 | wgbajohr: Sorgen und Gedanken um die Zukunft |  |
Verfasst am: 15.04.2008, 18:04 |
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| wgbajohr (Moderator) |
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| Anmeldedatum | 08.04.2007 | | Beiträge | 449 | | Wohnort | Hamburg |
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Verehrte Kolleginnen und Kollegen!
Aus zahlreichen Gesprächen weiß ich, dass der Sinn von Sorgen und Gedanken um die Zukunft höchst kontrovers betrachtet werden. Deshalb richte ich heute einmal an euch die folgenden Fragen:
1. Ist es sinnvoll, sich Gedanken über das Übermorgen zu machen, wenn im Heute und im Morgen bereits mehr als ausreichend Probleme auf ihre Lösung warten?
2. Wie weit sollten wir, die wir keine Zukunftsforscher sind, unsere Gedanken auf der Suche nach einer besseren Zukunft wandern lassen?
Viele Grüße
Wolf-Gero Bajohr |
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Verfasst am: |
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Verfasst am: 15.04.2008, 18:23 |
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| Claire |
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| Anmeldedatum | 07.12.2007 | | Beiträge | 620 | | Wohnort | Bochum |
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Eine gewisse Vorausschau ist sicherlich sinnvoll, schließlich beeinflussen wir mit unserem jetzigen Tun auch die Zukunft. Eine Vorausplanung auf Monate oder Jahre hin halte ich für absoluten Nonsens, da man die ganzen Unbekannten nicht kennt.
LG Claudia |
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_________________ LG Claudia
Jede Katze ist ein kleiner Druide! Sie leben im Hier und Jetzt. Wir sollten uns ein Beispiel daran nehmen! Wir müssen ja nicht unbedingt schnurren. |
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Verfasst am: 15.04.2008, 18:30 |
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| Hakket (Moderator) |
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| Anmeldedatum | 14.09.2007 | | Beiträge | 645 | | Wohnort | Bremervörde |
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Verehrter Wolf-Gero,
da hast du wieder eine interessante Sache losgetreten.
Ich werde darüber nachdenken - spätestens übermorgen
Gruß
Hakket |
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_________________ In jedem Menschen existieren dunkle Orte, für die es keine offizielle Wegbeschreibung gibt. Und wer glaubt, keinen dieser Orte in sich zu tragen, hat den Weg dorthin nur noch nicht gesucht.
www.tordenfjord.de |
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Verfasst am: 15.04.2008, 18:40 |
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| Haifischfrau |
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| Anmeldedatum | 04.02.2008 | | Beiträge | 287 |
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Hallo Wolf-Gero,
in der Tat ein inspirierende Fragestellung.
Wer ist denn "wir"???
Was ist eine "bessere" Zukunft? Und "für wen"?
Unsere Gegenwart in Deutschland (oder auch Österreich, Schweiz...)
ist sicherlich der Inbegriff einer traumhaften Utopie für die meisten Menschen auf dieser Erde (ausreichend Nahrung, sauberes Wasser, soziales Netz, med. Versorgung ....).
Was "macht" denn Zukunft? Menschen? Politiker? Ökonomie?
Was ist Zivilisation?
Zukunft - ein aufgeblähtes Netz voller Nichtigkeiten?
Hat das Ganze mit Gerechtigkeit zu tun?
(Dann müssten wir hier wohl einige Gänge zurückschalten!).
Ich frage mich auch: wieviel Zukunft hat die Menschheit noch? Ihr ganzes Bestreben ist doch auf die soziale und ökologische Apokalypse gerichtet
(falls uns nicht schon in wenigen Jahren der im all schwirrende Brummer auf die Köpfe fällt).
DAs war mein Sammelsurium an Gegenfragen - in der Hoffnung auf vielfältige Antworten.
Maryanne |
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Verfasst am: |
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Verfasst am: 15.04.2008, 19:02 |
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| Chaos Overlord |
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| Anmeldedatum | 30.03.2008 | | Beiträge | 401 | | Wohnort | Hotelmama; Dreckslochcity bei Drecklatschen :D |
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Abend
Ich mache mir oft Gedanken über eine bessere Zukunft,
und komme dabei immer zu einem Punkt:
Solange solche Deppen in der Politik sind wie zur Zeit (damit sind ALLE gemeint) wird sich nix tun.
