Verfasst am: 16.06.2007, 12:29 |
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| wgbajohr (Moderator) |
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Hallo Rita!
Ich sehe gerade, dass Du aus Fehmarn kommst. Meine Frau hat nach dem Krieg für ein paar Jahre in Schlagsdorf gewohnt, dort wurde sie auch eingeschult.
Wie der Zufall so spielt.
Weiterhin ein schönes Wochenende und viele Grüße
Wolf-Gero |
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Verfasst am: 17.06.2007, 11:46 |
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| Rita Hajak (Moderator) |
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Guten Morgen Wolf-Gero,
Du hast eigentlich Recht mit der Annahme, das wir als Baby oder Bewußtloser auf jeden Fall eine Indentität besitzen. Ich könnte mir denken, dass wir sie erhalten mit unserer Geburt. Es muss bestimmt etwas mit der Seele zu tun haben, denn solange man lebt, egal ob Demenz oder bewußtlos, verschwindet die Seele schließlich nicht. Wenn wir alles verlieren, auch Körperteile oder Organe, die Seele ist das einzige was uns bleibt. Wie wird das bei Hypnose sein? Kann man da mehr erfahren?
Zetzt muss ich aber das Essen fertig machen.
Schönen Sonntag noch
Rita |
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_________________ „Fantasie haben heißt nicht, sich etwas auszudenken, es heißt, sich
aus den Dingen etwas zu machen.“
Thomas Mann
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Verfasst am: 17.06.2007, 18:45 |
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| wgbajohr (Moderator) |
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Hallo Rita!
Ich hoffe, mit dem Essen hat noch alles geklappt!
Rita schreibt:
| Zitat: | | Wie wird das bei Hypnose sein? |
Es gibt meines Wissens keinen Hinweis, warum es bei Hypnose zu einem vorübergehenden Verlust der Identität kommen sollte. Bleiben wir bei der Seele, als dem Träger oder Bewahrer der Identität, dann müsste schon jemand die Seele vorübergehend entführen. Es sollen ja schon Verbrecher behauptet haben, sie hätten ihr Verbrechen unter dem Einfluss von Hypnose begangen, wären somit nicht sie selbst gewesen. Mediziner bestehen jedoch darauf, dass niemand unter Hypnose zu etwas gezwungen werden kann, was auf den Widerspruch seines Gewissens stieße. Es kann zwar jemand dazu gebracht werden, einen Gockel zu spielen und damit Zuschauer zum Lachen zu bringen, aber niemand kann zu einem Mord verleitet werden, wenn er nicht die latente Bereitschaft dazu hat. Danach sollte Hypnose keinen Einfluss auf unsere Identität haben. Ebenso wie ein Bewusstloser wissen wir vielleicht für eine gewisse Zeit nicht, wer wir sind, aber sobald wir unser Bewusstsein wiedererlangen, sind wir uns unserer Identität ebenfalls wieder bewusst.
Viele Grüße
Wolf-Gero |
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Verfasst am: 18.06.2007, 10:30 |
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| Rita Hajak (Moderator) |
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Guten Morgen, Wolf-Gero,
meine Gedanken kreisen ständig um unser komplexes Thema "Indentität"
herum, mehr als ich wollte.
Es ist doch schwieriger zu entschlüsseln, als ich dachte. Viel gibt es darüber zu sagen und immer kann es anders interpretiert werden. Wir werden wohl nie eine eindeutige Antwort darauf erhalten. Allerdings kommen wir mit unseren Annahmen und unserer Logik der Sache schon näher.
Ich habe vor vielen Jahren das Buch "Das Seht-Material" von Jane Roberts
gelesen und möchte einige Sätze zitieren:
Die Indentität auch Wesenheit genannt wird immer gleich beiben. Sie wächst und entwickelt sich jedoch weiter. Sie kann als komplexer Vorgang der Bewußtwerdung gekennzeichnet werden.
Die Indentität ist nicht mit der Persönlichkeit gleichzusetzen. Die Persönlichkeit stellt nur die Aspekte der Indendität dar.
