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Hier klicken, um Mitglied zu werden  Hier klicken, um Mitglied zu werden Ich brech' jetzt mal - nämlich eine Lanze für BoD • Texte handschriftlich oder auf dem Computer?

BeitragVerfasst am: 24.04.2008, 14:59
skipteuse
 
Anmeldedatum30.05.2007
Beiträge505
WohnortPotsdam


Ich würde auf jeden Fall etwas zu Papier bringen in max. einer Stunde, da ich das durch meinen Job als Werbetexterin trainiere, aber wie gut / originell es dann ist, wage ich nicht beurteilen, da ich mich mit der Qualitätsbeurteilung auch noch eigener Unterhaltungsliteretur eh oft schwer tue (wie wahrscheinlich viele andere auch ... Wink

Ich werd es mal ausprobieren ...

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Verfasst am:
 


BeitragVerfasst am: 24.04.2008, 16:01
Versailles
 
Anmeldedatum22.05.2007
Beiträge650
WohnortHagen


Ohne Thema wäre es schwierig, aber mit einer Themenvorgabe kann ich innerhalb einer Stunde kreativ werden.
Ich habe einige Workshop-Erfahrung, die auch assoziatives Schreiben mit anschließendem Vorlesen (!) und das Schreiben nach Bildern inkl. einer Vorgabe beinhaltete. Daraus entwickelten sich zum Teil die abstrusesten und witzigsten Kurztexte cheezy grin

Sogar gemordet wurde dabei schon...

LG
Amalia

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(Horaz, 65-8 v. Chr.)

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BeitragVerfasst am: 24.04.2008, 17:58
Fabula
 
Anmeldedatum09.01.2008
Beiträge128
WohnortArnsberg


Hallo Hans!
Gute Frage.
Wenn mich das Thema interessiert, dann reicht eine Stunde völlig. Natürlich muss dann durchgelesen und verbessert werden. Allerdings finde ich einige meiner Texte am nächsten Tag nicht mehr so toll.
Fazit: Nicht immer ist man auf Anhieb ein Dichter.
Gruß
Fabula

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ist mir der Schalk am wenigsten zur Last
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BeitragVerfasst am: 24.04.2008, 18:07
hwg (Moderator)
 
Anmeldedatum24.04.2007
Beiträge2585
WohnortA 8786 Rottenmann


Bravo! Sehr aufschlussreiche Antworten, die mich darin bestätigen, dass sich hier (auch) flotte Schreiber tummeln.

Das soll aber keinesfalls ein Werturteil jenen Autoren gegenüber sein, die sich für ihre Arbeit viel Zeit nehmen.

Das mit der Qualität ist wiederum eine ganz andere Sache. Darüber urteilen ja ohnehin die Leser (und vor dem Druck Redakteure und Lektoren, die, wie wir ja wissen, ohnehin nie einer Meinung sind, wäre auch unsinnig Laughing ).

Das mit der "Dichtung" ist ebenfalls etwas anderes. Ich denke, wir stimmen überein, wenn wir für unsere "Rasch&Kurz-Texte" den einfachen Begriff "Lektüre" wählen.

Vielleicht kommen noch etliche Stellungnahmen?!

Grüße Hans

Verfasst am:
 


BeitragVerfasst am: 24.04.2008, 21:56
Judith
 
Anmeldedatum05.08.2007
Beiträge1719
WohnortSchwobaländle


Da fällt mir ein: Meine beiden in der Schreibgruppe verfassten Texte sind ja online. Geschrieben in ca. 30 - 40 Minuten, zu Hause noch kleine Korrekturen beim Eintippen (nun gut, bei der ersten Geschichte kann man da nochmal eine knappe halbe Stunde rechnen, wobei ich bei der Stunde wäre). Die Vorgabe steht dabei (beim ersten Text die Beschreibung der Blondine, beim zweiten die Einleitung).

Bei meinem ersten Treffen (Plot): Das Geburtstagsgeschenk
Bei meinem zweiten Treffen (Dialoge): Ein Päckchen Verantwortung

Es wird nicht ganz für den Literaturnobelpreis reichen ... Wink

Folgende Dorfblondinengeschichte (siehe mein erstes Treffen) einer "Mitstreiterin" hat mir gut gefallen: Gefährliche Kurven.

