Werbung ist das A und O
Eine relativ kostengünstige Methode zur Bewerbung eines Buches bietet die Flash-Technik. Damit ist eine kurze, die Handlung des Buches zusammenfassende Animation gemeint, welche natürlich nicht zuviel vom Inhalt verraten darf. Nur gerade so viel, dass die Neugier des Betrachters geweckt ist. Dank der Flash-Technik ist es möglich, die Dateigröße sehr gering zu halten. Dadurch ist ein Flash das ideale Werbemittel zur Einbindung auf Homepages, wo er praktisch keine Ladezeiten beansprucht. Außerdem kann er sehr leicht und schnell als Anhang an eine Mail versandt werden.
Ein Beispiel, welches ich für die Bewerbung meines Buches angefertigt habe, kann hier betrachtet werden: 2010 - Denn Hass zieht dunkle Kreise!
Dieser Flash hat eine Dateigröße von unter 300 KB. Da ich die nächtelange Kleinarbeit des Einarbeitens in die Technik bereits hinter mich gebracht habe, bin ich nun in der Lage, die Anfertigung eines Flashs zur Buchpromotion auch anderen Kollegen anzubieten. Meine Kontaktdaten finden Sie auf meiner Webseite
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Flash - mit Vorsicht zu genießen
Bevor Sie sich überhaupt ein Flash-Banner entwerfen lassen, sollten Sie sich überlegen, auf welchen Websites Sie überhaupt Werbung platzieren möchten. Blinkt und flimmert es auf diesen Websites bereits nur so vor Flash-Bannern, dürfen Sie getrost davon ausgehen, dass Ihr Banner 0,5 Kunden pro Jahr generieren wird, denn diese Reizüberflutung führt mit Sicherheit dazu, dass der Nutzer sofort das Fenster schließt oder scrollend zum Fuss der Seite flüchtet.
Gehen wir ein Mal davon aus, Sie haben eine Website gefunden, die sich für ein Flash-Banner eignet. Welches Format sollen Sie wählen? Tja, wenn es sich um eine wirklich gute Website handelt, ist die Antwort einfach: Das Format, das Sie bezahlen können, denn mit der Erstellung eines Flash-Banners allein ist es nicht getan. So kostet die Schaltung eines Banners auf den Seiten der Mactechnews z.B. 200,00 - 1800,00 EUR pro Monat. Dennoch kann sich eine solche Investition lohnen, wenn Sie zum Beispiel Fachliteratur für den Macintosh (Apple) schreiben, denn genau dort suchen Ihre Leser Informationen zu diesem Thema.
Achten Sie bei der Erstellung Ihres Banner auch auf die angebotenen Größen. Die Kosten für die Schaltung eines Werbebanners errechnen sich nämlich aus der Position auf der Seite und der Größe. Je nach Website kommen noch weitere Kriterien hinzu. Hier ein paar Beispiele für Standard-Größen:
- 120 x 240 Banner für die Seitenleiste
- 728 x 90 Banner in voller Seitenbreite
- 120 x 600 langes Banner für die Seitenleiste, s.g. Skyscraper
Pro und Contra Flash
Keine Frage, ein Film auf einer sonst statischen Webseite springt sofort ins Auge. Die Frage ist nur: Fallen Sie positiv oder negativ auf? Mit Sicherheit fallen sie negativ auf, wenn Sie zum Beispiel Audio für Ihr Flash-Banner einsetzen. Man stelle sich Folgendes vor: Der Arbeitstag Ihres potentiellen Lesers war lang. Zur Entspannung summt Eric Clapton aus den Boxen. Der Tee steht bereit. Er ist auf der Suche nach einem guten Buch für den nächsten Urlaub, den er auch bitter nötig hat und dann - PENG. Ein Schuss, ein Schrei. Der Blutdruck schnellt über das vom Hausarzt empfohlene Maß und das alles wegen eines Flash-Banners für einen Krimi. Wenn Sie dann nicht einen besonders witzigen Flash-Film anbieten können, der für diese Unhöflichkeit entschädigt, haben Sie mit Sicherheit einen potentiellen Leser eingebüßt - ganz egal wie gut Ihr Krimi ist.
Haben Sie allerdings die richtige Balance zwischen werbewirksam und informativ gefunden, dann hat ein Flash-Banner natürlich den Vorteil, dass Sie selbst auf kleinstem Raum in unterhaltsamer Form eine Reihe von Informationen nacheinander schalten können.
Ob Sie Flash einsetzen, ist letztlich eine reine Geschmacksache, aber bedenken Sie eines: Flash können Sie nur im Web einsetzen. Ein normales, statisches Banner aber auch in E-Mails, in Ihrem Newsletter oder sogar in einem Flyer, wenn das Bild in entsprechender Qualität vorliegt. Außerdem müssen Sie dann auch nicht fürchten, dass Ihre Leser aufgrund eines nicht installierten Plugins Ihren Flash-Film gar nicht erst zu Gesicht bekommen.
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Bei Flashs ist das A und O, sie einzeln auf eine ansonsten statische Website zu setzen und diese dann z.B. mit Google AdWords zu bewerben. Meiner Erfahrung nach klicken potentielle Kunden nirgends so schnell weg als auf einer Website, auf der sich nichts "tut". Wir müssen heute davon ausgehen, dass im Zeitalter der Reizüberflutung starke Geschütze aufgefahren werden müssen, will man überhaupt wahrgenommen werden. Allenthalben werden die Menschen heute mit Trailern aufregender Filme oder Hörbeispielen irgendwelcher Bands befeuert. Und genau damit schaffen es diese Medien, dem guten, alten Buch immer mehr den Boden zu entziehen. Autoren haben nun die Wahl, daraus zu lernen und entsprechend zu reagieren, oder aber mit fliegenden Fahnen unterzugehen. Einen Mittelweg, so fürchte ich, wird es nicht geben.
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