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BeitragVerfasst am: 03.06.2008, 19:00
Gigger
 
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Hallo Heinz,

die Preise habe ich schon verglichen. Wenn ich aber nun BOD oder Shaker Media nehme, komme ich sicher billiger davon. Im ANgebot ist natürlcih Lektorat, Korrektorat und Werbung durch den Verlag mit drinnen. BOD macht ja keine Werbung für mein Buch. Wie umfangreich oder gut die Werbung über Novum dann wäre, weiß ich natürlich nicht. Ich hätte halt eine Komplettbetreuung.


Hallo Hakket,

ja, die Bücher müsste ich privat verkaufen. DA ich dann 70% bezahlt habe, müsste ich also alles bekommen, was ich darüber verlange. Wenn ich also den vollen Preis verlange, den sie veranschlagt haben, würde ich ca. € 7 bekommen. ALlerdings ist der Preis ja sehr hoch angesetzt, sodass dies natürlich Kunden, die mich nicht kennen, enorm abschreckt.
Die Produktion selbst zu übernehmen? Ist schon ein interessanter ANsatz. eiß aber nicht, ob ich mich auf dieses Wagnis einlasse. Da gibt es ja schon so einiges zu bedenken. Auf die Druckerei komme ich eventuell zurück, falls ich es mir doch noch überlegen würde.
Ich dachte, dass das Angebot schon um einiges besser wäre.

Nun steh ich hier als wie ein Tor
und bin etwas schlauer als zuvor.

DAnke erstmal euch beiden

Verfasst am:
 


BeitragVerfasst am: 05.06.2008, 19:32
Gigger
 
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noch einen Nachsatz:
Novum will ja einiges an Geld haben, aber das toppt Novum noch.

Eine Freundin schreibt derzeit ebenfalls ein Buch und wurde von einer bei uns lebenden Journalisten angerufen. SIe habe ihren eigenen Verlag gegründet und würde das Buch um € 10.000 verlegen. Da war ich platt. Twisted Evil

BeitragVerfasst am: 05.06.2008, 20:11
Birgit Fabich
 
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W A U shocked eyes

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BeitragVerfasst am: 06.06.2008, 07:32
lverlag
 
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Gigger hat Folgendes geschrieben:
noch einen Nachsatz:
Novum will ja einiges an Geld haben, aber das toppt Novum noch.

Eine Freundin schreibt derzeit ebenfalls ein Buch und wurde von einer bei uns lebenden Journalisten angerufen. SIe habe ihren eigenen Verlag gegründet und würde das Buch um € 10.000 verlegen. Da war ich platt. Twisted Evil


Übrigens gibt es eine Menge junger Autoren, die gar nicht wissen wie das klassische Verlagsgeschäft läuft. Die befassen sich nicht mit der Materie und nach einer kurzen Internetrecherche sind sie der Meinung, dass es der übliche weg wäre, dass der Autor für Veröffentlichungen zahlt. Hier haben es solche 'Verlage' natürlich einfach.

Außerdem spricht die Anzahl von DKZV für die Tatsache, dass es gemeinhin mehr Autoren gibt die für Ihre Veröffentlichung zahlen, als man annehmen möchte,

Ich würde schätzen, dass ca. 10% der Manuskripteinreichungen im Bereich Belletristik bei mir mit der Frage enden, welche Kosten dem Autor für eine Veröffentlichung entstehen shocked eyes

Verfasst am:
 


BeitragVerfasst am: 06.06.2008, 07:51
Dozen-Roses
 
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Gigger hat Folgendes geschrieben:
Hallo Gabriela,

danke für die aufmunternden Worte. Habe heute dem Verlag gemailt und auch bereits eine Antwort bekommen.
u.a. steht dort:
Wir haben Ihr Manuskript aus jährlich über 2.500 einlangenden als eines jener herausgefiltert, dem wir eine Chance am Markt geben, für das wir eine Zielgruppe sehen. Eine Garantie für einen Erfolg können leider weder wir noch irgend jemand anderer geben. Wir bieten Ihnen eine Plattform, um Ihr Manuskript in einem professionellen Umfeld zu veröffentlichen.

Es folgt dann noch die ANkündigung eines Alternativangebotes. Keine Ahnung, wie das aussehen wird, aber ich lass mich mal überraschen.



Nun mal Butter bei die Fische: Ich habe mehrere solcher Verlage getestet. Das sind alles Standardsprüche, um den potentiellen Kunden an Land zu ziehen. Eine Vorabrezension von den Verlagen taugt nur für die Tonne. Selbst wenn das Buch wirklich gut ist, wird es öffentlich nicht anerkannt.

