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Forum für Books on Demand bzw. BOD Autoren » Meinungspool » wgbajohr: Sorgen und Gedanken um die Zukunft Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3
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BeitragVerfasst am: 17.04.2008, 11:46
mtg
Gast
 


Mir fällt gerade noch ein Zitat von Konrad Adenauer ein, das für manche nach Resignation klingt, für mich aber eigentlich wie eine große Lebensweisheit:

"Nehmen Sie die Menschen wie sie sind, andere gibt's nicht."

oder - auch passend zu Deinem Thema:

"Die Weltgeschichte ist auch die Summe dessen, was vermeidbar gewesen wäre."

Verfasst am:
 


BeitragVerfasst am: 17.04.2008, 16:46
wgbajohr (Moderator)
 
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Hallo Hans!

hwg (Moderator) hat Folgendes geschrieben:


Zitat:
Doch nicht jede Idee gefällt jedem. Wäre das so, hätten wir ja den
"programmierten" Erdenbürger.


Für mich eine schreckliche Vorstellung.

Zitat:
Und - der Mensch soll sich ändern? In eine diktierte Richtung?


Der Begriff "diktiert" ist häufig ein K.o.-Argument, fegt also alle Gegenargumente weg. Es geht hier nicht um bestimmte Ansichten (Atomstrom ja oder nein), es geht um Eigenschaften, die nur in langwieriger Erziehungsarbeit entwickelt werden können, die seine Qualität als Mensch erhöhen, die ihn aber keineswegs einengen. Wenn jemand frei von jeglicher Gier ist, dann ist es unter anderem auch ein Gewinn für ihn selbst, denn es vergrößert den Bereich seiner Entscheidungsfreiheit. Das wird vielleicht deutlicher, wenn man einen Habgierigen gegenüberstellt. Er wird getrieben, dem Geld hinterherzujagen, da hat sein Gehirn nicht mehr viel zu entscheiden. Manche halten die Entscheidungsfreiheit für so wichtig , dass sie damit die Vorrangstellung des Menschen auf der Erde begründen.
Ähnliches wie für Gier gäbe es auch für die anderen Erziehungsziele zu sagen. Es sind durch die Bank Eigenschaften, die einen Menschen auszeichnen, die ihn aber zu nichts zwingen. Auch ein Mensch, der es verinnerlich hat, nicht zu töten, kann sich plötzlich dazu entschließen, davon abzuweichen.

Viele Grüße
Wolf-Gero

_________________
Die Veränderung der Welt beginnt bei jedem Einzelnen
Für etwas verantwortlich sein heißt, dieses Etwas beeinflussen können
http://www.leistung-und-gesellschaft.de/

BeitragVerfasst am: 17.04.2008, 17:02
wgbajohr (Moderator)
 
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Beiträge521
WohnortHamburg


Hallo Matthias!

mtg hat Folgendes geschrieben:
Mir fällt gerade noch ein Zitat von Konrad Adenauer ein, das für manche nach Resignation klingt, für mich aber eigentlich wie eine große Lebensweisheit:


Zitat:
"Nehmen Sie die Menschen wie sie sind, andere gibt's nicht."


Ich sehe darin auch eher einen Symptom für Altersweisheit.
Allerdings sehe ich die Gültigkeit nur für die Gegenwart und nahe Zukunft gegeben. Wenn ich feststelle, wie oder was etwas ist, bedeutet es nicht, dass es so bleiben muss.

Zitat:
"Die Weltgeschichte ist auch die Summe dessen, was vermeidbar gewesen wäre."


Meiner Meinung nach ist das schon sehr negativ beurteilt, denn es gibt doch auch erfreuliche Ereignisse.

Viele Grüße
Wolf-Gero Bajohr

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Aussterben

BeitragVerfasst am: 18.04.2008, 00:37
Riemenschneider
Gast
 


Hallo Matthias, Hans, Wolf-Gero, lasst mich bitte noch einmal ganz wild um mich hauen, es legt sich dann, das verspreche ich...