Beide sind nicht von physischer Form abhängig.
Seht zufolge geht unsere Individualität nie verloren. Auch nicht nach dem Tod. Ebenso unser Bewußtsein.
Um das alles zu verstehen muss man das Buch gelesen haben und einen starken Glauben besitzen, um diese Erkenntnisse anzunehmen.
Ich hoffe, der eine oder andere hat dazu etwas zu sagen. Ich bin gespannt.
Liebe Grüße und schönen Tag noch
Rita |
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Verfasst am: 18.06.2007, 14:16 |
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| g.c.roth (Moderator) |
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Hallo Rita,
das kommt meinen Vorstellungen schon viel näher!
Das Wort Wesenheit beschreibt viel besser die Seele. Wobei ich davon ausgehe - gewagte These - dass es nicht viele Seelen gibt, sondern im Grunde nur eine einzige, die ihre Vielfalt in der Vielfalt der Schöpfung ausdrückt.
Sie belebt die Körper, wenn sie sich anschicken ein greifbarer und erfahrbarer, lebendiger Teil unseres Daseins zu werden und zieht sich zurück, wenn der Körper verbraucht ist. Ich habe meiner Tochter das mal versucht zu erklären mit dem Bild eines Tintenfisches, der in der Lage ist, seine vielen Arme beliebig auszufahren und wieder einzuziehen und dabei immer doch ein einziger Tintenfisch bleibt - unsterblich und eins mit allem.
LG Grete |
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Verfasst am: 18.06.2007, 21:09 |
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| wgbajohr (Moderator) |
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Hallo Rita und Grete!
Grete schreibt:
| Zitat: | | Wobei ich davon ausgehe - gewagte These - dass es nicht viele Seelen gibt, sondern im Grunde nur eine einzige, die ihre Vielfalt in der Vielfalt der Schöpfung ausdrückt. |
Obwohl wir uns damit fraglos schon weit in das Gebiet der Spekulation vorwagen, finde ich die Idee großartig. Sie besagt ja nichts anderes, als dass wir alle eins sind, die gesamte Schöpfung. In einem unveröffentlichten Buch habe ich einmal einen ähnlichen Gedanken geäußert:
| Zitat: | | Vielleicht wäre es sogar angezeigt, sich mit dem Gedanken anzufreunden, dass wir dereinst unserem Schöpfer nicht nur als Einzelwesen, sondern ebenfalls als Menschheit gegenübertreten und uns verantworten müssen, das heißt Rede und Antwort stehen, insbesondere erklären, warum wir die uns eingeräumten Möglichkeiten, etwas zu verbessern, nicht genutzt haben. |
Rita schreibt:
| Zitat: | | Seht zufolge geht unsere Individualität nie verloren. |
Könnte es sein, dass Du hier nicht Individualität meinst, sondern Identität?
Ich werde mich einmal um "Das Seth-Material" von Jane Roberts kümmern. Irgendwie ist mir, als wäre Seth eine ägyptische Gottheit gewesen.
Auch wenn es immer neue Ansatzpunkte gibt, bin ich zurzeit immer noch überzeugt, dass die Seele der beste Kandidat dafür ist, als Träger der Identität zu fungieren.
Wir machen weiter.
Liebe Grüße
Wolf-Gero |
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Verfasst am: 13.07.2007, 13:54 |
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| wgbajohr (Moderator) |
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Liebe Leserinnen und Leser!
Nicht nur irgendwelche religiösen Splittergruppen unterstellen die Existenz einer Seele, die gesamte Christenheit geht ebenfalls davon aus, und wir sind bei der Diskussion über Identität zu dem Schluss gekommen, dass die Seele der beste Kandidat dafür ist, Träger der Identität zu sein.
Jetzt hat Roth mit ihrem Gedicht „Was ist sterben?“ einen neuen Ansatzpunkt geliefert, der unsere gegenwärtige Einstellung zur Identität stärken kann.
