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BeitragVerfasst am: 02.11.2007, 23:44
Rita Hajak (Moderator)
 
Anmeldedatum23.05.2007
Beiträge1584
WohnortFehmarn


Hallo liebe Autorenkollegen,

obwohl einige Tage vergangen sind möchte ich auch noch etwas
dazu sagen/schreiben und das wie immer mit einfachen Worten:

Wo ist eigentlich der Spaß geblieben, mit dem man seine Ideen zu Papier bringt. Ich habe in erster Linie Freude am Schreiben und einen wunderbaren Zeitvertreib, auf der meist einsamen Insel, gefunden. Zum "BoD-Autor" bin ich durch Zufall gekommen. Auf Anraten eines befreundeten Autoren-Kollegen, der einiges von mir gelesen hat. Ich wusste von vornherein, dass ich keine Reichtümer erzielen würde, worauf ich auch gar keinen Wert lege. Wird mal ein Buch verkauft, freue ich mich natürlich. Aber hauptsächlich darüber, dass jemand mein Buch liest. Über jedes Lob und auch über jede Kritik bin ich dankbar.

Ich schreibe nun mal gerne und soweit ich es kann versuche ich es ordentlich zu machen. Zusätzlich kann ich durch dieses Forum meinen Geist fitt halten, auch ohne viele Menschen um mich herum zu haben. Deshalb möchte ich auf das Schreiben nicht mehr verzichten. Es gibt mir eine innere Befriedigung. Very Happy

Ich spreche jetzt nur von den Autoren, die es nicht beruflich betreiben. Obwohl auch bei ihnen Freude mit dabei sein sollte.


Guta Nacht wünscht
Rita

_________________
„Fantasie haben heißt nicht, sich etwas auszudenken, es heißt, sich
aus den Dingen etwas zu machen.“
Thomas Mann

www.ritahajak.de Wieder mal neu

Verfasst am:
 


BeitragVerfasst am: 03.11.2007, 07:16
hwg (Moderator)
 
Anmeldedatum24.04.2007
Beiträge3930
WohnortA 8786 Rottenmann


Guten Morgen Rita!

Wer seinen Beruf freudlos ausübt, tut mir leid. Er sollte ihn wechseln, was heutzutage aber für viele kaum möglich ist angesichts der für Arbeitnehmer nicht gerade günstigen Situation.

Auch als beruflich schreibender Freelancer hat man zu "kämpfen". Im Gegensatz zu früher, damit meine ich bis vor etwa zehn Jahren, ist die Möglichkeit, seine Texte zu verkaufen, angesichts des Zeitungsschwundes (jedenfalls bei uns) arg gesunken.

Doch wie in jedem Beruf, gibt es auch für Autoren nicht nur "Sonnenschein" und "Spaß", manchmal kostet das Schreiben wollen viel Überwindung. Ich denke, das gilt auch für Autor(inn)en, die nicht allein des Honorars oder Bücherabsatzes wegen ihre Werke verfassen.

Freude daran ist der Antrieb, das Schreiben selbst macht dann aber oft weniger "Spaß" - und viele lassen es dann doch wieder bleiben. Wie siehst Du das?

Lieben Gruß!
Hans

BeitragVerfasst am: 03.11.2007, 11:12
Rita Hajak (Moderator)
 
Anmeldedatum23.05.2007
Beiträge1584
WohnortFehmarn


Guten Morgen Hans,

Zitat:
Freude daran ist der Antrieb, das Schreiben selbst macht dann aber oft weniger "Spaß" - und viele lassen es dann doch wieder bleiben. Wie siehst Du das?


Da muss ich Dir schon Recht geben. Ich selbst hatte das Problem bisher noch nicht. Ich schreibe, weil ich es heraus lassen muss, was sich in meinem Kopf abspielt. Deshalb sind auch Wahrheiten mit dabei. Manches lässt sich besser verarbeiten, wenn man es aufschreibt. Seit ich hier auf Fehmarn lebe, ist dieser Wunsch nach Schreiben viel größer hier geworden. Würde einer sagen: Den Mist, den du schreibst, interessiert doch keinen Menschen, würde ich vielleicht die Lust daran verlieren. Glücklicherweise habe ich solche Worter noch nicht gehört.

Hat man einen Auftrag von einer Zeitschrift oder man nimmt an einer
Anthologie teil, dann steht man sicherlich auch unter Druck, weil das Beste meist nicht gut genug ist. Aber ich bin ernsthaft bemüht in solchen
Fällen gewissenhaft zu arbeiten. Hat jemand einen dauerfaften Auftrag zum Schreiben, kann auch sicherlich Unlust entstehen. Hauptsächlich dann, wenn man meint, nicht vorwärts zu kommen.

Ich habe lange gebraucht, bis ich überredet wurde, mein Buch zu veröffentlichen. Ganz zufrieden war ich damit nicht und heute würde ich es ganz anders schreiben. Habe auch hier einiges gelernt. Ich sauge begierig alle Neuigkeiten und Tipps auf.

Oft bin ich leer und mir fällt nichts mehr ein. Dann mache ich eine Pause, lese ein Buch und bald sind neue Ideen in meinem Kopf. thumb up

In diesem Sinne ein schönes Wochenende

wünscht Rita

_________________
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aus den Dingen etwas zu machen.“
Thomas Mann

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wgbajohr: Vorauseilender Gehorsam
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