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Verfasst am: 30.07.2008, 15:21 |
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| Körsten |
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| Anmeldedatum | 15.03.2008 | | Beiträge | 66 | | Wohnort | Düsseldorf |
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Ich denke, die Wahl des Anbieters ist sehr Genre abhängig. In deinem Fall - wechselnde Sachebuch Projekte - scheint es angebracht, zwischen den Anbietern zu springen und sich den für das Projekt angebrachten Dienstleister herauszupicken.
Im Belletristik Bereich liegen die Dinge anders. Ich habe meine Romane, und die möchte ich möglichst beim selben Anbieter veröffentlicht sehen. Die Bedürfnisse sind quasi bei jedem Roman gleich, da es sich um Belletristik handelt und auch jeweils die selbe Zielgruppe angesprochen wird, sprich Preisklasse, Vertriebsmöglichkeiten, etc. bleiben dieselben. Da macht es für mich keinen Sinn, jedes Mal aufs Neue die Anbieter zu prüfen, das möchte ich auch gar nicht. Wenn ich bei einem Anbieter generell zufrieden bin und er die Preise nicht astronomisch in die Höhe schraubt, bin ich relativ loyal und bleibe auch dort, selbst wenn andere Anbieter zwei Euro billiger sind. Im Belletristik Bereich ist das halt möglich, deswegen gibt es in diesem Genre durchaus die Möglichkeit, sich den "besten Anbieter" für längere Zeit herauszupicken. Bei Sachbüchern, und damit wechselnden Themen und Zielgruppen, ist es natürlich angebracht, bei jedem neuen Projekt den Markt neu zu prüfen. |
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Verfasst am: |
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Verfasst am: 30.07.2008, 22:14 |
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| Frank-Freres |
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| Anmeldedatum | 13.04.2008 | | Beiträge | 9 | | Wohnort | Luxemburg |
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Hallo,
also die Änderung der Regelung für die ISBN - Kosten war doch im letzten Shaker Media Newsletter enthalten. Maßgeblich ist letztendlich doch der Vertrag den man abschließt und nicht die Erläuterungen auf den www-Seiten. Der Mustervertrag ist bei Shaker auch auf der Seite mit den Kalkulationen (Honrare etc.) verfügbar. Auch dort ist unschwer die Verrechnung der Vorlaufkosten nachzulesen. Für mich ist dieses Thema daher überhaupt nicht kritikwürdig. Nun zur Frage ob diese Regelung eine Verbesserung darstellt oder nicht. Shaker Media geht für diese Kosten zunächst in Vorleistung und für uns Autoren besteht keine Zahlungspflicht. Also eine klare Verbesserung. Läuft das Buch nicht gut, trägt Shaker Media die Kosten alleine. Für mich genau das Unterscheidungungsmerkmal zwischen Verlag und Dienstleister. Was soll daran nicht gut sein ?
Gruß
Frank |
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_________________ In der Ruhe liegt die Kraft |
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Verfasst am: 31.07.2008, 05:22 |
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| Körsten |
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| Anmeldedatum | 15.03.2008 | | Beiträge | 66 | | Wohnort | Düsseldorf |
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Hallo Frank,
du hast recht, im letzten Newsletter war von einer Neukostenregelung die Sprache, aber nicht in welcher Höhe, vielleicht irre ich mich da aber auch.
Diesen Newsletter bekommst Du jedoch nur, wenn Du Dich dafür bei Shaker Media angemeldet hast, sprich einen Account angelegt hast. Warum sollte der normale Besucher das anfangs tun, wenn er sich erstmal nur über die Kosten informieren will? Der normale User erfährt über den Kalkulationsrechner keinerlei Informationen über etwaige Vorkosten/ISBN/VlB Listung, da wird Dir lediglich der reine Herstellungspreis und Dein Verkaufspreis errechnet. Hier fehlt die nötige Transparenz, um dem Autoren aufzuzeigen, was wirklich auf ihn zukommt.