Um möglichen Irrtümern vorzubeugen, sei ausdrücklich betont, dass es bei dem Thema Seele nur um Annahmen geht. Selbst wenn die gesamte Menschheit an die Existenz der Seele glaubt, bleibt sie unbewiesen.
Auch wenn etwas unbewiesen ist, spricht nichts dagegen, darüber zu diskutieren. Indem wir etwas Unbewiesenes als gegeben unterstellen, lassen sich möglicherweise Zusammenhänge aufzeigen, die dann wiederum Rückschlüsse auf das Unbewiesene erlauben.
Wir greifen jetzt den Gedanken von Roth auf. Das, was wir Menschen Leben nennen, die Zeitspanne von der Zeugung bis zum Tod, ist nur ein kleiner Ausschnitt aus etwas Größerem. Dieses Größere ist die ewige Existenz. Den Ausdruck „Leben“ vermeide ich hier bewusst, da er ja für etwas anderes in Gebrauch ist.
Inwiefern wirft dieser Gedanke von der ewigen Existenz ein neues Licht auf die Identität?
Sind wir bisher lediglich von der Existenz der Seele ausgegangen, so können wir den Gedanken jetzt erweitern: Die Seele ist nicht der Träger der Identität, sie ist die Identität, sie ist das Individuum im Bereich der ewigen Existenz. Bevor wir das erfahren, was wir im Allgemeinen Leben nennen, sind wir bereits, existieren wir, sind wir Teil der ewigen Existenz. Mit der Zeugung verlassen wir die ewige Existenz aber nicht, wir bleiben in ihr, wir verändern lediglich die Darstellungsform.
Zu der Vorstellung von der ewigen Existenz steuert eine Physikformel einen brauchbaren Gedanken bei. Aber keine Angst, wir tauchen nicht in die Tiefen der Mathematik ein, Ihr könnt das, was zwischen den gestrichelten Linien steht, überspringen.
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Die Formel ist so genial und schön, weil sie so schlicht ist und im Grunde von [fast] jedem verstanden wird. Es geht um Einsteins wohl berühmteste Formel, um E = mc² oder W = mc², die Energie ist gleich dem Produkt aus Masse und dem Quadrat der Lichtgeschwindigkeit.
Betrachten wir die Formel etwas genauer: E = mc²
Uns sollte der Ausdruck c² auffallen. c ist die Lichtgeschwindigkeit, nahezu 300.000 km/s, das Quadrat ist 90.000.000.000 (km/s)²
Auch wer keine besondere Zuneigung zu Mathematik empfindet, sollte erkennen können, dass das Produkt aus der Masse und dem gewaltigen Quadrat der Lichtgeschwindigkeit ebenfalls eine gewaltige Zahl ist.
Die erste wichtige Schlussfolgerung lautet:
Wir können aus wenig Materie sehr viel Energie gewinnen.
Die Umkehrung führt zur zweiten wichtigen Schlussfolgerung:
Um Materie zu erzeugen, müssen wir sehr große Energiemengen aufwenden.
Erklärung: E = mc² ==> E/c² = m; bei der Umwandlung ist Materie der Quotient aus Energie und dem Quadrat der Lichtgeschwindigkeit.
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Schlussfolgerungen:
Erstens: Wir können also aus wenig Materie sehr viel Energie gewinnen.
Zweitens:Um Materie zu erzeugen, müssen wir sehr große Energiemengen
aufwenden.
Gehen wir davon aus, die ewige Existenz beruhe auf reiner Energie, dann wäre sehr viel Energie erforderlich, um die Form aufzubauen, die wir als unser Leben betrachten.
Noch wichtiger ist ein zweiter Gedanke, er weist darauf hin, dass Energie nicht vernichtet werden kann, somit unsterblich ist.
Zusammenfassung:
Ob unsere Seele überhaupt existiert, wissen wir nicht, aber die Gedanken über Identität haben uns zu dem Schluss geführt, es müsse etwas geben, was die Identität sichert. Dafür bot sich die Seele an oder – als ganz neue Vorstellung – die Identität ist ihr eigener Träger, sie ist das Individuum in der ewigen Existenz.
