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Hier klicken, um Mitglied zu werden  Hier klicken, um Mitglied zu werden Satire • Känguru im Kopf

BeitragVerfasst am: 13.03.2008, 14:04
Zoba
 
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Hi,

der Schuß kann auch nach hinten los gehen. Nachdem alle Welt von "Sieben" derart schwärmte, habe ich ihn mir auch angesehen, obwohl ich die meisten Megaproduktionen in diesem Bereich meide. Und da gings mir dann so, daß ich den "überraschenden Schluß" als entsetzlich aufgesetzt empfand.

Bei "The Sixth Sense" funktionierte es bestens, und Matthias, mir gings mit der Theaterfassung so wie dir, ich hab mich so richtig in den Hintern gebissen, weil mir entging, welche deutlichen Hinweise Willis Anwesenheit produzierte cheezy grin Dabei ist das Ergebnis eigentlich logisch.

Dagegen war Kubricks Shining für mich die absolute Lachnummer, der Ärmste ist so ein Perfektionist gewesen, daß er seinen Film derart exakt zeitlich plante, daß ein versierter Horrofilmfan jeden "Schock" mit Countdown anzählen konnte. Wir haben ihn damals zu fünft gesehen, die Countdowns laut ausgezählt und ich denke einem kompletten Saal den Film damit versaut. Vor allem als uns Nicholson im Eis am Schluß nur lautes Lachen entlockte ... angle

Horrorfilme die mir dagegen sehr im Gedächtnis haften blieben sind z.B. Alien (der genau das Gegenteil von Shining ist, nämlich damals der erste seiner Art was dieses spezielle Timing betrifft), Hellraiser (wegen seiner unglaublichen Ästhetik), Delicatessen (schlicht genial), Peeping Tom (großartig mit phantastisch gutem Karl Böhm!) und ebenfalls immer noch sehenswert ist Carpenters The Fog. Übrigens fand ich seinen "Vampires" (allerdings im Original) ebenfalls beachtlich.

Aus der schrägen Ecke sollte man auch Tarantinos From Dusk Till Dawn nicht vergessen und eine für mich absolut sehenswerte und ebenfalls geniale Perle ist der wenig bekannte Film "Curdled", der mich vor Freude regelrecht zum Quietschen brachte cheezy grin

_________________
Gruß,

Zoba

-----------
"In Deutschland gilt derjenige als viel gefährlicher, der auf den Schmutz hinweist, als der, der ihn gemacht hat." - Carl von Ossietzky

Verfasst am:
 


BeitragVerfasst am: 13.03.2008, 14:09
Hakket (Moderator)
 
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Ich wiederhole mich zwar, aber wers gruselig mit einem krassen "Dreh" mag, der schaut: A tale of two sisters

_________________
In jedem Menschen existieren dunkle Orte, für die es keine offizielle Wegbeschreibung gibt. Und wer glaubt, keinen dieser Orte in sich zu tragen, hat den Weg dorthin nur noch nicht gesucht.
www.tordenfjord-verlag.de

BeitragVerfasst am: 13.03.2008, 20:31
Andalucia
 
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Zoba hat Folgendes geschrieben:
Hi,

der Schuß kann auch nach hinten los gehen. Nachdem alle Welt von "Sieben" derart schwärmte, habe ich ihn mir auch angesehen, obwohl ich die meisten Megaproduktionen in diesem Bereich meide. Und da gings mir dann so, daß ich den "überraschenden Schluß" als entsetzlich aufgesetzt empfand.

Bei "The Sixth Sense" funktionierte es bestens, und Matthias, mir gings mit der Theaterfassung so wie dir, ich hab mich so richtig in den Hintern gebissen, weil mir entging, welche deutlichen Hinweise Willis Anwesenheit produzierte cheezy grin Dabei ist das Ergebnis eigentlich logisch.

