Verfasst am: 19.06.2008, 14:02 |
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| Bianca |
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| Anmeldedatum | 19.08.2007 | | Beiträge | 203 | | Wohnort | Fürth |
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Ok das mit dem DAS und DASS werde ich in meinem ganzen leben nicht hinbekommen. Da sind schon meine Lehrer dran verzweifelt.
Die prüfung der Rechtschreibung sollte kein Problem sein, aber was zum Teufel ist schon wieder Interpunktion?
War doch ständig Kreide holen, wenn so was wichtiges dran kam.
lg
Bianca |
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Verfasst am: |
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Verfasst am: 19.06.2008, 14:10 |
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| LOFI (Moderator) |
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| Anmeldedatum | 29.04.2008 | | Beiträge | 2676 | | Wohnort | Oslo |
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| Bianca hat Folgendes geschrieben: | Ok das mit dem DAS und DASS werde ich in meinem ganzen leben nicht hinbekommen. Da sind schon meine Lehrer dran verzweifelt.
Die prüfung der Rechtschreibung sollte kein Problem sein, aber was zum Teufel ist schon wieder Interpunktion?
War doch ständig Kreide holen, wenn so was wichtiges dran kam.
lg
Bianca |
Das mit dem "dass" ist ganz einfach:
Wenn das "das" sich auf ein Objekt, Gegenstand, Person etc. bezieht, dann immer mit einem s. Z.B. "Ein Auto, DAS fährt" Hier bezieht sich das "das" auf das Auto. Also mit einem S.
Wenn sich das "dass" auf den Vorsatz bezieht, dann mit 2S. Z.B. "Ich glaube, DASS ich es kann."
Hier bezieht sich das "dass" auf den gesamten Vorsatz "Ich glaube".
Oder anders: Wenn du das "das" mit "welches" ersetzen könntest, dann immer mit einem s. (Eselsbrücke)
Jetzt klar?
LG
Lorenz |
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_________________ Wenn die Augen lachen, feiert die Seele ein Fest;
wenn die Seele erfriert, lacht nur noch der Mund.
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Verfasst am: 19.06.2008, 14:17 |
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| LOFI (Moderator) |
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| Anmeldedatum | 29.04.2008 | | Beiträge | 2676 | | Wohnort | Oslo |
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| Ach ja, Interpunktion ist nichts anderes als Punkt- und Kommasetzung. |
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 | kleine Wiederholungsübung! |  |
Verfasst am: 19.06.2008, 14:20 |
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| Bianca |
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| Anmeldedatum | 19.08.2007 | | Beiträge | 203 | | Wohnort | Fürth |
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Also um das noch mal zu wiederholen, wenn ich die Wörter, DIESES, JENES, WELCHES einsetzen kann, dann nur mit einem S.
Und wenn es sich auf den Satz bezieht dann mit SS. Korrekt?
Das andere ist klar wie Kloßbrühe!
Ach ja, dank Wikipedia habe ich herausgefunden was die Fremdwörter bedeuten. Daraufhin habe ich den Text Mal durch mein Rechtschreibprogramm gejagt. Ich hoffe das es jetzt besser ist.
Werde noch nachschauen, was er meint, wenn er KONKRUENZ verlangt.
Oh Mann, kann ich nicht noch Mal in die Schule gehen!
Hier die Probe!
Sie stand am Fenster und beobachtete unbemerkt die Kinder, die im Hof Fußball spielten. Jenny hatte gerade die Kaffeemaschine eingeschaltet und wartete bis der Kaffee endlich durch lief. Aber das Kalkhaltige Wasser machte die Maschine langsam. Sie wusste das sie die Maschine wieder entkalken musste, nur jetzt nicht. Unverhofft klingelte es an der Tür. Jenny lief hinaus in den Flur und direkt auf die Tür zu. Um anschließend den Hörer der Gegensprechanlage abzunehmen, sich zumelden und zu fragen wer vor der Tür stand. Jenny kannte die Person nicht also ließ sie den Fremden nicht in das Haus. Jenny die so vorsichtig geworden ist, seit sie damals überfallen worden war. Kämpfte jenseits ihrer Gefühle immer noch mit der Angst. Anschließend lief sie wieder zurück in die Küche das blubbernde Geräusch der Maschine zeigte an, das der Kaffee durchgelaufen war. Jenny nahm die Kanne von der Maschine und goss sich das schwarze Getränk in ihre mit Milch gefühlte Tasse. Der Kaffee färbte sich braun. Dann stellte Jenny die Kanne wieder zurück, bevor sie einen Schluck nahm. Unerwartet klingelte es abermals. Genervt lief sie auf die Wohnungstür zu, nahm den Hörer der Gegensprechanlage ab und meldete sich. Diesmal war es ihr Freund. Der Türöffner war ein kleiner grüner Knopf an der Wechselsprechanlage, diesen drückte Jenny. Leise hörte sie den Summer und das Geräusch als die Tür aufgedrückt wurde. Tapsende Schritte, die von Turnschuhen verursacht, kamen die Treppe empor. Jenny konnte alles so genau hören, weil ihre Wohnung direkt über dem Hausflur lag. Mark kam leichtfüßig die Treppe hoch und fand die Wohnungstür von Jenny immer noch verschlossen.
