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Schlachtefest bei Schmidt

BeitragVerfasst am: 14.03.2008, 11:25
roland_lange
 
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WohnortKatlenburg-Lindau


Moin,

vielleicht interessiert es ja den Einen oder Anderen - ich habe mich mal etwas auf Abwege begeben und einen Schwank für eine Amateur-Theaterbühne geschrieben. Genauer gesagt, es handelt sich um das Ensemble der "Förster Klamotte" (Förste am Harz ist mein Geburtsort und ich habe noch gute Beziehungen zu den "Ehemaligen").
Der "ländliche Kriminalschwank in 3 Akten" mit dem Titel "Schlachtefest bei Schmidt" greift das Dorfleben vor der Wende auf und bezieht so ziemlich alles mit ein, was den Harz und das Harzvorland zur damaligen Zeit geprägt hat, als da wären: Hausschlachtungen, Berliner, die ihren Altersruhesitz im Harz aufgeschlagen haben und wenig vom Dorfleben kannten, die Nähe zur ehemaligen "Zonengrenze", Honecker, Strauß, Derrick, Harry und Gefangenenaustausch zwischen Ost und West.
Wie es sich für eine Komödie auf einer Dorfbühne gehört, sind amüsante Verwicklungen Pflicht.
An diesem Wochenende laufen die letzten 3 Vorstellungen (von insgesamt 6 ausverkauften Vorstellungen mit ca. 1000 Gästen) und wer möchte, kann sich einige bildhafte Eindrücke auf dem Osteroder Internetportal http://www.eseltreiber.de verschaffen.
Ich habe das Stück exklusiv für die "Förster Klamotte" geschrieben, will es aber nach dem bisherigen Erfolg - uneingeschränkte Begeisterung bei Einheimischen und auswärtigen Gästen - einem Theaterverlag (für Amateurbühnen) anbieten. Mal sehen, was daraus wird.

Gruß
Roland

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So lang' der Bauch noch in die Hose passt, wird keine Arbeit angefasst Wink
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Verfasst am:
 


BeitragVerfasst am: 14.03.2008, 17:31
hwg (Moderator)
 
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Hallo Roland!

Besteht der Schwank bzw. das Manuskript aus mehreren Teilen, weil auf der HP Teil 1 beim Titel steht?

Als "alter" Theaterspieler habe ich vor 1995 unzählige Rollen verkörpert, darunter auch die eines Kommissars im Krimi "Ungebetene Gäste".

Jedenfalls gratuliere ich Dir zum Erfolg. Da wirst Du sicher "Geschmack" an der Arbeit eines Bühnenautors gefunden haben, denke ich.

Servus aus der Steiermark!

BeitragVerfasst am: 14.03.2008, 19:00
roland_lange
 
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Hallo Hans,

mit dem Teil 1 auf der HP Eseltreiber.de ist der 1. Teil der vorliegenden Bilder gemeint. Da diese HP im Sinne der Leser ein sehr bildlastiges Medium ist, werden solche und andere Events üblicherweise in mehreren Bildteilen dokumentiert.
Ich glaube nicht, dass ich mit dem Stück eine "Karriere" als Bühnenautor beginnen möchte. Das Stück ist eher aus einer Laune heraus entstanden und hat seinen Ursprung in einem Skiffle-Song gleichen Titels, zu dem ich vor etwa 15 Jahren den Text geschrieben habe. Nennen wir es einfach einen "heimatseligen Ausrutscher" in meiner Karriere als Schreiberling.

Gruß
Roland

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BeitragVerfasst am: 14.03.2008, 19:11
hwg (Moderator)
 
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Hallo Roland!

Gerade die Vielseitigkeit eines Autors erachte ich als Vorteil.
Und nachdem Dir der "Ausrutscher" ja viel Zuschauerzuspruch
eingebracht hat, wird es wohl doch nicht bei dem einen bleiben,
denke ich!