Dagegen war Kubricks Shining für mich die absolute Lachnummer, der Ärmste ist so ein Perfektionist gewesen, daß er seinen Film derart exakt zeitlich plante, daß ein versierter Horrofilmfan jeden "Schock" mit Countdown anzählen konnte. Wir haben ihn damals zu fünft gesehen, die Countdowns laut ausgezählt und ich denke einem kompletten Saal den Film damit versaut. Vor allem als uns Nicholson im Eis am Schluß nur lautes Lachen entlockte ... angle

Horrorfilme die mir dagegen sehr im Gedächtnis haften blieben sind z.B. Alien (der genau das Gegenteil von Shining ist, nämlich damals der erste seiner Art was dieses spezielle Timing betrifft), Hellraiser (wegen seiner unglaublichen Ästhetik), Delicatessen (schlicht genial), Peeping Tom (großartig mit phantastisch gutem Karl Böhm!) und ebenfalls immer noch sehenswert ist Carpenters The Fog. Übrigens fand ich seinen "Vampires" (allerdings im Original) ebenfalls beachtlich.

Aus der schrägen Ecke sollte man auch Tarantinos From Dusk Till Dawn nicht vergessen und eine für mich absolut sehenswerte und ebenfalls geniale Perle ist der wenig bekannte Film "Curdled", der mich vor Freude regelrecht zum Quietschen brachte cheezy grin


shining fand ich net wirklich doll aber
zu kubrik sollte einem sofort full metal jacket einfallen Razz

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There is no genious without Passion.

BeitragVerfasst am: 13.03.2008, 21:07
Zoba
 
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Hi Andalucia,

mir gings um Horrorfilme, wobei mich Full Metal Jacket auch nicht wirklich beeindruckte. Ich empfand den Film als langweilig und kaum Empathie verursachend. Insgesamt finde ich Kubricks Perfektionismus als eher lähmend und langweilig. Lediglich 2001 gab mir als einziger seiner Filme was.

Was Kriegsfilme betrifft kann ich stets nur auf "Merry Christmas Mr. Lawrence" verweisen, käme ich auf den Titel, würde ich noch einen russischen Film nennen, der die Geschichte eines im 2. Weltkrieg durch das Kriegsgebiet irrenden Jungen, der mal von den Russen, mal von den Deutschen vereinnahmt wird, erzählt. Der war zum Heulen und Zähneklappern. Die ersten 20 Minuten von "Saving Private Ryan" sind sicher auch nicht ohne. Insgesamt bin ich aber von Kriegsfilmen eher angeödet. blink

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Gruß,

Zoba

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"In Deutschland gilt derjenige als viel gefährlicher, der auf den Schmutz hinweist, als der, der ihn gemacht hat." - Carl von Ossietzky

Verfasst am:
 


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BeitragVerfasst am: 13.03.2008, 23:07
Andalucia
 
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Zoba hat Folgendes geschrieben:
Hi Andalucia,

mir gings um Horrorfilme, wobei mich Full Metal Jacket auch nicht wirklich beeindruckte. Ich empfand den Film als langweilig und kaum Empathie verursachend. Insgesamt finde ich Kubricks Perfektionismus als eher lähmend und langweilig. Lediglich 2001 gab mir als einziger seiner Filme was.

Was Kriegsfilme betrifft kann ich stets nur auf "Merry Christmas Mr. Lawrence" verweisen, käme ich auf den Titel, würde ich noch einen russischen Film nennen, der die Geschichte eines im 2. Weltkrieg durch das Kriegsgebiet irrenden Jungen, der mal von den Russen, mal von den Deutschen vereinnahmt wird, erzählt. Der war zum Heulen und Zähneklappern. Die ersten 20 Minuten von "Saving Private Ryan" sind sicher auch nicht ohne. Insgesamt bin ich aber von Kriegsfilmen eher angeödet. blink


naja full metal jacket... der anti kriegsfilm mir gehts dabei nicht um den film nur darum wie der resi die ideen umgesetzt hat und warum er welche szenen wie gemacht hat, und das hat kubrik drauf das muss man ihm lassen, wie ich schon sagte nen film kann für mich auch bombe sein selbst wenn das eigentliche endprodukt nicht wirklich shoked.

