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BeitragVerfasst am: 23.03.2008, 12:33
Gerhard
 
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julia07 hat Folgendes geschrieben:
"wurscht" ist mir das nicht, denn an eine "Messe" stelle ich ganz andere Anforderungen, als an eine Vorleseveranstaltung.
Es geht mir hier nicht um eine Wertung, sondern die Klärung der Begrifflichkeit, damit "man" sich überhaupt etwas unter dieser Idee vorstellen kann Wink


Ach Julia ... seufz ... das ist jetzt wieder typisch Deutsch ... man diskutiert am Anfang über Begrifflichkeiten und nicht über den Inhalt oder die Idee.

julia07 hat Folgendes geschrieben:
Nur ein Dummer sagt ohne Zusatzinfo zu etwas JA, was er überhaupt nicht kennt.


Danke, ist angekommen Wink , stört mich aber überhaupt nicht, denn ich habe zunächst mal auf die Idee reagiert. Und die Idee war, eine Veranstaltung zu organisieren, bei der Autoren aus ihren Büchern lesen. Ob du das nun später Messe, sit-in, oder read-in oder wie auch immer nennst ... ist erst mal wurscht. Darüber kann man sich später, wenn es akut wird, unterhalten.

_________________
Herzliche Grüße
Gerhard

-------
Die Welt ist anders, als sie uns erscheint.
"Auf der Suche nach der Realität", ISBN 978-3833493294

Verfasst am:
 


BeitragVerfasst am: 23.03.2008, 12:43
hwg (Moderator)
 
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WohnortA 8786 Rottenmann


Bei uns geht das ganz unterschiedlich vor sich.

Meistens verabreden sich mehrere Autoren oder
auch Autorenzirkel zu einer solchen Veranstaltung,
laden dazu vor allem auch Buchhändler und öffent-
liche "Würdenträger" ein, mieten in einem Gasthof
ein Extrazimmer (das gibt's meistens kostenlos)
und legen ihre Bücher auf. Dazu gibt's spontan Le-
sungen und Diskussionen mit dem Publikum.

Eine derartige "Messe" dauert dann meistens von Freitag
bis einschließlich Sonntag. Als Sponsoren treten
nicht selten auch die Gemeindeämter (Kulturrefera-
te) und der eine oder andere Buchhändler in Er-
scheinung.

Das alles funktioniert ganz gut, vor allem,
wenn ein oder zwei Autoren "das Kommando" übernehmen.
Demokratie ist zwar grundsätzlich etwas Positives, aber
manchmal verderben zu viele Köche gerne den Brei. Laughing

BeitragVerfasst am: 23.03.2008, 12:47
julia07
 
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Sorry Gerhard,
wenn mich jemand explizit fragt, ob ich bei etwas mitmachen will, möchte ich schon wissen, worum es dabei genau geht. In meinem Alter muss man sich schon überlegen, wo man überall mitmachen will, denn außer Geld, kostet das auch Kraft und Energie. Ich jedenfalls war nach drei Tagen Leipzig ganz schön kaputt cheezy grin

Im übrigen habe ich von Anfang an mein Interesse an dieser Idee sehr deutlich kundgetan. Das hast du offenbar bei der (Ab)Wertung meiner Beiträge übersehen.

Was mich absolut stört, ist dieses abwertende "typisch Deutsch". Man könnte langsam meinen, wir sind hier nicht in Deutschland, sondern irgendwo im feindlichen Ausland.
Ich jedenfalls lebe gerne hier, zahle hier meine Steuern, habe schon mal (sehr dankbar!) Arbeitslosengeld kassiert, als mein asiatisch angehauchter Ex-Boss seine Firma an die Wand gefahren hat und Urlaub mache ich hin und wieder auch ganz gerne in unseren sehr abwechslungsreichen Deutschland...
LG,
Julia


Zuletzt bearbeitet von julia07 am 23.03.2008, 12:52, insgesamt einmal bearbeitet

BeitragVerfasst am: 23.03.2008, 12:51
julia07
 
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Wohnort87700 Memmingen


Danke Hans,
das klingt sehr gut und ich finde immer mehr Geschmack an dieser Idee!
Hiermit melde ich mich offiziell als erste potentielle Teilnehmerin für Singen an und hoffe, dass sich noch viele andere anschließen.

