass er jegliche Änderung seiner Kosten auf seiner Webseite widergibt. Ich meine, das ist nicht zu viel verlangt. Stattdessen nimmt man bei Shaker Media einfach gänzlich den 35 Euro Passus von der Webseite und unterrichtet nicht einmal die Kundschaft, die sonst in dem hauseigenen Newsletter über jegliche Änderungen der Webseite informiert werden.
Früher hat die ISBN bei Shaker Media 35 Euro gekostet, jetzt sind es 50 Euro. Bei BoD sind es nachwievor 39 Euro. Auf Nachfrage, womit dieser abrupte Ansprung der Kosten gerechtfertigt sei, wurde mir gesagt, der Verlag lege sich die Bücher der Autoren ja auch auf Lager und hätte dadurch quasi Lagerkosten und trage ein Risiko mit. Ein Risiko, das der Verlag meines Erachtens in Form höherer Vorkosten direkt an den Kunden weitergibt. Man ging sogar so weit mir ein Rechenbeispiel vor Augen zu führen. 30 Bücher x 11 Euro als Kleinauflagenbestellung, die aufs Lager gelegt wird, und dieselbe Menge noch mal als Lagerbestand für kommende Bestellungen. Somit habe der Verlag angeblich ein Risiko von ca. 600 Euro zu tragen. Dass ein Autor, der seine 30 Bücher bar bezahlt und sich nach Hause liefern lässt, statt einzulagern, seinen Teil der 300 Euro bereits beglichen hat und der Verlag 30 Bücher sicherlich nicht zum selben Herstellungspreis tragen muss, wie er an den Autoren weitergibt - davon war nicht die Rede. Um es kurz zu machen, ich fühlte mich regelrecht übertölpelt.
Wenn auf der Webseite von Shaker Media transparent und klar ersichtlich stehen würde, was an Kosten auf den Autoren zukommt, wäre das alles kein großes Thema. So entsteht für mich der Eindruck, als wolle man den unbedarften Autoren über's Ohr hauen - zugegeben mit sehr freundlichen und zuvorkommenden Mails. Man fühlt sich wohl bei Shaker, so wohl, dass man später diese Vorkosten, (die einem vorab nicht mitgeteilt werden oder erst nach drängendem Hinterfragen) in Kauf nimmt, eben weil es dort alles so nett und freundlich ist.
Wer mit derartigen Geschäftspraktiken keine Probleme hat, der wird sich bei Shaker Media wohl fühlen und diesen Verlag sicherlich als besten Print on demand Anbieter wählen. Ich für meinen Teil werde mein Glück auf's Neue bei BoD versuchen. |
|
|
|
|
 | |  |
Verfasst am: 29.07.2008, 22:06 |
|
|
| hawepe |
|
 |
| |
| Anmeldedatum | 15.04.2007 | | Beiträge | 2300 | | Wohnort | Berlin |
|
|
|
 |
 |
 |
|
Hallo,
| Körsten hat Folgendes geschrieben: | | der wird sich bei Shaker Media wohl fühlen und diesen Verlag sicherlich als besten Print on demand Anbieter wählen. |
Wer meint, es gaebe "den besten Anbieter", der begeht meiner Meinung nach einen gravierenden Fehler.
Meine ersten Buecher habe ich beim Engelsdorfer Verlag verlegt, weil sich meine Vorstellungen mit ihm damals am besten verwirklichen liessen. Fuer den Autoren-Ratgeber und ein weiteres Buch habe ich mich fuer Shaker entschieden, nicht weil er besser ist, sondern weil er besser zu diesen Projekten passt und mich die Pflichtexemplare bei Engelsdorf stoeren.
Jeder Dienstleister hat seine Staerken und Schwaechen. Ich kann nur in jedem Einzelfall erneut ueberlegen, worauf es mir bei einem konkreten Projekt besonders ankommt und danach den Dienstleister auswaehlen.
Beste Gruesse,
Heinz. |
|
|
|
|
Forum für Books on Demand bzw. BOD Autoren » Erfahrungsberichte
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben. Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten. Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten. Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen. Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen. Du kannst Dateien in diesem Forum nicht posten Du kannst Dateien in diesem Forum nicht herunterladen
|
Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Seite 2 von 9
Gehe zu Seite Zurück 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9 Weiter
|
|
| | |