„Hey, Süße, mach schon auf. Du weißt das ich es bin!“, rief er mit lockerer Stimme.
Von draußen hörte er wie sich drinnen die Kette bewegte und sah wie sich langsam die Tür, Spalt für Spalt, öffnete. In einem rosafarbenen Morgenmantel stand Jenny vor der Tür und schaute schüchtern Mark in die Augen.
„Na siehst Du. Ich bin´s. Und kein anderer!“, erklärte er freudestrahlend.
„Du weißt das ich immer noch Angst habe!“, widersprach sie ihm. Nach dem kurzen Geplänkel trat er in die Wohnung. Mark schnupperte und sog die frische Kaffee getränkte Luft in seine Lungen. Doch bevor er sich in die Küche bewegte umarmte er Jenny, gab ihr zärtlich einen Kuss auf den Mund und zog sich seine schwarze Lederjacke aus. Diese hängte er an einen leeren Haken der Gardarobe und marschierte geradewegs auf die Küche zu. Dort sah er die Kaffeekanne mit dem schwarzen heißem Getränk auf der Platte. Mark machte eine kleine Bewegung und nahm die Kanne von der Platte. Vorher nahm er sich eine Tasse aus dem Schrank, der über der Spüle angebracht war. Gemütlich goss er sich das heiße Getränk in das Gefäß. Mark stellte die Kanne zurück auf die Platte. Nahm seinen Kaffeebecher und trank ihn in wenigen Zügen leer. |
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Verfasst am: |
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 | @ Bianca |  |
Verfasst am: 19.06.2008, 14:57 |
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| Versailles |
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| Anmeldedatum | 22.05.2007 | | Beiträge | 830 |
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| Zitat: | | Doch ich habe gemerkt das diese Geschichte etwas ganz besonderes ist, weil ich das eben schon so erlebt habe. Und ich möchte diese halt erzählen und nicht mit spielen. | das kannst letztlich nur du allein entscheiden. Ich denke, du nimmst dir von den vielen Tipps schon eine gehörige Portion zu Herzen.
Perspektivwechsel bzw. -kontinuität kannst du dann auch mal in anderen Texten ausprobieren.
Amalia |
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 | Re: kleine Wiederholungsübung! |  |
Verfasst am: 19.06.2008, 16:09 |
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| Lilian |
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| Anmeldedatum | 19.02.2008 | | Beiträge | 31 |
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Hallo Bianca!
Etwas, was mir sehr auffällt, ist die detailreiche Schilderung. So etwas setze ich nur ein, wenn ich den Leser auf etwas Besonderes aufmerksam machen möchte. Etwa, wenn der Mörder einen perfiden Plan vorbereitet. Dann ist es wichtig, den Leser an all seinen Gedanken und Handgriffen teilhaben zu lassen, insbesondere, wenn das später noch mal eine Rolle spielen sollte.
Wie sich jemand eine Tasse Kaffee eingießt, ist hingegen ziemlich uninteressant, (sofern er nicht gleich darauf tot umfällt )
Am besten ist es, alltägliche Bewegungen und Tätigkeiten, die jeder kennt und daher keiner näheren Erläuterung bedürfen, in Nebensätzen unterzubringen. So wird nicht nur ein Dialog lebendiger, sondern man kann sich die Bewegungen der Charaktere auch eher vorstellen, als wenn man jede Sequenz "vorgesetzt" bekommt.
