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BeitragVerfasst am: 17.02.2008, 11:08
PvO
 
Anmeldedatum21.10.2007
Beiträge541
WohnortOstseebad Prerow


Zitat:
Einmalhonorar

Zitat:
offenbar bin ich den Veranstaltern zu kostspielig.

Mich würden da mal konkrete Zahlen interessieren. Die Honorierung der verlage ist so unterschiedlich, wie die Verlage selbst. In einem anderen Forum laß ich mal von einem ganz schlauen Mitglied: Es gibt bei Vertragsabschluss kein Geld! Fett dargestellt (wie hier). Zu dem Zeitpunkt hatte ich gerade einen Vertrag unterschrieben und Geld erhalten. Die Summe war nicht sehr hoch, dafür bekam ich dann noch pro Exemplar eine kleine Beteiligung.

_________________
Im November 07 hab ich einen Vertrag unterschrieben. Somit wird eines meiner Bücher auf dem amerikanischen Markt erscheinen.

www.peters-buchladen.de

Verfasst am:
 


BeitragVerfasst am: 17.02.2008, 11:21
Seshmosis
 
Anmeldedatum09.10.2007
Beiträge118
WohnortBinzwangen


Konkrete Zahlen sind, wie immer bei Honorarverträgen in der Wirtschaft, vertraulich. Da wird man sich hüten, gegen die entsprechende Vertragsklausel zu verstoßen und sich in einem öffentlich Forum die Finger verbrennen.

Üblich ist es, dass ein Garantiehonorar vereinbart wird, von dem dann bei Vertragsabschluss 50 % bezahlt werden, die anderen 50 % bei Erscheinen des Buches.
Wenn man keinen "Einmalhonorar-Vertrag" (s.u.) abgeschlossen hat, werden mit diesem Garantiehonorar die Erlöse aus verkauften Exemplare verrechnet. Übersteigen diese Tantiemen das Garantiehonorar, wird vom Verlag für jedes darüber hinaus verkaufte Buch ausbezahlt.

@ hwg

Zitat:
Außerdem bekomme ich für meine gedruckten und gebundenen Veröffentlichungen ein Einmalhonorar, so daß ich mit dem Absatz der Exemplare nichts zu tun habe.


Und was machst Du, wenn Du aus Versehen einen Bestseller schreibst?
Dann schaust Du nur noch staunend von draußen zu, was aus Deinem Buch geworden ist.

Finde ich persönlich nicht so glücklich, sich mit einem Einmalhonorar abfinden zu lassen. Aber jedem seins ...

_________________
www.scherm.de

BeitragVerfasst am: 17.02.2008, 11:25
hwg (Moderator)
 
Anmeldedatum24.04.2007
Beiträge2851
WohnortA 8786 Rottenmann


Mit mir wird ein Honorar pro 1000 Anschläge inklusive Leertaste vereinbart. Die Höhe ist je nach Genre unterschiedlich und bewegt sich derzeit zwischen 30 und 75 Euro. Der Umfang des Typoskripts ist jeweils exakt vorgegeben. Bezahlt wird entweder bei Textannahme (erfolgt zu 99 Prozent Laughing ) oder nach Erscheinen innerhalb von 30 Tagen. Eine Beteiligung am Verkaufserfolg gibt es nicht.

Für Lesungen verlange ich 300 Euro für etwa eine Stunde. Mit der Zeit nehme ich es aber nicht so genau. Meistens dauert eine Lesung´, die ich gerne mit einem Kollegen bestreite, ohnehin länger. Wir haben ein treues Publikum und einen veranstaltungsfreudigen Buchhändler.
Früher habe ich auch viel in Graz, Salzburg und anderen größeren Städten auf Einladung gelesen, diese Termine sind jedoch seltener geworden.

Gelesen werden logischer Weise nur Texte, die unter meinem "richtigen" Namen gedruckt worden sind oder gedruckt werden. Ansonsten wären meine Pseudonyme ja unsinnig... Laughing

BeitragVerfasst am: 17.02.2008, 11:30
hwg (Moderator)
 
Anmeldedatum24.04.2007
Beiträge2851
WohnortA 8786 Rottenmann


Da meine "Ergüsse" für ein Massenpublikum tauglich sein sollen, erreichen sie ohnehin "Bestsellerauflagen" Laughing . Mir ist es lieber,
der Verlag druckt meine Sachen regelmäßig - und ich brauche mich
um sonst nichts zu kümmern. Meine "Werke" erheben auch keinen
Anspruch auf "Weltliteratur" Laughing Laughing Laughing . Und meine "literarirschen"
Ambitionen "tobe" ich in Zeitschriften aus - allerdings gegen "Hungerlohn", wie's (leider) üblich ist. Twisted Evil

Verfasst am:
 


BeitragVerfasst am: 17.02.2008, 12:02
Seshmosis
 
Anmeldedatum09.10.2007
Beiträge118
WohnortBinzwangen


@ hwg

Jetzt verstehe ich das mit dem Einmalhonorar. Dann ist es natürlich in Ordnung.

Solche Aufträge habe ich auch seit mehr als 35 Jahren - die mit der höchsten Auflage tragen nie den eigenen Namen. Laughing

Ich habe als Werbetexter, Berichterstatter und Ghostwriter gearbeitet. Das brachte Geld und ist als "Ausbildung" für einen Schriftsteller sicher nicht zu verachten. Inzwischen habe ich mich fast ausschließlkich auf das literarische Schreiben verlegt, das andere macht mir keinen Spaß mehr.

_________________
www.scherm.de

BeitragVerfasst am: 17.02.2008, 12:14
hwg (Moderator)
 
Anmeldedatum24.04.2007
Beiträge2851
WohnortA 8786 Rottenmann


Wir sind ja doch verwandte Seelen. Und das freut mich. Bin ich wenigstens nicht ganz alleine... Laughing
realistischer Verkaufspreis ?
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