Verfasst am: 26.05.2008, 18:47 |
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| Claire |
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Und ich dachte, ich sei pingelig! Schön, dass auch andere Menschen über solche Dinge stolpern. Bei der Lektüre der Tageszeitung raufe ich mir ständig die Haare. Dann sage ich mit, okay, die standen unter Zeitdruck. Fehlerfreie Bücher habe ich auch noch nicht wirklich entdeckt und ich habe schon etliche gelesen. Der allgemeine Qualitätsstandard scheint inzwischen zu sein: 20 Fehler im Buch sind gut, 20 im Kapitel gehen gerade noch, 20 auf einer Seite sind mies.  |
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_________________ LG Claudia
Jede Katze ist ein kleiner Druide! Sie leben im Hier und Jetzt. Wir sollten uns ein Beispiel daran nehmen! Wir müssen ja nicht unbedingt schnurren. |
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Verfasst am: |
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Verfasst am: 26.05.2008, 20:45 |
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| hawepe |
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Hallo Claudia,
| Claire hat Folgendes geschrieben: | 20 Fehler im Buch sind gut, 20 im Kapitel gehen gerade noch, 20 auf einer Seite sind mies.  |
Unter Fachleuten gilt ein Fehler auf 6000 Anschlaege als akzeptabel.
Beste Gruesse,
Heinz. |
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Verfasst am: 26.05.2008, 21:00 |
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| Haifischfrau |
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Heinz - mal ganz off topic: schreibst du auf ausländischer Tastatur?
keine Umlaute und kein ß? Das wäre doch schade (vor allem wegen ss / s)
Viele Grüße
maryanne |
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Verfasst am: 26.05.2008, 21:26 |
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| chiquitita |
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| Anmeldedatum | 21.09.2007 | | Beiträge | 436 |
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| hawepe hat Folgendes geschrieben: |
Dass (NEIN, es heißt das in diesem Fall) entschuldigt natuerlich nicht die das/dass-Fehler, aber das geschieht nun einmal, wenn man statt eines teuren Korrektoren lieber einen Deutschlehrer im Nebenjob ransetzt.
Beste Gruesse,
Heinz. |
Sorry lieber Heinz. Das musste jetzt sein. Und diesen Fehler hätte wahrscheinlich sogar mein Deutschlehrer im Nebenjob gefunden. Ich sehe, das Thema ist unerschöpflich.
| Arachne hat Folgendes geschrieben: | | Jetzt muß ich mal pingelig sein: hier heißt es ausnahmsweise "...schon beim Autor nicht ...". Sonst bin ich ja sehr für Dative, bei dem Wort Autor gibts aber im Deutschen keinen (und auch keine "erkennbaren" Akkusativ). [/quote="Arachne"] |
Sigrid, danke für die Korrektur. Ich habe lange darüber nachgedacht ob es nun Autor oder Autoren heißt. Jetzt weiß ich es.
Uschi |
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Verfasst am: |
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Verfasst am: 27.05.2008, 07:31 |
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| hawepe |
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| Anmeldedatum | 15.04.2007 | | Beiträge | 2406 | | Wohnort | Berlin |
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Hallo Uschi,
| chiquitita hat Folgendes geschrieben: | | Sorry lieber Heinz. Das musste jetzt sein. Und diesen Fehler hätte wahrscheinlich sogar mein Deutschlehrer im Nebenjob gefunden. |
Keine Probleme, ich halte mich absolut nicht fuer unfehlbar. Meistens schaue ich mir meine Beitraege vor dem Absenden noch einmal an, aber gestern habe ich darauf verzichtet
Aber meine Bemerkung zielte in diesem Fall auch mal weniger auf die Qualifikation von Deutschlehrern (obwohl die Erfahrungen aus den Schulen unserer Kinder nicht berauschend sind), sondern auf den Nebenjob. Einerseits klagen die meisten Lehrer ueber zu viel Arbeit, andererseits finden manche dann immer noch Zeit fuer eine sehr anspruchsvolle Nebentaetigkeit.
Ich habe in einem Zeitungsverlag gelernt, der noch richtige Korrektoren beschaeftigte. Da wir als Redakteure noch zusaetzlich Korrektur lesen mussten, haben wir uns natuerlich immer wieder mal Rat bei den Korrektoren geholt.
