 | Pressestimmen auf dem Buch |  |
Verfasst am: 11.04.2008, 13:25 |
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| Rigolo |
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Hallo Zusammen
Ich plane eine Neuauflage meines ersten Buches der Serie "Die Moosburger". Ich habe bereits einige Pressestimmen für das Buch bekommen und möchte nun ein paar davon auf der Rückseite des Buches anbringen.
Brauche ich dazu die Genehmigung der entsprechenden Zeitung oder Magazins? Einige Pressestimmen waren online und sind jetzt natürlich nicht mehr vorhanden. Ich hab sie mir aber aufgeschrieben, darf ich diese auch verwenden?
Ich hoffe jemand kann mir weiterhelfen!
Liebe Grüsse
Marco |
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Verfasst am: 11.04.2008, 14:07 |
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| Smartie |
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| Anmeldedatum | 08.04.2008 | | Beiträge | 42 | | Wohnort | Kempten |
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Hallo Marco,
normalerweise reicht es vollkommen aus, die Quelle an das Zitat anzuhängen. Um auf Nummer Sicher zu gehen schreib aber doch mal eine kurze Email an die jeweilige Redaktion Auf sowas antworten die zumeist recht schnell. Diese Antwortmail reicht absolut aus.
FzG
Smartie |
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_________________ Optimismus ist eine Form des Mutes, die Vertrauen in andere gibt und zum Erfolg führt.
(Robert Baden-Powell) |
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Verfasst am: 11.04.2008, 14:17 |
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| Rigolo |
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| Anmeldedatum | 07.02.2008 | | Beiträge | 30 | | Wohnort | Werrikon (CH) |
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Vielen Dank für den Tipp Smartie
Gruss Marco |
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Verfasst am: 11.04.2008, 17:29 |
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| hawepe |
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Hallo Smartie,
| Smartie hat Folgendes geschrieben: | | normalerweise reicht es vollkommen aus, die Quelle an das Zitat anzuhängen. |
... um eine saftige Rechnung zu bekommen.
Du darfst dich mit anderen Werken kritisch auseinandersetzen und in diesem Zusammenhang mit Nennung der Quelle zitieren, aber fremde Texte kurzerhand fuer Werbezwecke einzusetzen kann teuer werden.
Beste Gruesse,
Heinz. |
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Verfasst am: 11.04.2008, 18:05 |
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| hwg (Moderator) |
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Also, in der Regel ist eine Zeitung doch froh, wenn ein Zitat aus einem redaktionellen Bericht auf einem Buchcover aufscheint. Mir ist jedenfalls nichts Gegenteiliges bekannt.
In einem Klappentext eines meiner Bücher ist die Kritik über die im Rahmen einer Lesung vorgetragenen Texte mit Nennung der Tageszeitung und des Rezensenten abgedruckt worden, ohne die Redaktion oder mich zu fragen. Ergebnis: Die Zeitung hat erneut über dieses Buch berichtet. |
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Verfasst am: 11.04.2008, 18:17 |
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| hawepe |
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| Anmeldedatum | 15.04.2007 | | Beiträge | 1435 | | Wohnort | Berlin |
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Hallo Hans,
| hwg (Moderator) hat Folgendes geschrieben: | | In einem Klappentext eines meiner Bücher ist die Kritik über die im Rahmen einer Lesung vorgetragenen Texte mit Nennung der Tageszeitung und des Rezensenten abgedruckt worden, ohne die Redaktion oder mich zu fragen. Ergebnis: Die Zeitung hat erneut über dieses Buch berichtet. |
Beide verbinden aber auch wirtschaftliche Interessen. Der Verlag wertet mit dem Zeitungszitat das Buch auf und der Zeitungsverlag erhaelt kostenlose Werbung. Verlage schalten zudem in Zeitungen Anzeigen; wer veraergert sich aber schon gerne Anzeigenkunden?