| Zitat: | | „Du weißt das ich immer noch Angst habe!“, widersprach sie ihm. Nach dem kurzen Geplänkel trat er in die Wohnung. Mark schnupperte und sog die frische Kaffee getränkte Luft in seine Lungen. Doch bevor er sich in die Küche bewegte umarmte er Jenny, gab ihr zärtlich einen Kuss auf den Mund und zog sich seine schwarze Lederjacke aus. Diese hängte er an einen leeren Haken der Gardarobe und marschierte geradewegs auf die Küche zu. Dort sah er die Kaffeekanne mit dem schwarzen heißem Getränk auf der Platte. Mark machte eine kleine Bewegung und nahm die Kanne von der Platte. Vorher nahm er sich eine Tasse aus dem Schrank, der über der Spüle angebracht war. Gemütlich goss er sich das heiße Getränk in das Gefäß. Mark stellte die Kanne zurück auf die Platte. Nahm seinen Kaffeebecher und trank ihn in wenigen Zügen leer. |
Das ist so eine "Aufzählstelle", bei der man den kompletten Absatz im Grunde im einem Nebensatz unterbringen könnte.
"Du weißt, dass ich immer noch Angst habe." Vom Treppenhaus aus wehte ein kalter Lufthauch herein, der Jenny erschauern ließ. Fröstelnd zog sie ihren rosafarbenen Morgenmantel enger um sich.
"Aber ich habe mich dir doch zu erkennen gegeben", bemühte Mark sich darum, sie zu beruhigen. Tatsächlich ging ihm ihre Scheu schon länger auf die Nerven. Warum muss sie den ganzen Tag dieses hässlichen Ding tragen?, fragte er sich, während er sich dazu überwand, sie zu umarmen und zu küssen. Sie könnte auch mal wieder duschen und sich die Haare kämmen!
Gleich darauf stieg ihm der Geruch des frisch gekochten Kaffees in die Nase. "Wir sollten mal wieder etwas zusammen unternehmen", erklärte er energisch, hängte seine schwarze Lederjacke an die Garderobe und folgte Jenny in die Küche. Dort schenkte er sich eine Kaffee Tasse ein, die er sich mit reichlich Zucker versüßte. "Wie wäre es, wenn wir essen gingen?"
Ich habe es jetzt von den Emotionen her etwas in die negative Richtung gebracht (und auch mal eben in fünf Minuten geschrieben, also keine Glanzleistungen erwarten, bitte ).
Du lenkst durch die Nebensächlichkeiten zu stark vom Wesentlichen ab, das sich dadurch überhaupt nicht entfaltet. Also: wie stehen die Figuren zueinander? Was empfinden sie? Was denken sie über den jeweils anderen?
Lg Lilian |
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 | Re: kleine Wiederholungsübung! |  |
Verfasst am: 19.06.2008, 16:35 |
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| hawepe |
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| Anmeldedatum | 15.04.2007 | | Beiträge | 2300 | | Wohnort | Berlin |
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Hallo Lilian,
| Lilian hat Folgendes geschrieben: | Wie sich jemand eine Tasse Kaffee eingießt, ist hingegen ziemlich uninteressant, (sofern er nicht gleich darauf tot umfällt ) |
Nein, auch wenn es heute als guter Stil gilt, der alleine richtige Stil wird es damit noch lange nicht.
Kennst du Krieg und Frieden von Tolstoi, Das Puschinkaus von Bitow, Klim Samgin von Gorki, den Koenig Henri Quatre von Heinrich Mann - alles Werke, die nach heutigen Kriterien auf maximal die Haelfte gekuerzt werden koennten, wenn man die seitenlagen philosophischen, moralischen und historischen Betrachtungen kuerzen oder gar streichen und auf die ueppigen Detailschilderungen verzichten wuerde.
| Zitat: | Ich habe es jetzt von den Emotionen her etwas in die negative Richtung gebracht (und auch mal eben in fünf Minuten geschrieben, also keine Glanzleistungen erwarten, bitte ). |
So wie du die Passage geschrieben hast, ist sie natuerlich moeglich. Aber inhaltlich ist sie alles ausser mit der von Bianca identisch. Dass Biancas Erzaehlstil immer noch hoelzern und kompliziert ist, auch wenn sie grosse Fortschritte gemacht hat, ueberdeckt das leicht.
Ich koennte mir jedenfalls vorstellen, dass z.B. das Kaffeeeingiessen sehr viel ueber Mark verraten koennte. Es muss lediglich runder erzaehlt werden. Und das trifft eben fuer den gesamten Text zu.
