 | @ Zoba |  |
Verfasst am: 25.11.2007, 17:51 |
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| Versailles |
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| Anmeldedatum | 22.05.2007 | | Beiträge | 830 |
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| Zitat: | | daß du diese Menschen mit den normalen Werbemethoden NICHT erreichen wirst, egal mit welchen, ob nun Banner, Popup, Musik, Spam, es spielt keine Rolle. Sie nehmen das ganz einfach nicht wahr. |
Nun ja, ich denke, dass bei über 6 Mrd. Menschen wohl einer in seinem Zimmer hocken und die geniale Idee haben wird. Irgendwann. Vielleicht erleben wir es nicht mehr.
Meine Überlegung ist, ob ich 'diese Menschen' erreichen will. Denn mal ganz blöd gefragt: ist derjenige, der so lange vor dem Computer hockt, dass er nicht mal mehr empfänglich für die einfachste Werbebotschaft ist, mein Kunde? Der hätte ja nicht mal mehr Zeit, mein Buch zu lesen, nehme ich an. Wenn du einen Gegenbeweis anstrengen kannst, bin ich extrem dankbar!
Mal was anderes:
Es gibt eine wunderbare (Werbe-)Botschaft in einem Video, das ich hier mal poste: http://www.youtube.com/watch?v=r4igbsU1kZc
Dieses Video transportiert für mich u.a. die Begriffe "Ruhe, Sehnsucht, Liebe". Es lässt mich innehalten. Das müssen wohl noch zigtausende andere gefühlt haben, denn für dieses Lied wurde der Grammy verliehen. |
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_________________ "carpe diem, quam minimum credula postero"
(Horaz, 65-8 v. Chr.)
www.comtesse-heloise.de
Autorenphoto von J. Nemeth, Photostudio Kannengiesser, 58095 Hagen |
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Verfasst am: |
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Verfasst am: 25.11.2007, 17:54 |
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| Zoba |
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Hi Amalia,
breit grinsend:
- ich esse ab und an bei MacDonalds
- ich lese definitiv keine BILD-Zeitung
- wenn uberhaupt lese ich die TAZ online
- Werbung sehe ich gezwungenermaßen (ich bin zu faul zum zappen/aufstehen)
Mit Content ist Neudenglisch jener ständig fortgeschriebene Inhalt einer Webseite gemeint, die die Nutzer anzieht, sie zu besuchen. |
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_________________ Gruß,
Zoba
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"In Deutschland gilt derjenige als viel gefährlicher, der auf den Schmutz hinweist, als der, der ihn gemacht hat." - Carl von Ossietzky |
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Verfasst am: 25.11.2007, 18:04 |
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| Versailles |
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| Anmeldedatum | 22.05.2007 | | Beiträge | 830 |
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| Zitat: | | Der Inhalt, die Aussage, das Wunderbare, das Disskusionswürdige, das was uns alle unterscheidet. |
| Zitat: | | Mit Content ist Neudenglisch jener ständig fortgeschriebene Inhalt einer Webseite gemeint, die die Nutzer anzieht, sie zu besuchen. |
hey, danke schön, euch beiden!
Siehste, Zoba, und ich esse lieber den Salat bei BurgerK.
So, nun mache ich mich für heute vom Acker. Muss noch einen Text überarbeiten und am Content meiner Website arbeiten
Liebe Grüße, es war mir ein Vergnügen, mit euch zu diskutieren!!
Amalia |
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Verfasst am: 25.11.2007, 18:46 |
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| Zoba |
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Hi,
@Amalia: diese Leute sind ansonsten völlig "normal", sie lesen, sie schreiben, sie chatten, sie essen, lieben und leben und kaufen auch Bücher. Sie sind nur gegen Werbung im Web immun geworden. Muß ich erwähnen, daß ich auch dazu gehöre? Ich habe den Test mit der Blickrichtung und Wahrnehmung aus Spaß auch mal gemacht.
Ob diese Leute deine Romane kaufen würden? Keine Ahnung, einige vermutlich schon.
