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Verfasst am: 18.11.2007, 14:01 |
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| Nom |
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| Anmeldedatum | 03.06.2007 | | Beiträge | 133 |
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| Danny hat Folgendes geschrieben: | | Oje, Nom. Das ist allerdings ein trauriger Grund *seufz* *drück* |
So traurig ist der Grund nicht, obwohl es schon traurig ist. Aber in anderer Hinsicht. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass der Mensch nicht "zuhört", also wirklich nicht zuhört. Oder er hört das, was er hören will. Oder er dreht es sich so, wie er meint, dass es am Angenehmsten für ihn ist. Oder was-weiß-ich-warum.
Die Gründe, warum ich schreibe, sind vielfältig, vielschichtig.
- Meine Fantasie will sprudeln dürfen, ohne gebremst zu werden.
- Meine Wut will schreien dürfen, ohne dafür gerügt zu werden.
- Meine Trauer will weinen dürfen, ohne gesehen zu werden.
- Meine Freude will lachen dürfen, ohne als meschugge zu gelten.
Darum schreibe ich. Laut, leise, humorvoll, bissig, gerecht und ungerecht, emotional.
Und ich kann mich korrigieren, kann Spitzen entschärfen, mit Worten manipulieren. Dies lässt mein impulsives Ich sonst nicht zu.
Und siehe da, der Mensch "hört" zu. |
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Verfasst am: |
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Verfasst am: 20.11.2007, 13:20 |
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| Salpetriere |
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| Anmeldedatum | 03.06.2007 | | Beiträge | 54 |
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Das ist ja toll! Mein Thread lebt noch und wird fleißig genutzt ! Weiter so! |
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Verfasst am: 20.11.2007, 13:37 |
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| roland_lange |
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| Anmeldedatum | 23.07.2007 | | Beiträge | 91 | | Wohnort | Katlenburg-Lindau |
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irgendwie kann ich mich, was meine Beweggründe, zu schreiben anbetrifft, in allen Aussagen ein kleines Stück wiederfinden.
Ein Aspekt, der für mich noch ganz wichtig ist und durch den mein Ego gestreichelt wird ist der, dass andere Menschen meine Worte singen, tanzen und spielen.
Das erklärt sich daraus, dass ich parallel zu meinen Büchern auch sehr viele Liedtexte geschreiben habe/schreibe, die andere auf ihren CD's vertonen und eben singen. Oder meine Kindermusicals, die daneben auch noch Handlung und Dialoge beinhalten. Oder auch mal ein Theaterstück für die Dorfbühne meines Geburtsortes.
Es stärkt unheimlich das Selbstwertgefühl, wenn man die eigenen Texte interpretiert sieht und hört und vor allen Dingen, wenn man spürt, wie andere Menschen (Kinder ebenso wie Erwachsene) sich diese Texte zu Eigen machen.
Gruß
Roland |
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Verfasst am: 25.11.2007, 09:55 |
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| Zoba |
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| Anmeldedatum | 23.11.2007 | | Beiträge | 987 | | Wohnort | Süden |
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Hi,
ich schreibe, wenn ich schreibe, weil ich gerade nicht male oder zeichne, bzw. das gerade nicht kann, aber die "Geschichte" loswerden muß. Ich schreibe auch, wenn die Geschichte, die raus will, nicht in ein Bild und nicht mal in einen Comic paßt.
Die Sachbuchschreiberei ergab sich von selbst, aus Diskussionen zum Thema und Interesse am Subjekt.
Witzig ist, daß ich schon im Alter von 3-4 Jahren abends vor dem Einschlafen "Geschichten erfand", aufgeschrieben habe ich sie nicht, lange Zeit nicht, aber jeden Abend vor dem Eindösen weiterentwickelt. Manchmal auch unter tags, wenn ich irgendwelche Beschäftigungen hatte, die mich geistig nicht sehr forderten. Diese Stories habe ich oft anderen erzählt und irgendwann - sehr spät - dann auch mal angefangen aufzuschreiben, lange nachdem ich Teile davon bereits malte/zeichnete (das tat ich von Anfang an).
