Verfasst am: 04.04.2008, 11:03 |
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| chiquitita |
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| Anmeldedatum | 21.09.2007 | | Beiträge | 356 |
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| mtg hat Folgendes geschrieben: | Uschi - darf ich jetzt noch nicht mal mehr gegen mich selbst frotzeln???  |
Klar, darfst Du, Matthias. Du darfst auch über mich frotzeln. Ich nehm solche Sachen einfach mit Humor. Wenns zu dicke kommt, schalte ich von Humor auf Ignorieren. Damit fahre ich bis jetzt ganz gut. Kann natürlich auch sein, dass mich irgendwann jemand unter der Gürtellinie erwischt. Wie ich dann reagiere?? Who knows??
Gruß Uschi |
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Verfasst am: |
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Verfasst am: 04.04.2008, 11:06 |
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| Birgit Fabich |
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| Anmeldedatum | 23.10.2007 | | Beiträge | 932 | | Wohnort | Füchtorf |
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Hauptsache Du verträgst Dich danach mit Dir auch wieder,
ihr beide könnt dann ja zusammen ein Bier trinken gehen,
aber vorher entscheiden, wer von euch beiden hinterher fährt!
Gruß Birgit  |
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Verfasst am: 04.04.2008, 11:11 |
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| chiquitita |
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| Anmeldedatum | 21.09.2007 | | Beiträge | 356 |
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| Birgit hat Folgendes geschrieben: | | Hauptsache Du verträgst Dich danach mit Dir auch wieder, |
immer!
| Birgit hat Folgendes geschrieben: | ihr beide könnt dann ja zusammen ein Bier trinken gehen,
aber vorher entscheiden, wer von euch beiden hinterher fährt!
Gruß Birgit  |
gute Idee. Kannst ja mitkommen und uns fahren.  |
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Verfasst am: 04.04.2008, 11:40 |
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| Hakket (Moderator) |
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Ach ja, ein tolles Thema.
Im Grunde wurde hier schon alles gesagt, was es zu sagen gibt. Und vor allem Heinz muss ich recht geben. Es herrschen eine Menge falscher Vorstellungen unter den "Hobby"autoren.
Seine Angabe mit 75000 neuen Büchern ist sogar noch sehr niedrig, es sind eher 90000, Bod-Autoren, DKZV-Autoren und Selbstverleger nicht mit eingerechnet.
Und genau, der Buchhandel entscheidet, was er in seinem Laden auslegt. Man kann sich als Verlag auf den Kopf stellen, wenn der Händler nicht will, will er nicht. Wenn es so gehen würde, wie wir gerne wollten, könnten wir ja direkt dem Leser die Pistole auf die Brust setzen und sagen: Kauf das!
So einfach ist es leider nicht. Der Buchhändler will Geschäfte machen, er will Geld verdienen. Und das kann er nunmal nur mit den potenziellen Bestsellern. Die 3645. Biographie von Tante Trude kauft eben niemand. (Ich weiß, das klingt hart und vielleicht auch unfair - aber Bücher kaufen/verkaufen ist GESCHÄFT. Es geht ums Geld - und nur darum.)
Und gerade bei kleineren, mittleren, eigentlich bei allen Verlagen sollte der Autor mit dazu beitragen, dass sein Buch bekannt wird. Eigentlich ist das die "harte" Arbeit eines Autoren. Das gehört m.M. nach mit dazu.
"Angemessen werben" - klar, ein dehnbarer Begriff. Wenn ich gehässig wäre - was ich nicht bin - könnte ich sagen, dass keine Werbung für ein Buch immer noch angemessen ist.
"§ 3 (2) Verlagspflicht:
Der Verlag verpflichtet sich das Werk in der in Absatz 1 genannten Form zu produzieren und für die Dauer des Vertrages dem Buchhandel verfügbar zu machen. Pflichten des Verlages bezüglich des Vertriebes und des Marketings des Werkes ergeben sich durch das vom Autor gewählte Leistungspaket des gesonderten Auftrages."
