Verfasst am: 27.05.2008, 13:28 |
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| chiquitita |
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| Anmeldedatum | 21.09.2007 | | Beiträge | 436 |
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| danysahne hat Folgendes geschrieben: |
Das Buch würde ich ja gerne mal durchstöbern! Weisst du zufällig auch den Titel? |
ja, schau hier
gibt es ja - wie ich gesehen habe - schon als gebraucht für 0,25 Euro. Ich habe es mir auch gekauft. Es verwirrt manchmal schon sehr, man kann da tatsächlich ein langjähriges Studium draus machen. Viel Spaß, danysahne.
Gruß Uschi |
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Verfasst am: |
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Verfasst am: 27.05.2008, 18:24 |
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| Claire |
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| Anmeldedatum | 07.12.2007 | | Beiträge | 670 | | Wohnort | Bochum |
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@ Dannysahne
| Zitat: | Ich geb zum Beispiel meiner besten Freundin meine Texte zum Lesen plus einen Bleistift für Anmerkungen. Die Dame ist nicht gerade eine Leuchte, was Rechtschreibung betrifft, aber sie fand zum Beispiel einen Fehler, der mir nie aufgefallen wäre: Ich hatte die Namen zweier Figuren verwechselt.
Sie schreibt auch schon mal Hinweise wie "versteh den Satz nicht" und ähnliches. Die Rechtschreibung betreffend erwarte ich von ihr nix. Aber alleine diese kleinen Hinweise sind manchmal wichtiger als ein fehlendes Komma. Dafür müssen dann andere zur Korrektur herhalten |
Ich gebe mein Manuskript auch immer noch Leuten zu lesen, die zwar in Rechtschreibung einigermaßen sind, sich aber nicht darauf konzentrieren sollen. Die anderen - meine Person oft eingeschlossen - sind so fixiert auf die richtige "Schreibe", dass solche Fehler einfach übersehen werden. |
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_________________ LG Claudia
Jede Katze ist ein kleiner Druide! Sie leben im Hier und Jetzt. Wir sollten uns ein Beispiel daran nehmen! Wir müssen ja nicht unbedingt schnurren. |
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Verfasst am: 27.05.2008, 20:50 |
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| hawepe |
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| Anmeldedatum | 15.04.2007 | | Beiträge | 2406 | | Wohnort | Berlin |
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Hallo Uschi,
| chiquitita hat Folgendes geschrieben: | | Diese Kritik habe ich dem Deutschlehrer mitgeteilt, woraufhin er mir ein Buch unter die Nase hielt in dem 70 Seiten über Kommasetzung standen, mit der Frage, ob diese Schriftstellerin wohl all diese Regeln beherrschen würde. Er war wirklich angefressen. Ich meine auch, dass viele die Kommasetzung einfach aus dem Bauch heraus machen. |
Ich denke, die Zeichensetzung ist das einzige, was durch die Rechtschreibreform leichter geworden ist.
Die Kommasetzung wird seitdem sehr viel flexibler gehandhabt und darf staerker zur Strukturierung von Texten eingesetzt werden. Kommata duerfen heute auch dort gesetzt werden, wo sie frueher unzulaessig waren, wenn dadurch der Inhalt leichter verstaendlich wird.
Dass viele Menschen meinen, dass sie die Kommata jetzt mit der Streusandbuechse ueber einen Text verteilen duerfen, ist ein anderes Thema.
Wie man daraus 70 Seiten schreiben kann, weiss ich nicht, oder doch, 70 Seiten bringen mehr Honorar als zehn Seiten
Beste Gruesse,
Heinz. |
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Verfasst am: 28.05.2008, 05:05 |
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| SandraR |
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| Anmeldedatum | 25.11.2007 | | Beiträge | 345 | | Wohnort | Moskau |
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Beim letzten Buch habe ich zwei Korrektoren beschaeftigt und kann nur dem Fazit von Heinz zustimmen, zuviele Koeche verderben den Brei. Tatsaechlich gibt es mit zwei Korrektoren nun mehr Fehler, als dort wo nur einer dran gearbeitet hat.
Man scheint sich das Geld fuer zwei Korrektoren schenken zu koennen. Einer reicht, aber gut sollte er schon sein. Der groesste Streitpunkt insbesondere bei den Fans sind aber immer diese dummen Kommas. Irgendwie hasse ich diese Dinger schon.
