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Re: BOD Fun und das Pflichtexemplar

BeitragVerfasst am: 09.05.2007, 22:10
dbs
Gast
 


Heidi hat Folgendes geschrieben:
Muss für so ein privates Buch auch ein Pflichtexemplar bei der Nationalbibliothek abgeliefert werden?


BoDFun-Bücher zählen nicht als Verlagsveröffentlichungen und müssen daher auch nicht in der Deutschen Nationalbibliothek hinterlegt werden.

Nur was wirklich veröffentlich wurde (im Sinne von "es ist jedem zugänglich") muss bei der DNB abgeliefert werden. Seit Mitte letzten Jahres gilt das auch für Veröffentlichungen im Internet (rein theoretisch muss alles, was auf deutschen Webseiten verfügbar gemacht wird, der DNB gemeldet werden), nur gibt es hier noch keine eindeutigen Durchführungsbestimmungen - eine Anfrage meinerseits an die DNB, wie Netzliteratur bei der DNB abgeliefert werden soll, blieb bis heute unbeantwortet.

Heidi hat Folgendes geschrieben:

Kann man BOD Fun nutzen um einige Vorausexemplare für einen Hausfrauentest zu erstellen?


Selbstverständlich. Das ist ja gerade der Sinn von BoDFun. Man bastelt sein Buch zusammen, stellt es als BoDFun ein, lässt sich ein oder drei oder fünf oder zehn Exemplare drucken (man zahlt ja nur die gedruckten Exemplare) und kann dann - zumindest so lange die Druckdateien bei BoD existieren - das Projekt in ein BoD Classic umwandeln (das Buch wird dann mit einer ISBN versehen, das Impressum muss stimmen, und damit ist man dann veröffentlicht. Diese Umwandlung kostet laut BoD-Homepage 149 Euro.

Grüße
Siegfried

Verfasst am:
 


BeitragVerfasst am: 11.05.2007, 12:56
SusanIwanowa
 
Anmeldedatum05.05.2007
Beiträge6


Welche Fehlermeldung? Also ich schreibe meine Vorlage in Open Office Org mit Times New Roman, speichere alles als *.doc. Danach mache ich daraus eine PDF-Datei. Wenn ich die bei BOD hochlade will, dann erkennt der die Schrift nicht und es kommen nur Fehlermeldungen. Er mag die Schrift nicht, es wäre keine Standardschrift. Humbug. Wie Fehlermeldungen im Einzelnen lauten, kann ich nicht mehr sagen. Ich habe es nämlich aufgegeben und lade alles einfach bei Lulu hoch. Da muss ich nichts in PDF umwandeln, die nehmen mir Word. Und das BOD-Hochladungsprogramm, wo ich Word schicken könnte, da muss ich irgendwelche Adressen eingeben, die ich nicht kenne. Nichts wird von selbst gefunden. Zum Schluss wird mir gesagt, dass ich keine Internetverbindung habe. Leute, ich habe eine Flatrate und mich interessieren da keine technischen Daten, laufen muss die Sache.
LG

BeitragVerfasst am: 11.05.2007, 13:48
hawepe
 
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Beiträge1435
WohnortBerlin


Hallo,

SusanIwanowa hat Folgendes geschrieben:
Wenn ich die bei BOD hochlade will, dann erkennt der die Schrift nicht und es kommen nur Fehlermeldungen. Er mag die Schrift nicht, es wäre keine Standardschrift.


Mit genauer Fehlermeldung koennte man eventuell mehr sagen.

Aber waren wirklich alle Schriften eingebettet? Mal mit dem Acrobat Reader ueberprueft?

Oder, das haette ich fast vergessen, Schriften im OpenType-Format verwandt? Die koennen dummerweise mit OOo noch nicht ins PDF hinuebergerettet werden.

Zitat:
Da muss ich nichts in PDF umwandeln, die nehmen mir Word.


Dafuer hat man auch weniger Einflussmoeglichkeiten auf das Aussehen des Buchblocks.

Zitat:
mich interessieren da keine technischen Daten, laufen muss die Sache.


Fehlendes technisches Interesse hat nur dummerweise meistens seinen Preis. Ich entscheide z.B. lieber selbst, wie meine Manuskripte als Buch aussehen. Aber zum Glueck kann das ja jeder halten wie er will Smile

Beste Gruesse,

Heinz.


