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Sehr nützlicher Trick für Romanautoren

BeitragVerfasst am: 12.07.2008, 10:24
Zeitl0ch
 
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Beiträge97
WohnortNeuss


Ich habe mir beim Schreiben von "Prometheus´ Tod" etwas angewöhnt, das mir sehr geholfen hat. Ich habe meist in einer Sitzung einige Seiten geschrieben bis irgendwie die Luft raus war, ich keine Formulierungen mehr fand, oder einfach keine Zeit mehr hatte. Am Ende des Dokuments, direkt nach dem gerade geschriebenen Text habe ich dann jedesmal ein paar Notizen darüber eingefügt, wie es weitergehen soll. Das half mir ungemein, am nächsten Tag wieder den Einstieg zu finden. Meistens musste ich die Notizen dann nur noch ausformulieren. In einem Textverarbeituingsprogramm kann man diese Notizen ja dann immer wieder löschen, wenn sie ausformuliert sind, und neue einsetzen. So hattte der im Entstehen begriffene Text immer eine Art Wurmfortsatz, der aber eine immense Hilfe beim Schreiben darstellte.

Verfasst am:
 


BeitragVerfasst am: 12.07.2008, 10:33
LOFI (Moderator)
 
Anmeldedatum29.04.2008
Beiträge2802


Hi,
kann ich bestätigen.
Genau so mache ich es auch; manchmal, wenn ich fertig bin für den Tag lasse ich den Text noch ein wenig offen in Word, und meistens während der ersten Stunde nach meiner Schreibsitzung habe ich plötzlich noch Ideen, die ich schnell in kleine Kommentare am Ende des Textes verpacke. Manchmal ein richtiger Fundus am nächsten Tag.

LG

Lorenz

BeitragVerfasst am: 12.07.2008, 10:34
Hakket (Moderator)
 
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Beiträge920
WohnortBremervörde


Auch eine Möglichkeit.
Wenn mir die "Puste ausgeht", überarbeite ich den Textabschnitt, den ich geschrieben habe. Am nächsten Tag - oder wenn ich wieder schreibe - gehe ich den Text vom Vortag nochmal durch, überarbeite ich ihn nochmal. So komme ich in die Story wieder rein, und außerdem ist etwas Zeit vergangen. So manche Fehler (welcher Art auch immer) fallen mir dann eher auf.

Gruß
Hakket

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In jedem Menschen existieren dunkle Orte, für die es keine offizielle Wegbeschreibung gibt. Und wer glaubt, keinen dieser Orte in sich zu tragen, hat den Weg dorthin nur noch nicht gesucht.
www.tordenfjord-verlag.de

BeitragVerfasst am: 12.07.2008, 11:03
Judith
 
Anmeldedatum05.08.2007
Beiträge2540
WohnortSchwobaländle


Ich mache es wie Hakket. Falls ich irgendwelche Ideen für den weiteren Verlauf habe, die ich nicht vergessen möchte, schreibe ich sie auf ein Blatt Papier bzw. den Block, auf dem ich schreibe.

Grüßle,
Judith

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Du willst mehr wissen? Bitte hier - meine Website.

Verfasst am:
 


BeitragVerfasst am: 12.07.2008, 11:14
Zoba
 
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Beiträge1296
WohnortSüden


Hi,

bevor ich anfange zu schreiben, gibt es bereits eine recht ausführliche Synopsis. Diese benutze ich als Grundlage der Recherche, neue Ideen entstehen meist an diesem Punkt. Wenn ich beim Schreiben der kompletten Version aufhöre, dann lese ich beim Wiederanfangen das letzte Kapitel nochmals und schreibe dann weiter.

_________________
Gruß,

Zoba

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"In Deutschland gilt derjenige als viel gefährlicher, der auf den Schmutz hinweist, als der, der ihn gemacht hat." - Carl von Ossietzky

BeitragVerfasst am: 12.07.2008, 11:17
Hakket (Moderator)
 
Anmeldedatum14.09.2007
Beiträge920
WohnortBremervörde


Manchmal stelle ich auch den Monitor auf den Kopf, um eine völlig neue Sichtweise auf mein Geschreibsel zu bekommen.
cheezy grin
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tekkaH

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BeitragVerfasst am: 12.07.2008, 11:24
Birgit Fabich
 
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Beiträge1233
WohnortFüchtorf