Es soll ja auch welche geben, die eines "Ausrutschers"
wegen auf die Nase fallen. So lange diese heil bleibt, ist das
auch nichts besonders Schlimmes. In Deinem Fall ist ja überhaupt
nichts Ungutes passiert, ganz im Gegenteil, wie auch die Fotos
zeigen. thumb up

Servus, Hans

Verfasst am:
 


BeitragVerfasst am: 14.03.2008, 19:23
roland_lange
 
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Hallo Hans,

danke für den Zuspruch. Ich werde mir Gedanken über meine Zukunft als Bühnenautor machen. Wink Vielleicht hilft ja der heutige Abend bei der Entscheidungsfindung (boah, welch grausiges Wort!). Ich werde dem erwartungsfrohen Publikum nämlich die vorletzte Aufführung selbst ansagen, so nach dem Motto: "The Autor himself is heute anwesend and presents ...".
Werde mich also umgehend in Schale werfen und in wenigen Minuten losdüsen, um die Bretter zu betreten, die die Welt bedeuten cheezy grin

Gruß
Roland

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Verlag gefunden!

BeitragVerfasst am: 13.04.2008, 11:54
roland_lange
 
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Ja, da habe ich selbst ein wenig erstaunt aus der Wäsche geblickt. Kaum hatte ich das Theaterstück den einschlägigen Verlagen angeboten, kamen auch schon zwei Verträge zur Unterschrift zurück. Zwei Antworten stehen noch aus. Leider musste ich mich für einen Verlag entscheiden und habe das dann auch getan. Der Reinehr-Verlag, ein ausgewiesener Verlag für Amateurtheater, hat mein Stück bekommen und mir bereits meine Belegexemplare des Rollenbuches übersandt.
Nun bin ich natürlich ein klein wenig stolz, habe mir aber auch sagen lassen, dass die Publikation von Theatertstücken wirtschaftlich weniger risikoreich für die Verlage ist, als Publikationen im Buchverlagsgeschäft und man es daher schneller mal mit einem "Neueinsteiger" versucht. Klar, die Einnahmen fließen erst, wenn die Rollenbücher gekauft werden und das Stück gespielt wird. Aber dann ist man recht anständig dabei.
Ich bin jedenfalls auf den Geschmack gekommen und werde mich wohl in der Richtung noch einmal versuchen, wenn es passt.
Vielleicht dient dieses Statement ja auch dazu, dass der/die eine oder andere der hier vertretenen Autor(inn)en auch mal einen "Seitensprung" wagt. Spaß hat es jedenfalls gemacht - und das nicht zu knapp!

Gruß
Roland



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BeitragVerfasst am: 13.04.2008, 12:18
g.c.roth (Moderator)
 
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WohnortEmden


Hallo Roland!
Herzlichen Glückwunsch! Das hört sich wirklich vielversprechend an.
Ein Drehbuch zu schreiben, stelle ich mir schwieriger vor - habe aber keine Ahnung wie man das macht.

Besteht es hauptsächlich aus Dialogen und Beschreibungen der Situationen?
Eigentlich muss man doch auch erst die komplette Story haben um sie dann so aufzuarbeiten, dass sie spielbar wird?

Kann mir vorstellen, dass gerade das Laienspieltheater dankbar ist für jedes neue Stück. Sooo groß ist die Auswahl an guten und preiswert zu realisierenden Theaterstücken wirklich nicht.

Drück Dir die Daumen, dass der Rubel bald rollt!
LG Grete

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Individuelle Buchcover zu fairen Preisen: http://www.satzstudio-roth.de

BeitragVerfasst am: 13.04.2008, 12:19
Judith
 
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Beiträge2074
WohnortSchwobaländle


Hallo Roland,

Gratuliere zum Erfolg! thumb up

Da mein Mann in einer Amateurtheatergruppe spielt, trage ich mich auch schon seit längerer Zeit mit dem Gedanken, ein Stück dafür zu verfassen und es danach einem Theaterverlag zu schicken. Was du schreibst, ermutigt mich dazu.

Leider konnte ich beim Eseltreiber nichts finden. Hast du einen genauen Link?

Grüßle,
Judith

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Du willst mehr wissen? Bitte hier - meine Website.