Dass von unsterblicher Seele gesprochen und geschrieben wird, ist uns vertraut. Nun haben wir eine mögliche Erklärung.
Einen weiteren Gedanken sollten wir noch erwähnen. Roth weist bereits darauf hin.
Roth schreibt:
| Zitat: | | Wobei ich die Frage nicht auf menschliches Leben reduzieren würde, sondern jede Lebensform einbeziehen würde. So langsam kommt ja auch die Wissenschaft dahinter, dass uns oft von anderen Lebensformen lediglich 2-3 Gene und/oder ihre Zusammenstellung unterscheiden! |
Unsere Überlegungen über Identität haben keinen zwingenden Grund gezeigt, weshalb wir Identität auf die menschliche Lebensform beschränken sollten. Wenn wir auch davon ausgehen, dass Tiere nicht über die Denkfähigkeit des Menschen verfügt, so wenig wie völlig schwachsinnige Menschen, so können wir doch davon ausgehen, dass sie intuitiv über ihr Ich etwas wissen. Kein Hund verwechselt sich selbst mit einem anderen Hund.
Ich bin gespannt auf Eure Gedanken zu diesem Beitrag.
Viele Grüße
wgbajohr |
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Zuletzt bearbeitet von wgbajohr (Moderator) am 13.07.2007, 17:19, insgesamt einmal bearbeitet _________________ Die Veränderung der Welt beginnt bei jedem Einzelnen
Für etwas verantwortlich sein heißt, dieses Etwas beeinflussen können
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Verfasst am: 13.07.2007, 15:01 |
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| g.c.roth (Moderator) |
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Lieber Wolf-Gero,
dem habe ich nichts hinzuzufügen!
Du hast mich verstanden.
LG Grete |
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Verfasst am: 14.07.2007, 00:09 |
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| Rita Hajak (Moderator) |
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Hallo Wolf-Gero,
da ich Dir und Grete beipflichte, kann ich nur noch einmal aus meiner Sicht sagen, was bereits gesagt wurde:
| Zitat: | | die ewige Existenz beruhe auf reiner Energie, |
Ich rede von einer allmächtigen, allwissenden Existenz, die aus reiner Energie bestehen muss - (manche mögen sie Gott nennen) mit der wir, wie mit unsichtbaren Fäden, verbunden zu sein scheinen. Wir sind genauso allwissend, da wir ja durch diese Energie genährt werden, haben nur mit unserem menschlichen Dasein, keinen Nutzen davon. Es gibt auch eigentlich keine Vergangenheit und keine Zukunft, sondern nur ein Jetzt. Aber als Mensch gelingt es uns nicht diese Zeiten zu vereinen. Haben wir nicht alle schon einmal das Gefühl gehabt, das eine oder andere schon getan zu haben? Dann hat sich Vergangenheit oder Zukunft mit dem Jetzt vermischt. Es soll aber einige wenige Menschen geben, die diese Fähigkeit besitzen.
Jetzt aber schnell ins Bett.
Gruß Rita |
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_________________ „Fantasie haben heißt nicht, sich etwas auszudenken, es heißt, sich
aus den Dingen etwas zu machen.“
Thomas Mann
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Verfasst am: 14.07.2007, 06:07 |
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| wgbajohr (Moderator) |
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Hallo Rita!
Du gehst gleich noch einen Schritt weiter, indem Du der ewigen Existenz Allwissenheit unterstellst. Der Schluss ist allerdings nur dann erlaubt, wenn die ewige Existenz nicht aus unverbundenen Individuen besteht, sondern aus einer einzigen großen Einheit. Unsere Identität wäre dann nur während des irdischen Lebens gegeben und würde von Leben zu Leben möglicherweise nicht erhalten bleiben. Im Augenblick gefällt es mir besser, wenn hinter jeder irdischen Existenz eine ewige Existenz steht, wenn wir auch nach unserem irdischen Tod unsere Identität behalten.