Zuletzt bearbeitet von hawepe am 14.05.2007, 09:40, insgesamt einmal bearbeitet

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Reisefuehrer Bulgarien, Slowakei: http://www.erlebnis-osteuropa.de
Reiseberichte Osteuropa: http://www.pahlke-online.de
Barrierefreies Webdesign: http://www.Pahlke-KunstWebDesign.de

BeitragVerfasst am: 14.05.2007, 09:07
SusanIwanowa
 
Anmeldedatum05.05.2007
Beiträge6


Ich kann wohl unterscheiden, ob eine Schrift eingebettet ist oder nicht. Bei Lulu muss sie auch eingebettet sein, sonst würde es dort auch nicht gehen. Und wie finde ich denn diese süffisante Ausdrucksweise, dass man eben Pech hat, wenn man sich nicht für die technischen Details interessiert? Da finde ich wohl keine Worte darüber. Viele Menschen kennen sich mit Ports, IP usw. (nur als Beispiel) nicht aus. Das muss man auch nicht. Unternehmen sollten ihre Technik also idiotensicher machen, ohne dass man erst einen Lehrgang besuchen muss. Und die Fehlermeldung war genauso, wie ich sie beschrieben habe. Es wird doch hier niemand von mir verlangen wollen, dass ich diese Übungen noch einmal wiederhole. Bod hat Zeit gehabt, sich bei mir zu melden und hat auch die komplette Fehlermeldung von mir übermittelt bekommen. Sie wollten nicht, jetzt will ich nicht mehr. Übrigens könnte Bod vom System Lulu bei der Konvertierung sehr viel lernen.

Verfasst am:
 


BeitragVerfasst am: 14.05.2007, 10:12
hawepe
 
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Beiträge1435
WohnortBerlin


Hallo,

SusanIwanowa hat Folgendes geschrieben:
Ich kann wohl unterscheiden, ob eine Schrift eingebettet ist oder nicht.


Schoen, ich kann es nicht. Ich muss dazu immer den Acrobat Reader oder pdffonts bemuehen.

Zitat:
Bei Lulu muss sie auch eingebettet sein, sonst würde es dort auch nicht gehen.


Es spricht jedenfalls vieles dafuer. Aber wenn in der zu uebermittelnden Datei Bilder sind, in die irgendwelche Verzeichnispfade mit Schriftangaben drin sind, kann es schon wieder anders aussehen.

Zitat:
Und wie finde ich denn diese süffisante Ausdrucksweise, dass man eben Pech hat, wenn man sich nicht für die technischen Details interessiert? Da finde ich wohl keine Worte darüber. Viele Menschen kennen sich mit Ports, IP usw. (nur als Beispiel) nicht aus. Das muss man auch nicht. Unternehmen sollten ihre Technik also idiotensicher machen, ohne dass man erst einen Lehrgang besuchen muss.


Klar. Dein Auto reparierst und wartest du auch selbst. Sollen doch die Autobauer gefaelligst dafuer sorgen, dass es idiotensicher funktioniert.

Es ist doch kein Zufall, dass man als Setzer, Grafiker, Designer, Drucker usw. erst einmal eine Ausbildung absolvieren muss.

Als BoDler muss man dummerweise einen Teil ihrer Arbeiten uebernehmen. Manches geht leichter, anderes schwerer. Und das Herstellen der Druckfaehigen PDF-Datei gehoert leider zu den komplizierteren Dingen.

Dass es nicht so ganz ohne ist, sieht man auch schon daran, dass es eine ganze Reihe an Umwandlungstools gibt, die alle ihre Staerken und Schwaechen haben.

Ich weiss nicht, welche Tools Lulu und BoD füer die Online-Konvertierung benutzen. Offenbar aber unterschiedliche.

Zitat:
Es wird doch hier niemand von mir verlangen wollen, dass ich diese Übungen noch einmal wiederhole.


Warum auch? Ich schrieb doch, dass man zum Glueck waehlen kann.

Zitat:
Übrigens könnte Bod vom System Lulu bei der Konvertierung sehr viel lernen.


Lies doch mal im Lulu-Forum mit. Ich waere mit solchen pauschalen Aussagen vorsichtig. Und damit es keine Missverstaendnisse gibt, Informationen wie deine finde ich absolut wichtig.

Beste Gruesse,

Heinz.

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BeitragVerfasst am: 14.05.2007, 10:17
Andreas T.
 
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Habe ich da etwas überlesen? Was ist Lulu?