(Aus dem Auftrag ist genau ersichtlich, welche Werbung gemacht wird.)
Das ist ein Auszug aus meinem Vertrag. Ich denke, hier ist genau klar, was gemacht wird und was nicht.
Allerdings kann kein Verlag dafür gerantieren, dass sich irgendeine Werbemaßnahme rechnet. Das kann leider keiner. Wenn das gehen würde, bräuchte man nur einmal eine Werbung zu schalten und wäre reich.
Ist leider nicht so.
Also, Eigeninitiative seitens des Autoren ist immer wichtig.
(Sollte ich hier und da gemein erscheinen, so entschuldige ich mich. Das ist nicht so gemeint. Aber manchmal herrscht oft "blauäugigkeit".)
Gruß
Hakket |
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_________________ In jedem Menschen existieren dunkle Orte, für die es keine offizielle Wegbeschreibung gibt. Und wer glaubt, keinen dieser Orte in sich zu tragen, hat den Weg dorthin nur noch nicht gesucht.
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Verfasst am: 04.04.2008, 12:01 |
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| Hakket (Moderator) |
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Nachtrag:
Nur 14 verkaufte Bücher. Klar, das hört sich nicht toll an. Aber man sollte sich klar machen, vieviele Bücher gar nicht verkauft werden.
Auch kann man im Grunde einem Verlag nicht dafür verantwortlich machen, dass sich ein Buch nicht verkauft. Normalerweise müsste doch jeder Verlag ein großes Interesse daran haben, dass sich die Bücher aus dem Programm gut verkaufen, schließlich verdient der Verlag an jedem verkauften Buch. (Ok, auch das mag "blauäugig" sein.) Kein Verlag der Erde kann einen Leser oder Händler zwingen, dieses oder jenes Buch zu kaufen. Er kann es anbieten. Aber entscheiden tut der Käufer.
Vielleicht ist das ein allgemeines "Problem" von DKZV. Da viele ALLES drucken, was ihnen in die Finger kommt, ist ihnen auch klar, dass vieles darunter "Schrott" ist (klingt wieder hart, ich weiß, ist aber so). Für "Schrott" zu werben ist schwierig.
Anmerkung: Der Begriff "Schrott" ist natürlich subjektiv. Schreiben ist Kunst, und Kunst ist in den Augen von A genial und in den Augen von B halt "Schrott".
Wie man es dreht, es dreht sich eben und hält nicht still
Gruß
Hakket |
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Verfasst am: 04.04.2008, 12:08 |
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Hallo Hakket,
ein Vertragspassus wie der von Dir zitierte bietet beiden Parteien Sicherheit, da die Maßnahmen ja offenbar gesondert geregelt und schriftlich festgehalten werden. Das verstehe ich unter Transparenz und Ehrlichkeit...
Ansonsten hast Du weitgehend Recht - aber welches Mädchen träumt nicht davon, Prinzessin zu werden und welcher Junge möchte nicht gerne Formel 1-Weltmeister sein?
Warum sollte es also bei zum Schriftstellern geborenen Menschen anders sein...
Beste Grüße
Matthias |
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Verfasst am: 04.04.2008, 12:23 |
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| Hakket (Moderator) |
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Hi mtg,
Warum sollte es also bei zum Schriftstellern geborenen Menschen anders sein...
Weil es erwachsene Menschen sind. Ein kleines Mädchen weiß irgendwann, dass sie keine Prinzessin werden kann. Spätestens mit 12 . Sind wir Autoren wirklich so weltfremd, dass wir als Erwachsene immer noch Prinzessin werden wollen, und daran glauben, es tatsächlich werden zu können? (Oder Formel 1 Fahrer, obwohl wir den verdammten Rückwärtsgang immer nicht finden?)
Jedem erwachsenen Menschen müsste doch klar sein, wie ein "Geschäft" läuft. Warum sollte es also im Bereich des Schriftstellerischen anders sein?
