 | wgbajohr: Was ist nun aber, wenn …? |  |
Verfasst am: 12.06.2008, 17:03 |
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| wgbajohr (Moderator) |
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| Anmeldedatum | 08.04.2007 | | Beiträge | 562 | | Wohnort | Hamburg |
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Hallo!
Was ist nun aber, wenn etwas genau so gemeint ist, wie es geschrieben steht?
Kommunikationsmodelle mögen manches erklären und die Ursachen aufzeigen, wenn ein Verhandlungsgespräch erfolglos blieb, aber gelten sie in allen Lebenslagen?
Dürfen eines Tages nur noch die Menschen kommunizieren, die hinreichende Kenntnisse über Kommunikationsmodelle haben?
Besteht nicht die Gefahr, dass dann viele Menschen nicht mehr selbst kommunizieren wollen, dass sie sich lieber in den Fernsehsessel setzen und denen lauschen und zusehen, die in Unterhaltungs- und Werbesendungen zeigen, dass sie das Kommunizieren beherrschen und genauestens wissen, über welchen Kanal sie welche Information in welcher Farbe und welcher Punktgröße senden müssen, damit auf keinen Fall jemand merkt, was sie wirklich meinen?
Abschlussfrage: Was soll ein durch und durch durchschnittlicher Mensch wie ich eigentlich schreiben, wenn er das, was in seiner Frage steht, wörtlich meint?
Viele Grüße
Wolf-Gero Bajohr |
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Verfasst am: 12.06.2008, 17:19 |
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| LOFI (Moderator) |
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Nun haben wir ihn also, den Thread zur Kommunikation.
Das generelle Recht zu Kommunikation kann gar nicht in Frage gestellt werden, da bereits dann kommuniziert wird, wenn zwei Individuen sich auch nur gegenüberstehen. K. ist ein wesentlicher Bestandteil der Sozialisation, wenn nicht der wesentlichste überhaupt. Natürlich kann das Recht auf Kommunikation nicht abgesprochen werden, wenn man die Modelle nicht kennt. Die Modelle dienen ja lediglich der Klärung und haben eine Beratungsfunktion bei K.Problemen.
Die Gefahr, dass sich viele Menschen nicht mehr kommunikativ betätigen (als Sender), sondern sich lieber als Empfänger "berauschen" lassen, ist keine Gefahr mehr, sondern leider schon bittere Realität.
Was man schreiben soll, wenn man es wörtlich meinen will? Nun ja, einfach drauflosschreiben ist wohl kaum günstig. Die Fahrlässigkeit Fehlinformationen zu übermitteln ist dann gross. Der Schreiber muss sich schon nach bestem Wissen bemühen, eindeutig zu schreiben. Aber auch dann sind Missdeutungen möglich. Ohne dem Schreiber Bewußtheit seiner ungünstigen Schreibweise zu unterstellen, hat er jedoch die Verantwortung und auch die Möglichkeit der Richtigstellung. Gelingt dies nicht, oder sind Fehlinterpretationen systematisch, können eben diese K.Modelle helfen, Fehlinterpretationen aufzudecken und zu vermeiden. Diese Modelle sind ein Instrument zur Analyse, Beratung und zeitweise auch Therapierung. Das blosse Wissen um sie (die K.Modelle) ist natürlich keine Voraussetzung zur Kommunikation(sberechtigung)
Gruß
Lorenz |
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 | Re: wgbajohr: Was ist nun aber, wenn …? |  |
Verfasst am: 12.06.2008, 17:25 |
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| LOFI (Moderator) |
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| Anmeldedatum | 29.04.2008 | | Beiträge | 2679 | | Wohnort | Oslo |
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| wgbajohr (Moderator) hat Folgendes geschrieben: |
Kommunikationsmodelle mögen manches erklären und die Ursachen aufzeigen, wenn ein Verhandlungsgespräch erfolglos blieb, aber gelten sie in allen Lebenslagen? |
Logisch tun sie das, denn alle Lebenslagen, in denen sich mindestens zwei Individuen etwas mitteilen (uni- oder bidirektional) sind kommunikativ. |
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Verfasst am: 12.06.2008, 17:31 |
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| Zoba |
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Hi Gero,
eigentlich ist es ganz einfach.
Die Höflichkeit gegenüber unseren Mitmenschen gebietet uns, eigentlich, sie zuallererst einmal beim exakten Wort zu nehmen. Dies ist bei geschriebenen Diskussionen alles, was uns zuerst zur Verfügung steht.