Die Menschen sind so und werden so bleiben (Adenauer hat da siche recht). Keiner kaeme auf die Idee Bienen das Stechen abgewoehnen zu wollen. Man wuerde akzeptieren, dass Mio Jahre der Evo da einfach zu lange dran gebastelt haben.
Dass wir so sind, wie wir sind, begreife ich wie Matthias ebenfalls als eine geile Weisheit. Man kann friedfertige Gesellschaften auf dieser Basis organisieren - langfristig sogar. Wer aber aus kurzfr. wirtschaftlichen Erwaegungen Masseneinwanderung Nichtassimilierbarer (Muslime ins Christenland zB) erlaubt und foerdert, der leitet langfr. quasi wegen ein paar lumpiger Mark eine menschliche Katastrophe in die Wege. Was waere uebrigens mit der kf Foerderung von lf Kinderkriegen. Das muss man sich mal vorstellen: Wir in Euroland sterben langsam aus und unsere Leaders, Fuehrer und Politiker empfehlen Einwanderung von anderen, fernfremden Menschen, statt mehr eigene Kinder zu kriegen. (Kindergeld hoch, Frauenarbeit runter, entsprechende Steueverguenstigungen, den kurzfr. Emanzipationgedanken dem langfr. "Weiterleben" opfern etc). Statt da kf zu protestieren, nehmen wir das sehr langfristig anhaltende "Aussterben" als gottgegeben hin wie eine Herde dummer Bueffel (na die haben wenigstens noch versucht wegzulaufen).
Lustig ist, dass unsere aussterbebereiten, voellig unbesorgten Mitmenschen wenigstens jede Menge Geld bereitstellen fuer die Rettung von Sprache, Kultur und der ethnischen Eigenarten der Yamamoto-Indianer am Amazonas. Wir (unsere Leithammel) sehen vor lauter blinder Kurzfristigkeit den leeren Wald nicht mehr.
Unser Abtreten von der Weltbuehne wird quasi freiwillig und mit ueberlegenem Laecheln geduldet und organisiert. Ob da das kurzfristige Denken dran schuld ist?

Desgleichen gilt wohl fuer Gier. Gier ist langfristig, behaupte ich mal. All die die nicht gierig waren hindurch die Zeitrechnung, konnten sich irgendwann nicht mehr fortpflanzen, weil sie verhungert waren. Gier hiess vor allem im kalten Norden, dass man im Fruehjahr schon genug pflanzen musste, damit im Herbst genug ernten konnte fuer einen Winter, von dem man nicht genau wusste, wielange und kalt er werden wird. Die Gierigen hatten genug die Nichtgierigen eben nicht und auch ihre Kinder hatten nichts und .. naja. Deshalb sind wird Nord- oder Kaltmenschen wesentlich mehr bereit wie Roboter morgens malochen zu gehen. Da gewinnt ein Brieftraeger 3 Mio im Lotto und erklaert stolz, dass er weiter seinen Beruf ausueben will. Welch ein Held, aber das gefaellt uns - seien wir mal ehrlich.