Hakket,
das geht natürlich mit Papier oder bei Bildern und Fotos viel besser,
ist aber manchmal sinnvoll, um zu erkennen, wo es hakt.
Hat was mit den beiden Gehirnhälften zu tun.
Wenn es für das eine Hirn unsinnig ist, schaltet es mal kurz ab und das andere darf endlich mal seine Meinung sagen....
und das andere redet nicht dazwischen.
Gruß Birgit cheezy grin

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BeitragVerfasst am: 12.07.2008, 11:39
Zeitl0ch
 
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Beiträge97
WohnortNeuss


Ihr seid albern. cool silber

BeitragVerfasst am: 12.07.2008, 11:41
Andalucia
 
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Beiträge94
WohnortHamburg/Malaga


Ich arbeite mir vorher eine Art Script aus, sozusagen ein "Drehbuch" für meinen "Roman", falls ich neue Ideen habe werden diese auch ins script eingetragen und irgendwann fange ich dann an den Roman zu beginnen, meistens wenn ich denke ads ich genug gesammelt habe. Ich versuche mich dann am Script zu orientieren, natürlich verändert sich mal was aber so komme ich beim schreiben nie raus weil ich das buch natürlich schon fertig im kopf hab, und sobald ich ideen habe schreibe ich diese wie gesagt auch direkt ins manuscript...

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There is no genious without Passion.

BeitragVerfasst am: 12.07.2008, 11:43
Hakket (Moderator)
 
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Beiträge920
WohnortBremervörde


@ zeitl0ch: Neee, gar nicht! Wink
Du musst das im übertragenenen Sinne verstehen. Wink

Manchmal bringt es echt was, wenn man völlig anders an das Schreiben geht. Wenn man es mal von einer Seite betrachtet, auf die man normalerweise gar nicht gekommen wäre. Das ist in etwa vergleichbar mit einem umgedrehten Monitor.

Ich hab sogar mal gehört, dass Autoren zwecks Überarbeitung die Abschnitte von hinten lesen.

Echt.

Gruß
Hakket

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BeitragVerfasst am: 12.07.2008, 11:44
Birgit Fabich
 
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Beiträge1233
WohnortFüchtorf


stimmt, mache ich auch cheezy grin

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BeitragVerfasst am: 12.07.2008, 11:45
Hakket (Moderator)
 
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Beiträge920
WohnortBremervörde


@ Birgit:
Du bist albern. Laughing

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BeitragVerfasst am: 12.07.2008, 12:08
Gerhard
 
Anmeldedatum07.12.2007
Beiträge416


Ich habe den Eindruck, ihr seid heute alle irgendwie ein bisschen durch den Wind Very Happy

Aber ich hätte auch mal eine ernstgemeinte Frage: Wenn ihr täglich eure 3-4 Seiten am Rechner schreibt, druckt ihr diese Seiten dann gleich aus und lest euch den Ausdruck durch oder macht ihr das alles am Rechner.

Wann druckt ihr also? Erst wenn das Buch fertig ist oder schon mal zwischendurch oder nach jeder neu geschrieben Seite oder....?

_________________
Herzliche Grüße
Gerhard

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Die Welt ist anders, als sie uns erscheint.
"Auf der Suche nach der Realität", ISBN 978-3833493294

BeitragVerfasst am: 12.07.2008, 12:19
Andalucia
 
Anmeldedatum03.03.2008
Beiträge94
WohnortHamburg/Malaga


Nach jedem Kapitel, bzw nach jedem Zweiten wenn es zusammenhängende oder kurze sind...

vorteil ist ich kann bei der arbeit umsonst drucken Razz, d.h ich kann papier und tinte verbraten soviel ich will, natürlich nutze ich das aus. Mit eigenem Drucker würde ich wohl nur alle 5 Kapital mal ausdrucken.

_________________
There is no genious without Passion.

BeitragVerfasst am: 12.07.2008, 12:21
g.c.roth (Moderator)
 
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Beiträge1692
WohnortEmden


Hallo,
Zitat:
druckt ihr diese Seiten dann gleich aus


mir blutet bei jedem Ausdruck das Herz, weil Papier und Farbe dabei drauf gehen. Nein, nein, ausgedruckt wird erst wenn der Text fertig ist. Da ich ohnehin ständig wieder umformuliere, ist es sinnlos vorher etwas auszudrucken. cool silber

Bei Kurzgeschichten ergibt sich das Problem mit dem Weiterschreiben meistens nicht, weil ich sie in einem Rutsch schreibe. Wird der Text doch etwas länger, lese ich alles von Anfang an, dann bin ich wieder der Welt entrückt in meiner Geschichte gelandet. Laughing

LG Grete

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