Beste Gruesse,
Heinz. |
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 | Re: kleine Wiederholungsübung! |  |
Verfasst am: 19.06.2008, 17:13 |
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| Lilian |
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| Anmeldedatum | 19.02.2008 | | Beiträge | 31 |
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Hallo Heinz,
| hawepe hat Folgendes geschrieben: | | Nein, auch wenn es heute als guter Stil gilt, der alleine richtige Stil wird es damit noch lange nicht. |
Ich wollte mit dieser Anregung (denn nichts anderes sollte es sein), auch nicht zum Ausdruck bringen, dass der von mir vorgeschlagene Stil "richtig" ist.
LG Lilian |
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Verfasst am: 19.06.2008, 17:15 |
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| Bianca |
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| Anmeldedatum | 19.08.2007 | | Beiträge | 203 | | Wohnort | Fürth |
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@ Lilian
Diesen Stil versuch ich schon seit langem, aber rutsche noch immer in das alte Schema ab. Liegt wahrscheinlich daran, dass ich im Kopf noch Kind bin. Dennoch versuche ich es wie andere zu machen. Dein Vorschlag mit mehr Emotionen der Protagonisten zu arbeiten ist eines was mir sehr schwer fällt, weil ich über meine Gefühle in der Gegenwart nicht sprechen kann bzw. darf. Was ich leider sehr sehr schade finde. Daher schließe ich mich auch erst mal hawepe an.
Und ja ich gebe zu das mein Erzählstil noch etwas hölzern und kompliziert klingt, aber ich habe am Anfang schon geschrieben dass ich die Geschichte, wenn diese fertig geschrieben ist noch mal überarbeiten werde damit sie flüssiger wird.
Aber jetzt lass ich mir erst einmal Zeit die Geschichte zu schreiben.
lg
Bianca |
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 | Re: kleine Wiederholungsübung! |  |
Verfasst am: 19.06.2008, 17:39 |
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| hawepe |
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| Anmeldedatum | 15.04.2007 | | Beiträge | 2300 | | Wohnort | Berlin |
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Hallo Lilian,
| Lilian hat Folgendes geschrieben: | Ich wollte mit dieser Anregung (denn nichts anderes sollte es sein), auch nicht zum Ausdruck bringen, dass der von mir vorgeschlagene Stil "richtig" ist.  |
Ich habe es vielleicht etwas drastisch formuliert, weil ich im Autorenpool doch diese Tendenz sehe, einseitig auf die Kuerze zu setzen.
Beste Gruesse,
Heinz. |
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 | Re: kleine Wiederholungsübung! |  |
Verfasst am: 19.06.2008, 19:32 |
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| Lilian |
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| Anmeldedatum | 19.02.2008 | | Beiträge | 31 |
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Hallo Heinz,
| hawepe hat Folgendes geschrieben: | | Ich habe es vielleicht etwas drastisch formuliert, weil ich im Autorenpool doch diese Tendenz sehe, einseitig auf die Kuerze zu setzen. |
Ich habe mich auch nicht ausführlich und klar genug ausgedrückt. Wahrscheinlich klingt der Beitrag etwas nach "so ist es richtig". (So ist das halt, wenn man in einer kleinen Pause mal eben einen Beitrag verfasst ... )
Ich wollte damit jedenfalls nicht sagen, dass man das alles kürzen sollte oder dass ich "in der Kürze liegt die Würze" generell gut finde, sondern mehr, dass man sich überlegen sollte, wie man solche Beschreibungen einsetzt.
Wenn da ein ganzer Absatz über das Eingießen einer Tasse Kaffee steht, dann sollte er dem Leser entweder etwas über die Person sagen, die sich diese Tasse Kaffee einschenkt (so wie du es meintest), oder ich reduziere das auf einen Nebensatz, wenn ich damit nichts Bestimmtes aussagen will, sondern es nur benutze, um eine Szene auszuschmücken oder abzurunden.
@ Bianca - das ändert nichts daran, dass ich persönlich die Geschichte zu unemotional finde. Das liegt nicht nur an diesem aufzählenden Stil.
Ich nehme an, dass erst später aufgedeckt werden soll, was es mit dem Überfall auf sich hat. Aber man sollte den Leser schon von Anfang darauf neugierig machen, indem man da mehr mit Emotionen arbeitet. Gerade diese Szene mit der Person, die Jenny nicht ins Haus lassen will, schreit einfach danach.