Damit sich die Zukunft verbessert,
muss in der Gegenwart schon was verändert werden,
und wer hat die Macht das zu tun??
Genau die die vom Volk gewählt werden und die dann sowieso nur einen Scheiß nach dem anderen machen.
hab mir gerade paar meiner alten Gedichte durchgelesen...
iwie sind paar dabei die genau das benennen kommt mir vor (oder kommt das nur mir so vor??)
Fakt ist doch, dass wir die Rechnung von dem bekommen was unsere Urgroßväter wegen mangelnden Wissen getan haben.
Und unsre Kinder (naja, vlt die Kinder von meiner Generation, da ich glaube einige von euch könnten ja schon meine Eltern sein...) werden dass ernten was wir jetzt Säen.
Wir sind wenige, doch eine "bessere" Welt, in der alle in Frieden miteinander leben können, in der es keinen Welthunger mehr gibt,
ist doch an sich nicht schwer...
doch sowas liegt, meiner Meinung nach, sehr weit in der Zukunft....
Edit:
wie hat Nostradamus zu seiner Zeit gesagt:
die Drei vorzeichen der Apokalypse:
Politische zusammenbruch
Wirtschaftlicher instabilität
Atomarer Holokaust
mfg
Chris
ps: hoffe ich bin nicht zu weit vom Thema abgekommen.
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_________________ Meine Lebensphilosophie
Wenn Kaffee Koffein entählt,
dann muss Kakao Kokain enthalten
...
Leute
ich geh mich zudröhnen,
bis dann ^^
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hast du ein Problem?
dann jag es in die Luft! |
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Verfasst am: 15.04.2008, 19:37 |
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| wgbajohr (Moderator) |
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| Anmeldedatum | 08.04.2007 | | Beiträge | 449 | | Wohnort | Hamburg |
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| Claire hat Folgendes geschrieben: | | Eine gewisse Vorausschau ist sicherlich sinnvoll, schließlich beeinflussen wir mit unserem jetzigen Tun auch die Zukunft. Eine Vorausplanung auf Monate oder Jahre hin halte ich für absoluten Nonsens, da man die ganzen Unbekannten nicht kennt. |
Wie ist es aber, wenn man berücksichtigt, dass manche Entwicklungen eine lange oder sogar eine sehr lange Zeit brauchen, wenn sie beispielsweise eine oder zwei Generationen benötigen?
Viele Grüße
Wolf-Gero Bajohr |
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Verfasst am: 15.04.2008, 19:40 |
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| wgbajohr (Moderator) |
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| Anmeldedatum | 08.04.2007 | | Beiträge | 449 | | Wohnort | Hamburg |
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| Hakket (Moderator) hat Folgendes geschrieben: | |
| Zitat: | da hast du wieder eine interessante Sache losgetreten.
Ich werde darüber nachdenken - spätestens übermorgen |
Lieber Hakket!
Ich freue mich, dass du wieder dabei bist.
Viele Grüße
Wolf-Gero |
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Zuletzt bearbeitet von wgbajohr (Moderator) am 15.04.2008, 20:52, insgesamt einmal bearbeitet _________________ Die Veränderung der Welt beginnt bei jedem Einzelnen
Für etwas verantwortlich sein heißt, dieses Etwas beeinflussen können
http://www.leistung-und-gesellschaft.de/ |
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Verfasst am: 15.04.2008, 20:18 |
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| julia07 |
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| Anmeldedatum | 22.05.2007 | | Beiträge | 1179 | | Wohnort | 87700 Memmingen |
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Hallo Wolf-Gero,
eine sehr gute Frage!
Für mich gibt es nicht den geringsten Zweifel daran, dass es Sinn macht, das heutige Tun auf mögliche Auswirkung für ferne Zeiten auszurichten.
