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Was ist ausschlaggebend

BeitragVerfasst am: 12.05.2008, 10:07
floatexpert
 
Anmeldedatum16.03.2008
Beiträge207
WohnortSingen


Mich würde interessieren was für euch ausschlaggebend ist, dass ihr ein neues Buch überhaupt lesenswert findet?!

Ist es ein Wort? Ein Satz? Wegen dem Autor ansich?
Klappentext?

Bin gespannt auf eure Antworten.

Liebe Grüße

_________________
Wer nicht mehr fühlen kann hat aufgehört zu leben.
www.seeautorin.lima-city.de

Verfasst am:
 


Re: Was ist ausschlaggebend

BeitragVerfasst am: 12.05.2008, 10:59
mtg
Gast
 


Für mich ausschlaggebend ist das Genre oder der Autor, wenn er eine Genre-Reihe bedient. Beispiel: Andreas Franz und die Frankfurt- bzw. Offenbach-Krimis. Dann ist das Thema für mich wichtig - und manchmal, wie auch bei Schallplatten früher: Wenn mich das Cover anspricht, kauf' ich auch mal ein Buch, ohne zu wissen, was mich erwartet.

BeitragVerfasst am: 12.05.2008, 11:05
julia07
 
Anmeldedatum22.05.2007
Beiträge1404
Wohnort87700 Memmingen


Beim Lesebuch: das Thema oder die/der Autor/in
Bei Bildband: die Fotos
Beim Fachbuch: das Thema und der Nutzen...

Wenn ich es mir so überlege, dann ist es irgendwie immer der Nutzen, den ein Buch für mich hat, sei es "nur" der berühmte Spaßfaktor! cheezy grin

LG,
Julia

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www.cornelia-oehlert.de
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BeitragVerfasst am: 12.05.2008, 11:53
Hakket (Moderator)
 
Anmeldedatum14.09.2007
Beiträge981
WohnortBremervörde


Hm, zu allererst das Cover, da es das erste ist, das man sieht. Der Titel spielt dabei natürlich auch eine Rolle. Dann der Klappentext und das Genre. Wenn es hier nicht "passt", ist das Cover und der Titel, selbst wenn sie noch so gut sind, irrelevant. Zwar habe ich Lieblingsgenres, bin aber neuen gegenüber aufgeschlossen.
Der Autor/Autorin ist nicht zwingend ein ausschlaggebener Faktor. Klar, es gibt Autoren, bei denen ich "blind" zuschlage, weil ich weiß, wie sie schreiben oder welches Genre sie bedienen.
Ich habe aber auch kein Problemn damit, ein Buch eines neuen Autoren zu kaufen.

Gruß
Hakket

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In jedem Menschen existieren dunkle Orte, für die es keine offizielle Wegbeschreibung gibt. Und wer glaubt, keinen dieser Orte in sich zu tragen, hat den Weg dorthin nur noch nicht gesucht.
www.tordenfjord-verlag.de

Verfasst am:
 


BeitragVerfasst am: 14.05.2008, 17:23
Arachne
 
Anmeldedatum28.03.2008
Beiträge267
WohnortNiedersachsen


Na ja, es läuft in zwei Phasen ab: die erste bewirkt, daß ich das Buch in der Buchhandlung überhaupt in die Hand nehme, da wirkt hauptsächlich natürlich der Titel (weil das Buch ja hochkant im Regal steht) und die Aufmachung (gebunden/ TB, Dicke, Höhe). Dann lese ich den "Klappentext", wobei das eher der Text auf der Rückseite ist.
Wenn das Buch diese Hürde genommen hat, d.h. wenn ich nach Überfliegen des Klappentextes noch Interesse habe, kommt die 2. Phase. Dann schlage ich irgendwo auf und beginne etwas zu lesen. Schließlich luge ich auf die Schlußseite, ich finde der Schluß verrät sehr viel auch über den "Stil" des gesamten Buches. Sollte mich das ganze gefesselt haben und der Umschlag mich auch noch ansprechen (ist aber kein Muß), dann folgt die Kaufentscheidung.


Sigrid

BeitragVerfasst am: 15.05.2008, 05:58
SandraR
 
Anmeldedatum25.11.2007
Beiträge349
WohnortMoskau


Ich wuerde sagen, zuerst das Thema (egal ob Sachbuch oder Belletristik), vielleicht manchmal auch das Cover wenn ich das Thema als solches garnicht suche. Letzteres funktioniert eher bei der Belletristik. Der Autor ist mir hoechstens dann wichtig wenn es Krimis sind, da ziehe ich Frauen vor und bei einem Horrorroman wuerde ich ueberhaupt nur reagieren wenn es eine Frau ist, einfach weil es in diesem Genre selten Frauen gibt und mich interessieren wuerde wie eine Frau mit diesem Genre umgeht. Aber auch hier, Reaktion auf das Geschlecht des Schreibers und nicht auf seinen Bekanntheitsgrad.
Bei Sachbuechern ist mir der Autor absolut egal bis auf den Sachverstand, den erwarte ich.
Sandra

_________________
russland-buecher.ru

BeitragVerfasst am: 15.05.2008, 07:29
Rieke
Gast
 


Der Klappentext spielt bei meiner Auswahl nur noch eine untergeordnete Rolle. In den letzten beiden Jahren hatte ich viele Bücher, zu denen der KT in keiner Weise gepasst hat.
Wenn mich die Ausstattung und der Titel ansprechen, nehme ich das Buch in die Hand und lese quer durch das Buch in ein paar Seiten hinein.

