 | rhetorische Stilmittel |  |
Verfasst am: 17.01.2008, 16:42 |
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(nein, ich stelle hier keine These zum o.g. Thema ein, sondern gebe das Schlagwort für die Diskussion vor und stelle damit den Raum zur Verfügung. Wer also qualifizierte Aussagen zum Thema machen kann, darf seinen Standpunkt hier vertreten
Wie arbeitet man mit Metaphern, Bildnissen, Metonymien, Synekdochen, Allegorien, Personifikationen, Symbolen, usw.) |
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Verfasst am: |
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Verfasst am: 01.02.2008, 15:17 |
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| Mizikant34 hat Folgendes geschrieben: | | --- |
Genau!
kaum schreibt man nichts, schweigen alle.
LG
Siegfried |
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Verfasst am: 01.02.2008, 15:44 |
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| g.c.roth (Moderator) |
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| Zitat: | | Wie arbeitet man mit Metaphern, Bildnissen, Metonymien, Synekdochen, Allegorien, Personifikationen, Symbolen, usw.) |
Die Fragestellung ist mir zu allgemein.
Wie man damit arbeitet? Kann ich so nicht beantworten.
Wo es passt, kann man sie benutzen. Sparsam zwar aber als Hilfsmittel um sich (und dem Leser) umständliche und langweilige Beschreibungen zu ersparen.?!?-
Vielleicht kannst Du einen Beispieltext einstellen, an dem wir uns die Zähne ausbeißen und die Haare raufen können?
LG Grete |
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 | Re: rhetorische Stilmittel |  |
Verfasst am: 01.02.2008, 16:13 |
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| julia07 |
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| dbs hat Folgendes geschrieben: | | Wie arbeitet man mit Metaphern, Bildnissen, Metonymien, Synekdochen, Allegorien, Personifikationen, Symbolen, usw. |
Wie man mit Metaphern arbeitet, kann man hier im Forum in manchen Beiträgen sehr gut nachlesen.
Auch mir ist nicht ganz klar, was Du mit diesem Thread eigentlich anstossen willst. Gerade Deine Beispiele sind sehr umfangreich und zu jedem dieser Stilmittel könnte man Seiten füllen...
Prinzipiell finde ich, dass man nicht gezielt danach trachten soll, unbedingt die ganze Palette an Stilmitteln in einem Text anzuwenden. Das findet man immer wieder und es wirkt nur "künstlich", aber keineswegs kunstvoll. Jemand, der viel liest, wird automatisch mit der Zeit eine sehr variantenreiche Erzählweise entwickeln, in der sicher auch immer wieder die von Dir aufgezählten Stilmittel vorkommen.
Ich selbst mag Texte, die mit "Stilmitteln" und ausufernden Ausschmückungen geradezu überladen sind, eher nicht, denn sie zu lesen strengt ganz schön an. Es gibt allerdings auch wahre Meister in der kunstvollen Ausdrucksweise, die ich sogar verschlinge. Dazu gehört z. B. Mark Twain. Der hat übrigens auch dies hier gesagt:
"Schreiben ist leicht. Man muss nur die falschen Wörter weglassen."
LG, Julia |
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 | Re: rhetorische Stilmittel |  |
Verfasst am: 01.02.2008, 17:14 |
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| Bärentante |
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| dbs hat Folgendes geschrieben: | | Metonymien, Synekdochen |
Und ich habe nicht geantwortet, weil ich diese Wörter erst nachschlagen muss.  |
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_________________ Liebe Grüße
Christel |
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Verfasst am: 01.02.2008, 17:59 |
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| Adriana (Moderator) |
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Da bist du nicht alleine
Ehrlich gesagt, kann ich zu dem Thema auch keine "qualifizierte" Aussage machen, weil ich Methaphern, Symbole und sonstige Stilmittel sehr gefühlsmäßig einsetze. Ich folge dabei keinem Schema. Mir ist nur wichtig: Unterstreicht es die Aussage/Stimmung? Macht es eine Szene spannender? Charakterisiert es eine Person, so dass sie unverwechselbar wirkt?