Bei BoD wirst Du z.B. sofort beim Rechner auf die 39 Euro hingewiesen, die bei Anforderung einer ISBN fällig werden. Bei Shaker Media steht dort nichts, außer ich habe das übersehen. Im Muster Vertrag, den man sich anschauen kann, entdecke ich dort übrigens auch nichts von einer 50 Euro Vorkosten Listung, und auch nicht, wie die seitens des Verlages verrechnet werden. Dies geschieht wiederum erst, wenn man mit Shaker einen Verlag abgeschlossen hat, dann ist in diesem Vertrag natürlich alles geregelt - muss es ja auch -, aber bis zum Vertragsabschluss ist es ein langer Weg. Wie gesagt, an der Regelung an sich, dass Shaker in Vorleistung tritt, ist nichts zu sagen, aber sie sollten es auch klar und deutlich auf Ihrer Webseite darlegen.
Du hast auch Recht, dass Shaker in Vorleistung für diese Kosten tritt und für den Autoren keinerlei Zahlungspflicht besteht. In dem Interview auf literaturcafe.de (siehe Beitrag von Hans) mit Herrn Lammertz liest sich die Sache aber anders, eben, dass Shaker Media alle Kosten für den Autor übernimmt, und das ist eben nur die halbe Wahrheit. Man sollte es klar ausdrücken, wie es ist, statt die Sache zu verschleiern und den Eindruck aufkommen zu lassen, es kämen keine "Kosten" auf den Autoren zu: Die Vorkosten in Höhe von 50 Euro werden über das Autorenhonor abgetragen. Letztendlich zahlt der Autor über seine verkauften Erstexemplare, nicht der Verlag. Es sind die ersten verkauften Bücher, für die Dir als Autor die Autorenmarge entgeht. Es ist also Dein Geld, nicht das von Shaker, das hier für die Vorleistung in Anspruch genommen wird.
Das Hautpmerkmal zwischen Dienstleister und Verlag ist nachwievor der große Brocken Marketing. Ein richtiger Verlag kümmert sich um den Vertrieb deines Buches, ein Dienstleister nicht. Ein richtiger Verlag stundet auch nicht Dein Autorenhonor für ISBN Kosten, im Gegenteil, da bekommt man - wenn man gut ist - noch einen Vorschuss. Aber ich denke, wir sind uns alle im Klaren, dass der Shaker und BoD etc. Dienstleister sind. |
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Verfasst am: 31.07.2008, 08:11 |
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| Frank-Freres |
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| Anmeldedatum | 13.04.2008 | | Beiträge | 9 | | Wohnort | Luxemburg |
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Hallo Körsten,
also im Musterverlagsvertrag auf der Kalkulationsseite von Shaker steht es in §5 im ersten Satz. Demanch verzichtet der Autor für X Exemplare auf ein Honorar. Ich finde das ausreichend und deutlich.
Aber in der Annahme man bezahle dies mit seinem eigenen Geld, muss ich dir leider widersprechen. Denn man verzichtet ja auf das entsprechende Honorar und erwirbt auf diesen Betrag somit keinen Anspruch. Das ist also nie eigenes Geld geworden. Vielmehr liegt hier einfach eine eigenständige Honorarvereinbarung bzw. Vertragsformulierung vor. Der Herr Lammertz von Shaker Media hat diesbezüglich im Interview bei Literaturcafe.de also schon die Wahrheit gesagt.
Diesbezüglich finde ich die Vergleiche mit BoD daher nicht sonderlich passend. Die müssen darauf ausdrücklich hinweisen, da man für die ISBN eine Rechnung bekommt und den Betrag vom eigenen Konto an BoD überweisen muss und zwar unabhängig vom Verkaufserfolg.
Außerdem hat Thesken auch über eine gewisse Flexibilität bei Shaker berichtet. Vielleicht trifft das auch einzelne Modalitäten oder Vertragspassagen zu.
Gruß
Frank |
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_________________ In der Ruhe liegt die Kraft |
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Verfasst am: |
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Verfasst am: 31.07.2008, 11:19 |
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| Bärentante |
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| Anmeldedatum | 30.05.2007 | | Beiträge | 779 | | Wohnort | bei Frankfurt/M. |
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| Sehe ich das richtig? Wenn die X Exemplare überhaupt nicht verkauft werden, dann legt Shaker drauf. Ob die das bei der derzeitigen Schreibwelle lange durchhalten? |
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_________________ Liebe Grüße
Christel |
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Verfasst am: 31.07.2008, 11:43 |
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| Thesken |
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| Anmeldedatum | 03.06.2008 | | Beiträge | 152 | | Wohnort | NRW |
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@ Frank, richtig, bei mir haben die sich recht flexibel gezeigt. Ich verzichte natürlich auch auf das Honorar für X Exemplare, aber der Passus mit der Online-Veröffentlichung wurde bei mir ohne Diskussion komplett aus dem Vertrag gestrichen. Sämtliche anderen Fragen wurden mir freundlich und zügig beantwortet, so dass ich innerhalb von wenigen Tagen nach Erhalt des ersten Vertrags die endgültige Version vorliegen hatte, die ich dann unterschrieben habe.