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Tod am Mekong ISBN 978-3-8334-4191-2
Roberts Restaurant ISBN 978-3-8334-9056-9
http://www.tod-am-mekong.info

BeitragVerfasst am: 14.05.2007, 12:12
ChrisK
 
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Beiträge194
WohnortBerlin


Andreas T. hat Folgendes geschrieben:
Habe ich da etwas überlesen? Was ist Lulu?

Eine andere kostenlose Veröffentlichungsmöglichkeit.

BeitragVerfasst am: 14.05.2007, 12:44
Andreas T.
 
Anmeldedatum11.04.2007
Beiträge137
WohnortBöhme


ChrisK hat Folgendes geschrieben:
Andreas T. hat Folgendes geschrieben:
Habe ich da etwas überlesen? Was ist Lulu?

Eine andere kostenlose Veröffentlichungsmöglichkeit.

Ist ja interessant, kannte ich noch gar nicht!
Vielleicht sollten wir mal einen Thread machen, in dem alle Mitbewerber von BoD vorgestellt, und die Vor- und Nachteile, bzw. die unterschiedlichen Angebote gegenübergestellt werden.
Bevor ich mein erstes Buch bei BoD veröffentlicht habe, hatte ich mir selbst solch eine Gegenüberstellung erstellt, die allerdings indessen nicht mehr aktuell ist.
Oft ist es gar nicht so einfach, verschiedene Vorteile der einzelnen Anbieter für seine eigenen Bedürfnisse abzuwägen. Da könnten dann Erfahrungen von Kollegen eingesetzt werden.

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BeitragVerfasst am: 14.05.2007, 13:03
dbs
Gast
 


Andreas T. hat Folgendes geschrieben:
Habe ich da etwas überlesen? Was ist Lulu?


"Lulu" ist ein US-amerikanischer On-Demand-Buchhersteller mit Sitz in Morrisville, North Carolina, der in den letzten Jahren stark in den deutschen Markt vorgestoßen ist.

Die Web-Adresse lautet http://www.lulu.com/de

Außer Büchern (Taschenbücher, Hardcover) kann man bei Lulu auch CDs, DVDs, Kalender, Fotobücher usw. herstellen lassen.

Eines der ersten Probleme, über die man bei Lulu stolpert, ist die Vermischung der Seitenformate zwischen deutschen und US-amerikanischen Angaben. Auf der Begrüßungsseite für Taschenbücher werden mir verschiedene Seitenformate angeboten:

15,2 x 22,9 cm ("Romanformat")
21,59 x 27,94 cm ("US-Briefformat")
19,05 x 19,05 cm ("Quadrat")
21,6 x 21,6 cm ("größeres Quadrat")
[...]
10.8 x 17,46 cm ("Taschenbuchgröße")

Das sind alles recht "krumme" Maße, da Lulu eigentlich mit Inches (Zoll) kalkuliert. Einzige Ausnahme: A4 (210 x 297 mm)

Genau diese Vermischung führt bei der Frage nach den Preisen zu ersten Verwirrungen. Wenn ich nun wissen will, was mich ein 80-seitiges Taschenbuch (Klebebindung) im Format 15,2 x 22,9 cm kostet, falle ich beim "Buchkostenkalkulator" auf die Nase. Denn der kennt kein Format 15,2 x 22,9 cm. Auch ein "Romanformat" ist dort unbekannt.

Generell berechnet Lulu für ein Buch 3,85 Euro als Basispreis sowie 0,02 Euro je Innenseite in s/w (Farbseiten kosten 0,15 Euro). Macht bei 80 Seiten per Taschenrechner 5,45 Euro.

So muss ich erst einmal die 15,2 x 22,9 cm umrechnen in Zoll. Das sind 5,98 x 9,02 Zoll (Inches). Gibt es so im Kalkulator auch nicht. Vermutlich muss ich 6 x 9 Inches nehmen. 6 x 9 Inches mit 80 Seiten kosten 5,45 Euro je Exemplar (Taschenrechner hat also richtig gerechnet). Bei Abnahme von 30 Stück wird ein Rabatt von 1% gewährt, ab 48 Stück 2%, ab 101 Stück 3%. Dieser Rabatt erhöht sich fließend. Ab 1001 Stück sind es immerhin schon 10%, was den Stückpreis auf 4,93 Euro drückt.

Interessant: Der Preis ändert sich nicht bei Formatwechsel. A4 kostet das selbe wie 6x9 Zoll (Ausnahme: für das "Taschenbuchformat" müssen mindestens 100 Seiten geliefert werden; ansonsten liegen die Seitenzahlen zwischen 68 und 740).