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BeitragVerfasst am: 14.03.2008, 12:52
Hakket (Moderator)
 
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Antikriegsfilm? Da fällt mir das russische Gegenstück zu "The day after" ein: "Briefe eines Toten" (glaube ich, kann auch "Briefe eines Unbekannten" gewesen sein.)

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BeitragVerfasst am: 20.03.2008, 20:09
Leilah
 
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Bin ein absoluter Filmfan, mit einem riesengroßen Faible für subtile, intelligente Gruselstreifen. Mich faszinieren Filme wie "The others", "Memento", "Echos" oder Peter Weirs "Picknick am Valentinstag".

Aber Ihr werdet lachen: Nach langen Jahren habe ich meine alte Liebe zur liebreizenden Audrey Hepburn wieder entdeckt und schaue momentan noch einmal alle diese schönen Sachen auf DVD an. Begonnen habe ich mit "Ein Herz und eine Krone", "Frühstück bei Tiffany" und "Geschichte einer Nonne"; nun folgt als Nächstes "Ein süßer Fratz".
Man sieht Filme Jahre später häufig mit völlig anderen Augen - sehr interessant!

_________________
HörBuchKunst - Filmmusik - Prosa und Lyrik: Lauschen, schauen, staunen unter www.leilah-lilienruh.de!

BeitragVerfasst am: 21.03.2008, 12:06
Weasel
 
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Ich hab gestern auch endlich mal shining gesehen...fand den sehr gut, obwohl ziemlich verwirrend.

Erschreckt habe ich mir aber nur ein einziges Mal...

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Hör auf das, was über diesem Strich hier steht. Es sind weise Worte.

BeitragVerfasst am: 20.04.2008, 00:16
MaxS
 
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Ich mag sehr verschiedene Filme. Einerseits bin ich überzeugter Popcornkinofan:

300 - Der ist bei mir jetzt schon Kult
Hitman - Erst vorgestern gesehen, aber durchweg entspannend
Stirb Langsam - Alle Teile. Einfach nur Cool .
Fluch der Karibik - Jack Sparrow reicht für alles als Begründung

Manchmal brauche ich einfach hirnlose Action. Nicht jeden dieser Filme würde ich als "gut" bezeichnen, aber trotzdem schaue ich sie mir alle gerne an.

Dann gibt es noch solche Filme, die vielleicht nicht jedermanns Sache sind:

Alle Werke von Quentin Tarantino - schonungslos gut.
Sin City - Genauso schonungslos gut.

Natürlich bin ich auch großer Fan von Filmen wie

Forest Gump - Sehr schön charmanter Film.
Schindlers Liste - Extrem verstörend, aber gleichzeitig beeindruckend.

Dann gibt es noch die zwei Filmreihen, an die ich nichts rankommen lasse, und die sich bei mir immer auf Platz 1. der Lieblingsfilme abwechseln.

Herr Der Ringe - Ohne Worte!
Star Wars - Möge die Macht mit dir sein.

An Serien habe ich früher mal mehr geschaut, aber die besten sind meiner Meinung nach:

Boston Legal - Herrliche Anwaltsserie, die lustig ist, ohne eine echte Komödie zu sein und den Zuschauer gleichzeitig nicht für dumm hält.
Shark - Einfach nett anzusehen, wie der schmierige Erfolgsanwalt die Seiten wechselt und nun Verbrecher ins Gefängniss bringt.
Scrubs - So schön absurd.

Und allen voran vergöttere ich Matt Groening für "The Simpsons". Der Film war zwar ganz lustig, aber nicht so cool wie die besten Folgen der Serie.

BeitragVerfasst am: 20.04.2008, 00:47
S.Schunck
 
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Also, ich kann dem "herkömmlichen" Blockbuster-Kino in der Regel nicht allzu viel abgewinnen. Obwohl es da natürlich auch etliche, brillante Streifen gibt. Aber mich interessiert vielmehr das Independent-Kino. Beispielsweise die Filme von Kevin Smith (Clerks, Mallrats, Chasing Amy), oder auch die Linklater-Streifen (Before Sunrise, Before Sunset). Und einer meiner Lieblings-Regisseure ist definitiv Gus van Sant. Aber den genannten M. Knight Shymalan finde ich "handwerklich" natürlich auch klasse. Im großen Ganzen ist mein Filmgeschmack sehr vielschichtig, was allerdings gar nicht geht ist Fäkal-Humor im Stil von American Pie...