Meine Druckfreigabe ist seit Montag bei Shaker, so dass ich euch bald auch meine Erfahrungen mit der Qualität mitteilen kann. Im Bookshop bin ich auf jeden Fall schon seit einigen Tagen gelistet
Liebe Grüße,
Theresa
P.S.: @ Bärentante: Das ist so richtig, allerdings fordert Shaker eine Leseprobe an, bevor sie einen Vertrag anbieten. Wenn sie also der Meinung sind, kein einziges Buch davon verkaufen zu können, werden sie es wohl ablehnen  |
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Verfasst am: 31.07.2008, 13:38 |
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| Körsten |
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| Anmeldedatum | 15.03.2008 | | Beiträge | 66 | | Wohnort | Düsseldorf |
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Hallo Frank,
danke für den Hinweis mit Paragraph 5 im Mustervertrag, das hatte ich tatsächlich übersehen.
In diesem Mustervertrag - deswegen heißt er wohl u.a. auch so - wird ein Autorenhonorar von 9.96 Euro angegeben und es heißt, der Autor ist mit 5 verkauften Exemplaren an den Vorlaufkosten für die Produktion beteiligt. MIR wurde von Shaker Media erklärt - und wenn es anders sein sollte, berichtige mich bitte -, dass die Vorlaufkosten pauschal 50 Euro betragen. Das käme dann auch hin bei einem Autorenhonoar von 9.96 x 5 Exemplaren = 50 Euro.
Nur, wer bekommt 9,96 Euro Autorenhonorar? Bei mir wurde damals ein Honorar von 2.97 Euro angegeben (Hardcover mit 236 Seiten und Leinenbezug). Mag sein, dass Du auf 9.96 Euro kommst, dann kommst du mit 5 verkauften Exemplaren schnell auf die Vorlaufkosten.
Bist Du jedoch da drunter, wie ich mit 2.97 Euro, hieße das, bei meinen ersten verkauften 16 Exemplaren würde das Autorenhonor einbehalten werden. Herr Lammertz kann das drehen und wenden, wie er will, Fakt ist jedoch, dass dem Autor eine Autorenmarge von letztendlich 50 Euro nicht ausgezahlt wird. Wenn Du sagst, das wäre "eigentlich nie eigenes Geld" muss ich sagen, gehst du mit deinem Geld recht freizügig um ;o) Sicherlich sind diese 50 Euro nie von deinem Konto abgegangen - dank dieser Regelung werden sie aber auch nie auf dein Konto eingehen.
Warum die Beantragung einer ISBN und die Listung im VlB nun auf einmal 50 Euro kosten, konnte mir aber noch keiner bei Shaker Media erklären. Früher hat das 35 Euro gekostet. Wenn man böse sein will, könnte man sagen, Shaker lässt sich die längere Wartezeit auf sein Geld - es kann ja durchaus eine Weile dauern, bis das Geld durch die verkauften Exemplare reinkommt - mit einem Aufschlag von 15 Euro bezahlen. |
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Verfasst am: 31.07.2008, 15:58 |
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| joker123 |
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| Anmeldedatum | 25.02.2008 | | Beiträge | 41 |
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Sehe ich das richtig, dass für dich 50 Euro zu viel sind??
Bei Shaker zahlst du keinen Cent Datenhaltungskosten (im Gegensatz zu Bod).
Bei Shaker bekommst du freie Rezensionsexemplare (bei BodClassic ist dies nicht der Fall).
Jetzt hol`nochmal deinen Taschenrechner raus und rechne nach, bei welchem Verlag du letztendlich mehr zahlst. |
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Verfasst am: 01.08.2008, 13:11 |
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| Körsten |
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| Anmeldedatum | 15.03.2008 | | Beiträge | 66 | | Wohnort | Düsseldorf |
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| joker123 hat Folgendes geschrieben: | Sehe ich das richtig, dass für dich 50 Euro zu viel sind??