Ahemm... Ich habe den Song nach 10 sek. weggeclickt, der kann noch so sehr "Sehnsucht, Liebe und Ruhe" transportieren wollen, für mich tut ers nicht
Eher diese hier
Liebe
http://www.youtube.com/watch?v=30egIKHT-pM
Sehnsucht
http://www.youtube.com/watch?v=doYNBHE8Yes
http://www.youtube.com/watch?v=8vHv3FvuA5M
Ruhe
http://www.youtube.com/watch?v=vgk5i3vY9Kc
Und von der .. äh .. Produktqualität her, ziehe ich nun doch jeden der obigen vor
Musik ist halt extrem subjektiv. Ich gehöre aber auch weder zu den Frauen, die bei Titanic oder bei Die Brücken am Fluß ein Taschentuch brauchten, eher zwei Streichhölzer (für die Augen), nicht mal bei Bambi .
@ matthias: och nöö, bitte keinen Bibbeleskäs, das wär jetzt unter dem bisher gezeigten Niveau
Und ich meinte mit Content schon das, was ich beschrieb, zuvorderst das auf einer Seite, was die Leute zurück bzw. zu regelmäßigem Besuch bringt. |
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_________________ Gruß,
Zoba
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Verfasst am: 25.11.2007, 18:55 |
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| Zoba hat Folgendes geschrieben: | @ matthias: och nöö, bitte keinen Bibbeleskäs, das wär jetzt unter dem bisher gezeigten Niveau |
Erwischt, wa? Ich denke schon, dass wir genau bleiben sollten. Trotzdem.  |
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Verfasst am: 25.11.2007, 18:58 |
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| Zoba |
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| Anmeldedatum | 23.11.2007 | | Beiträge | 1296 | | Wohnort | Süden |
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Hi Matthias,
du kommsch abba ned ausm Schwäbischä oder Badischä, odä? I moin woist des middem Bibbeleskässcheissn kenna dusch. |
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_________________ Gruß,
Zoba
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Verfasst am: 25.11.2007, 19:01 |
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Oops - also wenn ich irgendwoher nicht komme, ist das von da - obwohl: Ich habe mal zwei Jahre in Nordbaden verbracht.
Aber ich bin semantisch halbgebildet (offensichtlich die richtige Hälfte ), da denkt man sich seinen Teil, was das heißen könnte...
Grüezi (auch ned meine Heimat)
Matthias |
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Verfasst am: 26.11.2007, 05:32 |
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| wgbajohr (Moderator) |
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Guten Morgen!
Wenn sich die Diskussion auch von meinem unmittelbaren Anliegen entfernt hat, habe ich dennoch wertvolle Erkenntnisse gewonnen, über die ich gründlich nachdenken werde.
Ich möchte allen Teilnehmern für ihre Beiträge danken. Damit betrachte ich diesen von mir ins Leben gerufenen Thread als beendet.
Viele Grüße
Wolf-Gero |
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Verfasst am: 26.11.2007, 08:16 |
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| hwg (Moderator) |
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Guten Morgen Wolf-Gero!
Der Verlauf einer Diskussion geht oft verschlungene Wege, jedenfalls hat Dein Beitrag eine erfreulich rege Beteiligung ausgelöst.
Auf Wiederlesen
und herzlichen Gruß!
Hans |
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Verfasst am: 26.11.2007, 08:46 |
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| Zoba hat Folgendes geschrieben: | | Werbung ist - in meinen Augen - Auftragsarbeit. Das ergibt ein ziemlich eindeutiges Gefälle zwischen Auftraggeber und -nehmer. |
Auch wenn Wolf-Gero ja den Thread geschlossen hat, weil er etwas gelernt hat - hier fiel mir beim Nachlesen nochmals etwas auf.
Wieso hat Auftragsarbeit eigentlich etwas mit "Gefälle zwischen Auftraggeber und -nehmer" zu tun? Das klingt ja fast so, als sei der Auftragnehmer sklavisch dem Auftraggeber verpflichtet. Ist es - im Gegenteil - meist nicht so, dass der Auftraggeber den Auftragnehmer beauftragt (puh - dick aufgetragen...), etwas auszuführen, das er selbst nicht (oder nur schlecht) kann?