Und was ist das überhaupt für eine Person? Der Postbote? Jemand, der behauptet, etwas für einen Nachbarn abgeben zu wollen?
LG Lilian |
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Verfasst am: 20.06.2008, 11:33 |
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| Bianca |
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| Anmeldedatum | 19.08.2007 | | Beiträge | 203 | | Wohnort | Fürth |
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@ Lilian
Ich habe ja schon geschrieben dass ich die Geschichte noch einmal überarbeiten werde, wenn diese fertig geschrieben ist.
Trotzdem Danke für deine Hilfe!!
lg
Bianca |
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Verfasst am: 20.06.2008, 11:56 |
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| SandraR |
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| Anmeldedatum | 25.11.2007 | | Beiträge | 344 | | Wohnort | Moskau |
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Lilian, könnte es sein, dass Du keinen Kaffee magst . Wie wunderbar ist doch eine Tasse am Morgen, sie erst macht einen Menschen zu einem Menschen und wenn es künstlerisch herüber kommt, darf eine solche Passage für alle mit niedrigem Blutdruck auch eine ganze Seite füllen.
Ich gebe Heinz recht, die Klassiker sind auch wegen ihrer Sprachfülle Klassiker geworden. MTV in Buchform macht nicht immer Sinn. Gerade für einen Anfänger könnte es auch eine Herausforderung sein, fünf Seiten "über den Kaffee der in die Tasse kommen soll", zu schreiben. Schult das Beobachten und Formulieren. Kann darüberhinaus mehr Sinn machen, als gleich einen ganzen Krimi zu schreiben.
Sandra |
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_________________ russland-buecher.ru |
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Verfasst am: 21.06.2008, 10:45 |
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| Bianca |
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| Anmeldedatum | 19.08.2007 | | Beiträge | 203 | | Wohnort | Fürth |
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Ok, nachdem so viele hier mir geholfen haben um mich in meinem Schreiben zu unterstützen. Habe ich mir noch einmal Gedanken über den ersten Abschnitt gemacht. Diesen möchte ich noch einmal hier einstellen. Und frage noch einmal nach eurer Meinung. Was haltet ihr jetzt davon? Rechtschreibung und Grammatik ist geprüft. Auch die Interpunktion.
Hier die Textpassage!
Sie stand am Fenster und beobachtete unbemerkt die Kinder, die im Hof Fußball spielten. Jenny war eine zierlich Frau die in der vergangenen Zeit ziemlich viel erlebt hatte. Erst war ihr Vater an einem Herzinfarkt gestorben und dann wurde sie auch noch am helligsten Tage von einem fremden maskierten Mann überfallen. Sie fröstelte, wenn sie nur daran dachte, konnte aber die Erinnerung daran nicht abschütteln. So stand sie am Fenster eines herrlichen Tages. Die Sonne war im Inbegriff aufzugehen und zog ihre orangefarbenen Strahlen über den Horizont. Im Osten sah sie den roten Himmel der den Tag warm werden ließ. In den Nachrichten hatten sie gebrachte dass der Tag bei 35° warm werden sollte. Aber das Schreckte Jenny nicht ab. Sie hatte ihren rosafarbenen Morgenmantel an und zog ihn sich jetzt enger zusammen. Zitternd stand sie in der Küche und wartete bis der Kaffer endlich durchgelaufen ist. Urplötzlich klingelte es an der Tür. Jenny lief hinaus in den Flur und wäre beinah über ihre eigenen Füße gestolpert. Fing sich aber im rechten Moment noch ab. Und kam an der Tür zum stehen, anschließend nahm sie den Hörer der Gegensprechanlage in die Hand und meldete sich.
„Ja! Wer ist da?“
„Reklame!“, schrie eine männliche Stimme in die Anlage. Jenny erschrak so heftig das sie den Hörer wieder aufhängte und die Wohnungstür überprüfte ob diese auch gut verschlossen war. Dann lief Jenny zurück in die Küche. Sie öffnete die Kühlschranktür nahm die Milch heraus und goss sich einen kleinen Schluck davon in ihre Tasse, stellte diese wieder zurück in den Kühlschrank um sich Kaffee in den Becher zu schenken. Auf der Stelle färbte sich der Kaffee braun. Als sie den ersten Schluck genommen hatte klingelte es abermals an der Tür. Jenny war so ängstlich dass sie sich im ersten Moment nicht getraute an die Tür zu gehen. Deshalb ließ sie es noch einmal klingeln um sicher zu gehen dass es wirklich für sie war. Jenny lief auf die Tür zu, nahm den Hörer der Wechselsprechanlage.