Bei Shaker zahlst du keinen Cent Datenhaltungskosten (im Gegensatz zu Bod).
Bei Shaker bekommst du freie Rezensionsexemplare (bei BodClassic ist dies nicht der Fall).
Jetzt hol`nochmal deinen Taschenrechner raus und rechne nach, bei welchem Verlag du letztendlich mehr zahlst. |
Hallo Joker,
ich hab jetzt mal meinen Taschenrechner rausgeholt, hust, keuch, ganz schön verstaubt das Ding ...
Ja, Joker, 50 Euro sind mir zu viel.
Bei BoD bekomme ich für 39 Euro im Grunde dieselbe Leistung, nur ist da noch eine Listung im Barsortiment inklusive, die zahlst du bei Shaker drauf durch eine höhere Herstellungssumme. Will heißen, für 50 Euro legen die sich bei Shaker zwar deine Bücher auf Lager, du bist aber nicht im Barsortiment gelistet (nichts da mit bol.de, libri.de, buch.de). Bei Amazon bist du dann "nur" über den Marketplace gelistet. Find ich etwas mager für 50 Euro.
Zum Vergleich: Bei BoD bin ich für 39 Euro "ordentlich" bei Amazon gelistet, und zusätzlich im Barsortiment, also bei bol.de, libri.de etc.etc.
Gut, es dauert mit der Lieferung, das geht dann nicht immer so flott und ich habe 1.99 Euro monatlich als Datenerhaltungsgebühr, ABER:
Bei Shaker zahle ich 17.85 pro Exemplar (man beachte, OHNE Barsortiment) und bei BoD 15.60 (MIT Barsortiment), da hab ich dann die 1.99 Euro schnell wieder raus.
(Kleiner Tipp: Schau dir mal die bei Amazon gelisteten Shaker Media Bücher an. Du wirst sehen, ein Großteil ist nicht im Barsortiment und nur über Shaker als Marketplace Anbieter gelistet.)
P.S. Mein Taschenrechner sagt mir übrigens, dass ich bei BoD genauso kostenlose Rezensionsexemplare bekomme. Wieso meinst du, dass man das dort nicht bekommt? Oder sollte ich mal die Batterien an meinem Taschenrechner austauschen??? Shaker schickt die genauso wahllos raus wie BoD. Dort gibt es ein Forumlar, wo du die Kontaktdaten der jeweiligen Pressestelle angeben musst. Genauso wie bei BoD. |
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Verfasst am: 01.08.2008, 20:31 |
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| Frank-Freres |
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| Anmeldedatum | 13.04.2008 | | Beiträge | 9 | | Wohnort | Luxemburg |
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Hallo Körsten,
leider muss ich dir auch bezüglich dieses Postings widersprechen. Du hast eine falsche Sichtweise der Dinge und bringst Kosten und Einnahmen durcheinander. Die ISBN- und Datenhaltungsgebühren von BoD sind Kosten und entstehen unabhängig von deinen Buchverkäufen.
Werden keine Bücher verkauft, was im Belletristikbereich zeitweise durchaus passiert, fällt deine Verrechnung von Datenhaltungsgebühren und Handesspanne aus. Verkauft wird dein Buch vielleicht, die Kosten enstehen aber ganz sicher.
Dann vergleichst Du bei Shaker und BoD Preise inklusive Barsortiment und sprichst davon wieviel du zahlst. Du bezahlst diese Beträge aber nicht, vielmehr meinst du vermutlich wieviel in deiner Kalkulation für Herstellkosten und Rabatt für das Barsortiment vom Endverkaufspreis abgezogen wird und wieviel du bekommst bzw. dann als Honoraranteil ausgezahlt wird.