BeitragVerfasst am: 15.05.2008, 07:55
PvO
 
Anmeldedatum21.10.2007
Beiträge693
WohnortOstseebad Prerow


Ich verlasse mich ausschließlich auf den Klappentext.

_________________
Ab November 07 erschien eines meiner Bücher auf dem amerikanischen Markt .

www.peters-buchladen.de

BeitragVerfasst am: 15.05.2008, 08:38
Smartie
 
Anmeldedatum08.04.2008
Beiträge42
WohnortKempten


Hallo,

das kommt sehr darauf an, was meine Absicht ist. Wenn ich einen Autor kenne und schätze, dann werde ich vielleicht sogar nur den Titel lesen. Wenn ich den Autor sehr mag (z.B. Christopher Moore ist so ein Liebling von mir) so werde ich mir zwar den Klappentext durchlesen, aber die Kaufentscheidung ist an sich schon beim Titel gefallen (ob ja oder nein).

Suche ich ein Buch zu einem Bestimmten Thema? So ist es natürlich sehr Hilfreich wenn der Titel ansprechend klingt. Aber der Klappentext macht sehr viel aus. Dann werde ich vielleicht sogar mehrere Bücher vergleichen, evtl. sogar ein bischen reinlesen.

Gehe ich nur einfach so in den Buchladen um mir "mal wieder was neues" zu holen, dann ist es als aller erstes Das Cover (bzw. der Buchrücken mit Titel, je nachdem, was ich zuerst erblicke).

Bei Belletristik achte ich umso mehr auf Cover und Klappentext als anderweitig. Und ich lese bei Belletristik IMMER rein (außer ein Buch wurde mir empfohlen). Ich habe nämlich schon Bücher versucht zu lesen... naja, die Betonung liegt auf versucht (Ich wollte kein Augenkrebs riskieren, also hab ich es sein lassen.)

Was schreibst Du denn, eher Sachbücher, eher Belletristik...

Liebe Grüße


Smartie

_________________
Optimismus ist eine Form des Mutes, die Vertrauen in andere gibt und zum Erfolg führt.
(Robert Baden-Powell)

BeitragVerfasst am: 15.05.2008, 09:53
Versailles
 
Anmeldedatum22.05.2007
Beiträge836


Zitat:
Wegen dem Autor ansich?
sorry: wegen des Autors smart


Hallo zusammen,

ich verlasse mich in der Belletristik häufig auf Empfehlungen (Mundpropaganda!, sonst wäre ich wohl noch auf Feuchtgebieten ausgerutscht) und das Genre.
Wenn ich beispielsweise Lust auf Medizin-Thriller amerikanischer Autoren habe - solche Gelüste entwickle ich meistens im Urlaub - lese ich alles, was mir in die Hände kommt. Lesenswert ist für mich ein solches Buch, wenn es den Spaßfaktor bedient und ein Pageturner ist, wenn ich alles drumherum vergesse und in die Geschichte eintauchen kann - wenn das nicht gelingt, weil der Stil "seltsam ist", naja, Pech gehabt, armer Autor - Buch zu - der Nächste bitte...

Historische Romane wähle ich nach der Epoche und dann nach dem Thema aus, sehr selten nach dem Autor. Ich lese beispielsweise keinen Titel von Kinkel, weil sie ihn geschrieben hat, sondern weil mich der Inhalt interessiert.

Die beiden Autoren, deren Werke ich ungeachtet ihres Inhalts gesammelt habe, waren (und sind) Ephraim Kishon und Andreas Eschbach.

Sachbücher, Nachschlagewerke etc. kaufe ich nur nach dem Thema, das ich recherchiere, und konsultiere sie nach Bedarf. Mein Großer Brockhaus ist mir übrigens heilig. Als es hiess, er werde nicht mehr aufgelegt, habe ich zwei Tage getrauert. Zum Glück hat man es sich wohl noch anders überlegt dozey

Bildbände (speziell: Versailles - was sonst) kaufe ich grundsätzlich nach der Qualität der Photos. Da ich dort genießen UND etwas lernen möchte (Bildkomposition beispielsweise), konzentriere ich mich auf kostspieligere Exemplare, die zugleich einen hohen Standard erfüllen.

