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Hier klicken, um Mitglied zu werden  Hier klicken, um Mitglied zu werden Diktiersoftware • Das Salz in der literarischen Suppe: Der Spannungsbogen

BeitragVerfasst am: 12.07.2008, 19:10
Andalucia
 
Anmeldedatum03.03.2008
Beiträge94
WohnortHamburg/Malaga


LOFI hat Folgendes geschrieben:
Judith hat Folgendes geschrieben:
Ich drucke jedes Kapitel gleich am ersten Tag aus


Das ist wohl generell zu empfehlen.
Stellt euch vor:

20 Seiten geschrieben bis Mitternacht, gefolgt von erhabenem Gefühl der Zufriedenheit. Ihr schaltet die Kiste aus. Am nächsten Tag beschwingt zur Arbeit. Abends ein Weinfläschchen geköpft, sich auf das freuend, was man am Vortag geschrieben hat; man will es nochmal lesen und dann frisch weiterschreiben. Doch dann: Die Kiste fährt nicht hoch - Daten futsch .......

An dieser Stelle nur zur Erinnerung, auch wenn die meisten von euch dieses ohnehin machen werden. Macht BACKUPS!! Es gibt nichts Frustrierenderes, als durch Bequemlichkeit ein Manuskript auf diese Weise zu verlieren. Crying or Very sad

LG

Lorenz


Allerdings ich bin vor 2 jahren mal mit einem fantasyroman angefangen hab alles geplant, mein Manuscript fast fertig, viele charakterbögen schon geschrieben, ersten 40 seiten geschrieben und dann nen Komplettcrash gehabt... Genau 2 Tage vorher dachte ich mir ich zieh das ganze mal auf ne CD und auf nen USB Stick, habs dann aber aus Faulheit aufgeschoben, zu meinem verhängniss... hab die projektidee zwar immernoch aber bisher bin ich immernoch gefrustet und hatte keine Lust neu anzufangen...

_________________
There is no genious without Passion.

Verfasst am:
 


BeitragVerfasst am: 13.07.2008, 14:32
Siegfried
 
Anmeldedatum09.07.2008
Beiträge204


LOFI hat Folgendes geschrieben:
20 Seiten geschrieben bis Mitternacht, gefolgt von erhabenem Gefühl der Zufriedenheit. Ihr schaltet die Kiste aus. Am nächsten Tag beschwingt zur Arbeit. Abends ein Weinfläschchen geköpft, sich auf das freuend, was man am Vortag geschrieben hat; man will es nochmal lesen und dann frisch weiterschreiben. Doch dann: Die Kiste fährt nicht hoch - Daten futsch .......


Kann ich nur schwer nachvollziehen.

Wenn der Rechner nicht hochfährt, ist das nicht zwangsläufig gleichbedeutend mit Datenverlust. Eine Textdatei, egal ob Word, OpenOffice oder sonstwas, ist keine Programmdatei. Der Rechner kann auch von einer CD gestartet werden, oder die Festplatte wird ausgebaut und als zweite Festplatte in einen intakten Rechner wieder eingebaut.

Selbst wenn das Inhaltsverzeichnis einer Festplatte defekt ist, lassen sich die Daten oftmals noch retten. Also nicht gleich den GAU ausrufen, nur weil der Rechner mal zickt.

Es ist natürlich absolut richtig, sich Sicherungskopien von seinen Texten anzulegen, etwa auf CDs oder auf Sticks. Ein erster Schritt ist z.B., Daten und Programme getrennt zu speichern. Die Festplatte sollte nach Möglichkeit in drei Laufwerke aufgeteilt werden:

Das C-Laufwerk, auf dem sich ausschließlich das Betriebssystem befindet
Das D-Laufwerrk für Programme, wie Textverarbeitung, Grafikprogramm u.ä.
Das E-Laufwerk für die Dateien, d.h. Textdateien, Grafiken usw.

Noch sinnvoller ist es, seine Dateien auf externe Festplatten-Laufwerke zu speichern.

Wenn das Betriebssystem eine Macke hat, betrifft das nur das C-Laufwerk. Die wertvollen Datendateien bleiben unberührt und intakt. Eine Vermischung von Betriebssystem, Programmen und Datendateien auf einem einzigen Laufwerk sollte nach Möglichkeit immer vermieden werden!

Grüße
Siegfried

BeitragVerfasst am: 13.07.2008, 14:38
LOFI (Moderator)
 
Anmeldedatum29.04.2008
Beiträge2053
WohnortOslo


Hi,

was ich lediglich zum Ausdruck bringen wollte:solche Gaus passieren oft, wenn man sie gar nicht gebrauchen kann. Und für einige Schreiberlinge reicht ein zerstörter MBR schon zum Nerenzusammenbruch aus, ganz einfach, weil der PC für ihn eine Schreibmaschine ist und er ansonsten davon keine Ahnung hat. Für so jemanden ist das bereits -zumindest vorübergehend ein Schock.

War lediglich eine nette Erinnerung, immer schön Backups zu machen.

LG

Lorenz

_________________
Höre auf dein Herz und entscheide mit Verstand!
www.romantikroman.com

BeitragVerfasst am: 13.07.2008, 14:41
hwg (Moderator)
 
Anmeldedatum24.04.2007
Beiträge3801
WohnortA 8786 Rottenmann


Lorenz, Du schreibst mir aus der Seele.
Deswegen vertraue ich stets dem be-
schriebenen und bedruckten Papier,
ohne die Vorteile von PC und Internet
missen zu wollen. Laughing

Verfasst am:
 


SPREADY.net - News and More

BeitragVerfasst am: 14.07.2008, 14:24
Kausde
 
Anmeldedatum25.09.2007
Beiträge28


Zu der Sache mit dem Ausdruck, die aufgekommen ist: Ich drucke auch erst ganz am Ende aus, da meine Texte nie komplett fertig sind, bis das Wort „Ende“ unter dem Manuskript steht. Da wird immer mal wieder umformuliert, verworfen, gekürzt, erweitert usw., dass es sich gar nicht lohnen würde, das vorher mal zu drucken. Insofern bearbeite ich so lange am Rechner, bis ich einigermaßen zufrieden damit bin. Wobei, wenn ich umsonst drucken könnte, würde das vermutlich auch anders aussehen. Wink
Zwei Ausdrucke werden es aber dann doch, einer zum Korrigieren (und Weitergeben und für Notizen usw.), und der andere dann als sauberer (und korrigierter) Zweitausdruck.

Der Kniff, sich Stichpunkte ins Manuskript zu schreiben, find ich nicht verkehrt, wende ich auch ab und zu an. Wichtig für mich ist aber definitiv, IMMER etwas zum Schreiben griffbereit zu haben. Neben dem Bett, in der Küche, am Schreibtisch, in der Tasche für unterwegs und so, denn gute Ideen warten nicht, bis ich wieder am Rechner sitze.

Was Backups angeht, gebe ich den bisherigen Meinungen hier absolut recht: Es gibt nichts Schlimmeres, als wenn man jede Menge Textdateien auf der Platte hat und dann plötzlich nichts mehr geht. Zum Glück habe ich einige Leute im Bekanntenkreis, die sich gut mit Rechnern auskennen, hätte also immer eine helfende Hand in Reichweite, wo ich mit meinem autodidaktischen Halbwissen nicht mehr weiterkomme.

Das erinnert mich daran, dass ich mal wieder ein paar Sicherheitskopien machen sollte …
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