Jedoch sind BoD und Shaker Media in diesem Punkt sowie in vielen anderen Punkten gar nicht vergleichbar, da es sich wie bereits erwähnt um völlig unterschiedliche Konzepte und Angebote handelt. Die von dir erwähnte Listung im Barsortiment bei BoD und die echte Präsenz im Barsortiment bei Shaker Media (und teilweise bei BoD) sind völlig unterschiedlich. Ich sprach zuletzt auf der Buchmesse mit dem Einkaufsleiter eines Barsortiments darüber. Tausende Bücher sind demnach im Barsortiment gelistet aber nur mit langen Bestellzeiten lieferbar. Das ist nicht Sinn und Zweck des Barsortiments. Da steht dann bei Amazon, bol etc. Lieferzeit 3-5 Wochen und laut besagtem Einkaufsleiter wird nur wenig bzw. ein ganz kleiner Prozentsatz dieser Bücher überhaupt bestellt. Wirklich wichtig ist dagegen die echte Präsenz im Barsortiment, also die Bücher die vom Barsortiment erworben werden, auf Lager sind und zur sofortigen Auslieferung zur Verfügung stehen. Das sind die Bücher die tatsächlich auch gekauft werden. Deshalb passt dein Vergleich in diesem Punkt sowie auch sonst nicht. Der Vergleich zwischen Shaker Media und BoD ist nicht so einfach möglich. Bei Shaker Media bekommst du eine persönliche Beratung und individuelle Betreuung sowie z.B. ein Referenzexemplar vor dem Druck. Weiterhin viele Aussattungsvarianten und manche Extrawünsche werden berücksichtigt. Für uns Autoren sind z.B. die Kosten für die Autorenexemplare entscheidend. All das und mehr spielt eine Rolle, das weisst du sicherlich selbst gut. Da kann man nicht einfach 39,- Euro einem anderen Betrag gegenüberstellen und davon ausgehen die Leistung sei gleich.
Die Modifikation der ISBN Gebühren die dich bei Shaker so sehr zu stören scheint, finde ich sehr autorenfreundlich. Angenommen du veröffentlichst bei Shaker 3 Romane. Einer läuft gut (z.B. wegen der Thematik) , die beiden anderen Bücher finden kaum Käufer. Somit werden bei Shaker nur 50.- Euro mit deinem Honorar für das erfolgreiche Buch verrechnet, bei den beiden anderen Büchern kaum etwas. Teilst du den Gesamtbetrag nun durch 3 ist die ganze Sache für dich viel günstiger als jetzt von dir erwartet. Und dieses Szenario ist gar nicht unwahrscheinlich. Deshalb stehe ich dieser neuen Regelung bei Shaker recht positiv gegenüber. Die bekommen ihre Gebühren also nicht in jedem Fall für jedes Buch und in jedem Monat, sondern nur im Erfolgsfall. Ist wirklich in Ordnung und für mich als Autor so ideal.
Gruß
Frank |
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_________________ In der Ruhe liegt die Kraft |
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Verfasst am: 02.08.2008, 05:37 |
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| Körsten |
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| Anmeldedatum | 15.03.2008 | | Beiträge | 66 | | Wohnort | Düsseldorf |
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Hallo Frank,
der Joker sprach von Rezensionsexemplar, nicht von Referenzexemplaren. Rezensionsexemplare kannst du sowohl bei Sahker als auch bei BoD kostenlos bestellen.
Ein kostenloses Referenzexemplar gibt es auch bei Shaker nicht. Jedenfalls musste ich meins mit 22.95 Euro bezahlen. Vielleicht hat sich das jetzt aber auch mit der Modifizierung der Kosten geändert, keine Ahnung.
Mir ist schon klar, was ein Barsortiment ist. Bin ich bei BoD im Barsortiment automatisch gelistet, habe ich teils Lieferzeiten von 3-6 Wochen. Das kommt darauf an, wie gut dein Titel läuft. Aber wenigstens bin ich für 39 Euro überhaupt dort gelistet. Bei Shaker bin ich das für 50 Euro nicht. Das kommt TATSÄCHLICH extra hinzu, eben in Form eines höheren Herstellungspreis, das wurde mir persönlich von der Dame von Shaker erklärt. Möchte ich im Barsortiment gelistet sein, würde ich mit 17.85 Euro Herstellungspreis nicht hinkommen. Bei BoD komme ich mit 15.60 Euro hin und bin IM Barsortiment gelistet, wenn auch mit langen Lieferzeiten, aber ich bin zumindest überhaupt drin.
Wenn ich pro Monat nicht mal ein verkauftes Buch habe, sollte ich eventuell überlegen, ob BoD Fun etwas für mich ist, dann muss ich 1.99 Euro nicht zahlen und mich auch nicht 5 Jahre binden.
Wie schon bei Joker erwähnt, man kann die Sache mit den Kosten und Einnahmen und vom-Konto-ab, nicht-vom-Konto-weg-gewesen drehen und wenden, wie man will, es bleibt bei Shaker bei 50 Euro Vorkosten. Die zahlst Du, wenn auch in Form deines Autorenhonorars. 50 Euro werden dir Fakt nicht ausbezahlt. Für mich sind das nicht eingenommene Gelder, und damit Kosten.