Grüßle,
Judith

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BeitragVerfasst am: 25.04.2008, 09:24
Haifischfrau
 
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Mal abgesehen davon, dass ich auch keine optische Vorstellung von 3000 Anschlägen habe, würde ich aufgrund meiner Erfahrung im Kreativen Schreiben (bin Kursteilnehmerin!) sagen, dass ich dies durchaus in einer Stunde zustande bringen würde, wobei die Qualität auch mit dem ggf. vorgegebenen Thema korreliert. Es gibt Sachverhalte, zu denen mir vermutlich nicht so leicht etwas einfällt.
Kürzlich wurde die Aufgabe gestellt: Straße beobachten vom Fenster aus, einen Menschen auswählen und ihm eine Geschichte zuschreiben.

Den Titel habe ich - aus heutiger Sicht - etwas unglückich gewählt, die Story finde ich immer noch gelungen. Ich habe sie hinterher abgetippt und festgestellt, dass es eine knappe DIN-A 4 Seite geworden ist. Zeit betrug ca. 25 Minuten.

Leider schreiben wir im Kurs alle mit der Hand, hätte ich einen PC würde ich besser und schneller schreiben und denken können, weil ich nur maschinell wirklich schreiben kann.


Ich finde derartige "Spiele" sehr gut als Übung und sie machen mir auch viel Spaß.

Maryanne

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BeitragVerfasst am: 25.04.2008, 10:51
hwg (Moderator)
 
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Beim handschriftlichen Texten ist es schwer, sofort den Umfang fürs Layout festzustellen. Deshalb werden sie auch nur in Ausnahmefällen von Redaktionen und Verlagen berücksichtigt.

Am Bildschirm ist es ebenfalls - ohne entsprechend eingestelltes Format - nicht einfach, auf Anhieb die Anschlagzahl zu wissen. Allerdings gibt es dazu den Zähler.

Ich bin es seit Schreibmaschine-Zeiten gewohnt, exakt nach Anschlag-Vorgaben zu tippen. Entweder 60 Anschläge inklusive Leerzeichen pro Zeile und 30 Zeilen pro Seite (1800 Anschläge) oder, für Zeitungssatzspiegel 30 Anschläge pro Zeile. Zeilenabstand jeweils 1 1/2. Da habe ich dann sowohl als Autor als auch als Redakteur sofort den entsprechenden Überblick.

Bei maximal 3000 Anschlägen für die "Test-Story" wären das etwas mehr als 1 1/2 Typoskript-Seiten.

Was ich bis jetzt beim Schreiben noch nicht geschafft habe
ist , bei ausgedruckten Texten den Zeilenabstand auf 1 1/2 zu bringen.
Die Zeilen kommen immer im Mindestabstand aus dem Drucker, egal, was ich vorher einstelle. Auch bei den Schriftgraden geht es mir so.
Technisches Genie eben! cheezy grin

BeitragVerfasst am: 25.04.2008, 10:53
Haifischfrau
 
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WohnortBerlin


Hans arbeitest du mit Word?
Ich habe übrigens nachgeschaut: mein Produkt umfasste exakt 2594 Zeichen.

Maryanne

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BeitragVerfasst am: 25.04.2008, 10:53
Irrlicht
 
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Hast Du vorher den gesamten Text markiert? Das ist von entscheidender Bedeutung. Wink

BeitragVerfasst am: 25.04.2008, 11:07
hwg (Moderator)
 
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Maryanne, ja.

Irrlicht, ich weiß nur, dass ich einen Text markieren muss, wenn ich ihn kopiere. Manchmal drücke ich offenbar auf eine falsche Taste, dann ist der markierte Text für immer verschwunden. Also lasse ich meistens irgendwelche "Experimente" am PC bleiben.

Du meinst, den Text markieren - und was dann, wenn ich Zeilenabstand oder Schriftgröße ändern will? Dein Rat wäre hilfreich. Aber bitte nicht in Computerchinesisch! Laughing

BeitragVerfasst am: 25.04.2008, 11:12
Haifischfrau
 
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Hallo Hans, bin auch keine C-Chinesin...