LG,
Julia

Verfasst am:
 


BeitragVerfasst am: 23.03.2008, 12:56
Gerhard
 
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julia07 hat Folgendes geschrieben:
Was mich absolut stört, ist dieses abwertende "typisch Deutsch". Man könnte langsam meinen, wir sind hier nicht in Deutschland, sondern irgendwo im feindlichen Ausland.


Hmm, warum ist, wenn man eine deutsche Mentalität karikiert, das immer eine Abwertung?

Es ist halt eine deutsche Mentalität, zuerst Mal eine Schublade mit der einer Überschrift zu versehen ... und sich erst dann darüber Gedanken zu machen, was man überhaupt rein tun will.

Aber, lassen wir das, eine solche Diskussion würde den Thread in eine andere Richtung befördern.

_________________
Herzliche Grüße
Gerhard

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"Auf der Suche nach der Realität", ISBN 978-3833493294

BeitragVerfasst am: 23.03.2008, 12:58
Gerhard
 
Anmeldedatum07.12.2007
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julia07 hat Folgendes geschrieben:
Hiermit melde ich mich offiziell als erste potentielle Teilnehmerin für Singen an und hoffe, dass sich noch viele andere anschließen.


Na wunderbar, dann sehen wir uns da ja vielleicht Very Happy

_________________
Herzliche Grüße
Gerhard

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BeitragVerfasst am: 23.03.2008, 13:07
hwg (Moderator)
 
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Ich denke, die G'schaftelhuberei mancher Leute, meistens sind es gut bezahlte Funktionäre, ist keine typisch deutsche Charakteristik.

Das, was Gerhard angedeutet hat, findet sich auch anderswo in oft erschreckendem Ausmaß. Da gibt es schon wegen an und für sich
kleiner Veranstaltungen elend lange Sitzungen und Protokolle, so dass
manchem potentiellen Teilnehmer nicht selten die Lust daran vergeht.

Ich bin eher fürs spontane Handeln - und der Zufall meint es oft besser als noch so penible Vorbereitungszeremonien. Derartige Veranstaltungen, wie es kleinere Buchausstellungen mit Lesungen nun mal sind, wollen ja nicht in die Ia-Business-Class aufsteigen, sondern sollen den Autoren und Besuchern einfach Freude bereiten und Anregungen bieten.

BeitragVerfasst am: 23.03.2008, 13:17
julia07
 
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Geht doch!
Ich frage mich nur, warum aus harmlosen Fragen oft erst einmal ein Politikum gemacht werden muss Sad

BeitragVerfasst am: 23.03.2008, 13:46
floatexpert
 
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thumb up Freue mich sehr über euer Interesse an so einer "Autorenmesse"..Und weshalb sollten nicht auch interessierte Verlage etc. daran beteiligt sein?!
Anderseits hatte ich als Ursprungsgedanke, dass sich Autoren vorstellen können, mit Lesern ins Gespräch kommen, das eine ohne andere Werk verkaufen können...Das Ganze...Also ein 100%iges Konzept habe ich absichtlich nicht erstellt, da möchte ich schon Ideen /Anregungen von den Teilnehmern! Nur wer sich mit engagieren kann wird dann wenn es hart auf hart kommt auch dabei sein..Einzelkämpfer erreichen da gar nix..

Bezüglich der Kosten:
Die Halle kostet 250€ am Tag, man kann sie mit oder ohne Bestuhlung haben, hat eine Bühne, Empore....
"Standgebühren" wären ausgeschlossen (außer für Verlage etc), dafür könnte man einen symbolischen Eintritt von 1-2€ verlangen..Somit kostendeckend und hier sind seeehr viele die sich für Lesungen etc interessieren.

Weitere Ideen? cheezy grin Her mit!

Liebe Ostergrüße
Viola

BeitragVerfasst am: 23.03.2008, 14:17
Gerhard
 
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Beiträge334


Ich denke auch die ganze Zeit schon darüber nach, denn ich fürchte, wenn wir das über mehrere Tage machen würden, die Gäste doch irgendwann ziemlich am eindösen sein könnten. Zwei oder drei Tage nur vorgelesen zu bekommen ... hier müsste also noch einiges andere stattfinden, etwas wo man halt auch rumlaufen und anschauen kann. Insofern wäre die Beteiligung von Verlagen schon mal nicht schlecht.

Was man vielleicht auch machen könnte, wären ... ich nenn das jetzt mal so ... Diskussionen mit dem Publikum, oder vielleicht auch eine Art Podiumsdiskussion.