Shaker und BoD liegen ziemlich dicht beieinander. Shaker ist in meinen Augen das bessere Übel, weil sie nicht on demand drucken, sondern weil sie die Bücher auf Lager haben, kostenlos aus ihrem Buchshop versenden und du eben deine Vorkosten nicht gleich überweisen musst, sondern sie in Form von Autorenhonorar gestundet werden. Dafür sind sie aber in den Herstellungskosten um einiges höher - jedenfalls bei mir. Bei Shaker bekommst du eine kostenlose Leseprobe ins Autorenprofil gesetzt, was auch gut ist, bei BoD zahlst du das drauf. Dazu muss man sagen, dass dieser Buchshop wahrscheinlich ähnlich tot ist wie der von BoD und letztendlich nur das Positive bleibt, dass es keine Versandkosten gibt, wenn du da bestellst. Shaker nun als ein ganz anderes Geschäftsmodell hinzustellen, kann ich nicht ganz nachvollziehen.
Die Modifikation bei Shaker mit den 50 Euro ist autorenfreundlich, wenn man kaum Bücher verkauft. Bei einem ca. Honorar von 3 Euro pro Buch, müsstest du 16 Bücher verkaufen, um das wieder raus zu haben. Wenn man nicht mal 16 Bücher verkaufen kann, ist auch dieses Projekt vielleicht eher ein Fun Projekt und sollte dann gleich ohne ISBN laufen. Shaker sagt aber ja selbst, dass sie sich - angeblich - die Manuskripte gut aussuchen, also werden sie von vornherein nur solche wählen, die diese Hürde auf jeden Fall nehmen und wo die 50 Euro auch wieder reinkommen. Willst du dort 3 Bücher verlegen, wirst du so oder so deine 50 Euro in Form eines Honorars zahlen müssen, bzw. es wird dir weniger ausgezahlt. Bei einem verkaufsarmen Buch zu sparen, macht in meinen Augen keinen Sinn, weil sie solche Bücher gar nicht erst annehmen. Rein hypothetisch betrachtet brauche ich ein Buch, von dem ich annehme, nicht einmal 16 Exemplare verkaufen zu können (nur wenn ich unter dieser Marke bleibe, spare ich mir bei einer ca. Marge von 3 Euro die 50 Euro) gar nicht erst veröffentlichen. Da kann ich gleich BoD Fun wählen - und da zahle ich dann auch wirklich nichts, jedenfalls im ersten Monat. Bei Shaker scheint das alles nur autorenfreundlich, aber sie nehmen doch derart verkaufsschwache Projekte gar nicht erst an - glaubt man dem Interview von Herrn Lammertz, dass sie tatsächlich eine Auslese betreiben - und somit kann man als Autor nicht hoffen, um diese 50 Euro herumzukommen.
Lieber Frank, ich möchte dir das nicht ausreden. Wenn Shaker das Beste für dich scheint, und Du dich dort wohl fühlst, ist das klasse. |
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Verfasst am: 02.08.2008, 09:33 |
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| Thesken |
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| Anmeldedatum | 03.06.2008 | | Beiträge | 152 | | Wohnort | NRW |
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So, bevor sich hier eine falsche Vorstellung festsetzt:
Bei Shaker zahlt man das Barsortiment nicht mit höheren Herstellungskosten!
Um es mal zu erklären: Bei bod hat man immer die gleiche Autorenmarge, ganz egal, über welchen Verkaufsweg.
Bei Shaker hingegen wird unterschieden. Der Verkauf über den Verlag, der Verkauf über den Buchhandel (mit glaube ich 25 % Rabatt) und der Verkauf über das Barsortiment (mit 40 % Rabatt). Natürlich müssen diese Rabatte vom Verkaufspreis abgezogen werden können, ohne dass man in die Miesen kommt, deshalb müssen die Bücher mit Barsortiment teurer verkauft werden. Die Herstellkosten bleiben aber gleich, d. h. wenn der Autor ein Buch selber verkauft, verdient er logischerweise auch mehr daran, wenn der Verkaufspreis durch Barsortimentslistung teurer verkauft werden muss.