Eigentlich sollte es niemandem schwer fallen, einen rein sachlich geschriebenen Text auch so zu verstehen: sachlich, ohne Beiwerk. Sachliche Texte sind im Prinzip wie Sachbücher: in der Regel sehr leicht zu erkennen und eigentlich nicht mit einem Roman oder einer Satire zu verwechseln, selbst für jene nicht, die überaus zerstreut sind.
Ein Kinderspiel, eigentlich.
Und spätestens hier wird klar, daß ich meinen obigen Text mit einem Subtext versehen habe, der sich leicht erkennen läßt.
Es ist nämlich ein Leichtes einen sachlichen Text (und deine sind dies in der Regel) genauso bierernst und direkt zu lesen und zu verstehen, wie du ihn geschrieben hast. Um dies nicht zu können, genauer gesagt um dies wunschgemäß nicht zu tun, muß man sich schon ein wenig anstrengen: man muß gezielt versuchen, das Geschriebene umzuinterpretieren.
Eine Gegenwehr dagegen gibt es nicht, außer postwendend klarzustellen, daß hier eine Fehlkommunikation stattgefunden hat. Da derjenige sich aber schon sehr hat anstrengen müssen, das eigentlich Glasklare falsch auszulegen, hilft dir dies auch nicht weiter, denn er oder sie will dich ja gezielt falsch verstehen. Die Intentionen die hinter deiner Kommunikation und der des dich gezielt Fehlinterpretierenden stehen, sind derart unterschiedlich, daß du mit so jemand auf keinen gemeinsamen Nenner kommen wirst.
Was Menschen betrifft, die dich tatsächlich aus Versehen falsch verstehen, so kann man dies einfach durch eine Erklärung beheben, sobald man merkt, daß der andere etwas in deinen Text interpretierte, das da nicht hineingehört. Das hilft dir aber nur bei Menschen weiter, die guten Willens sind, mit dir zu diskutieren und nicht bei Menschen, die in der Demontage deiner Texte ein ganz anderes Erlebnis suchen.
Ist leider so. |
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_________________ Gruß,
Zoba
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"In Deutschland gilt derjenige als viel gefährlicher, der auf den Schmutz hinweist, als der, der ihn gemacht hat." - Carl von Ossietzky |
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Verfasst am: 12.06.2008, 19:20 |
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| wgbajohr (Moderator) |
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Hallo Lorenz!
Zwar nehme ich nicht an, dass ich mich nun mit Begeisterung auf die Wenns und Abers bei der Kommunikation stürzen werde, dennoch werde ich zukünftig nicht umhin können, beim Schreiben an das zu denken, was mögliche Empfänger hineinlegen könnten.
Vielen Dank!
Viele Grüße
Wolf-Gero |
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Verfasst am: 12.06.2008, 19:28 |
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| LOFI (Moderator) |
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Hallo Gero,
das sollte man immer.
Aber man muss auch Mensch bleiben, und der Empfänger sollte die Gabe besitzen, nicht alles auf die Goldwaage zu legen. Denn sonst müsste der Schreiber ja immer verkrampft versuchen, das genau Richtige zu treffen. Und aus der Verkrampftheit entstehen meist die schlimmsten Krämpfe. Soll heißen: Um Kommunikation letztendlich nicht komplett abzuwürgen, sollte man sie in der praktischen Anwendung im "normalen" Miteinander nicht zu sehr verwissenschaftlichen. Dann macht es nämlich irgendwann keinen Spass mehr, sich menschlich zu unterhalten. Wie gesagt, K.Modelle sind Hilfsmitte um Missverständnisse aufzuklären. Aber nicht jede Kommunikation muss strickt unter Einhaltung der Regeln aller Modelle erfolgen. Wir sind schließlich keine Computer sondern Menschen.
Gruß
Lorenz |
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Verfasst am: 12.06.2008, 19:32 |
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| wgbajohr (Moderator) |
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Guten Abend, Zoba!
| Zoba hat Folgendes geschrieben: |
eigentlich ist es ganz einfach. |
Und du hast es gut nachvollziehbar beschrieben.
Sobald bei mir in Zukunft der leiseste Verdacht aufkommt, dass etwas sogar von Wohlmeinenden falsch verstanden werden könnte, werde ich mich deiner Zeilen erinnern und dann hoffentlich entsprechend reagieren.
Vielen Dank!
Viele Grüße
Gero |
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Verfasst am: 12.06.2008, 19:41 |
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| wgbajohr (Moderator) |
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Hallo Lorenz!
| LOFI hat Folgendes geschrieben: | | Um Kommunikation letztendlich nicht komplett abzuwürgen, sollte man sie in der praktischen Anwendung im "normalen" Miteinander nicht zu sehr verwissenschaftlichen. Dann macht es nämlich irgendwann keinen Spass mehr, sich menschlich zu unterhalten. |
... und im privaten Bereich sollte die Freude an der Kommunikation überwiegen.