Klar, das Schreiben ist erstmal ein sehr gefühlsmäßige Sache. Aber in dem Moment, in dem man es kommerziell (Handelbar) betreibt, gelten die Regeln des Geschäfts. Man lebt als Schreibender in einer Traumwelt, das ist auch gut so. Aber man verlässt irgendwann diese Traumwelt. Dann muss man sich der Realität stellen. Und die ist in schriftstellerischen Dingen genauso hart wie jede anderen auch.
(Aber das weißt du ja )
Gruß
Hakket |
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Verfasst am: 04.04.2008, 12:25 |
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| Judith |
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| lverlag hat Folgendes geschrieben: | Hallo Judith,
nehmen wir einfach mal an, [...] |
Danke, André!
Schönes Wochenende wünscht
Judith |
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Verfasst am: 04.04.2008, 12:40 |
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| Hakket (Moderator) |
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Achtung - sülz - schmalz - trief:
Den wahren Dienst am Autoren halte ich die Aufklärung. Eben zu sagen, dass man davon ausgehen MUSS, keine Bücher zu verkaufen, das Schreiben zwar schön ist, aber selten von Erfolg gekrönt ist, sehr dessillusionierend sein kann, ein Brotloser Erwerb ist, finde ich sehr wichtig.
Was bringt es, Hoffnungen zu wecken, die man im Grunde nicht erfüllen kann?
Irgendwann muss man seinem Sohn sagen: "Du kannst kein Formel 1 Fahrer werden - weil: du bist blind."
Auch wenn ich ein Dinstleisterverlag bin, sage ich das meinen potenziellen Kunden im Vorfeld (nicht dass sie blind sind, sondern dass ein Formel 1 Wagen keinen Rückwärtsgang hat). Auch wenn ich mir damit ins eigene Fleisch schneide. Ich bin selbst Autor und habe das auch lernen müssen. Auch ich bin blind.
Z.B. Anthologien. Eigentlich eine tolle Sache - verscheidene Geschichten von verschiedenen Autoren usw. Aber es wird sie niemand kaufen. Anthologien werden im Grunde nur für die beteiligten Autoren gemacht.
Klartext zu reden halte ich für wichtig. Auch wenn man damit abschreckt und viele Autoren das nicht hören wollen. Soll man sie in ihrer Traumwelt lassen? Oder soll man sie wachrütteln und eventuell mit ihnen zusammen das Beste aus der Sache machen?
Hakket |
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Verfasst am: 04.04.2008, 12:50 |
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| ChrisK hat Folgendes geschrieben: | | Rieke hat Folgendes geschrieben: | Dennoch verstehe ich unter einer angemessenen Werbung, so sie den zugesagt wurde, dass mein Buch im Laden ausliegt. Wenn auch nicht in allen, so doch zumindest in einer Kette... oder so.
Es ging hier im Beitrag nicht um TRÄUME, sondern was wir unter angemessener Werbung verstehen.
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Dass dein Buch in Buchhandlungen ausliegt, kann dir kein Verlag dieser Erde garantieren. Verlage können bei Buchhändlern keine Auslagefläche mieten o.ä. Ein Buchhändler entscheidet ganz allein, was er auslegt oder auch nicht.
Gruß
Chris |
Irrtum aufklären!
Meine Bücher liegen ... noch nicht... in den Buchhandlungen aus. Bin in Verhandlung. Dass meine Bücher hier so verkauft werden, liegt nur an meinen Werbebemühungen. Wo Veranstaltungen angekündigt werden, pinne ich meine Poster an die "Strecke", habe kleine Poster (Kunststoff) an meinem Fahrrad, welche im Auto, lege meine Fleyer in verschiedenen Geschäften oder der Gemeinde aus, besuche Websiten mit Hinweis auf meine Seiten, schreibe einfach mal der Presse hie und da mit Werbetexten.