Nein, es "macht nicht nur Sinn", es ist unsere verdammte Pflicht
Obwohl ich ansonsten kein Verfechter des "Traumes von der ewigen Jugend" bin, wünsche ich so manchem Zeitgenossen die Unsterblichkeit an den Hals
LG,
JUlia |
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Verfasst am: 15.04.2008, 20:20 |
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| wgbajohr (Moderator) |
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| Anmeldedatum | 08.04.2007 | | Beiträge | 449 | | Wohnort | Hamburg |
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| Haifischfrau hat Folgendes geschrieben: | |
| Zitat: | | Wer ist denn "wir"??? |
Mit meinen Fragen zielte ich vor allem auf Nichtfachleute, denn den Fachleuten unterstelle ich, dass sie sich ohnehin mit diesen Fragen befassen.
| Zitat: | | Was ist eine "bessere" Zukunft? Und "für wen"? |
Die Antwort auf die erste Frage hängt von der zweiten ab. Wer sich trotz der wohl unbestrittenen Ungerechtigkeiten in unserer Gesellschaft einen guten Platz ergattern konnte, wird vielleicht antworten, dass alles so bleiben möge, wie es ist. Was wird wohl ein Familienvater antworten, der arbeitslos ist und nun von Hartz IV leben muss?
| Zitat: | Unsere Gegenwart in Deutschland (oder auch Österreich, Schweiz...)
ist sicherlich der Inbegriff einer traumhaften Utopie für die meisten Menschen auf dieser Erde (ausreichend Nahrung, sauberes Wasser, soziales Netz, med. Versorgung ....). |
Der Vergleich ist zweifelsohne richtig. Aber ob das unseren eigenen Armen hilft, wenn sie erfahren, dass es auf der Welt viele Menschen gibt, denen es noch viel schlechter geht als ihnen?
| Zitat: | Was "macht" denn Zukunft? Menschen? Politiker? Ökonomie?
Zukunft - ein aufgeblähtes Netz voller Nichtigkeiten? |
Es gelang mir leider nicht, diesen Komplex zu interpretieren. Ist vielleicht gefragt, worum es beim Blick in die Zukunft vornehmlich gehen soll, um die Menschen, die Politiker oder die Ökonomie?
| Zitat: | Hat das Ganze mit Gerechtigkeit zu tun?
(Dann müssten wir hier wohl einige Gänge zurückschalten!). |
In einem Staat, in dem die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinandergeht, können wir Gerechtigkeit wohl kaum außen vor lassen.
| Zitat: | | Ich frage mich auch: wieviel Zukunft hat die Menschheit noch? Ihr ganzes Bestreben ist doch auf die soziale und ökologische Apokalypse gerichtet |
Gar zu gern hätte ich dir da widersprochen, aber die Realität verbietet es, denn du hast völlig recht.
| Zitat: | | (falls uns nicht schon in wenigen Jahren der im all schwirrende Brummer auf die Köpfe fällt). |
Darf uns das, was unter ungünstigen Bedingungen mit uns geschehen kann, davon abhalten, uns über die Zukunft Gedanken zu machen? Allein schon die "schwirrenden Brummer" sind doch Gedankenarbeit wert, damit wir verhindern, dass sie auf unsere Köpfe fallen.
Viele Grüße
Wolf-Gero Bajohr |
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Verfasst am: 15.04.2008, 20:27 |
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| roland_lange |
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| Anmeldedatum | 23.07.2007 | | Beiträge | 92 | | Wohnort | Katlenburg-Lindau |
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Sorgen um die Zukunft? Ja, die können manchmal ziemlich weitreichend sein und sind oft sehr spekulativ. Sorgen, besser noch: Ängste, sind von vielen realen und irrealen Faktoren geprägt und nicht selten beeinflusst von den Medien, die mit unseren Zukunftssorgen ihr Geld verdienen.
Ich glaube, Zukunftssorgen und -ängste, wie sie mich auch überfallen, sind vor allen Dingen eins: lähmend, egal wie weit sie in die Zukunft reichen.
Wenn ich mir Gedanken um die Zukunft mache, dann versuche ich, meine eigenen Handlungsmöglichkeiten zu berücksichtigen. Ich kann damit meinen eigenen kleinen Kosmos beeinflussen und decke mit meinen Handlungen sicher unterschiedliche Zeiträume ab, je nach "Projekt". Ob ich mir Gedanken um einen komplizierten Vermessungsauftrag am kommen den Tag mache (ich bin Vermesser), oder mir überlege, meinen Beitrag zum Umweltschutz durch die Umstellung meines Hauses auf Solarstrom in vier oder fünf Jahren zu leisten.