Nochmals Danke!
Viele Grüße
Wolf-Gero |
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Verfasst am: 12.06.2008, 20:02 |
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| Alexandra_Sperling |
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| Anmeldedatum | 30.05.2008 | | Beiträge | 167 |
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Hi Wolf-Gero,
| wgbajohr (Moderator) hat Folgendes geschrieben: |
Zwar nehme ich nicht an, dass ich mich nun mit Begeisterung auf die Wenns und Abers bei der Kommunikation stürzen werde, dennoch werde ich zukünftig nicht umhin können, beim Schreiben an das zu denken, was mögliche Empfänger hineinlegen könnten. |
... ich kann mich Lorenz nur anschließen. Je genauer man sich ausdrückt, desto geringer die Wahrscheinlichkeit, dass der Gegenüber was falsch versteht.
Ausschließen läßt sich das allerdings nie, egal wie genau man versucht, sich auszudrücken. Kommunikation an sich, sei sie direkt und persönlich oder schriftlich ist immer "gewürzt" duch die Interpretation des Gegenübers. Dabei muss es sich nicht mal um einen komplizierten Sachverhalt handeln. Je indirekter die Kommunikation, desto mehr Spielraum für Interpretationen. Soll heißen: wenn jemand vor Dir steht und zu Dir sagt "Ich hasse Dich!" und dabei Lachtränen in den Augen hat, weil Ihr gerade rumalbert ist das was völlig anderes (mit viel weniger Interpretationsspielraum) als wenn Dir jemand genau den gleichen Satz in einer eMail schreibt.
Um den Raum für Interpretationen einzuschränken wurden dann die Smileys erfunden
Schriftliche Kommunikation ist immer schwierig, weil Menschen nicht nur automatisch interpretieren, sondern gerne auch mal absichtlich, um einem Gespräch die passende Richtung zu verpassen (wie es ihnen halt in den Kram passt... )
Kurz gesagt: in der Kommunikation menschelt's ganz gewaltig. Man kann sich zwar um Genauigkeit bemühen, aber am Ende sind's halt doch zwei Individuen, die (unter anderem beeinflußt von ihrem Umfeld, ihrem Charakter, ihren Mitteln (auch, wenn wir ja alle soooo gleich sind, hat doch nicht jeder den gleichen Intellekt, Vorgänge zu erfassen) und und und) Sachen, Bedeutungen und Emotionen rein interpretieren...
Liebe Grüße,
Alex |
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Verfasst am: 13.06.2008, 04:21 |
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| wgbajohr (Moderator) |
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| Anmeldedatum | 08.04.2007 | | Beiträge | 562 | | Wohnort | Hamburg |
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Hallo Alexandra!
Wenn ich inzwischen eines gewonnen habe, dann die Erkenntnis, dass es nicht reicht, frei von böser Absicht zu sein. Ich danke jedem, der mir mit einigen guten Hinweisen mögliche Wege aufgezeigt hat.
Über etliches werde ich gründlich nachdenken und nach Möglichkeiten suchen, es mit einem für mich erträglichen Aufwand umzusetzen.
| Alexandra_Sperling hat Folgendes geschrieben: |
Um den Raum für Interpretationen einzuschränken wurden dann die Smileys erfunden |
Sie sind leider immer sehr klein, und die Lupe habe ich nicht immer zur Hand.
| Alexandra_Sperling hat Folgendes geschrieben: |
Kurz gesagt: in der Kommunikation menschelt's ganz gewaltig. Man kann sich zwar um Genauigkeit bemühen, aber am Ende sind's halt doch zwei Individuen, die (unter anderem beeinflußt von ihrem Umfeld, ihrem Charakter, ihren Mitteln (auch, wenn wir ja alle soooo gleich sind, hat doch nicht jeder den gleichen Intellekt, Vorgänge zu erfassen) und und und) Sachen, Bedeutungen und Emotionen rein interpretieren...
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Bei aller Zuneigung zum nahezu Perfekten, wie beispielsweise Mathematik, bin ich doch froh, dass bei uns immer noch gemenschelt wird, auch wenn es manchmal mehr anstrengt als ein mathematisches Problem.
Liebe Grüße
Wolf-Gero |
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Verfasst am: 13.06.2008, 15:53 |
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| Alexandra_Sperling |
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| Anmeldedatum | 30.05.2008 | | Beiträge | 167 |
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Hi Wolf-Gero,
| wgbajohr (Moderator) hat Folgendes geschrieben: |
Wenn ich inzwischen eines gewonnen habe, dann die Erkenntnis, dass es nicht reicht, frei von böser Absicht zu sein.