_________________
Herzliche Grüße
Gerhard

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BeitragVerfasst am: 23.03.2008, 19:31
floatexpert
 
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@ Gerhard

Eine sehr gute Idee mit der Podiumsdiskussion..
Zeitlich würde ich maximal 2 Tage einplanen, ein Wochenende etwa..

Mhh, evt. im Juni oder Juli. Da findet hier in Singen das bekannte Hohentwielfest statt. Alte Burgruine...am Fusse davon ist die Halle zwinker
Allein am Festsonntag sind Tausende von Leute unterwegs...die fast alle an dieser Halle vorbei müssen..

Am besten jeder der Interesse daran hat macht sich mal ein paar Gedanken..bin gespannt ob wir was auf die Beine stellen können..

BeitragVerfasst am: 23.03.2008, 19:41
julia07
 
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Mir hat einmal vor sehr vielen Jahren ein Marketingprofi zum Thema "Tag der offenen Tür" gesagt, dass man Indoorveranstaltungen tunlichst nicht im Sommer machen sollte, denn dann zieht es die Menschen eher nach draußen.
Wir hatten deswegen den November gewählt, was sich als sehr praktisch erwies, da es wenig Konkurrenzveranstaltungen gab und die Leute gerne so manche Anregung für das nahe Weihnachtsfest annahmen. book

Nachtrag:
Im Herbst ließe sich so etwas dann sehr gut auch gastronomisch ausschlachten, mit Zwiebelkuchen, Wein und anderen Leckereien...

LG,
Julia


Zuletzt bearbeitet von julia07 am 23.03.2008, 19:45, insgesamt einmal bearbeitet

BeitragVerfasst am: 23.03.2008, 19:43
Gerhard
 
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floatexpert hat Folgendes geschrieben:
Mhh, evt. im Juni oder Juli. Da findet hier in Singen das bekannte Hohentwielfest statt. Alte Burgruine...am Fusse davon ist die Halle zwinker
Allein am Festsonntag sind Tausende von Leute unterwegs...die fast alle an dieser Halle vorbei müssen.


Hmm, aber bei so einem Fest, sind die Leute da nicht eher am Futtern und Sau** interessiert? Ich kenne das von Stadtfesten, da sind die Leute zum Feiern aufgelegt, nicht aber für kulturelle Dinge.

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Herzliche Grüße
Gerhard

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BeitragVerfasst am: 23.03.2008, 19:45
Gerhard
 
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julia07 hat Folgendes geschrieben:
Mir hat einmal vor sehr vielen Jahren ein Marketingprofi zum Thema "Tag der offenen Tür" gesagt, dass man Indoorveranstaltungen tunlichst nicht im Sommer machen sollte, denn dann zieht es die Menschen eher nach draußen.


Ja, das wäre auch meine Befürchtung ... wenn das Wetter toll warm ist ... sind viele sicher eher im Schimmbad oder auf der grünen Wiese ... aber nicht in einer Halle um sich vorlesen zu lassen.

Zitat:
Nachtrag: Im Herbst ließe sich so etwas dann sehr gut auch gastronomisch ausschlachten, mit Zwiebelkuchen, Wein und anderen Leckereien...


Die Idee ist klasse.

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Gerhard

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BeitragVerfasst am: 23.03.2008, 20:15
CeKaDo
 
Anmeldedatum15.11.2007
Beiträge346
WohnortSchwelm


Es empfiehlt sich (aus meinen Erfahrungen heraus), möglichst keine weiteren Großveranstaltungen umzu dabei zu haben. Meist leidet darunter der Kleine. Sowohl bei den vorangehenden Pressemeldungen als auch bei der Veranstaltung selbst.

Denn wenn die Leute auf Flohmarkt, Saufen, Fressen (um das mal beizubehalten) oder Musik eingestellt sind, dann gehen sie nicht zum Lesen.

Idealerweise verbindet sich eher Musik und Lesen, Ausstellen und Lesen. Man mag gern kleine Künstler der Region ansprechen, ob sie ausstellen und spielen wollen. Dann wird das Ganze bunt und kulturell irgendwo im Rahmen gehalten. Wichtig wäre dann eben auch, daß keine Ferien und keine weiteren namhaften Veranstaltungen stattfinden.

_________________
"Nur Dumme trauen sich alles!"

http://www.uebernaechtliches.de

Einfach gemein ... oder genial ... je nachdem.

Der Blog zum Typen: http://www.tagesblog.de
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