Gedanken um die Zukunft kann für mich auch ein Reflektieren dessen sein, was z.B. die Regierung(en) für ihr Land/ihre Länder und die Welt tun und welche Konsequenzen das in der Zukunft haben kann. Das ist dann unter Umständen sehr weitreichend und ich frage mich, welche Möglichkeiten der Beeinflussung ich hier und jetzt habe.
Bei allen hier angeführten Möglichkeiten halte ich es aber eher so, dass ich versuche, den jeweils aktuellen Tag vernünftig zu leben. Darüber mache ich mir Gedanken und das ist mein wichtigster Beitrag für die Zukunft.
Eine bescheidene Möglichkeit der Zukunftsgestaltung halten wir als Schreiberlinge übrigens buchstäblich in der Hand: Die spitze Feder!
Gruß
Roland |
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Verfasst am: 15.04.2008, 20:39 |
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| wgbajohr (Moderator) |
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| Anmeldedatum | 08.04.2007 | | Beiträge | 449 | | Wohnort | Hamburg |
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| Chaos Overlord hat Folgendes geschrieben: | |
Hallo Chris!
| Zitat: | | Ich mache mir oft Gedanken über eine bessere Zukunft, |
Das trennt dich schon von vielen anderen.
| Zitat: | | Solange solche Deppen in der Politik sind wie zur Zeit (damit sind ALLE gemeint) wird sich nix tun. |
Hier müssen wir aufpassen, dass wir die Zukunft unserer Kinder, Enkel und Urenkel nicht von den Politikern abhängig machen. Wir alle sind gefragt, denn wir alle sind verantwortlich.
| Zitat: | | Damit sich die Zukunft verbessert, muss in der Gegenwart schon was verändert werden, |
Das ist völlig richtig. Wie ich erfahren habe, leuchtet es etlichen Mitmenschen nicht ein.
| Zitat: | und wer hat die Macht das zu tun??
Genau die die vom Volk gewählt werden |
Sicherlich die Politiker, aber nicht nur sie. Wenn die Menschen nicht mehr so schwach sind wie heute, dann stellen sie ein mächtiges Regulativ dar.
| Zitat: | Fakt ist doch, dass wir die Rechnung von dem bekommen was unsere Urgroßväter wegen mangelnden Wissen getan haben.
Und unsre Kinder (naja, vlt die Kinder von meiner Generation, da ich glaube einige von euch könnten ja schon meine Eltern sein...) werden dass ernten was wir jetzt Säen. |
Zeigt das nicht deutlich, dass die Gedanken wenigstens so weit in die Zukunft reisen müssen, wie wir Folgen unserer Vorgängergenerationen erkennen?
| Zitat: | Wir sind wenige, doch eine "bessere" Welt, in der alle in Frieden miteinander leben können, in der es keinen Welthunger mehr gibt,
ist doch an sich nicht schwer...
doch sowas liegt, meiner Meinung nach, sehr weit in der Zukunft....
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Wie bei jeder anderen Aufgabe: Wenn alle mit anfassen und keiner sabotiert, dann wird vieles einfach. Doch es finden sich immer einige, die Probleme bereiten.
| Zitat: | ps: hoffe ich bin nicht zu weit vom Thema abgekommen.
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Nein, das finde ich nicht.
Viele Grüße
Wolf-Gero Bajohr |
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Zuletzt bearbeitet von wgbajohr (Moderator) am 15.04.2008, 20:49, insgesamt einmal bearbeitet _________________ Die Veränderung der Welt beginnt bei jedem Einzelnen
Für etwas verantwortlich sein heißt, dieses Etwas beeinflussen können
http://www.leistung-und-gesellschaft.de/ |
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Verfasst am: 15.04.2008, 20:49 |
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| wgbajohr (Moderator) |
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| Anmeldedatum | 08.04.2007 | | Beiträge | 449 | | Wohnort | Hamburg |
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| julia07 hat Folgendes geschrieben: | |
Hallo Julia!
| Zitat: | Für mich gibt es nicht den geringsten Zweifel daran, dass es Sinn macht, das heutige Tun auf mögliche Auswirkung für ferne Zeiten auszurichten.
