 | Verdienstmöglichkeiten eines Autors |  |
Verfasst am: 17.04.2008, 22:55 |
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| moosbach |
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| Anmeldedatum | 17.04.2008 | | Beiträge | 2 |
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| Hallo, welche Verdienstmöglichkeiten habe ich eigentlich als Autor, wenn ich das Buch über einen Verlag herausgeben lassen möchte? Gibt es da Prozentuale Richtlinien? |
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Verfasst am: |
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Verfasst am: 17.04.2008, 23:22 |
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| Birgit Fabich |
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| Anmeldedatum | 23.10.2007 | | Beiträge | 722 | | Wohnort | Füchtorf |
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Richtlinien sind sicher Verhandlungssache,
aber bisher habe ich von 7- (wenns gut läuft) 10% gehört,
klingt wenig,
aber wenn man bedenkt, was alles für Kosten anlaufen
(55% will ja anscheinend Amazon schon haben, Buchhändler wollen auch verdienen)
gedruckt werden muss es schließlich auch und
dann die Werbung, Lektorat und Korrektur, Layout ....
tja, da muss man wohl sehr berühmt sein und eine riesig hohe Auflage verkaufen,
damit so richtig was rüberkommt
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Verfasst am: 18.04.2008, 01:11 |
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| Judith |
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| Anmeldedatum | 05.08.2007 | | Beiträge | 1719 | | Wohnort | Schwobaländle |
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Hallo Moosbach,
ich kenne ähnliche Zahlen wie Birgit.
Bei Hardcover-Originalausgaben sind 7 - 10 % des Netto-Ladenverkaufspreises üblich, bei Taschenbuch 5 - 7 % des Nettoladenverkaufspreises.
Bei Kinderbüchern teilen sich Autor und Illustrator das Honorar (beim Bilderbuch natürlich mehr der Illustrator, bei wenigen Bildern mehr der Autor). Somit kann man dann also mit 4 - 5 % rechnen.
Wenn du also bei einem größeren Verlag landest und er dein Manuskript annimmt, das Buch dann für 9,80 Euro auf den Markt kommt und ca. 5.000 x verkauft wird (was schon recht gut wäre), dann kannst du mit etwa 3.500 Euro rechnen. Natürlich muss man das Geld versteuern und davon seine Versicherungsbeiträge bezahlen.
Grüßle,
Judith |
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Verfasst am: 18.04.2008, 08:30 |
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| PvO |
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| Anmeldedatum | 21.10.2007 | | Beiträge | 479 | | Wohnort | Ostseebad Prerow |
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Was Judith schreibt ist schon eine Richtlinie. Aber: | Zitat: | | ca. 5.000 x verkauft wird (was schon recht gut wäre), | soll das ein Witz sein? Bei Neuautoren sind Auflagen von 500 bis 1.000 realsitisch. 5.000 wären demnach nicht ganz gut, sondern in unseren Kreisen eine Revolution und das trifft auf Jungautoren in herkömmlichen Verlagen ebenfalls zu. Es sei denn, man hat was Simmel-mäßges oder was Konsalik-haftes abgeliefert oder man heißt Bohlen oder Effe.
Unter Punkt 29 meines Seminars, auf meiner HP kannst du ein konkretes Beispiel nachlesen, was ein Verlag mir mal geboten hat. www.peters-buchladen.de |
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_________________ Im November 07 hab ich einen Vertrag unterschrieben. Somit wird eines meiner Bücher auf dem amerikanischen Markt erscheinen.
www.peters-buchladen.de |
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Verfasst am: |
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Verfasst am: 18.04.2008, 11:05 |
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| moosbach |
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| Anmeldedatum | 17.04.2008 | | Beiträge | 2 |
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Hallo ich danke euch für die schnelle Information.
Viele Grüsse
Moosbach |
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Verfasst am: 18.04.2008, 12:04 |
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| Judith |
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| Anmeldedatum | 05.08.2007 | | Beiträge | 1719 | | Wohnort | Schwobaländle |
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Peter, ich schrieb ausdrücklich von einem "großen" Verlag. Bei Kleinverlagen kann man vermutlich oft froh sein, wenn man die Verkaufszahlen erreicht, die wir mit unseren BoD-Büchern haben.
Aber stimmt, was du sagst: Als Newcomer wären 5.000 nicht "recht" gut, sondern schon eher "sehr" gut.
| Zitat: | | wenn ich das Buch über einen Verlag herausgeben lassen möchte |
Nette Formulierung. Wer möchte das nicht?
Alternative: "wenn ich einen Fünfer mit Zusatzzahl im Lotto gewinnen möchte..."
Grüßle,
Judith |
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Verfasst am: 18.04.2008, 16:41 |
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| Seshmosis |
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| Anmeldedatum | 09.10.2007 | | Beiträge | 105 | | Wohnort | Binzwangen |
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Ab 5.000 verkauften Exemplaren spricht man auch bei einem großen Verlag durchaus von einem erfolgreichen Buch.
Als mein Roman "Der Nomadengott" (Heyne Verlag) die 5.000er Marke geknackt hat, habe ich mich riesig gefreut! Vor allem weil ich ihn ja vorher bei BoD schon rund 1.600 mal verkauft hatte.
Noch eine wichtige Verdienstmöglichkeit für Autoren:
Honorierte Lesungen
Bei mir sind Lesungen eine durchaus wichtige Einnahmequelle, die noch dazu den zusätzlichen Effekt haben, Bücher zu verkaufen.