Ansonsten müsste mein erstes Buch ein Welt-Bestseller sein.....

_________________
Gruß von Dozen Roses
"Der Mund ist das Tor vieler Krankheiten und der Ausgang aller Leiden." (Inge Meisel)

Bücher und Mähr

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BeitragVerfasst am: 06.06.2008, 15:55
Gigger
 
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es ist mir schon bewusst, dass diese Sprüche Standardfloskeln sind. Ich bin zwar blauäugig, aber nicht blauäugig, if ya know what I mean.
So manch einer wird darauf anspringen. Ich halte mich an die Fakten und an eure guten Ratschläge und suche weite nach einem normalen Verlag.
Sad

BeitragVerfasst am: 06.06.2008, 16:24
Dozen-Roses
 
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Gigger hat Folgendes geschrieben:
es ist mir schon bewusst, dass diese Sprüche Standardfloskeln sind. Ich bin zwar blauäugig, aber nicht blauäugig, if ya know what I mean.
So manch einer wird darauf anspringen. Ich halte mich an die Fakten und an eure guten Ratschläge und suche weite nach einem normalen Verlag.
Sad



Mach es doch so wie ich (es versuche dann und wann): In der Buchhandlung sehe ich ein Buch, was meiner Kragenweite und Schreibweise entspricht. Dann merke ich mir den Verlagsnamen und schau im NET nach. Wenn es mir passabel erscheint, schicke ich mein Manuskript dorthin.
Wenn ich ehrlich bin, habe ich es bisher nur bei einem (richtigen) Verlag versucht.
Bis auf meine Gedichtesammlung: Da habe ich nun einen Verlag gefunden, dem ich meine Sammlung geschickt habe. Schaun wir mal.

Das Problem zwischen "on Demand" prodzieren und einem richtigen Verlag ist zweifelsohne in der Hauptsache die Werbung und Vermarktung. Und dafür bin ich auch nicht gerade prädestiniert.

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BeitragVerfasst am: 06.06.2008, 19:22
Gigger
 
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Dozen-Roses hat Folgendes geschrieben:


Mach es doch so wie ich .



das hab ich, das hab ich. Von einigen keine ANtwort, andere haben das programm schon voll. Antworten von einigen stehen noch aus.

BeitragVerfasst am: 06.06.2008, 20:34
hawepe
 
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Hallo Rose,

Dozen-Roses hat Folgendes geschrieben:
Das Problem zwischen "on Demand" prodzieren und einem richtigen Verlag ist zweifelsohne in der Hauptsache die Werbung und Vermarktung. Und dafür bin ich auch nicht gerade prädestiniert.


Bloss von Werbung und Marketing kann bei den DKZV meistens auch keine Rede sein.

Eigentlich reicht es doch schon, sich mal in einigen Buchhandlungen umzuschauen und auch mal nach konkreten Titels aus dem anvisierten DKZV zu fragen.

Auch bei Amazon schauen ist nicht verkehrt.

Beste Gruesse,

Heinz.

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BeitragVerfasst am: 07.06.2008, 07:42
Gigger
 
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Hallo Heinz,
in einer Buchhandlung hab ich nicht gefragt, aber bei AMazon geschaut: da finde ich z.B. 318 Einträge zum Novum Verlag. Aber wie gesagt, damals hatte ich noch keine AHnung, dass es sich um einen DKZV handelt.

BeitragVerfasst am: 07.06.2008, 10:44
Hakket (Moderator)
 
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Dass ein Buch aus einem Verlag bei Amazon zu finden ist, sagt erstmal gar nichts. Es gibt sogar DKZV, die extra Geld dafür nehmen, dass ein Buch bei Amazon gelistet wird shocked eyes

Amazon übernimmt jedoch automatisch die Daten vom VLB. Also; wenn ISBN, dann auch amazon.

Hakket

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In jedem Menschen existieren dunkle Orte, für die es keine offizielle Wegbeschreibung gibt. Und wer glaubt, keinen dieser Orte in sich zu tragen, hat den Weg dorthin nur noch nicht gesucht.
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BeitragVerfasst am: 07.06.2008, 13:04
hawepe
 
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Hallo Hakket,

Hakket (Moderator) hat Folgendes geschrieben:
Dass ein Buch aus einem Verlag bei Amazon zu finden ist, sagt erstmal gar nichts.