Sandra |
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_________________ russland-buecher.ru |
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Verfasst am: |
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Verfasst am: 28.05.2008, 07:30 |
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Um mal eine Lanze für die Zahl "zwei" zu brechen: Ich hatte zwei Lektoren, beides Germanisten. Der eine (pensionierter Deutschlehrer) hat - neben den Korrekturen - zusätzlichen inhaltlichen Input gegeben, der andere hat an der Sprache gefeilt. So haben sich beide wunderbar ergänzt.
Ein paar Fehler sind leider immer noch im Buch - die habe ich bei der Endredaktion selber hineingeschrieben...  |
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Verfasst am: 28.05.2008, 08:55 |
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| chiquitita |
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| Anmeldedatum | 21.09.2007 | | Beiträge | 436 |
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der Denkanstoß, den ich geben wollte, war:
warum wird ein schlecht lektoriertes Buch von einem großen Verlag einfach so toleriert, während ein schlecht oder gar nicht lektoriertes Buch von einem BoD-Verlag meistens verrissen wird? Was gibt den renommierten Verlagen das Recht, auf dem hohen Ross zu sitzen und auf BoD-Verlage lächelnd herabzusehen? Mir hat ein Autor, der bei Heyne unter Vertrag steht, geraten, bloß nicht zu erwähnen, dass ich bereits ein Buch bei BoD verlegt hätte. Das würde eher als negativ angesehen. Warum?
Ich glaube, es dauert noch lange, bis beide Formen der Veröffentlichung gleichberechtigt nebeneinander akzeptiert werden.
Uschi |
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 | Da gebe |  |
Verfasst am: 28.05.2008, 09:16 |
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| LordKotz |
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| Anmeldedatum | 22.12.2007 | | Beiträge | 268 | | Wohnort | Seelze |
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ich meinen Senf noch dazu.
Wie ich schon mehrfach erwähnt habe, ist wenn man ein Buch im Selbstverlag oder in einem Demant "Verlag" publiziert hat jeder sofort abgeneigt.
Es sei denn es ist ein "Meisterwerk" dann wird es mal ganz sachte in die Hand genommen. Wenn nicht sofort zerissen!
Man sieht ja anhand der Diskussion hier das selbst hier eine Kontroverse darüber besteht, so legen einige extremsten Wert auf Rechtschreibung, und tolerieren keine Abweichungen und anderen ist es peinlich wenn sich der Fehlerteufel einschleicht.
Das dies auch bei "großen" Verlagen passiert ging für meinen Geschmack ein wenig unter in der Diskussion ob Lektoren oder Korrektoren Fehler machen dürfen oder nicht.
[quote]
der Denkanstoß, den ich geben wollte, war:
warum wird ein schlecht lektoriertes Buch von einem großen Verlag einfach so toleriert, während ein schlecht oder gar nicht lektoriertes Buch von einem BoD-Verlag meistens verrissen wird? Was gibt den renommierten Verlagen das Recht, auf dem hohen Ross zu sitzen und auf BoD-Verlage lächelnd herabzusehen?
Das ist der Knackpunkt dabei. Einfach zu Selbstherrlich |
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_________________ Wenn Du es mit selbstherrlichen Arroganzlingen zu tun hast, lächle einfach in dem Wissen, dass Arroganz die Karikatur des Stolzes ist.
www.lordkotz.de.tl |
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Verfasst am: 28.05.2008, 09:22 |
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| SandraR |
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| Anmeldedatum | 25.11.2007 | | Beiträge | 345 | | Wohnort | Moskau |
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Uschi BoD ist eine klare Konkurenz fuer grosse etablierte Verlage, den nun kann jeder mit relativ wenig Geld seinen eigenen Verlag oder seine eigene Buchreihe machen.
Natuerlich, solche Reihen und Verlage existieren in Nischen, aber andere Frage warum existieren diese Nischen? Genau, meistens weil sie nicht dem Mainstream der Massenmedien entsprechen, die moechten dies aber gerne eben etwas kontrollieren und die Kontrolle wird ihnen damit ein wenig entzogen. Ergo, nach meiner Meinung ist es auch (nicht nur) ein Politikum. BoD ist als Konzept mehr als nur jeder kann seine eigenen Gedanken drucken, es ist auch ein Konzept fuer die Zukunft. Eine Frage der Zeit bis die Gruenen das Thema zum Schutz der Waelder aktiv aufgreifen und dann? Genau, wird ev. eben in jedem Buchladen ein Spezialdruckkomplex stehen wo der Buchhändler jedes gewünschte Buch dem Kunden ausdruckt, bindet und verkauft. Keine riesigen Buchlager mehr, aber damit auch einen enormen Konkurrenzdruck, den nun koennen auch Internetmuffel ueberall dein Buch erstehen.