Ein Korrektor unterscheidet sich vom Lektor, dass er sich voll auf Fehler konzentrieren soll. Selbst wenn ein Korrektor vom Inhalt nichts versteht, kann er erfolgreich korrigieren. Lehrer sollen dagegen auf viel mehr achten und lenken sich dadurch unter Umstaenden ab. Eigentlich korrigieren sie weniger als sie lektorieren.
Beste Gruesse,
Heinz. |
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Verfasst am: 27.05.2008, 07:42 |
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| hawepe |
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Hallo Maryanne,
| Haifischfrau hat Folgendes geschrieben: | Heinz - mal ganz off topic: schreibst du auf ausländischer Tastatur?
keine Umlaute und kein ß? |
Nein.
Aber ich habe frueher sehr viel getelext, und Telex kannte keine Sonderzeichen. Und als die Bedeutung von Telex zurueckging, rueckten Emails nach, die man aber lange Zeit auch besser ohne Sonderzeichen schrieb.
Je nach Aussehen des Arbeitsfensters rutsche ich beim Schnellschreiben immer automatisch in diese Schreibweisen. Irgendwann habe ich mal versucht, mir das abzugewoehnen, aber dann sinkt meine Schreibgeschwindigkeit garantiert auf die Haelfte und es entstehen zudem noch Mischtexte
Beste Gruesse,
Heinz.
PS: Wenn es mit dem Zitieren nicht klappen will, dann koennen wir uns gerne mal fuer den Chat verabreden. |
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Verfasst am: 27.05.2008, 07:44 |
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| chiquitita |
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| Anmeldedatum | 21.09.2007 | | Beiträge | 436 |
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| hawepe hat Folgendes geschrieben: |
Aber meine Bemerkung zielte in diesem Fall auch mal weniger auf die Qualifikation von Deutschlehrern (obwohl die Erfahrungen aus den Schulen unserer Kinder nicht berauschend sind), sondern auf den Nebenjob. Einerseits klagen die meisten Lehrer ueber zu viel Arbeit, andererseits finden manche dann immer noch Zeit fuer eine sehr anspruchsvolle Nebentaetigkeit. |
Da muss ich jetzt "meinen" Deutschlehrer in Schutz nehmen. Er ist nämlich ein Freund und hat das Korrekturlesen aus Freundschaft unentgeltlich gemacht.
| hawepe hat Folgendes geschrieben: | | Lehrer sollen dagegen auf viel mehr achten und lenken sich dadurch unter Umstaenden ab. Eigentlich korrigieren sie weniger als sie lektorieren. |
Das stimmt. Er hat nämlich auch in meinem Buch einiges übersehen.
Gruß Uschi |
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Verfasst am: 27.05.2008, 07:59 |
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| PvO |
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| Anmeldedatum | 21.10.2007 | | Beiträge | 682 | | Wohnort | Ostseebad Prerow |
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| Aus Erfahrung heraus, behaupte ich mal, das eine einzelne Person so ein umfangreiches Dokument, wie Manuskripte nun mal sind, nicht 100%-tig korrigiert bekommt. Ich hab mal eine Sendung gesehen, wie ein Buch entsteht. Das Manuskript geht vom Autor zum Lektor, dann zum Autor zurück. Der akzeptiert Änderungen oder lehnt sie ab. Danach geht das Manuskript in ein Zweifachkorrektorat. Die Korrektoren dürfen am Text nichts ändern, sondern nur kennzeichnen. Danach geht das Manuskript ins Endlektorat und dann sollte es Fehlerfrei sein. Kleinere Verlage können diesen personellen Aufwand nicht betreiben. Das Manuskript geht zum Lektor, dann zurück zum Autor und dann in den Druck. Wenn der Autor bei der Abnahme des Lektorats Fehler macht, werden die mitgedruckt. Das Ergebnis kennen wir alle. Man ist also gut beraten, wenn man ein Mehrfachkorrektorat organisiert. Und schon haben wir das nächste Problem. Der eine befleißigt sich dieser Rechtschreibung, ein weiterer eine andere. Mittlerweile haben wir ja ein paar davon. |
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_________________ Ab November 07 erschien eines meiner Bücher auf dem amerikanischen Markt .