Oder wo sind Symbole etc. eher überflüssig? Wann wirkt der Text dadurch überladen?
Ist natürlich auch Geschmackssache.
Außerdem ist das Thema wirklich zu allgemein, wie Grete schon sagt.
Vielleicht könnte man diskutieren, was eine gute oder schlechte Methapher ist? Dazu hätte natürlich auch jeder eine andere Meinung - aber so soll es auch sein .
Oder: Personifizierung von Tieren, Pflanzen, Gegenständen - wann bringt es was?
Weitere Vorschläge sind willkommen .
LG, Adriana. |
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Verfasst am: 01.02.2008, 19:03 |
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| hwg (Moderator) |
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Zu dem Thema gibt es derart viele literaturwissenschaftliche Erkenntnisse, die oft einander widersprechen, so dass es schwer ist, eine prägnante Auskunft zu formulieren.
Das Verständnis für Metaphern ist ja nicht s o stark verbreitet. Viele "Experten" reden davon und darüber, den "Stein des Weisen" haben sie aber auch noch nicht gefunden.
Natürlich kann auch der größte Schwachsinn expertenhaft "behandelt" werden, doch ich denke, ein Autor, welcher für eine breitere Leserschicht schreibt oder schreiben will, hat andere Überlegungen im Kopf.  |
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Verfasst am: 01.02.2008, 23:27 |
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| wgbajohr (Moderator) |
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Ich glaube, dass man es einem Werk ansieht, wenn der Durchschnittsautor bewusst Metaphern einsetzt. Am sichersten ist es wohl, wenn einem beim Schreiben eine Metapher, Analogie oder ein Gleichnis förmlich ins Gesicht springt. Dann gibt es vermutlich eine unterschwellige Verbindung zwischen dem Text, der Metapher und dem Leser.
LG wgbajohr |
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Verfasst am: 02.02.2008, 02:22 |
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| g.c.roth (Moderator) hat Folgendes geschrieben: | Vielleicht kannst Du einen Beispieltext einstellen, an dem wir uns die Zähne ausbeißen und die Haare raufen können?
LG Grete |
Nee, danke ...
Dann kommen wieder die Herren X und Y und mäkeln, dass die ganzen rhetorischen Stilmittel so oder so gar nicht oder gerade erst recht so oder aber auch kreuz und quer oder frei nach Stimmung eingesetzt werden müssen können sollen dürfen zu haben oder sonstwie.
LG
Siegfried |
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 | Re: rhetorische Stilmittel |  |
Verfasst am: 02.02.2008, 02:30 |
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| julia07 hat Folgendes geschrieben: | Auch mir ist nicht ganz klar, was Du mit diesem Thread eigentlich anstossen willst. Gerade Deine Beispiele sind sehr umfangreich und zu jedem dieser Stilmittel könnte man Seiten füllen...
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Die Idee war eigentlich, jenen Leuten hier im Forum, die in diesen Dingen nicht so bewandert sind, die Unterschiede z.B. zwischen einem Symbol und einer Allegorie zu erklären, und was gute und schlechte Metaphern sind. Und diese - und andere - Stilmittel dann bewusst einzusetzen.
| julia07 hat Folgendes geschrieben: |
Prinzipiell finde ich, dass man nicht gezielt danach trachten soll, unbedingt die ganze Palette an Stilmitteln in einem Text anzuwenden.
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Eben.
Wo ist eine Metapher angebracht, wo lieber eine Allegorie, wo gar nichts? Wie kann man Symbole so im Text verstecken, dass der Leser sie zwar unterbewusst aufnimmt, sie aber erst später registriert?
Erkennen und wissen, was es gibt, wie diese Dinge funktionieren, wie man sie sinnvoll einsetzen kann - das war die Ursprungsidee.