Du denkst das ist Zukunftsmusik, sicherlich, aber ich denke sie wird so aehnlich erklingen.
Sandra |
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_________________ russland-buecher.ru |
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Verfasst am: 29.05.2008, 07:49 |
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| hawepe |
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| Anmeldedatum | 15.04.2007 | | Beiträge | 2406 | | Wohnort | Berlin |
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Hallo Uschi,
| chiquitita hat Folgendes geschrieben: | der Denkanstoß, den ich geben wollte, war:
warum wird ein schlecht lektoriertes Buch von einem großen Verlag einfach so toleriert, während ein schlecht oder gar nicht lektoriertes Buch von einem BoD-Verlag meistens verrissen wird? |
Wer toleriert? Wer verreisst?
Die Leser mit Sicherheit nicht, weil sie in der grossen Mehrheit diesen Unterschied ueberhaupt nicht wissen.
Die Verlage und Book-on-Demand-Dienstleister? Natuerlich, denn jeder begruendet, warum er besser als der andere ist. Kennst du einen Baecker, der von sich behauptet, miserable Broetchen zu backen? Ich nicht. Verlage und Book-on-Demand-Dienstleister sind da nicht anders.
Bleiben noch die Buchhaendler. Bei 70.000 0der 80.000 neuen Titeln im Jahr bleibt ihnen nur, sich an den Autorennamen und dem allgemeinen Image eines Verlages zu orientieren. Leider ist es aber so, dass die Wahrscheinlichkeit von fehleruebersaeten Buechern bei book on demand verlegten Titeln um ein Vielfaches groesser ist.
Beste Gruesse,
Heinz. |
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Verfasst am: 29.05.2008, 13:00 |
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| chiquitita |
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| Anmeldedatum | 21.09.2007 | | Beiträge | 436 |
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| hawepe hat Folgendes geschrieben: | Leider ist es aber so, dass die Wahrscheinlichkeit von fehleruebersaeten Buechern bei book on demand verlegten Titeln um ein Vielfaches groesser ist.
Heinz. |
Lieber Heinz,
ja, da gebe ich Dir Recht.
Uschi |
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 | Super Thema |  |
Verfasst am: 29.05.2008, 15:23 |
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| Miss BOD |
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| Anmeldedatum | 08.05.2007 | | Beiträge | 93 | | Wohnort | Niederlande |
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Das Thema gefällt mir.
Also ich habe bei jedem Verlag ein anderes Lektorat kennengelernt. Es gibt die Kategorie leicht (nur die Rechtschreibung), es gibt intensiv (die jede Zweideutigkeit und alles Unverständliche ausmerzt), es gibt intensive Lektoren, die nur vorschlagen (der Autor letztendlich entscheidet) und es gibt mich ...
Also ich lektoriere auch und bin natürlich nicht perfekt (meine eigenenTexte kann ich sehr schlecht lektorieren).
Aber was mir in letzter Zeit auffällt: es gibt viele, viele Autoren, die Probleme mit der Zeichensetzung in der wörtlichen Rede haben, sowie Probleme mit den Leerzeichen.
Bei der Kommasetzung gibt es natürlich das Problem, sobald mehrere Lektoren an einem Werk sitzen: Was machen wir? Komma oder nicht? Man kann, muß aber nicht. Da macht es die neue deutsche Rechtschreibung den Lektoren auch nicht gerade leicht.
Schön sieht es aus, wenn in einem Buch einheitlich lektoriert wurde und es ein einheintliches Bild gibt.
Eine gute Erfahrung habe ich gemacht, indem ich Autoren rate, einmal einen fremden Text zu lektorieren. So müssen sie nachschlagen, googlen und sich mit der Rechtschreibung neu auseinandersetzen. Dann klappt's auch mit dem nächsten Text.
Ich gebe 'mal ein schönes Beispiel: Wie schreibe ich E-Mail?
a. e-mail
b. E-mail
c. E-Mail
d. e-Mail
e. email
Wer es selbst nachschlägt, vergißt es so schnell nicht wieder ...
Miss BOD |
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Verfasst am: 29.05.2008, 15:35 |
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| chiquitita |
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| Anmeldedatum | 21.09.2007 | | Beiträge | 436 |
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laut meinem Duden ist c ( E-Mail) richtig.