www.peters-buchladen.de |
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Verfasst am: 27.05.2008, 08:30 |
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| Claire |
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| Anmeldedatum | 07.12.2007 | | Beiträge | 670 | | Wohnort | Bochum |
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Heinz,
| Zitat: | | Unter Fachleuten gilt ein Fehler auf 6000 Anschlaege als akzeptabel. |
das wusste ich noch nicht. Meine "Mengenangabe" war aber etwas überspitzt. Einfach nur ein Bauchgefühl, wie es mir manchmal vorkommt. |
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_________________ LG Claudia
Jede Katze ist ein kleiner Druide! Sie leben im Hier und Jetzt. Wir sollten uns ein Beispiel daran nehmen! Wir müssen ja nicht unbedingt schnurren. |
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Verfasst am: 27.05.2008, 09:05 |
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| hawepe |
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Hallo Peter,
| PvO hat Folgendes geschrieben: | | Das Manuskript geht vom Autor zum Lektor, dann zum Autor zurück. Der akzeptiert Änderungen oder lehnt sie ab. Danach geht das Manuskript in ein Zweifachkorrektorat. Die Korrektoren dürfen am Text nichts ändern, sondern nur kennzeichnen. Danach geht das Manuskript ins Endlektorat und dann sollte es Fehlerfrei sein. |
Ich habe vor zwei Jahren ein Buch gesetzt, an dem drei Lektoren beteiligt waren. Das Ergebnis sieht grausam aus
Mehrere Lektoren an einem Buch zu beteiligen setzt voraus, dass vorher sehr klare Richtlinien diskutiert und beschlossen werden. In Zeiten der Arbeitsplatzunsicherheit kommt noch hinzu, dass jeder Lektor beweisen muss, dass es ohne ihn nicht geht. Und wie beweist man das am besten? Man findet viele Fehler, die die anderen uebersehen haben.
| Zitat: | | Und schon haben wir das nächste Problem. Der eine befleißigt sich dieser Rechtschreibung, ein weiterer eine andere. Mittlerweile haben wir ja ein paar davon. |
Selbst wenn man sich voeher auf den Duden oder den Wahrig festlegt, bleibt ein breiter Ermessensspielraum.
Der eine Lektor des von mir gesetzten Buches schrieb im Zweifelsfall im getrennt, der andere suchte die semantisch passende Schreibweise zu verwenden, der eine verzichtete eher auf Kommata, der andere setzte sie, der eine lehnte Semikolon ab, der andere akzeptierte sie.
Zum einen durfte ich staendig Korrekturen wieder zuruecknehmen, zum anderen fehlt jegliche Einheitlichkeit.
Beste Gruesse,
Heinz. |
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Verfasst am: 27.05.2008, 10:22 |
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| chiquitita |
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| Anmeldedatum | 21.09.2007 | | Beiträge | 436 |
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| hawepe hat Folgendes geschrieben: | | der eine verzichtete eher auf Kommata, der andere setzte sie, der eine lehnte Semikolon ab, der andere akzeptierte sie. |
Da bin ich aber jetzt richtig beruhigt. Die Kommasetzung wurde von einer Pool-Kollegin an meinem Buch kritisiert. Diese Kritik habe ich dem Deutschlehrer mitgeteilt, woraufhin er mir ein Buch unter die Nase hielt in dem 70 Seiten über Kommasetzung standen, mit der Frage, ob diese Schriftstellerin wohl all diese Regeln beherrschen würde. Er war wirklich angefressen. Ich meine auch, dass viele die Kommasetzung einfach aus dem Bauch heraus machen.
Uschi |
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 | Ich glaube |  |
Verfasst am: 27.05.2008, 10:23 |
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| LordKotz |
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| Anmeldedatum | 22.12.2007 | | Beiträge | 268 | | Wohnort | Seelze |
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das Thema ist etwas aus dem Ruder gelaufen...
Ein Korrektor ist eine vom Aussterben bedrohte Spezies. Zum einen sind sie sehr teuer und zum anderen müssen sie sofern es sie noch gibt im akkord arbeiten. Was wiederum zu Fehlern führt.
Die Verlage haben erkannt das ein Lektor diesen Job "all-in-one" machen kann, und auch immer häufiger tut.
Dabei schlägt der Verlag 2 Fliegen mit einer Klappe.
Was nichts anderes heißt: Der Korrektor untersucht einen Text lediglich auf Fehler bei Rechtschreibung, Grammatik sowie Typografie, eventuell Stil und sachlicher Richtigkeit (jedoch nicht Inhalt)
Der Lektor hingegen wählt und sucht Autoren und Manuskripte die zu den Vorgaben des Verlags passen, unterstützt die Autoren redaktionell, also er bearbeitet das Manuskript zusammen mit dem Autor. In der Regel kümmert er sich auch um Werbung etc.