Liebe Grüße
Amalia


p.s. Buchstabensuppen kaufe ich allerdings eher selten - die sind fürchterlich langweilig cheezy grin Da suche ich mir lieber neckische Motive aus. Das Auge isst/liest bekanntlich mit

_________________
"carpe diem, quam minimum credula postero"
(Horaz, 65-8 v. Chr.)

www.comtesse-heloise.de

Autorenphoto von J. Nemeth, Photostudio Kannengiesser, 58095 Hagen

BeitragVerfasst am: 15.05.2008, 21:06
Salpetriere
 
Anmeldedatum03.06.2007
Beiträge53


Wessen Bücher ich niemals lesen werde, sind Bücher deren Themen mich nicht ansprechen sowie jene von Personen, die ständig
andere korrigieren (wollen) und deren Orthographie und Interpunktion alles andere als sicher ist („drumherum“ / hiess / Photos / Bildbände-dort – nur, was mir beim ersten Lesen auffiel).

Zum Thema: die neuesten Werke einiger weniger Autoren kaufe ich umgehend, einfach, weil ich genau weiß, daß sie meinen Geschmack treffen werden (Nick Hornby, Terry Pratchett). Da warte ich meist nicht einmal auf die Übersetzung.

BeitragVerfasst am: 15.05.2008, 22:14
mtg
Gast
 


Salpetriere hat Folgendes geschrieben:
Wessen Bücher ich niemals lesen werde, sind Bücher deren Themen mich nicht ansprechen sowie jene von Personen, die ständig andere korrigieren (wollen) und deren Orthographie und Interpunktion alles andere als sicher ist...

"Wessen Bücher ich niemals lesen werde, sind Bücher -> , <- deren Themen mich nicht ansprechen sowie jene von Personen, die ständig andere korrigieren (wollen) und deren Orthographie und Interpunktion alles andere als sicher ist..."

Hübsche Idee - aber bitte vorher Korrektur lesen, denn: Zeichensetzung will gelernt sein ...

Und: Es gab mal wirklich eine Zeit, da waren Photos noch Photos - und nicht so Digitalklicks wie heute...

Und (2): Da ich Nick Hornby oder Terry Pratchett nicht persönlich kenne, weiß ich nicht, ob sie privat auch gerne Kommafehler machen.

BeitragVerfasst am: 16.05.2008, 09:38
Birgit Fabich
 
Anmeldedatum23.10.2007
Beiträge1247
WohnortFüchtorf


COVER gestaltung
Titel
Autor/Mundpropaganda
Rückseitentext
Innenaufmachung
Buchform (kann ich es mit dem Buchhändlerschongriff lesen und dann weiterverschenken?)
Preis
Kasse (bin nämlich Bücherkaufsüchtig, obwohl ich auch jetzt schon mal einen Tag ohne kann)

_________________
www.birgitfabich.de
www.blix-derneueselbstverlag.de
www.geschichtenfuer.blogspot.com

BeitragVerfasst am: 16.05.2008, 19:01
Salpetriere
 
Anmeldedatum03.06.2007
Beiträge53


Matze, Matze, Matze :kopfschüttel:

Ich muß Deinen Beitrag zitieren, wenn Du Deine Argumentation intellektuell verarbeitet hast (PK: sehr unwahrscheinlich), willst Du ihn möglicherweise löschen und das wäre sehr schade:

mtg hat Folgendes geschrieben:
Salpetriere hat Folgendes geschrieben:
Wessen Bücher ich niemals lesen werde, sind Bücher deren Themen mich nicht ansprechen sowie jene von Personen, die ständig andere korrigieren (wollen) und deren Orthographie und Interpunktion alles andere als sicher ist...

"Wessen Bücher ich niemals lesen werde, sind Bücher -> , <- deren Themen mich nicht ansprechen sowie jene von Personen, die ständig andere korrigieren (wollen) und deren Orthographie und Interpunktion alles andere als sicher ist..."

Hübsche Idee - aber bitte vorher Korrektur lesen, denn: Zeichensetzung will gelernt sein ...

Und: Es gab mal wirklich eine Zeit, da waren Photos noch Photos - und nicht so Digitalklicks wie heute...

Und (2): Da ich Nick Hornby oder Terry Pratchett nicht persönlich kenne, weiß ich nicht, ob sie privat auch gerne Kommafehler machen.


cry Laughing

Du hast den Bezug übersehen smart

Es tut mir leid (PK: Floskel), ich kann Dich nicht Ernst nehmen:

Don't argue with the stupid: they will drag you down to their level and beat
you with experience

Salpetriere

BeitragVerfasst am: 16.05.2008, 19:24
mtg
Gast
 


Ich zitiere mich ja ungern... aber trotzdem:

Das Nervenkrankenhaus Hôpital Salpêtrière in Paris war im 19. Jahrhundert die wohl bekannteste psychiatrische Anstalt Europas. Und es scheint, als geistern einige der Insassen immer noch durch Europa...
Was ist ausschlaggebend
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