Hätte ich aber auch anders geschrieben. Interessant.
Gruß Uschi |
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 | Lektorensalat |  |
Verfasst am: 29.05.2008, 16:29 |
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| Sylvie |
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| Anmeldedatum | 05.05.2008 | | Beiträge | 21 |
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Hallo!
ja, ist mir auch passiert. Ich habe 5 Leute gegenlesen lassen (nacheinander), darunter 2 Deutschlehrer. Dennoch - auch wie bei Dir, sind "kleinere" Schönheitsfehler drin. Das Problem mit "das - dass" liegt auch oftmals an WORD. Alle schreiben in WORD und die Rechtschreibprüfung ist dort übel. Man stellt ein :neue deutsche Rechtschreibung und erhält Kongruenzfehler der Sonderklasse. Ich nutze dieses Tool so gut wie nicht mehr. Und auch die beiden Deutschlehrer hatten so ihr Problem mit "seit-seid/ das-dass". Ich halte mich nach wie vor an die Regel, wenn ich DAS nicht durch dieses oder welches ersetzen kann, wird es gnadenlos mit Doppel-S geschrieben. Wir haben zwar 51 Kommataregeln, aber selbst die Deutschlehrer beherrschen die nicht mal. Wie soll das noch ein WORD Programm hinkriegen?? Und letzlich - nobody is perfect!
Ich sehe das ganz entspannt. Ich habe aus Kostengründen bei BOD auch nicht das Lektorat genommen. Weil ich mir denke, dass die auch Fehler bei der Korrektur machen. Und die großen Verlage? Da finde ich es eher peinlich, weil die doch das Geld haben, gute Lektoren zu bezahlen. Aber - auch hier wird gespart. Denn der Buchmarkt ist heiß umkämpft.
Was ich viel schlimmer finde, sind die Fehler aus der Druckerei. Da werden Seiten teilweise zusammengepappt, Schrift verschmiert etc. Wie soll der Kunde das sehen, wenn das Buch in Folie verschweißt ist? Das finde ich persönlich viel ärgerlicher, als wenn ich irgendwo einen "Tipp" oder Flüchtigkeitsfehler sichte.
Aber - interessant zu wissen, dass auch die "Großen" nicht perfekt sind...
Liebe Grüße
Sylvie |
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 | Re: Lektorensalat |  |
Verfasst am: 29.05.2008, 18:11 |
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| hawepe |
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| Anmeldedatum | 15.04.2007 | | Beiträge | 2406 | | Wohnort | Berlin |
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Hallo Sylvie,
| Sylvie hat Folgendes geschrieben: | | Ich habe 5 Leute gegenlesen lassen (nacheinander), darunter 2 Deutschlehrer. Dennoch - auch wie bei Dir, sind "kleinere" Schönheitsfehler drin. |
Logisch Sie sind keine ausgebildeten Korrektoren. Gerade Lehrer halte ich zudem fuer wenig geeignet, weil sie ganz anders lesen.
Dazu gehoert auch, dass sie meistens extrem regelfixiert sind. Ein ganzes Buch Satz fuer Satz auf Regeln zu untersuchen, ist aber nebenbei nahezu unmoeglich. Fehler entdeckt man vor allem durch Sprachgefuehl
| Zitat: | | Das Problem mit "das - dass" liegt auch oftmals an WORD. Alle schreiben in WORD und die Rechtschreibprüfung ist dort übel. |
Fehler koennen nicht vom Werkzeug verursacht werden, sondern nur durch falsches oder falsch verwandtes Werkzeug. Vielleicht gibt es irgendwann auch einmal Computerprogramme, die semantische Pruefungen durchfuehren koennen, bis dahin sollte man die Rechtschreibhilfe zwar als hilfreichen Geist nutzen, ohne sich jedoch auf sie zu verlassen.
Mein Eindruck ist allerdings, dass selbst die bescheidenen Moeglichkeiten der Rechtschreibhilfen von vielen Autoren nicht genutzt werden.
Beste Gruesse,
Heinz. |
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Verfasst am: 29.05.2008, 18:42 |
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| Ich schreibe eMail weil ich auch iPod schreibe. Und ich empfehle das auch meinen Kunden für ihre Briefbögen/Visitenkarten etc. |
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Forum für Books on Demand bzw. BOD Autoren » Autorenlounge
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