BeitragVerfasst am: 21.04.2008, 11:42
Weasel
 
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Oh, doch, Fäkalhumor muss auch mal sein cheezy grin

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Hör auf das, was über diesem Strich hier steht. Es sind weise Worte.

BeitragVerfasst am: 15.05.2008, 22:00
Salpetriere
 
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Hakket (Moderator) hat Folgendes geschrieben:
Ich wiederhole mich zwar, aber wers gruselig mit einem krassen "Dreh" mag, der schaut: A tale of two sisters


Das ist doch ein Japan-Film, oder?

BeitragVerfasst am: 16.05.2008, 11:45
Hakket (Moderator)
 
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@ salpetriere:
"A tale of two sisters" stammt aus Südkorea und basiert auf einem alten Märchen.

Gruß
Hakket

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BeitragVerfasst am: 19.05.2008, 12:57
Hakket (Moderator)
 
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Dieses Posting künnte auch zu "Grenzen" oder "Buchvorstellungen" passen, aber im Grunde geht es um einen Film.

Ich habe vor einiger Zeit Jack Ketchums "Evil" gelesen. Die Geschichte basiert auf einer wahren Begebenheit (The girl next door).

Amerika in den 50ern. Ein 14 jähriger freundet sich mit einem 16jährigem Mädchen an, die mit ihrer kleinen Schwester zu ihrer Tante gezogen ist, da ihre Eltern bei einem Verkehrsunfall umgekommen sind. Jedoch hat die Tante mehr als nur einen an der Waffel. Da sie von ihrer Rolle als Frau völlig angewidert ist, quält sie die ältere Schwester erst psychisch, und dann tatsächlich auch physisch. Und nicht nur das. Ihre eigenen Söhne, und sogar das halbe Dorf beteiligt sich an den Folterungen (Marke: Degenerierte, Inzuchtgeschädigte Hinterwäldler).
Der 14jährige ist geschockt von den Vorkomnissen, kann aber nicht eingreifen, er wird sogar zu einem Voyeur - halb engewidert, halb fasziniert. (Die Frage an seinen Vater, ob man Frauen schlagen darf, wird zwar mit "Nein" beantwortet, aber es gäbe ja Ausnahmen. Und am besten für ihn sei, sich nicht einzumischen.)
Wie gefoltert wird - darauf möchte ich nicht eingehen, aber was sich ein menschliches Hirn vorstellen kann, wird gemacht.

Allerdings ist das Buch "Evil" kein billiger Shocker, sondern geht tief auf die Psyche eines Kindes ein, das mit der Situation alleingelassen wird und vollkommen überfordert ist. Das kranke Hirn der Tante und deren Vorgehensweise enbehrt soger nicht einer gewissen Logik.
Das macht das Ganze noch böser und abstoßender.

Wie gasagt, die Geschichte ist tatsächlich passiert.

Nun kamen fast zeitgleich zwei Filme heraus:
1. "Jack Ketchums Evil"
2. "An American Crime" (mit der göttlichen Ellen Page (X-Men3, Hard Candy, Juno)

"Evil" habe ich gesehen, und es ist eine sehr buchgetreue Verfilmung. Aber nichts für schwache Nerven - sowohl als auch. Zumal er zeigt, wozu wir Menschen tatsächlich in der Lage sind und dass wir unser Vorgehen sogar noch - im gewissen Sinne - logisch begründen können.

Ein Tipp für Hartgesottene.

Gruß
Hakket

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BeitragVerfasst am: 26.05.2008, 10:59
Weasel
 
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Evil hört sich ja ziemlich interessant an...werd ich mir mal vormerken

gruß Weasel

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