Zum Vergleich:

BoD Norderstedt
1 Exemplar = 5,56 Euro
ab 25 Exemplare = 3,60 Euro
ab 100 Exemplare = 2,91 Euro
ab 200 Exemplare = 2,48 Euro

Herstellung:
Wo Lulu das Buch wirklich druckt (bzw. drucken lässt), habe ich nicht herausfinden können (Spanien? Malta? Slowenien? Sind ja Billigdruckländer). Interessant sind Druck- und Lieferzeiten. Nach Bestelleingang wird das Buch innerhalb von 3 bis 5 Tagen gedruckt (Paperback; Hardcover 10 bis 15 Tage). Für den Versand werden 5 bis 15 Tage angesetzt ("Restliches Europa"; Spanien 5 Tage). Die bedeutet, ein Buch ist in frühestens 5 Tagen, spätestenst in 20 Tagen beim Besteller. Als besonderer Hinweis findet sich auf FAQ-Seite "Versand" der Hinweis auf mögliche Zollzahlungen. Sollten die Bücher also außerhalb der EU produziert werden, kommt Zoll auf den Herstellungspreis drauf. Geliefert wird durch UPS, was die Tageszahlen auf den Wochenzeitraum MO bis FR beschränkt (20 Tage sind dann ein Monat).

Vertrieb:
Lulu stellt von sich aus eine ISBN zur Verfügung. Allerdings handelt es sich dabei immer um eine ISBN für englischsprachige Bücher (Ländercode 1).

Diese ISBN kostet knapp 100 US-Dollar und soll den Vertrieb ermöglichen (angegeben werden Amazon und Barnes & Noble). Da das Buch keine deutsche ISBN hat, gilt es nicht als deutsche Veröffentlichung und wird auch nicht in der Deutschen Nationalbibliothek gelistet. Ob deutsche Grossisten so ein Buch listen und ob es im VLB (Verzeichnis lieferbarer Bücher) enthalten ist, kann ich nicht sagen. Amazon.de kennt nur 5 Bücher von Lulu (das amerikanische amazon.com listet 7525 Bücher auf, das britische amazon.co.uk hingegen 11.603 Bücher).

So weit auf die Schnelle, was Lulu ist.

Grüße
Siegfried

BeitragVerfasst am: 14.05.2007, 13:30
hawepe
 
Anmeldedatum15.04.2007
Beiträge1435
WohnortBerlin


Hallo,

dbs (Moderator) hat Folgendes geschrieben:
Wo Lulu das Buch wirklich druckt (bzw. drucken lässt), habe ich nicht herausfinden können (Spanien? Malta? Slowenien? Sind ja Billigdruckländer).


In unterschiedlichen Laendern, was lt. Lulu-Forum auch immer wieder mal zu Qualitaetsproblemen fuehrt.

Ueberhaupt ist das Lulu-Forum eine gute Quelle fuer Informationen.

Beste Gruesse,

Heinz.

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SMS SOS LEOPO'LD

BeitragVerfasst am: 20.09.2007, 18:31
Friederieke Jakob
Gast
 


Hallo!
Mein erstes Buch bei Bod habe ich Ende letzten Jahres bei Bod in Auftrag gegeben mit Korrektorat, Layout und Covererstellung für etliches über 1000 Euro. Das Cover war und ist super. Das Korrektorat und Buchblocklayout war eine Katastrophe. Ich beschloss nach zig Nachbesserungen ohne Besserung, alles selber zu machen, bekam aber nur 3 % meiner Kosten dafür wieder. Nun ja.

Mein zweites Buch habe ich online erstellt und auch den Umschlag mit dem Easy Printer erstellt. Das Referenzexemplar war nach dem Auslesen nicht mehr zu gebrauchen, der Umschlag von Farbe und Aufteilung her fürchterlich, lauter Falten in den Seiten und das Papier rollte sich auf, die Folie vom Cover löste sich ab.

Ich habe das reklamiert und zurückgezogen und brauchte die 149,- Euro nicht zahlen.

Nun habe ich erfahren, dass ich bei BoD das Buch auch unlaminiert herausbringen kann. Mit meiner neuen Überarbeitung bin ich fertig und ich hoffe, der zweite Anlauf vom zweiten Buch klappt besser.

Mit meinem ersten Buch bin ich sehr zufrieden, wenn man von den Kosten absieht. book:

Friederieke
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