Ich selber habe mich gegen das Barsortiment entschieden, weil ich dann mein Buch nochmal über einen Euro teurer machen müsste, mit einer Marge von ca. 10 Cent über Barsortiment. Meine Margen für Verkäufe über Shaker oder den Buchhandel wäre dann aber natürlich noch um einiges höher als jetzt.
Ich habe aber letztens erst gelesen, dass inzwischen viele Buchhandlungen immer mehr auch direkt beim Verlag bestellen und nicht mehr über Barsortiment, von daher hoffe ich, dass es sich nicht zu negativ für mein Buch auswirkt;)
Liebe Grüße,
Theresa |
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 | Was mich interessiert .. |  |
Verfasst am: 05.08.2008, 17:43 |
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| Danny |
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| Anmeldedatum | 15.11.2007 | | Beiträge | 184 |
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Mein Shaker Buch ist nun auch bei Amazon gelistet (seit heute). Allerdings kann man über Amazon direkt keines meiner Werke bestellen, sondern SHAKER erscheint als Drittanbeiter. Über diesen WEg muß der Kunde aber 3 Euro Versandkosten extra zahlen, was ich nicht gut finde. Da ich auch mein Erstwerk (BOD) bei Amazon habe, möchte ich, dass meine Interessenten die Möglichkeit haben, beide Bücher zusammen über Amazon zu kaufen.
Ich habe mal geschaut. EInige Bücher von Shaker sind tatsächlich über Amazon erhältlich (meist die von 2007) und die neueren Bücher nur über Shaker als Drittanbieter.
KEnnt jemand die Regelung? Ich möchte UNBEDINGT, dass mein Shaker Buch über Amazon direkt gekauft werden kann und dies nicht 3 Euro extra Versandkosten für meine Leser fordert  |
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 | Re: Mein erster Roman bei Shaker Media |  |
Verfasst am: 05.08.2008, 17:45 |
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| Danny |
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| Anmeldedatum | 15.11.2007 | | Beiträge | 184 |
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| Thesken hat Folgendes geschrieben: | So, da es langsam ernst wird, möchte ich mal meine ersten Erfahrungen schildern.
Ich habe mich für Shaker Media entschieden, da sie aus meiner Sicht einige Vorzüge gegenüber bod bieten:
- keine Vertragsbindung (Kündigungsfrist 1 Monat)
- keine monatliche Grundgebühr
- bessere Lieferfristen, da immer eine kleine Menge der Bücher auf Lager liegt
Meine bisherigen Fragen (vieeeele Fragen) wurden sehr freundlich und recht zügig per E-Mail beantwortet, es wird auf meine persönlichen Wünsche eingegangen (Sonderformat, Coverzeichner wird namentlich in Titelei genannt). Ich darf bereits vor Erscheinen meines Buches eine selbst ausgewählte Leseprobe mit Cover und Klappentext auf meine Homepage stellen. Die Covergröße wurde mir auf NAchfrage nochmal ausgerechnet und bestätigt, obwohl ein Buchrückenrechner auf der Homepage steht und auf meine Entschuldigung für die vielen Fragen kam nur nett zurück: "Das ist kein Problem, fragen Sie ruhig!"
Bisherige Bilanz: Gutes Angebot, sehr nette Betreuung!
Wenn mein Buch fertig ist, melde ich mich auf jeden Fall noch bzgl. der Qualität, da es hier ja einige interessiert, wie gut Shaker Media ist.
Liebe Grüße
Theresa |
Unabhängig von meiner eben gestellten Frage bzgl. der Katalogisierung bei Amazon etc. kann ich diese Aussagen alle KOMPLETT bestätigen! |
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Verfasst am: 05.08.2008, 18:13 |
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| Judith |
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| Anmeldedatum | 05.08.2007 | | Beiträge | 2487 | | Wohnort | Schwobaländle |
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Hallo Danny,
ich kenne mich mit Shaker nicht aus. Aber gerade die Tatsache, dass die meisten Bücher nur über Shaker als Drittanbieter und mit dem Porto zu bekommen sind, ist für mich ein Punkt, der für BoD und gegen Shaker spricht. Die fünfjährige Vertragsbindung mit den 1,99 Euro pro Monat sehe ich als Datenerhaltungskosten nicht nur bei BoD sondern auch bei den Barsortimentern.
Grüßle,
Judith |
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Forum für Books on Demand bzw. BOD Autoren » Erfahrungsberichte
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