Übrigens, zum Thema Kinderbücher, wir hatten keine bzw. ganz wenige echte Kinderbücher, abgesehen von den ganz frühen Bilderbüchern. Ich habe früh angefangen, in der Bibliothek meines Vaters zu lesen, da war nichts Kindgerechtes Ich fands hochinteressant. Mit 10 habe ich dann angefangen, die Schulbibliothek meines Gymnasiums zu lesen, von A bis Z. Dauerte knappe 3 Jahre und auch da war die Masse nichts für meine Altersgruppe. Mag ein Grund sein, warum ich heute genauso wenig mit Kinderbüchern anfangen kann, wie früher. Ich erinnere mich eigentlich nur an zwei, die mir gefallen haben: "Pong Tschuli, du Strolch" von Lucy Crockett und "Pu Chan" von H. Plate. |
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_________________ Gruß,
Zoba
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"In Deutschland gilt derjenige als viel gefährlicher, der auf den Schmutz hinweist, als der, der ihn gemacht hat." - Carl von Ossietzky |
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Verfasst am: |
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Verfasst am: 10.12.2007, 15:16 |
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| Speedy |
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| Anmeldedatum | 22.10.2007 | | Beiträge | 48 |
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| Ich schreibe, weil ich einfach nicht mehr damit aufhören kann. |
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Verfasst am: 27.12.2007, 00:16 |
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| Arno Abendschön |
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| Anmeldedatum | 31.10.2007 | | Beiträge | 126 | | Wohnort | Bad Bevensen |
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Aus unterschiedlichen Motiven:
1. Lust an der Kreativität
2. Neigung zu Beobachtung und Analyse
3. Bedürfnis nach ästhetischer Gestaltung
Frühestes Symptom: Kritzelte als Grundschüler Hefte voll, in denen ich die politische Geschichte vergangener Jahrhunderte neu erfand und beschrieb. Dann ab dreizehn intensives Tagebuch. Bisher letztes Stadium: ab Ende dreißig erst Kurzprosa, dann Erzählungen, dann Romane. Lange Latenzphasen. Kann mir auch ein Leben ohne zu schreiben vorstellen, falls es einen adäquaten Ersatz gäbe. Was ich bedauere: Nicht mehr Filmemacher werden zu können. In den Ausdrucksmöglichkeiten scheint mir der Film der Literatur überlegen zu sein. |
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Verfasst am: 27.12.2007, 01:26 |
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| Judith |
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| Anmeldedatum | 05.08.2007 | | Beiträge | 1949 | | Wohnort | Schwobaländle |
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| Arno Abendschön hat Folgendes geschrieben: | | In den Ausdrucksmöglichkeiten scheint mir der Film der Literatur überlegen zu sein. |
Ich finde eigentlich, dass ein Film mehr einschränkt. Zumindest den Konsumenten.
Grüßle,
Judith |
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Verfasst am: 27.12.2007, 10:17 |
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| Arno Abendschön |
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| Anmeldedatum | 31.10.2007 | | Beiträge | 126 | | Wohnort | Bad Bevensen |
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Hi, Judith
Ich glaube, man muss beim Film unterscheiden. Der Konsument ist insofern eingeschränkt als er sich nicht wie beim Buch etwas zum gelesenen Text hinzuvorstellen kann, insbesondere das mit den Sinnen Wahrnehmbare nicht. Es ist schon fertig da, das ist eine Beschränkung für die Phantasie. Auf der anderen Seite ist ein wirklich guter heutiger Film eine Art kompliziertes Gesamtkunstwerk, das man mit einmaligem Anschauen nicht wirklich ausschöpfen kann. Je öfter man ihn (z.B. zu Hause auf DVD) ansieht, umso tiefer kann man in den Stoff eindringen und ihn geistig immer mehr durchdringen. Mir scheint, die Rezeption ist also beim Film eine grundsätzlich andere als bei Buchlektüre, nicht die Phantasie, sondern das abstrakte Denken anregend. Bei dem Produzenten, dem Filmemacher, kommt beides zusammen: die rein intellektuelle Arbeit und das kreative Sichausleben mit den Mitteln filmischer Darstellungskunst.
Die amerikanische Schriftstellerin Annie Proux schreibt in ihrem Aufsatz "Verfilmt werden": "In unserer Zeit kann der Film oft mehr ausrichten als das geschriebene Wort." Und ich als Schreiber lasse mich oft von Filmen anregen.
Danke für Deinen zum Denken anregenden Einwand
Arno |
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