Schwarzafrikaner gehen Montags nicht arbeiten, wenn sie noch 20 Bucks haben (verallgemeinert), Aborigines gehen nicht, auch wenn sie nichts haben, das sind ganz andere Menschen, das muessen wir mal akzeptieren. Es hat doch keinen Zweck "wir sind alle gleich " zu schreien, und dann (hier in Aus) den Weissen die Schuld daran zu geben, dass Aborigines nicht arbeiten koennen. Bewusst sage ich koennen. Sowas bringt doch nur Hass und Feindseligkeiten (Rassismus). Diese Ureinwohner sind so frei und ungebunden, das robotermaessige, disziplinierte westliche Getue haben die niemals gebraucht. Es gibt auch noch genug weisse Kaltmenschen, die frei und unemployable durchs Leben ziehen. Ich selbst bin in der Beziehung ebenfalls vorbelastet und nur schwer zu ueberzeugen, regelmaessig auf Arbeit zu gehen. Allerdings zwinge ich mich, als Langzeitdenker, Geld zu verdienen, damit ich mich "sicher" fuehlen kann - ganz nach Kaltmenschenart. Warmmemenschen brauchen dieses Sicherheitsdenken nicht so sehr, daher weniger "Gier" (Bananen gibt es 12 Monate im Jahr, da kann man gelassen den Winter erwarten). Gier ist langfristiges Denken. Mancheiner hat davon zuviel, aber ehrlich, Gier ist das , was unsere tolle kapitalistische Gesellschaft so erfolgreich macht und am Ende des Tages schickt die Weltbank der "Gierigen" Entwicklungshilfe und Nahrungsmittel zu den "Nichtgierigen" (wobei ich nicht sage, dass das langfristig clever und gut ist - au contraire)

Das war's

habe mein lf-ausgerichtetes Mitteilungsbeduerfnis abreagiert und begebe mich zu den Kurzfrigkeiten: Rasenmaehen, Ziegen melken und Enten fuettern . Schoenes Wochenende noch
Kurt

Verfasst am:
 


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Re: Aussterben

BeitragVerfasst am: 18.04.2008, 05:17
wgbajohr (Moderator)
 
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Hallo Kurt!

Riemenschneider hat Folgendes geschrieben:


Zitat:
Die Menschen sind so und werden so bleiben (Adenauer hat da siche recht). Keiner kaeme auf die Idee Bienen das Stechen abgewoehnen zu wollen. Man wuerde akzeptieren, dass Mio Jahre der Evo da einfach zu lange dran gebastelt haben.


Wie etwas ist und wie es dazu gekommen ist, lässt sich meistens relativ leicht feststellen.

Wir haben Eigenschaften, wie beispielsweise die Gier in ihren vielfältigen Formen, die sich im Laufe von Millionen Jahren in uns festgesetzt haben, weil sie in der Vergangenheit sinnvoll erschienen.
Bei Bienen hat sich nichts geändert, stechen zu können ist in ihrer Welt noch immer vorteilhaft. Warum sollten sie sich ändern?

Bei Menschen sieht es meines Erachtens doch etwas anders aus. Hass, Neid, Gier und Neigung zu Gewalt sind heute nicht mehr nützlich, im Gegenteil, sie bedrohen die gesamte Menschheit. Sollen wir uns jetzt auf eine Stufe mit Bienen stellen und an unseren überkommenen Eigenschaften festhalten? Ändern können wir das nicht, was wir ererbt haben, aber wir können lernen, ihnen zu widerstehen, um letztlich die meisten Probleme, die uns heute belasten, zu lösen, angefangen bei Kriegen bis hin zu der fehlenden Chancengleichheit wegen der Vermögensverteilung.

Viele Grüße nach dem für uns fernen Australien
Wolf-Gero Bajohr

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BeitragVerfasst am: 18.04.2008, 09:11
mtg
Gast
 


Kurt - was ist "kf" und "lf" - sind wir jetzt dem Aküfi verfallen?

s

BeitragVerfasst am: 19.04.2008, 00:38
Riemenschneider
Gast
 


Hallo Wolf-Gero, Matthias,

[Sollen wir uns jetzt auf eine Stufe mit Bienen stellen und an unseren überkommenen Eigenschaften festhalten?]


Das hoert sich an, als haetten wir da eine Wahl.

lf,kf, nachdem ich 100 mal langfristig oder kurzfr geschr. habe, scheinen lf und kf zeitsp. Akues zu s. smart2

Vle Gr

Kurt[/img]

Re: s

BeitragVerfasst am: 19.04.2008, 06:06
wgbajohr (Moderator)
 
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Hallo Kurt!