LG Rieke
PS: Ich habe, seit ich mich zum BoDismus bekehrt habe, reichlich andere Verlage, auch Zuschussverlage, ausgetestet. Jeder, der geschrieben hatte: WIR SIND ANDERS! war nach eingehendem Studium sämtlichen Informationsmateriales nichts anderes. Natürlich kenne ich bei weitem nicht alle, auch nicht real ausprobiert, nur bis zu einem etwaigen Vertragabschluss, bei dem ich dann die Hasenfüße fand und die Bremse zog.
Für mich ist BoD - zumindest zur jetzigen Zeit - der beste Verlag, ein Buch zu veröffentlichen... wenn man für die Werbung selber sorgt.
LG Rieke |
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Zuletzt bearbeitet von Rieke am 04.04.2008, 12:53, insgesamt einmal bearbeitet |
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Verfasst am: 04.04.2008, 12:51 |
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| julia07 |
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| Hakket (Moderator) hat Folgendes geschrieben: | | (...) Es herrschen eine Menge falscher Vorstellungen unter den "Hobby"autoren. |
... die gewollt durch bestimmte Methoden gestärkt werden.
| Hakket (Moderator) hat Folgendes geschrieben: | | ... könnten wir ja direkt dem Leser die Pistole auf die Brust setzen und sagen: Kauf das! |
Das erinnert mich an das mitternächtlich gehauchte "Ruuuuuuuuuf an!"
| Hakket (Moderator) hat Folgendes geschrieben: | | Ich weiß, das klingt hart und vielleicht auch unfair - aber Bücher kaufen/verkaufen ist GESCHÄFT. Es geht ums Geld - und nur darum. |
Die Wahrheit kann nie unfair sein! Natürlich geht es um Geld - und in diesem Fall besonders darum, wie man es anderen aus der Tasche zieht
| Hakket (Moderator) hat Folgendes geschrieben: | | Und gerade bei kleineren, mittleren, eigentlich bei allen Verlagen sollte der Autor mit dazu beitragen, dass sein Buch bekannt wird. Eigentlich ist das die "harte" Arbeit eines Autoren. Das gehört m.M. nach mit dazu. |
Nur der Dumme sieht das anderes! Der "normale", unbedarfte Neuautor wird trotzdem erfreut den geforderten Obulus zahlen und darauf vertrauen, dass er irgendwelche "angemessenen" Werbemaßnahmen erhält.
| Hakket (Moderator) hat Folgendes geschrieben: | | Allerdings kann kein Verlag dafür gerantieren, dass sich irgendeine Werbemaßnahme rechnet (...) Das kann leider keiner. Wenn das gehen würde, bräuchte man nur einmal eine Werbung zu schalten und wäre reich. |
Wenn ich mir all die "blauäugigen" Kommentare zu dem Marketing-Thema ins Gedächtnis rufe, kann ich dieses Anspruchsdenken aber nicht erkennen. Die Reklamationen betreffen doch eher die Tatsache, dass die meisten Betroffenen z. B. gerade eine einmalige 0-8-15-Annonce in irgendeiner Zeitung eben nicht als "angemessen" ansehen – genau wie Du das auch siehst! So gesehen, kann also eine einzige Maßnahme niemals als "angemessen" angesehen werden. Genau so läuft es aber oft.
| Hakket (Moderator) hat Folgendes geschrieben: | | "Angemessen werben" - klar, ein dehnbarer Begriff. |
Und gerade diese juristisch abgesicherte Dehnbarkeit wird durch Überdehnung zur Unseriösität, um es mal milde auszudrücken!
| Hakket (Moderator) hat Folgendes geschrieben: | | ... Aus dem Auftrag ist genau ersichtlich, welche Werbung gemacht wird.... |
Eben, genau auf so eine ehrliche Art der Darstellung hat ein ehrlicher Kunde auch ein Recht!
Vielleicht werde ich mich bei meinem nächsten Projekt mal bei Dir melden.
LG,
Julia |
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Verfasst am: 04.04.2008, 12:52 |
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Hakket,
mich musst Du nicht wachrütteln. Man braucht nur mal nach links und rechts zu schauen und findet überall Träumer. Nicht umsonst mein Hinweis in einem früheren Posting zu den Hoffnungen (und bösen Abstürzen) an der Börse... und manchmal eben auch am Börsenverein *lach*.