Aber wenn ich Sätze lese wie
Natürlich kann auch der größte Schwachsinn expertenhaft "behandelt" werden, doch ich denke, ein Autor, welcher für eine breitere Leserschicht schreibt oder schreiben will, hat andere Überlegungen im Kopf.
dann bestätigt das mich in meiner Auffassung, hier nichts mehr zur Diskussion zu stellen.
LG
Siegfried |
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Verfasst am: 02.02.2008, 02:36 |
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| wgbajohr (Moderator) hat Folgendes geschrieben: | | Am sichersten ist es wohl, wenn einem beim Schreiben eine Metapher, Analogie oder ein Gleichnis förmlich ins Gesicht springt. |
Und? Gemerkt, was da im Text steht?
Eine Metapher!
Vermutlich vollkommen unbewusst gesetzt - aber eine Metapher!!!
LG
Siegfried |
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Verfasst am: 02.02.2008, 03:36 |
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| wgbajohr (Moderator) |
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Hallo Siegfried!
Ich muss gestehen, sie hat sich eingeschlichen.
LG wgbajohr |
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Verfasst am: 02.02.2008, 08:26 |
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| SandraR |
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| Anmeldedatum | 25.11.2007 | | Beiträge | 209 | | Wohnort | Moskau |
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Siegfried, gute oder schlechte Metapher finde ich Geschmackssache. Manche benuetzen biblische Gleichnisse als Metapher, wer jedoch nichts mit Religion zu tun hat, wird das fuer Quatsch empfinden. Die alten Griechen sind auch immer gut fuer Metaphern aber auch hier, wer keine Ahnung von Griechen hat, kann die Metapher ohne Erklaerung garnicht verstehen.
In Osteuropa werden ueber wessentlich haeufiger Metaphern verwendet als in der westeuropaeischen modernen Literatur. Gut oder Schlecht, entscheidet dabei der persoenliche Geschmack.
Sandra |
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_________________ russland-buecher.ru |
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Verfasst am: 02.02.2008, 10:08 |
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| hwg (Moderator) |
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Guten Morgen Siegfried!
Offensichtlich haben Dich meine von Dir zitierten Zeilen "schwer getroffen".
Das ist sicher nicht meine Absicht gewesen. Ich bin in der Lehre
der Poetik nicht schlecht bewandert. Doch zwischen so mancher
Theorie und der schreibenden Praxis einschließlich einem breiteren
Leserverständnis bestehen eben doch mitunter gewaltige Unter-
schiede.
Bloß die Streitereien unter so manchen "Experten" habe ich als
Schwachsinn bezeichnet, vielleicht ist das nicht so gut angekommen.
Jede Form der Diskussion ist hier willkommen. Also, nur keine
Zurückhaltung, schon gar nicht wegen einer meiner vielleicht etwas
missglückten Aussagen.
Herzlichen Gruß!
Hans |
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Verfasst am: 02.02.2008, 11:21 |
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| Zitat: | | Dann kommen wieder die Herren X und Y und mäkeln, dass die ganzen rhetorischen Stilmittel so oder so gar nicht oder gerade erst recht so oder aber auch kreuz und quer oder frei nach Stimmung eingesetzt werden müssen können sollen dürfen zu haben oder sonstwie. |
Könnte dieser Satz - umgesetzt auf das Thema des Threads - dann nicht auch heißen:
Dann bombardieren uns wieder die Herren X und Y mit ihrer Meinung - die weder Fisch noch Fleisch ist, weil sie keine Stellung bezieht - sondern jedem die Möglichkeit eröffnen will, frei Schnauze die ganzen rhetorischen Stilmittel einzusetzen, ohne auch nur ein Gran Kenntnis davon zu besitzen, was den Texten dadurch blüht.
Rhetorische Grüße
X. Oder Y. Oder beide? |
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