Die Verlage haben erkannt das wenn sich schon jemand so intensiv mit einem Text auseinander setzt er auch gleich den Job des Korrektors mitmachen kann.
Korrektoren gibt es nur noch wenige und "Leute unter den Umständen arbeiten würde ich nicht wollen"
Die meisten kleineren Verlage verlassen sich dann nur auf den Lektor oder sogar auf Computergestützte Rechtschreib Korrektur Programme
Und es bleibt wie es ist, kommt in einem Buch von BOD oder ganz egal welchen Demand "Verlag" mit kleineren Fehlern auf den MArkt heißt es automatisch: SCHEIßE wir haben nichts anderes erwartet! Also ab in die Tonne damit.
Wo hingegen bei großen Verlagen dies keine Rolle spielt.
Also möchte ich behaupten, ein Lektor sofern er ein "Zwitter" aus Korrektor und Lektor ist sollte auch anständig in der Lage sein diese Aufgabe auszufüllen. Natürlich jeder für sich auch! |
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_________________ Wenn Du es mit selbstherrlichen Arroganzlingen zu tun hast, lächle einfach in dem Wissen, dass Arroganz die Karikatur des Stolzes ist.
www.lordkotz.de.tl |
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Verfasst am: 27.05.2008, 10:42 |
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| hwg (Moderator) |
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| Anmeldedatum | 24.04.2007 | | Beiträge | 4009 | | Wohnort | A 8786 Rottenmann |
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Als einer, der seit Jahrzehnten Texte im Auftrag von Redaktionen und Verlagen sowohl korrigiert als auch lektoriert (und ich bin kein Deutsch-Lehrer ), darf ich hier anmerken: Die ärgste Schelte über angeblich mangelhafte Arbeitsweise kommt meistens von Autoren, welche von Rechtschreibung und Stilkunde ebenso viel Ahnung haben dürften, wie ich vom Melken der Kühe.
Eines stimmt allerdings: Je mehr Korrektoren/Lektoren an einem Typoskript "herumwerken", desto unterschiedlicher fallen oft die "Bearbeitungen" aus. Trotzdem: Die Hauptverantwortung für ein druckreifes Typoskript liegt immer noch beim Autor. |
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 | Wir sind nunmal |  |
Verfasst am: 27.05.2008, 10:46 |
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| LordKotz |
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nicht alle als Germanisten geboren. Ich stehe offen dazu das meine Rechtschreibung diesen Ausdruck nichtmal im Ansatz verdient hat!
Umsomehr bin ich z.B. auf die Hilfe von Lektoren Korrektoren angewiesen. Und es dürfte verständlich sein, das man wenig Lust hat seine kleinen Probleme immer wieder unter die Nase gehalten zu bekommen wenn diese Leute für die man mitunter viel Geld ausgibt, ihren Job nicht anständig machen! |
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Verfasst am: 27.05.2008, 11:24 |
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| danysahne |
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| chiquitita hat Folgendes geschrieben: |
Diese Kritik habe ich dem Deutschlehrer mitgeteilt, woraufhin er mir ein Buch unter die Nase hielt in dem 70 Seiten über Kommasetzung standen (...)
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Das Buch würde ich ja gerne mal durchstöbern! Weisst du zufällig auch den Titel?
Und ja: Ich finde, als Autor sollte man zum grössten Teil selbst für eine vernünftige Rechtschreibung etc sorgen. Leute mit einer absolut miesen Rechtschreibung (wegen LRS oder halt aus purer Faulheit während der Schulzeit etc.) sollten sich anderweitig helfen lassen. Möglichkeiten gibt es ja immer.
Ich geb zum Beispiel meiner besten Freundin meine Texte zum Lesen plus einen Bleistift für Anmerkungen. Die Dame ist nicht gerade eine Leuchte, was Rechtschreibung betrifft, aber sie fand zum Beispiel einen Fehler, der mir nie aufgefallen wäre: Ich hatte die Namen zweier Figuren verwechselt.
Sie schreibt auch schon mal Hinweise wie "versteh den Satz nicht" und ähnliches. Die Rechtschreibung betreffend erwarte ich von ihr nix. Aber alleine diese kleinen Hinweise sind manchmal wichtiger als ein fehlendes Komma. Dafür müssen dann andere zur Korrektur herhalten  |
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