Aber Du hast doch - auch in diesem Forum - schon feststellen dürfen, dass Kritik (die ja auch Träume zerstören kann) ein wahres Aggressionspotential hervorrufen kann ... und da sprichst Du von vollinhaltlich "Erwachsenen"?
Die Realität sieht anders aus ... für alle übrigens und überall...
Matthias |
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Verfasst am: 04.04.2008, 13:00 |
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| hawepe |
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| Anmeldedatum | 15.04.2007 | | Beiträge | 1587 | | Wohnort | Berlin |
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Hallo Julia,
| julia07 hat Folgendes geschrieben: | | Sich dann damit herauszureden, dass ja jeder die Möglichkeit hat, sich vorher "schlau" zu machen, ist zwar korrekt, aber die ganze Vorgehensweise bleibt trotzdem das, was sie ist: bewusste Täuschung und Abzocke. |
Zielt darauf nicht die gesamte Werbebranche ab? Egal um welches Produkt es sich handelt, dem Kunden wird immer das Blaue vom Himmel versprochen. Man kann dies beklagen, aber sich wundern, dass es wirklich so ist?
| Zitat: | | Auf der Leipziger Messe bin ich ganze drei Tage durch die Hallen geschlendert und habe mir u.a. gezielt die Verlage angesehen, und auch mit den Mitarbeitern geredet, über die hier und in anderen Foren ständig geklagt wird. Dabei habe ich immer nur von einem "geplanten Buch" gesprochen und nach den Möglichkeiten gefragt. Ich kann versichern, dass es grauenhaft war, wie man da teilweise belogen wird. |
Schon als Kind habe ich gelernt, dass man auf Messen und Ausstellungen keine Geschaefte abschliesst. Okay, daran halte ich mich auch nicht mehr immer, aber etwas wahres ist dran: dort wird man noch viel leichter ueber den Tisch gezogen.
Ein Anbieter wurde sofort pampig, als ich eine zu gezielte Frage stellte, weil er dadurch merkte, dass ich doch nicht so unwissend war, wie ich mich gab.
| Zitat: | Weil es auch anders geht, was eine Handvoll seriöser Anbieter bewies, sehe ich keinen Grund, über solche Bauerfängermethoden zu schweigen. Interessant finde ich die Entwicklung, dass seit geraumer Zeit ständig mit juristischen Maßnahmen gedroht wird, wenn irgendwo eine negative Äußerung auftaucht. Gehört wohl auch zum System |
Leider. Und dazu schweigen? Nein, natuerlich nicht. Aber eben auch nicht wundern.
| Zitat: | | den Betroffenen muss man auch nicht in jedem Fall Blauäugigkeit vorwerfen, denn sie hatten sich bemüht, die Details zu erfragen, wurden aber arglistig getäuscht. Ich habe Bücher gesehen, die sind qualitativ so grottenschlecht, weil sie z. B. ohne Wissen des Autors in China gedruckt wurden, dass man sie niemandem ruhigen Gewissens verkaufen kann. |
Hier geht es dann aber um tatsaechliche Maengel. Und wenn z.B. weniger Buecher gedruckt als berechnet werden, dann ist das genauso ein Mangel, den man vorher nicht unbedingt erwarten kann.
Blauaeugig wird es erst, wenn voellig unspezifizierte Leistungen vereinbart werden.
Als Käufer würde ich vom Autor Schadenersatz verlangen, wenn ich das Buch im Internet gekauft hätte!
| Zitat: | Trotzdem ist es für mich weder "normal" noch hinnehmbar, dass Unwissenheit automatisch gezielt und gnadenlos ausgenutzt bzw. bestraft wird.
Wie gesagt, es geht auch anders! |
Natuerlich geht es auch anders. Und dem Zusammenleben der Menschen waere weniger Gerissenheit auch sehr foerderlich.
Beste Gruesse,
Heinz. |
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