Viele Werke der klassischen Musik, denen wir heute so ergriffen lauschen und uns an der Musikalität und dem Genie der Komponisten weiden, sind klassische Auftragsarbeiten gewesen. Auch ein Herr Mozart brauchte dringend Geld - das hat aber seiner Musik in keiner Weise geschadet.
Beste Grüße
Matthias |
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Verfasst am: 26.11.2007, 08:51 |
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| hwg (Moderator) |
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d'accord!  |
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Verfasst am: 26.11.2007, 09:13 |
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| Zoba |
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Hi Matthias,
die meisten Auftraggeber im "Profan"bereich, dazu rechne ich mal trotz Benetton und diverser Starregisseure die Werbung dazu, haben trotz mangelnder eigener Fähigkeiten in diesem Feld ziemlich genaue Vorstellungen davon, was sie wollen, was sie definitiv nicht wollen und wie es grob formuliert aussehen soll.
Manche Auftraggeber sind bereit einen weiten Spielraum zu lassen, andere haben ganz enge Grenzen, die sie auch setzen und sich nun eben lieber einen anderen Künstler suchen, wenn ihnen der kreative Freigeist zu frei agiert. Das ist für mich ein existenzielles Machtgefälle: "friß oder stirb" sozusagen.
Ich erlebe es ja nun jeden Tag, daß wider meinen Rat, auch wider mein besseres Wissen, Dinge von Auftraggebern abgelehnt werden, die ihrem Webauftritt wohl täten und ihnen mehr bringen würden, als das was ihnen selbst vorschwebt. Ich berate da sicherlich ausgiebig, aber man merkt, wann man an den gewissen Punkt kommt, an dem der Auftraggeber zum Spruch ausholt "ich bezahle, ich bestimme" und wenn man von seiner Arbeit leben will, dann wird man tunlichst vermeiden, diesen Spruch wirklich zu provozieren.
Das ist ein in der Regel nicht überwindliches Machtgefälle.
Verpflichtet bin ich natürlich nicht. Ich kann jederzeit ablehnen, den Auftrag auszuführen (sofern mein Vertrag dies gestattet, meiner hat diese Klausel), aber damit ist dann der Auftrag auch flöten. Kam bereits 1-2 Mal vor, jeweils bei Auftraggebern, die derart hanebüchenen Schwachsinn durch mich realisiert sehen wollten, daß es meinem Ruf geschadet hätte. Da habe ich mich dann freundlich aber bestimmt verabschiedet und an die Kollegen verwiesen.
Mit Auftragsarbeiten hatte und habe ich aber auch im rein künstlerischen Bereich zu tun, da reichts von "Mach was du willst, ich möchte was von dir für mein Esszimmer" (und der Auftraggeber meinte das ernst mit der Freiheit) bis zu "Sie haben doch dem XY das Bild "ABC" verkauft? Ich will genau so eins haben". Im letzteren Fall war grade noch soviel Raison in den Mann zu bringen, daß ich keinesfalls eine Kopie eines Bildes von mir erstellen würde, aber mit etwas sehr Ähnlichem einverstanden wäre. Im ersteren Fall bekam der (gut befreundete) Auftraggeber etwas, das bereits einigen Gästen das Essen von der Gabel fallen ließ und ihm gefällts genauso wie es ist.
Ich bleibe dabei, es ist ein Machtgefälle und ein deutliches dazu. |
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_________________ Gruß,
Zoba
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Verfasst am: 26.11.2007, 09:29 |
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| Zoba hat Folgendes geschrieben: | | Ich erlebe es ja nun jeden Tag, daß wider meinen Rat, auch wider mein besseres Wissen, Dinge von Auftraggebern abgelehnt werden, die ihrem Webauftritt wohl täten und ihnen mehr bringen würden, als das was ihnen selbst vorschwebt. |
Ja - das kenne ich auch.