Und geht es wirklich einmal schief, dann gibt es beim Verlag noch die Rechtsabteilung.
Bei book on demand verlegten Buechern sieht es aber etwas anders aus. Klar, wo kein Klaeger, da kein Richter. Da es aber nicht sehr aufwendig ist, einfach die Redaktionen zu fragen, halte ich von dieser Variante mehr.
Beste Gruesse,
Heinz. |
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Verfasst am: 11.04.2008, 23:35 |
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| PvO |
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| Anmeldedatum | 21.10.2007 | | Beiträge | 541 | | Wohnort | Ostseebad Prerow |
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| Es ist schon erstaunlich, wie schwer sich manche Leute tun. Sie stellen hier Fragen und hoffen auf Antworten. Okay, dafür ist ein Forum da und das ist auch richtig und gut so. Aber das Einfachste wäre doch die Zeitung anzurufen oder mailen oder hinfahrenund persönlich die Frage stellen. Ich bin überzeugt, dass die keine dummen Antworten geben. |
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_________________ Im November 07 hab ich einen Vertrag unterschrieben. Somit wird eines meiner Bücher auf dem amerikanischen Markt erscheinen.
www.peters-buchladen.de |
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Verfasst am: 12.04.2008, 09:39 |
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Naja - aber Erfahrungswerte im Umgang mit in diesem Falle Zeitungen ("Wie habt Ihr das gelöst") können ja schon eine Hilfestellung geben, wie man eine solche Sache angeht... Schließlich könnte bei persönlichem oder telefonischen Kontakt schon eine falsche Fragestellung oder der falsche Ansprechpartner die Idee zum Scheitern verurteilen...
Matthias |
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Verfasst am: 12.04.2008, 10:12 |
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| julia07 |
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| Anmeldedatum | 22.05.2007 | | Beiträge | 1160 | | Wohnort | 87700 Memmingen |
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Also, am Stellen der Frage an sich, kann ich auch nichts verwerflich finden, schlimmstenfalls wird man auf die Suchfunktion verwiesen - wenn das betreffende Thema schon ausgelutscht ist.
Was mich viel mehr stört, ist die Tatsache, dass der Begriff Copyright nach wie vor ein Fremdwort ist (im doppelten Sinn!) für manche Autoren. Ausgerechnet einem selbst schreibenden Zeitgenossen, sollte der Wert von Kreativität doch klar sein, oder? Eine Rezension ist genauso ein kreativer Beitrag wie ein Fachbeitrag über das Wachstum von Radieschen im Biogarten oder die Erlebnisse von Tante Else mit ihrem begossenen Pudel auf Mallorca...
Im Übrigen kann man sehr oft unter Rezensionen, die im Internet erschienen sind, explizit den Hinweis auf das Copyright sehen. In einer Zeitung habe ich das noch nie gesehen. Offenbar gilt bei viele Internetnutzern diese unendlich große Fundgrube WWW nach wie vor als rechtsfreier Raum
LG,
Julia |
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Verfasst am: 12.04.2008, 10:38 |
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| hwg (Moderator) |
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| Anmeldedatum | 24.04.2007 | | Beiträge | 2851 | | Wohnort | A 8786 Rottenmann |
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Bei so manchen Stellungnahmen macht sich in mir der Eindruck breit,
es herrscht direkt eine Freude am Verkomplizieren. In meinem Beitrag
ist vom Zitieren einer Rezension mit Nennung von Zeitung und Autor
die Rede. Und das hat mit einer Copyright-Verletzung überhaupt nichts zu tun.
Außerdem hat es schon einen Grund, dass Texte im Internet von der Verlagsbranche in der Regel oft nicht als "Veröffentlichung im herkömmlichen Sinn" betrachtet werden. Denn die Vielzahl von Beiträgen im Netz ist längst unüberschaubar. Und auch die Verwendung von Nicks macht es meistens unmöglich, den "echten" Urheber zu eruieren. Deswegen haben diesbezügliche Auseinandersetzungen - auch vor Gericht - wenig Chancen, aufklärend zu wirken.