BeitragVerfasst am: 13.04.2008, 13:03
roland_lange
 
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WohnortKatlenburg-Lindau


@ Grete,
es stimmt natürlich, man sollte die Handlung im Kopf haben (zumindest das grobe Gerüst). Darüber hinaus ist es ungemein wichtig, sich die Geschichte so vorzustellen, wie sie auf der Bühne ablaufen könnte. Das heißt, man sollte wissen, dass nicht nur die Texte/Dialoge ein Stück gelingen lassen, sondern Aussehen der Bühne/der Schauspieler, Mimik, Bewegung etc. entscheidend dazu beitragen. Das Gesamtbild muss stimmig sein (also auch Ort und Zeit des Geschehens). Als Autor beeinflusst man mit den Regieanweisungen u.a die Charaktere der handelnden Personen und daraus resultieren dann auch die Dialoge. Die "Lacher" in der Komödie oder dem Lustspiel/Schwank bezieht das Stück wiederum aus einem guten Zusammenspiel von Charakter und den zu sprechenden Texten (mein Kriminalkommissar z.B. ist ein Sachse mit entsprechendem Dialekt, der zudem fett, faul und gefräßig ist. Entsprechend geht er mehr oder weniger engagiert an seinen "Fall" heran). Oder aber man hat entsprechende Pointen in das Stück eingebaut, die gezielt auf Lacher aus sind. Ich habe in den vier der sechs Aufführungen, die ich besucht habe, miterlebt, dass meine Pointen richtig gesetzt waren, denn die Lacher kamen, wo ich sie haben wollte.
Ja, ansonsten besteht so ein Stück tatsächlich in der Hauptsache aus Dialog. Handlung, Stimmung, Charakter und Bühnenbild werden durch mehr oder weniger ausführliche Texte beschrieben. Die Regieanweisungen geben dem Stück die Richtung vor. Auf jeden Fall ist es ein ganz anderes Schreiben, als wenn ich ein Stück Prosa zu Papier bringe und man verfällt als "Prosaschreiber" leicht in seine alten Gewohnheiten und gestaltet die Handlungs- und Regieanweisungen interessanter als die Dialoge.
Ich hatte meine Story übrigens schon einige Jahre im Kopf und wollte sie für das Ensemble meines Bruders in ein Bühnenstück gießen. Ich denke, es war hilfreich, dass ich schon in der Entstehungsphase des Stückes immer ein Feedback vom Ensemble erhalten habe und auch während der Proben gesehen habe, wo meine Regie-/Handlungsvorgaben nicht oder nur schlecht umsetzbar waren. Beispiel: Eine Person sollte das letzte Wort fast jeden Satzes, den sie zu sprechen hatte, zweimal wiederholen. Das war eine Idee, die in der Praxis absolut hölzern gewirkt hat. Die gute Frau hat dann einfach ganz heftig gestottert. Das kam so gut, dass ich darauf die Rolle entsprechend korrigiert habe.

@ Judith,
die Bilder im "Eseltreiber" sind schon wieder Vergangenheit. Sie liegen irgendwo im Archiv des Portals. Das erreicht man aber nur als förderndes Mitglied dieses Portals.
Wenn ich es schaffe, werde ich demnächst einige Bilder auf meiner Homepage einstellen. Dann gebe ich den Link hier bekannt.

Gruß
Roland

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BeitragVerfasst am: 13.04.2008, 18:49
Birgit Fabich
 
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Beiträge1030
WohnortFüchtorf


thumb up
klingt gut und klingt nach mehr...
In fast jedem Ort gibt es eine Laienspielgruppe,
in unserem Ort wurde dieses Jahr ein Stück mit Bezug aus der Gegend aufgeführt
Adam und Eva (nicht die nackten, sonder ein Paar, das durch die Lande zog)
im Nachbarort steht eine Bronzeskulptur von ihnen und in Füchtorf wurde es aufgeführt, es war ein großer Erfolg, jede Vorstellung war total ausverkauft und Zusatzaufführung musste es auch geben.
Vor Jahren kamen ein Stück auf die Bühne, ebenfalls eine regionale Besonderheit des Wilderns und Schmuggelns, zwei Zusatzvorstellungen und alle ausverkauft.
Es gibt noch einige Geschichten, die noch nicht erzählt wurden...

BeitragVerfasst am: 13.04.2008, 21:07
julia07
 
Anmeldedatum22.05.2007
Beiträge1202
Wohnort87700 Memmingen


Hallo Roland,

das finde ich Klasse!

Du solltest das Stück unbedingt einem Theaterverlag anbieten, denn gute (und spielbare!) Stücke werden händeringend gesucht. Ich habe auch jahrelang bei einem Theaterverein mitgemacht und die Suche nach Stücken war eine der Hauptarbeiten.

LG,
Julia

BeitragVerfasst am: 14.04.2008, 05:45
roland_lange
 
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Hallo Julia,

Anbietephase ist bereits gelaufen! Habe mich für das Angebot des Reinehr Verlages entschieden. Das Rollenbuch ist gedruckt und kann erworben werden. Das Cover siehst du einige Postings weiter oben Wink

Gruß
Roland

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