„Ja!“, meldete sie sich
„Jenny, mein Rehlein, ich bin´s Mark!“, sagte eine ihr vertraute Stimme in das Mikrofon der Anlage.
Bevor Jenny den kleinen grünen Knopf an der Anlage drückte zog sie sich den Morgenmantel enger um die Hüften. Das Summen der Anlage hörte sie bis in den zweiten Stock. Die Haustüre wurde aufgedrückt und fiel dann wieder schwer in das Schloss. Leise Schritte konnte sie vernehmen. Diese näherten sich jetzt schnell der Treppe, dann vernahm sie das leise Trippeln der Turnschuhe, die Mark anhatte, und versuchte ihre Angst zu verdrängen. Als Mark oben ankam stand er vor verschlossener Tür.
„Jenny, Rehlein, Mach schon auf!“, fuhr ihm kleinlaut aus dem Mund und Jenny schaute noch mal aus dem Spion in der Tür. Sie sah Marks Gesicht davor. Langsam öffnete sie die Tür. Mark konnte das klirren der Kette und das klicken des Schlosses hören. Dann wurde die Tür, Spalt für Spalt, geöffnet.
„Na, siehst du! Ich bin´s und kein anderer!“, sagte Mark ersichtlich erleichtert. Und Jenny winkte ihn zu sich herein. Mit ängstlichen Blicken schlich sich Jenny in die Küche. Sie konnte nichts sagen. Mark hängte seine Lederjacke an die Gardarobe und lief anschließend ihr nach. In der Küche bemerkte er den frischen Kaffeegeruch und atmete ihn tief ein.
„Jenny, du brauchst keine Angst mehr haben. Die Polizei hat doch den Täter geschnappt und ihn eingesperrt!“, sagte er um sie zu beruhigen.
„Du weißt dass ich immer noch Angst habe!“, erwiderte sie. Nach dem kurzen Geplänkel trat Mark an die Kaffeemaschine und goss sich das Schwarze Getränk in die von ihm bereitgestellte Tasse. Anschließend stellte er die Kanne zurück auf die Platte und trank seinen Kaffeebecher in einem Zug leer.
Wie gesagt ich versuch nicht nur besser zu werden, sondern ich mache meine Hausaufgaben gewissenhaft.
lg
Bianca |
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Verfasst am: 24.06.2008, 16:51 |
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| DermitderTastaturtanzt |
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| Anmeldedatum | 21.06.2008 | | Beiträge | 11 | | Wohnort | Biedenkopf-Wallau |
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Hi Bianca,
das Problem mit dem zuviel "sie" hintereinander hatte ich auch mal. Aber mit etwas Überlegung kann man das recht einfach auflockern. Immer schön abwechselnd "Sie", "Jenny", "die junge Frau", "die Studentin" (sofern Jenny überhaupt studiert natürlich) oder "Marks Freundin" verwenden - vielleicht kommen dir ja noch mehr Ideen für Umschreibungen?
Wenn möglich vermeide es, dieselbe Bezeichnung mehr als zweimal hintereinander zu verwenden. Öfter mal Abwechslung lockert den Lesefluss schon sehr auf.
Was ich dagegen sehr gut finde ist, dass du nicht nur "sagte" schreibst, sondern andere Begriffe wie "erklärte", "widersprach" oder "rief" benutzt. Hier nutzt du bereits das Element der Auflockerung.
Eines ist mir noch aufgefallen. Wenn du beschreibst, was eine Person tut, und dann zu einer anderen Person wechselst, dann benutze im ersten Satz den Namen der Person und erst im zweiten Satz ein "er" bzw. "sie". Das erhöht die Übersicht.
Beispiel: Du hast geschrieben: "Du weißt das ich immer noch Angst habe!“, widersprach sie ihm. Nach dem kurzem Geplänkel trat er in die Wohnung. Mark schnupperte und sog die frische Kaffee getränkte Luft in seine Lungen."
Diesen Abschnitt würde ich so umstellen: "Du weißt, dass ich immer noch Angst habe!", widersprach sie ihm. Nach dem kurzen Geplänkel trat Mark in die Wohnung. Er schnupperte und sog die frische Kaffee getränkte Luft in seine Lungen."
Siehst du den Unterschied?
Gruß Thomas |
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