Das Honorar vereinbare ich immer unter Berücksichtigung des Aufwands, ob regional oder weiter weg, welche Einrichtung, Institution usw.
Wenn man da rührig ist, kommt im Lauf eines Jahres Einiges zusammen, das man den Einnahmen aus seinem Buch / seinen Büchern durchaus zurechnen darf, weil man ohne diese/s die Einnahmen nicht hätte. |
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Verfasst am: 18.04.2008, 17:07 |
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| skipteuse |
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| Anmeldedatum | 30.05.2007 | | Beiträge | 507 | | Wohnort | Potsdam |
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He, schön, dich heir mal wieder zu ... lesen.
Sehr spannend deine Ausführungen - hast du in deiner Psoition eine maximale Untergrenze angesetzt?
LG, Barbara |
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Verfasst am: 18.04.2008, 18:04 |
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| Seshmosis |
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| Anmeldedatum | 09.10.2007 | | Beiträge | 105 | | Wohnort | Binzwangen |
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Hallo Barbara!
Die Zeit ist bei mir wirklich knapper geworden.
Im Mai wird mein neuer Roman beim Heyne Verlag erscheinen - "Die Weltenbaumler".
Da stehen dann gleich etliche Lesungen an und im Herbst wieder es besonders turbulent.
In der aktuellen Ausgabe des Magazins "NAUTILUS - Abenteuer & Phantastik", die heute erschienen ist, steht meine Kurzgeschichte "Der Besuch der roten Katze oder Wie alles begann". Dort erzähle ich "absolut authentisch" wie das mit meiner GON-Saga begann.
Als Zielsetzung, besser gesagt "Hoffnung" bei Heyne hatte ich selbst 5.000 verkaufte Exemplare angesetzt. "Der Nomadengott" ist inzwischen drüber gesprungen, "Die Irrfahrer" kratzen dran.
Untergrenze bzw. Schmerzgrenze bei Heyne sind wohl so um die 3.000.
Für meine BoD-Titel hatte ich mir 1.000 verkaufte Ex. erhofft und bei allen drei Titeln geschafft bzw. überschritten. |
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Verfasst am: 18.04.2008, 18:45 |
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| hwg (Moderator) |
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| Anmeldedatum | 24.04.2007 | | Beiträge | 2585 | | Wohnort | A 8786 Rottenmann |
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Wer sich, so wie ich, mit einem Einmalhonorar zufrieden gibt,
braucht sich um den Bücherabsatz selber nicht zu kümmern.
Wenn der Verlag damit zufrieden ist, ist er es auch mit den
Manuskripten. Und das ist gut so, denn ich bin ein schlechter
"Selbstvermarkter".  |
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Verfasst am: 18.04.2008, 20:10 |
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| Seshmosis |
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| Anmeldedatum | 09.10.2007 | | Beiträge | 105 | | Wohnort | Binzwangen |
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Ich mache auch immer wieder bestimmte, klar umrissene Projekte zum Festpreis. Wenn Verwendung, Verbreitung und Auflagenhöhe der Texte klar sind, spricht nichts gegen eine "Einmalzahlung".
Bei meinen Romanen im Heyne Verlag liegt mir aber viel an einer prozentualen Beteiligung an den verkauften Büchern. Immerhin verdiene ich so auch an der zweiten und jeder weiteren Auflage, was bei einer Einmalzahlung nicht der Fall wäre. |
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Verfasst am: 19.04.2008, 00:09 |
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| Judith |
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| Anmeldedatum | 05.08.2007 | | Beiträge | 1719 | | Wohnort | Schwobaländle |
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Hallo Gerd,
ich vermute, Barbara meinte mit der "Untergrenze" das Honorar für die Lesungen.
Grüßle,
Judith |
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Verfasst am: 19.04.2008, 10:03 |
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| Seshmosis |
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| Anmeldedatum | 09.10.2007 | | Beiträge | 105 | | Wohnort | Binzwangen |
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Ach so! Danke, Judith.
Da spielen viele Faktoren ein Rolle - Veranstalter, wo, zu welcher Zeit, Aufwand usw.
Das bewegt sich im Rahmen von 250,- bis 800,- Euro. |
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Verfasst am: 19.04.2008, 10:38 |
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| houdini |
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| Anmeldedatum | 12.02.2008 | | Beiträge | 40 |
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Weiss jetzt nicht ob es passt aber vom ersten Harry Potter Band wurden auch erstmal nur 1000 Stück produziert.
Mittlerweile dürfte diese Erstausgabe wohl was wert sein |
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Verfasst am: 19.04.2008, 11:13 |
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| Seshmosis |
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| Anmeldedatum | 09.10.2007 | | Beiträge | 105 | | Wohnort | Binzwangen |
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| houdini hat Folgendes geschrieben: | | Weiss jetzt nicht ob es passt aber vom ersten Harry Potter Band wurden auch erstmal nur 1000 Stück produziert. |
Da sieht man wieder, wie relativ Verkaufszahlen sind.
Für einen BoD-Titel oder einen Kleinverlag sind 1.000 verkaufte Exemplare sicher gut, bei Harry Potter sind es nicht einmal die berühmten Peanuts.
Ich finde es immer wieder erstaunlich, dass gerade bei Berufsanfängern in Sachen Literatur die extremen Spitzen bemüht werden.
Ist das "think big!" oder die Traumebene?  |
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Forum für Books on Demand bzw. BOD Autoren » Kosten und Verdienstmöglichkeiten
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