Natuerlich nicht fuer sich alleine. Aber wenn dort z.B. auch ueberwiegend eine Lieferzeit von 5 bis 6 Wochen zu lesen steht, dann ist der Vorteil gegenueber Book on Demand zumindest in diesem Punkt schon gleich null.

Da die DKZV aber gerade immer auf die Praesenz im Buchhandel abstellen, ist das eben EIN Punkt, den ich immer gleich mal pruefen wuerde.

Beste Gruesse,

Heinz.

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BeitragVerfasst am: 29.07.2008, 12:50
Gigger
 
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So, nachdem ich auch die zwei neuen Angebote abgelehnt habe,bekam ich neulich ein Schreiben, dass ich in der Edition nove veröffentlichen darf.
Kein Druckkostenzuschuss! EInzig: ich muss 40 Bücher abnehmen. Dafür gibts Cover, Korrektur usw.
Ich seh mir da mal den Vertrag genauer an, aber ich glaube, da muss ich nun einfach zuschlagen. 40 Bücher (noch dazu mit Autorenrabatt) krieg ich locker weg. Dazu cover!
Ist auch on demand, aber besser als BOD oder Shaker, wo ich für die Zusatzleistungen ja auch bezahlen muss. Wenn ich die40 Bücher verkaufe, kostet mir das Ganze nämlich gar nichts.
Werde weiter berichten.

PS: Hoffe, dass ich in den nächsten tagen endlich wieder ans Netzb gehe, denn zur Zeit bin ich nur ab und zu mal bei Bekannten im Netz. Also wirds wiede etwas dauern, bis ich hier weiterschreibe.Bin mal gespanntg, was sich inzwischen hier an MEinungen ansammelt.Grüße

BeitragVerfasst am: 29.07.2008, 13:12
Siegfried
 
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Hi!

Das mit den Auflagezahlen und dem Preis dafür finde ich interessant! (das ist jetzt sarkastisch gemeint!)

Woher weiß der Autor eigentlich, ob tatsächlich - sagen wir mal - 3.000 Bücher gedruckt wurden bei einer Selbstkostenbeteiligung von - grob geschätzt - etwa 10.000 Euro?

Hinter diesen Zahlen stecken doch nur irgendwelche Zusagen. Ob die Auflage tatsächlich gedruckt wurde - wer weiß das denn?

Nehmen wir mal an, die "Schmiersohn & Co KG" ist so ein DKZV. Der sagt zum Autor: "Tolles Buch - muss unbedingt veröffentlicht werden. Lässt sich sicher prima verkaufen - eine 3000er Auflage kostet nur 9.999 Euro."

Der Autor, dessen Eitelkeit gebauchpinselt ist bis zum Geht-nicht-mehr, legt das Geld auf den Tisch. Was macht "Schmiersohn & Co KG"? Druckt 500 Stück - per Digitalbuchdruck. Weil 300 Stück an den Autor zum Selbstvertrieb gehen und die restlichen 200 für Alibi-Aktivitäten bereit liegen müssen.

Ein Jahr später meldet sich die "Schmiersohn & Co KG" beim Autor und gesteht kleinlaut ein, dass man mit der Markteinschätzung ein wenig daneben lag - was man bei dem Manuskript überhaupt nicht verstehen könne. Jetzt müsse man die unverkauften 2.500 Exemplare einstampfen - es sei denn, der Autor würde sich bereit erklären, die Restauflage zum Remittentenpreis von 4 Euro das Exemplar zu kaufen. Diese Summe lässt sich ja bei einem Ladenpreis von 12 Euro schnell wieder reinholen, es müsste ja nur ein Drittel der Auflage verkauft werden. Alle Verkäufe danach wären Reingewinn.

Also schnitzt sich der Autot noch einmal 10.000 Euro aus den Rippen. Erst jetzt produziert die "Schmiersohn & Co KG" die 2.500 Bücher, die sich der Autor dann in seine Garage packt und über Jahre wie sauer Bier anpreist.

Macht am Ende 20.000 Euro Ausgaben und eine nicht mehr nutzbare Garage.

Wer kann mit Sicherheit sagen, dass das nicht so abläuft?

Grüße
Siegfried

BeitragVerfasst am: 29.07.2008, 13:18
powbase
 
Anmeldedatum25.03.2008
Beiträge30


Siegfried, Du hast völlig Recht. Klasse Geschäftsidee Smile
Also, man kann es nicht oft genug sagen: FINGER WEG VOM DKZV !
Nochmal NOVUM
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