Nein, es "macht nicht nur Sinn", es ist unsere verdammte Pflicht |
Dem ist nichts hinzuzufügen.
| Zitat: | Obwohl ich ansonsten kein Verfechter des "Traumes von der ewigen Jugend" bin, wünsche ich so manchem Zeitgenossen die Unsterblichkeit an den Hals
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Das ist bereits äußerst trickreich. Da glaubt ein Zeitgenosse, du meintest es besonders gut mit ihm, indem du ihm ewiges Leben wünschst, und er ahnt nicht, was für eine schreckliche Erde da höchstwahrscheinlich auf ihn zukommt. Er hätte dann jedenfalls etwas von dem, was er angerichtet oder zumindest nicht verhindert hat.
LG,
Wolf-Gero Bajohr |
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Verfasst am: 15.04.2008, 21:26 |
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| wgbajohr (Moderator) |
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| Anmeldedatum | 08.04.2007 | | Beiträge | 449 | | Wohnort | Hamburg |
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Hallo Roland!
| roland_lange hat Folgendes geschrieben: | |
| Zitat: | | Sorgen um die Zukunft? .... |
Die Differenzierung von Sorgen und Gedanken gefällt mir. Meine Idee hinter den Sorgen war ihre Aufgabe als Motivation, sich Gedanken zu machen.
| Zitat: | | Wenn ich mir Gedanken ... decke mit meinen Handlungen sicher unterschiedliche Zeiträume ab, je nach "Projekt". ... |
Wenn man von Teil-Projekten ausgeht, variieren die Zeiträume. Anders ist es, wenn man ein Gesamtkonzept verwirklicht wissen möchte: zum Beispiel in zwei oder drei Generationen von heute eine Leistungsgesellschaft aufzubauen, mit mehr Gerechtigkeit als das, was heute fälschlicherweise so genannt wird. Außerdem die nachwachsenden Generationen mit den Regeln der neuen Gesellschaft vertraut zu machen.
| Zitat: | | ... Das ist dann unter Umständen sehr weitreichend und ich frage mich, welche Möglichkeiten der Beeinflussung ich hier und jetzt habe. |
Es ist zwar richtig, dass wir sogenannten kleinen Leute zurzeit nicht viele Möglichkeiten zum Eingreifen haben. Aber was folgt daraus als vordringliche Aufgabe für uns? - Wir müssen im ersten Schritt dafür sorgen, dass unsere Einflussmöglichkeiten verbessert werden.
| Zitat: | | Bei allen hier angeführten Möglichkeiten halte ich es aber eher so, dass ich versuche, den jeweils aktuellen Tag vernünftig zu leben. Darüber mache ich mir Gedanken und das ist mein wichtigster Beitrag für die Zukunft. |
Auch wenn es dabei nur um dein persönliches Umfeld handelt, bist du doch schon in Übung, so weit es die Gedanken über die Zukunft betrifft.
| Zitat: | Eine bescheidene Möglichkeit der Zukunftsgestaltung halten wir als Schreiberlinge übrigens buchstäblich in der Hand: Die spitze Feder!
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Das war einer der Gründe, weshalb ich in diesem Forum selbst einige Themen zur Diskussion gestellt habe.
Viele Grüße
Wolf-Gero Bajohr |
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Verfasst am: 15.04.2008, 21:30 |
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| frangsen |
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| Anmeldedatum | 15.12.2007 | | Beiträge | 192 | | Wohnort | Kiel |
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| Zitat: |
Das ist bereits äußerst trickreich. Da glaubt ein Zeitgenosse, du meintest es besonders gut mit ihm, indem du ihm ewiges Leben wünschst, und er ahnt nicht, was für eine schreckliche Erde da höchstwahrscheinlich auf ihn zukommt. |
..."trickreich" k a n n man dazu sagen, im Ergebnis ist es ja ein "Pest-und- Cholera-an-den-Hals-wünschen" (insofern auch, weil jemand, der so etwas sagt, ja selbst offenbar das eigene zeitnähere Lebensende vorzuziehen scheint). (Dabei möche ich allerdings gewisse Umweltgefahren nicht relativieren.)