Also Text tippen
dann: alles markieren
Dann auf Fenster: Format, dann im Menü ABSATZ anklicken
dann erscheint ein neues Fenster (also so ein Dingen mit Rahmen)
dort ist rechts unten ein Fensterchen für Zeilenabstand,
da klickst du bis "1 1/2 zeilig" erscheint, dann auf ok
und schwupp dann hast du es, natürlich musst du das dann auch speichern!


Bitte sag mir, ob du es verstanden hast, ob es funktioniert.

Es würde meinem Tag einen schönen Anstrich geben, wenn ICH es schaffen würde, einem anderen Menschen etwas zum PC zu erklären ... Wink

viel erfolg
maryanne

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BeitragVerfasst am: 25.04.2008, 11:16
hwg (Moderator)
 
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Danke Maryanne, werd's nach dem Mittagessen ausprobieren. Bin gespannt, ob ich's schaffe. Bericht, ob so oder so, folgt dann. thumb up

BeitragVerfasst am: 25.04.2008, 14:40
hawepe
 
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Hallo Hans,

hwg (Moderator) hat Folgendes geschrieben:
Das soll aber keinesfalls ein Werturteil jenen Autoren gegenüber sein, die sich für ihre Arbeit viel Zeit nehmen.


Danke cheezy grin

Nein, mir reicht es schon, wenn ich meine journalistischen Beitraege haeufig nach der Uhr schreiben muss.

Für meine literarischen Texte nehme ich mir dann doch lieber viel Zeit. Sie sind so ein richtig schoener Gegenpol. Da darf ich dann auch mal eine halbe Ewigkeit ueber eine Formulierung nachdenken. Und wenn sie nicht fertig werden - okay, nicht weiter schlimm.

Beste Gruesse,

Heinz.

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BeitragVerfasst am: 25.04.2008, 17:43
hwg (Moderator)
 
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WohnortA 8786 Rottenmann


Hallo Heinz!

Das mit dem Werturteil habe ich vorsorglich getippt, damit sich niemand auf die Zehen getreten fühlt. Könnte ja vorkommen. Sollte aber nicht
überheblich klingen. Laughing

Auch wenn ich Texte schreibe, die keinem Termindruck unterliegen, bin ich für (zu) lange Überlegungen zu ungeduldig. Alle bisherigen Bemühungen, mich "einzubremsen", sind relativ rasch gescheitert.
Ich kann offenbar nicht aus meiner Haut. angle

Manche Kollegen meinen ja, das liege am fortschreitenden Alter. Ich hätte offensichtlich Angst, etwas nicht mehr fertig zu bekommen. Diese Kollegen kann ich aber beruhigen - die Ungeduld ist seit derKindheit eine meiner "Tugenden" Laughing . Nur beim guten Essen lass' ich mir lange Zeit.

Gruß Hans

BeitragVerfasst am: 25.04.2008, 20:43
hawepe
 
Anmeldedatum15.04.2007
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WohnortBerlin


Hallo Hans,

hwg (Moderator) hat Folgendes geschrieben:
Das mit dem Werturteil habe ich vorsorglich getippt, damit sich niemand auf die Zehen getreten fühlt. Könnte ja vorkommen. Sollte aber nicht
überheblich klingen. Laughing


Keine Sorge, kam auch nicht so rueber Smile

Zitat:
Auch wenn ich Texte schreibe, die keinem Termindruck unterliegen, bin ich für (zu) lange Überlegungen zu ungeduldig. Alle bisherigen Bemühungen, mich "einzubremsen", sind relativ rasch gescheitert.
Ich kann offenbar nicht aus meiner Haut. angle


Ist komisch. Ich gehoere sonst auch zu den eher ungeduldigen Menschen und kann andere damit reichlich nerven, aber an dieser Stelle widerspreche ich mir irgendwie selbst.

Liegt aber vielleicht auch daran, dass ich meistens sehr schnell sehr konkrete Vorstellungen habe, aber dann ewig lange an der Umsetzung bastle. Vorstellungen heisst, ich habe Klaenge und Bilder im Kopf, fuer die mir dann oft erst einmal die Worte fehlen. Und eine Handlung Sad

Beste Gruesse,

Heinz.

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