| Zitat: | | Verpflichtet bin ich natürlich nicht. Ich kann jederzeit ablehnen, den Auftrag auszuführen (sofern mein Vertrag dies gestattet, meiner hat diese Klausel), aber damit ist dann der Auftrag auch flöten. |
Entweder so - oder "Wes Brot ich ess, des Lied ich sing". Aber bitte nicht beklagen, dass etwas so ist - aber sich dann doch fügen. Dann ist der Auftrag eben futsch. Oder aber in Deiner Beratung stimmt etwas nicht. Sorry für diese Aussage: Aber wenn der Wunsch des Auftraggebers kontraproduktiv ist, dann muss man die Chuzpe haben, es deutlich darzulegen und Alternativen aufzuzeigen. Mir ist das bisher immer gelungen - außer einem Mal, zugegebenermaßen, aber da hat sich der Herr einer anderen Agentur bedient, um seinen Willen durchzusetzen und ist prompt auf die Nase gefallen, was ich ihm auch prophezeit hatte.
| Zitat: | | Das ist für mich ein existenzielles Machtgefälle: "friß oder stirb" sozusagen. |
Das tut mir leid für Dich. Aber das bedeutet nicht, dass es immer und überall so ist - es ist eine Einzelfallbeschreibung. Sicherlich eine, die für Dich prägend ist. Aber die nicht zu pauschalisieren ist.
Matthias |
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Verfasst am: 26.11.2007, 10:29 |
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| Zoba |
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| Anmeldedatum | 23.11.2007 | | Beiträge | 1296 | | Wohnort | Süden |
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Hi Matthias,
ich antworte dir hier, weil die Antwort nicht ganz ins neue Thema passt, das ich mir natürlich auch nicht entgehen lasse
Ich empfinde dieses Machtgefälle nicht per se als negativ, du brauchst mich deshalb nicht zu bedauern. Ich habe nur - aus ganz anderen Gründen - ein ausgezeichnetes Empfinden für "Machtgefälle" egal welcher Form und kann sie stets identifizieren und auch analysieren. Insofern sehe ich nichts Schlimmes dabei, die Sache beim Namen zu nennen.
Ich stelle die Problematiken eines unsachgemäßen Auftraggeberwunsches ihm gegenüber schon deutlich dar, aber wenn ich merke, es bringt nichts, dann folgt eben die Entscheidung "brauch ich das Geld grade oder nicht".
Frei von diesem Machtgefälle bist du oder jeder andere Auftragskreative erst dann, wenn du eigentlich keine Aufträge brauchst, um zu leben und sie nur übernimmst, weil du Spaß an diesen Arbeiten hast. Ich kenne ein paar Leute, die so freigestellt sind, deren privates Vermögen ausreicht, um auch ganz ohne weiteres Arbeiten sich und die Familie bis an ihr Lebensende zu versorgen, aber es sind nicht viele.
Jeder andere, der diese Aufträge annimmt, weil er sich damit unterhält, macht sich ein X für ein U vor, wenn er dieses Machtgefälle negiert. Es läßt sich nicht weg"denken", es ist da, selbst dann, wenn man bewußt selektiv wahrnimmt. |
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_________________ Gruß,
Zoba
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Verfasst am: 26.11.2007, 10:46 |
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| hawepe |
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| Anmeldedatum | 15.04.2007 | | Beiträge | 2304 | | Wohnort | Berlin |
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Hallo Matthias,
| matthiasgerschwitz hat Folgendes geschrieben: | | Dann ist der Auftrag eben futsch. |
Die Frage ist nur, wie oft man sich das leisten kann?
| Zitat: | | Oder aber in Deiner Beratung stimmt etwas nicht. Sorry für diese Aussage: Aber wenn der Wunsch des Auftraggebers kontraproduktiv ist, dann muss man die Chuzpe haben, es deutlich darzulegen und Alternativen aufzuzeigen. |
Das kann gelingen, aber genauso auch misslingen.
Ein Kunde wollte von mir unbedingt eine Homepage mit NEUN Frames gestaltet haben, d.h. er legte mir ein grobes Layout vor, das erst einmal nicht verhandelbar war.
Nach einem laengeren Gespraech liess er sich zu einer Reduzierung auf vier Frames ein.
Diesen Auftrag durfte ich dann ausfuehren. Alle weiteren Auftraege vergab er danach an einen Webdesigner, der alles so machte, wie er wollte. Einer seiner Mitarbeiter verriet mir spaeter, dass er so handeln musste, um im Betrieb nicht sein Gesicht zu verlieren. Als Chef hatte er immer recht. Punkt.
Beste Gruesse,
Heinz. |
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