 | Vorschlag für Kinderbuchautoren. |  |
Verfasst am: 24.07.2008, 13:34 |
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| LOFI (Moderator) |
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| Anmeldedatum | 29.04.2008 | | Beiträge | 2092 | | Wohnort | Oslo |
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Hallo an alle Kinderbuchautor(inn)en,
die Kleinen mit Texten zu erreichen, ist eine besondere Kunst, die auf die Denkensweise und kindliche Sprachgestaltung abgestimmt sein muß, damit ein Kind den Text versteht und gerne liest/hört.
Wenn man Schwierigkeiten hat, sich darauf einzustellen, sollte man sich vielleicht einmal von seinen oder anderen Kindern kurze Geschichten erzählen lassen und diese auf typische Merkmale hin untersuchen. Daraus kann man viel lesen und in seinen Geschichten berücksichtigen.
Ich selber schreibe keine Kindergeschichten, aber mein Sohn erzählt umso mehr, was er sich so ausdenkt. Ich poste mal eine seiner "Stories" als Anregung, zu überdenken, auf welchem Niveau ein 7-Jähriger so denkt und spricht.
Hier also der Text, der mir diktiert wurde.
Es war einmal ein Junge, der lief in die Stadt.
Er hatte ganz viel Freude und ging in ein Schwimmbad.
Er konnte zwar noch nicht gut schwimmen, aber er hat es
ganz schnell gelernt. Er hatte riesigen Spaß, von der Treppe
ins Wasser zu springen und Bauchplatscher zu machen.
Dann ging der kleine Junge wieder nach Hause.
Ab da war er den ganzen Tag glücklich und hatte eine schöne Nacht.
LG
Lorenz |
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Verfasst am: |
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Verfasst am: 24.07.2008, 16:11 |
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| Innuiya |
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| Anmeldedatum | 03.03.2008 | | Beiträge | 112 | | Wohnort | Düsseldorf |
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Hallo Lorenz,
stimmt, es ist schwierig, sich auf die Sprache der Kinder einzustellen. Meine Bücher sind mit meinem Sohn "gewachsen". Zuerst ein Bilderbuch mit wenig Text, dann ein Buch für Leseanfänger und schließlich die
3 Jugendromane. Mein Sohn war immer mein 1. Testleser sowie mein schärfster Kritiker, teilweise hat er mit seinen Ideen und Änderungsvorschlägen zu den Geschichten beigetragen, hat mich auf Passagen hingewiesen, die für seine Altersgruppe in der Form nicht verständlich waren. Besonders bei den Jugendromanen, wenn es um "Fremdworte" ging, damit meine ich Worte, die wir Erwachsenen selbstverständlich benutzen, hat er mir vor Augen geführt, dass Kinder mit einigen Worten (z.B. Atmosphäre) noch nichts anfangen können. Daher erkläre ich solche Worte in meinen Büchern, das hat dann noch einen zusätzlichen Lerneffekt
Viele Grüße
Susanne |
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Verfasst am: 24.07.2008, 23:03 |
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| Judith |
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| Anmeldedatum | 05.08.2007 | | Beiträge | 2254 | | Wohnort | Schwobaländle |
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Hallo Lorenz,
leider musste ich auch schon häufig feststellen, dass Kinderbuchautoren nicht immer die Sprache der Kinder kennen. Im Kindergarten (habe 7 Jahre lang als Erzieherin gearbeitet, davon 4 1/2 Jahre im Kindergarten) musste ich die Geschichten oft umformulieren, damit sie für die Kinder verständlich waren. Das war mit ein Grund, warum ich angefangen habe, Kindergeschichten zu schreiben. Wenn ich "Hannahs Nachtgeschichten" vorlese, dann muss ich in den Lesungen nichts verändern. Die Rückmeldungen von Müttern gingen in dieselbe Richtung.
Meine Hannah-Geschichten wären sicher auch was für deinen Sohn! Eine davon findest du auf meiner Website.
Grüßle,
Judith |
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