Riemenschneider hat Folgendes geschrieben:


Zitat:
[Sollen wir uns jetzt auf eine Stufe mit Bienen stellen und an unseren überkommenen Eigenschaften festhalten?]


Wenn ich mich nicht irre, hast du doch die Bienen ins Spiel gebracht.

Mir geht es doch gerade darum, dass wir uns nicht auf eine Stufe mit Bienen stellen, denn was ihnen die Instinkte sagen, hilft der Species. Bei uns Menschen verkehrt es sich ins Gegenteil. Gier in all ihren Formen, Hass, Neid und Gewalt führen im Endeffekt dazu, dass die Umwelt mehr und mehr zerstört wird und dass das Waffenarsenal auf der Erde reicht, um in einem Overkill die Erde für uns unbewohnbar zu machen.

Viele Grüße nach Australien
Wolf-Gero Bajohr

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BeitragVerfasst am: 19.04.2008, 09:28
mtg
Gast
 


@ Riemenschneider

H K, d f D M!
M

langfr gedacht

BeitragVerfasst am: 20.04.2008, 00:11
Riemenschneider
Gast
 


Hallo Wolf-Gero,

ja die Bienen habe ich reingeworfen.
Du sagst Instinkt hilft der Spezies. Daher beim Menschen Gier und Overkill, hab ich das so etwa richtig verstanden?
Ja das ist wohl so.
Du sagst, wir sollen nicht auf die Stufe runter zu den Bienen.
Das hiesse ja, dass du denkst, wir seien ueber den Bienen. Ich glaube nicht , dass wir ueber denen sind. Ich glaube nicht, dass irgend eine Spezies ueber irgendeiner anderen steht. Elefanten sind fuer mich genauso beteiligt am Ueberlebenskampf wie australische Stinkkaefer, spiele ihren Teil, fuellen ihre Nische. Eine erforgreiche Spezies regelt ein langes ueberleben fuer sich. Dh wenn morgen eine wahnsinnig intelligente, menschliche Spezies - nennen wir die mal: die Lemmies - erscheint und sich in hundert Jahren wie die Lemminge selber ausschaltet, sei es durch Zerstoerung ihrer Umwelt (wie die Jungs von den Osterinseln) oder durch Gier und Kriege, dann kann man doch vermuten, dass die gar nicht so clever waren wie wir, die wir schon seit 200 Tausend Jahren hier sind, und schon gar nicht so clever wie die Bienen, die seit mindestens 1,5 Mio Jahren Honig machen.. Menschen (nicht alle) sind so dermassen an ihrem Ueberleben interessiert, dass sie es uebertreiben und das bringt sie am Ende um.
Du gibst doch hoffentlich zu, das australische Abotigines - ohne die anderen 6 Milliarden Menschen - noch etliche hunderttausend Jahre lang ihre Bumerangs durch die Gegend geworfen haetten, dann haette vielleicht einer mal ein rollendes Rad entdeckt und ein Fahrrad gebastelt. Ein anderer spirituell wichtiger Obermacker haette den dann verteufelt, das Fahrrad verteufelt und man haette wieder ein paar hunderttausend Jahre Zukunft ohne Atomwaffen und Massenmedizin und folglich ohne Weltbevoelkerungsexplosion gehabt. Aborigines sind naemlich auf einem anderen Evo-Trip wie wir. Aborigines entwickeln sich evolutionaer gesehen in eine spirituelle Richtung. Wir gingen (als gierige Kaltmenschen) in die Materielle. Kaltmenschen bauen Autos, Warmmenschen kriegen das nicht geregelt (nicht weil sie unterlegen, sondern weil sie anders sind). Schau Dich mal um auf dem Planeten Erde, wo die gierigen Fabriken sind (oder herstammen).