Man kann sich natürlich auch vorstellen, dass zusätzlich zu den Individuen eine große, eine sehr große Einheit existiert. Sie hätte selbstverständlich ein unvorstellbar umfangreiches Wissen, abe sie wäre nicht allwissend, da die Individuen eigenes Wissen haben, über das die große Eiinheit nicht verfügen kann.
Hier bewegen wir uns tatsächlich bereits sehr weit im Land der Spekulationen: interessant, aber nicht oder noch nicht beweisbar, wo selbst abgesicherte Hinweise fehlen. Wir behalten es im Auge.
Liebe Grüße
Wolf-Gero |
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Verfasst am: 14.07.2007, 17:23 |
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| Rita Hajak (Moderator) |
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Hallo Wolf-Gero,
mir gefällt natürlich nachstehende Möglichkeit auch besser.
| Zitat: | | Im Augenblick gefällt es mir besser, wenn hinter jeder irdischen Existenz eine ewige Existenz steht, wenn wir auch nach unserem irdischen Tod unsere Identität behalten. |
Ich zitiere wörtlich aus dem Buch Lucy mit c - Mit Lichtgeschwindigkei ins Jenseits -
von Markolf H. Niemz:
| Zitat: | | "Ich weiß jetzt, dass uns allen nach diesem Leben, ein neues anderes erwartet und dass der Tod nicht das Ende ist, sondern einfach nur ein neuer Beginn." |
Das entspricht ja unserer Auffassung, denke ich. Niemz schreibt weiter,
dass unsere Seele nach dem Tod, durch ihre Leichtigkeit, mit Lichtgeschwindigkeit in den Weltraum verschwindet. Von der Erde aus betrachtet bliebe für die Seele die Zeit stehen. Dieser Zustand wäre die
"Ewigkeit".
Noch ein wörtliches Zitat:
| Zitat: | "Das einzige was dem Menschen,nach dem Verlassen seines Körpers bleibt, ist Energie, Liebe, seine Persönlichkeit und sein Wissen."
|
Wenn ich jetzt noch die Seelen meiner Lieben treffen würde und mit ihnen meine Gedanken austauschen könnte, wäre ich glücklich.
Aber leider sind auch das nur Indizien, wenn auch wissenschaftliche Untersuchungen und Berechnungen.
In diesem genannten Buch (von BoD) ist dieses Thema sehr gut dargestellt und verständlich erläutert.
Gruß Rita |
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Verfasst am: 15.07.2007, 02:17 |
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| wgbajohr (Moderator) |
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Hallo Rita!
Markolf H. Niemz:
| Zitat: | | "Ich weiß jetzt, dass uns allen nach diesem Leben, ein neues anderes erwartet und dass der Tod nicht das Ende ist, sondern einfach nur ein neuer Beginn." |
Rita:
| Zitat: | | Das entspricht ja unserer Auffassung, denke ich. |
Eigentlich entspricht es doch sogar dem Glauben der Christen, nur dass sie unterschiedliche Ewigkeitsräume haben: Die angeblich Guten kommen in den Himmel, und die Schlechten in die Hölle.
Es ist ein guter Einfall, die Zeitdilatation zu nutzen, um Ewigkeit zu definieren.
Markolf H. Niemz:
| Zitat: | | "Das einzige was dem Menschen,nach dem Verlassen seines Körpers bleibt, ist Energie, Liebe, seine Persönlichkeit und sein Wissen." |
Begründet Niemz seine Vermutung, Energie, Liebe, Persönlichkeit und Wissen blieben beim Tod übrig? Energie liegt natürlich nahe, wenn wir die ewigen Existenzen als Ergiewesen sehen. Aber was ist mit den übrigen Begriffen?
Rita:
| Zitat: | | Wenn ich jetzt noch die Seelen meiner Lieben treffen würde und mit ihnen meine Gedanken austauschen könnte, wäre ich glücklich. |
Ach ja, Rita, wenn wir uns unser Jenseits aussuchen könnten, dann wäre das, spontan gesagt, nicht schlecht. Ob es jedoch einer gründlichen Prüfung standhielte, ist eine andere Frage.
Liebe Grüße
Wolf-Gero |
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