Und dass es heute besser sei, als es morgen voraussichtlich sein wird, ist eine These, die gerne von Leuten postuliert wird, die gerne von der guten alten Zeit sprechen.
| Zitat: |
Wie bei jeder anderen Aufgabe: Wenn alle mit anfassen und keiner sabotiert, dann wird vieles einfach. Doch es finden sich immer einige, die Probleme bereiten. |
Manchmal sind es aber die Problembereiter, die auch Fehlentwicklungen
verhindern. So pauschal und im Abstrakten lassen sich natürlich die Kollektivinteressen zunächst einmal betonen...Dass dadurch aber dann im Konkreten wieder Ungerechtigkeiten entstehen können, sollte man auch nicht außer acht lassen.
| Zitat: |
Wenn die Menschen nicht mehr so schwach sind wie heute, dann stellen sie ein mächtiges Regulativ dar.
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Ich glaube nicht, dass die Menschen schwach sind. Es gibt natürlich gewisse Tendenzen, die heute stärker als früher den Menschen von der Gesellschaft/Gemeinschaft entfernen. Aber dennoch möchte ich die zitierte These nicht stützen.
Im Übrigen ist es grundsätzlich relativ einfach, Fehler an etwas zu finden. Aber damit ist oftmals noch lange nicht aufgezeigt, wie etwas richtig funktioniert. Pauschale Politikerbeschimpfungen helfen nicht weiter.
VGe Frank |
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Verfasst am: 15.04.2008, 22:11 |
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| Haifischfrau |
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| Anmeldedatum | 04.02.2008 | | Beiträge | 287 |
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Hallo miteinander,
das Thema halte ich für sehr wichtig und die Sache mit der spitzen Feder ebenso - ich wünsche mir, es gäbe auch in der heutigen Zeit analysefähige Literaten, wie z. B. seinerzeit Tucholsky oder Brecht ...
Wenn wir jedoch unser Land wieder zum Nabel der Betrachtung machen, laufen wir Gefahr, die Probleme nicht wirklich zu sehen und damit die Chance zu verspielen, unseren Teil für eine "bessere Zukunft" beizutragen.
Im Verhältnis zum großen Rest der Welt ist hierzulande die Schere zwischen Arm und Reich verdammt klein! Ich rede damit nicht die schreiende Ungerechtigkeit weg, sondern versuche einfach mal, den Blick zu weiten.
Die Wegwerfgesellschaft bezieht sich hier nicht nur auf die Reicheren, sondern auf alle Teile der Bevölkerung. Und die Tatsache, dass die
reichen Länder (früher hieß das mal "erste Welt") mit ihrem Konsumverhalten die Armut der Ärmsten nicht nur historisch verursacht hat sondern stets aufs Neue manifestiert, ist offenbar auch nicht mehr Allgemeinwissen.
Zur Zeit wird dies wieder deutlich an der Biotreibstoff- bzw. Landwirtschaftsdiskussion.
Es ist möglicherweise einfach unmodern geworden, die Konsequenzen des eigenen Handelns auch hinsichtlich der sogenannten globalen Auswirkungen zu bedenken. Tag für Tag erlebe ich eine erschreckende Gleichgültigkeit - schon in Bezug auf Menschen in direkter Nachbarschaft oder Umgebung.
Wenn wir über unfähige Politiker klagen, erscheint mir das wie eine aus Hilflosigkeit geborene Suche nach Schuldigen. Da hat es über die Jahrzehnte hinweg schon genug Rotation gegeben - unterm Strich ohne große Unterschiede.
Unsere Einflussmöglichkeiten sind verdammt begrenzt! Vermutlich bleibt uns - bis auf die spitze Feder derer, denen sie gegeben ist - nur die Möglichkeit, unser eigenes Leben, unsere Haltung im Hinblick auf eine bessere Zukunft auszurichten
Maryanne |
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