Kurz und buendig: wenn Du Gier, Sammeltrieb und Neid und Materialismus, Ruestungswettkampf und Aggressionsbereitschaft eliminieren willst, dann musst Du bereit sein, 90% der Menscheheit, beim Verhungern zuzuschauen. Eliminieren wir das Obengenannte nicht, verschwinden wir wahrscheinlich alle (und nehmen die guten Bienen mit). Vielleicht bleiben ein paar uebrig, und fangen neu an, wer weiss?

Mit freundlichen Gruessen
Kurt

A

BeitragVerfasst am: 20.04.2008, 00:18
Riemenschneider
Gast
 


H M,

n z d. H D w g A? W j, w?

V G n D

K

Re: langfr gedacht

BeitragVerfasst am: 20.04.2008, 05:04
wgbajohr (Moderator)
 
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WohnortHamburg


Hallo Kurt!

Danke für deinen Beitrag! Insbesondere den australischen Anteil habe ich sehr begrüßt.

Riemenschneider hat Folgendes geschrieben:


Zitat:
Du sagst Instinkt hilft der Spezies. Daher beim Menschen Gier und Overkill, hab ich das so etwa richtig verstanden?
Ja das ist wohl so.


Auf den Menschen bezogen, halfen diie Instinkte der Menschheit. Doch inzwischen wenden sich die Folgen gegen sie.

Zitat:

Du sagst, wir sollen nicht auf die Stufe runter zu den Bienen.
Das hiesse ja, dass du denkst, wir seien ueber den Bienen. Ich glaube nicht , dass wir ueber denen sind.


Du hast natürlich völlig recht, ohne die Bedingungen zu nennen, was als höher gelten soll, ergibt meine Aussage keinen Sinn. Geht es um die Verweildauer auf der Erde, wären unbestreitbar die Einzeller die Sieger. Selbst die Saurier beherrschten die Erde 130 Millionen Jahre lang und werfen heute die Frage auf, ob wir Menschen das überbieten können. Ein anderes Kriterium ist der Aufbau des Wesens. Je einfacher eine Lebensform aufgebaut ist, desto größer ist die Chance, zu überleben. Die mutmaßliche Intelligenz, der Einfluss auf die Umwelt und nicht zuletzt die Enscheidungsfreiheit, mein Favorit. Das Ausmaß an Entscheidungsfreiheit, über das wir Menschen theoretisch verfügen könnten, wird meines Wissens von keiner anderen Lebensform erreicht. Mit ihr als Kriterum stehen wir Menschen an der gegenwärtigen Spitze der Entwicklung. Um es aber ganz deutlich zu sagen, es verleiht uns keinen höheren Wert. Unsere Verantwortlichkeit wächst dagegen gewaltig. Wir beeinflussen die gesamte Erde und sind daher für die Folgen verantwortlich, nicht die Bienen.

Wenn jetzt unsere rudimentären, aber immer noch mächtigen Instinkte daherkommen und unsere Entscheidungen beeinflussen, dann nehmen sie uns ein Stück des Menschseins, rauben uns die Begründung für unsere Behauptung, wir stünden an der Spitze der Entwicklung.

Zitat:
Kurz und buendig: wenn Du Gier, Sammeltrieb und Neid und Materialismus, Ruestungswettkampf und Aggressionsbereitschaft eliminieren willst, dann musst Du bereit sein, 90% der Menscheheit, beim Verhungern zuzuschauen.


Hier vertrete ich einen gegenteiligen Standpunkt. Wenn wir gelernt haben sollten, den von mir als negativ eingestuften Eigenschaften zu widerstehen, uns unserer umfassenden Verantwortlichkeit bewusst sind und uns danach richten, dann kommt es sicherlich nicht zu der Hungerkatastrophe.

Zitat:
Eliminieren wir das Obengenannte nicht, verschwinden wir wahrscheinlich alle (und nehmen die guten Bienen mit). Vielleicht bleiben ein paar uebrig, und fangen neu an, wer weiss?


Ja, wer weiß?

Mit freundlichen Grüßen
Wolf-Gero Bajohr

_________________
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