Was mich auch irgendwie stört ist die Tatsache, dass viele im Internet tätige "Autoren" ihre Herkunft im Dunklen belassen, so dass ein vernünftiger Kontakt bei eventuellen Copyright-Fragen schwer möglich ist. Behauptungen aufstellen kann ein jeder, ob sie auch den Tatsachen entsprechen, ist schwer nachzuvollziehen.
Deshalb bevorzuge ich für mich ausdrücklich g e d r u c k t e Veröffentlichungen, da dann auch Redaktion bzw. Verlag als Ansprechpartner für etwaige "Vorwürfe" zur Verfügung stehen. |
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Verfasst am: 12.04.2008, 14:20 |
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| julia07 |
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| Zitat: | Ich habe bereits einige Pressestimmen für das Buch bekommen und möchte nun ein paar davon auf der Rückseite des Buches anbringen.
Brauche ich dazu die Genehmigung der entsprechenden Zeitung oder Magazins? |
Ich denke, die Frage war eindeutig. Es war keine Rede von Zitaten oder vom Zitieren.
In diesem Fall reicht es halt nicht aus, wenn man nur die Quelle angibt. Man braucht die Genehmigung des Urhebers. Diese Auskunft habe ich bekommen, als ich bei einem deutschen Brotberufsautor nachgefragt habe. Ich jedenfalls halte mich daran. Besonders, solange die Abmahnwelle andauert
@ Hans
Was meinen Beitrag angeht, bezog er sich primär auf die Originalfrage. Was geschriebene Texte von Nonames etc. angeht, sehe ich außerdem keinen Unterschied zwischen anonymen Forenbeiträge und Pseudonymautoren
Julia |
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Verfasst am: 12.04.2008, 14:33 |
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Julia - nur zur Klarstellung: Das "Anbringen von Pressestimmen" ist natürlich ein Zitieren aus Rezensionen. Aber ansonsten gebe ich Dir völlig Recht. Außerdem - wer weiß, was es an positivem Feedback bringt, wenn man mit dem Rezensenten noch einmal in Kontakt tritt und seine Arbeit damit wertschätzt...
Grüße, Matthias |
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Verfasst am: 12.04.2008, 14:43 |
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| julia07 |
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Das sehe ich genauso. Was kann es schaden, wenn man fragt?
Aber noch einmal zurück zu "für eigene Werbung verwendete fremde Rezensionen", denn ich plane so etwas auch bei meinem zweiten Sachbuch:
Was fällt in diesem Zusammenhang unter "Zitat"?
Für mein Verständnis ist eine zwar kurze, aber komplett abgedruckte Rezenzion kein Zitat mehr.
Ich bin da jetzt ein wenig verwirrt...
Und dann noch:
Der Unterschied zwischen Pressestimme und Rezension?
LG,
Julia |
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Verfasst am: 12.04.2008, 14:54 |
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Nach meinem Dafürhalten - ich mag mich auch gerne irren - ist alles das, was ein Anderer geschrieben hat und was Du wörtlich verwendest, ein Zitat. Das kommt nicht auf die Länge an. Ausnahme sind sicherlich einzelne Wörter, aber wenn da Wort-Neukreationen eines Anderen dabei sind, unterliegen auch die natürlich dem Urheberrecht.
Pressestimmen sind Auszüge aus Rezensionen, sozusagen die Essenz in einem Satz, der viele "(...)" enthalten kann. Oder versteh' ich da was falsch?
Grüße, Matthias |
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Verfasst am: 12.04.2008, 15:20 |
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| julia07 |
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Danke Matthias!
Demnach wäre damit die Frage von Marco positiv beantwortet, denn genau dies hat er ja vor: Zitieren aus einer Rezension mit Angabe der Quelle
LG,
julia |
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