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Stimmt. Wobei, wenn wirklich beide Parteien komplett (!) frei von böser Absicht wären und wirklich alles, wenn schon auslegen, dann gut auslegen würden, könnte es unter Umständen klappen mit der Kommunikation. Zumindest mit der angenehmen...
| Zitat: |
Über etliches werde ich gründlich nachdenken und nach Möglichkeiten suchen, es mit einem für mich erträglichen Aufwand umzusetzen.
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Ganz ehrlich? Mach Dir nicht so viel Kopf. Ich meine - es wird immer Leute geben, die entweder absichtlich oder einfach aus Dummheit Sachen falsch, schlecht, anders oder sonst wie auslegen. Oder solche, die in einer Diskussion Deine Aussagen verdrehen, um ihre eigenen Argumente besser dastehen zu lassen. Nicht zu vergessen die, die schlicht aus Langeweile andere blöd dastehen oder von der Seite anmachen wollen. Das Internet ist nicht zuletzt durch die fast ausschließlich schriftliche Kommunikation wie geschaffen für sowas.
Man kann deshalb aber nicht alles, was man äußert, immer durch die Goldwaage laufen lassen... Am besten, man versucht, wenigstens selber beim Lesen der Texte anderer Wohlwollen walten zu lassen. Würde das jeder machen, wäre schon viel gewonnen - und sich selbst dran zu halten ist ein Anfang.
Ansonsten: wer's falsch versteht, falsch verstehen will oder falsch verstandenes verbreitet ist grad selbst schuld
| Zitat: |
| Alexandra_Sperling hat Folgendes geschrieben: |
Um den Raum für Interpretationen einzuschränken wurden dann die Smileys erfunden |
Sie sind leider immer sehr klein, und die Lupe habe ich nicht immer zur Hand.
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Stimmt, Smileys sind immer klein. Das hat aber auch einen guten Grund: Smileys sind nur verkleinert niedlich und nett. Schaut man sie mit entsprechender Vergrößerung an, sehen sie nämlich total scheiße aus *lach* (sorry für den Kraftausdruck, den habe ich bewußt gewählt, um die Komik der Aussage zu unterstreichen)
Zum Beweis hier ein maximal vergrößertes Smiley - nicht gerade eine Augenweide, wie ich finde:
| Zitat: |
Bei aller Zuneigung zum nahezu Perfekten, wie beispielsweise Mathematik, bin ich doch froh, dass bei uns immer noch gemenschelt wird, auch wenn es manchmal mehr anstrengt als ein mathematisches Problem.
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Ach, ich bin auch ein ewiger Perfektionist, bemühe mich aber, etwas Lockerheit walten zu lassen. Und wie Du sagst - das Menscheln machts ja erst interessant
Liebe Grüße,
Alex |
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Verfasst am: 14.06.2008, 08:47 |
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| wgbajohr (Moderator) |
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| Anmeldedatum | 08.04.2007 | | Beiträge | 562 | | Wohnort | Hamburg |
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Guten Morgen, Alexandra!
| Alexandra_Sperling hat Folgendes geschrieben: |
... Am besten, man versucht, wenigstens selber beim Lesen der Texte anderer Wohlwollen walten zu lassen. Würde das jeder machen, wäre schon viel gewonnen - und sich selbst dran zu halten ist ein Anfang. |
Das könnte klappen, weil wir unser Handeln selbst in der Hand haben und nicht nur von anderen etwas erwarten.
| Alexandra_Sperling hat Folgendes geschrieben: |
Um den Raum für Interpretationen einzuschränken wurden dann die Smileys erfunden
Stimmt, Smileys sind immer klein. Das hat aber auch einen guten Grund: Smileys sind nur verkleinert niedlich und nett. Schaut man sie mit entsprechender Vergrößerung an, sehen sie nämlich total scheiße aus *lach* (sorry für den Kraftausdruck, den habe ich bewußt gewählt, um die Komik der Aussage zu unterstreichen)
Zum Beweis hier ein maximal vergrößertes Smiley - nicht gerade eine Augenweide, wie ich finde:
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An deinem Urteil über Riesen-Smileys lässt sich nicht rütteln: Wir lassen sie lieber klein.
Das Leben ist zwar nicht perfekt, es ist unfair, ungerecht, hart -- aber es ist auch sehr schön -- außerdem haben wir, soweit wir wissen, nur das eine.
Liebe Grüße
Wolf-Gero |
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