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Verfasst am: 26.11.2007, 10:56 |
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| Zoba |
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| Anmeldedatum | 23.11.2007 | | Beiträge | 1296 | | Wohnort | Süden |
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Hallo Heinz,
oh ja - genau so was meinte ich
Schlimm auch, wenn eine Architektur verlangt wird, die auf Papier (in der Werbebroschüre) gut funktioniert, aber im WWW jeden User zur Flucht treibt, weil er nicht findet, was er sucht.
Und dann die ganz krassen Fälle, jene die den "Jodeldihü-Walzer" in Endlosschleife unbedingt auf der ganzen Seite hören wollen, die auf bunte blinkende Sternchen stehen oder den Erstnutzer mit völlig hirnrissigen Flash-Intros gleich wieder in die Flucht treiben wollen, kaum daß er die URI anklickte.
Vielen kann mans ausreden, aber manche hängen so an ihrer "Idee", daß nix hilft. Und meinen Namen setze ich nun mal nicht unter blinkende Sternenregen oder penetrante Jodelwalzer.
Gottseidank sind die Vorgaben der meisten einfacher strukturiert und die meisten Kunden bekommt man in einem sachlichen Gespräch dahin, daß sie anfangen darüber nachzudenken, was der Webauftritt bewirken soll. |
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_________________ Gruß,
Zoba
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"In Deutschland gilt derjenige als viel gefährlicher, der auf den Schmutz hinweist, als der, der ihn gemacht hat." - Carl von Ossietzky |
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Verfasst am: |
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Verfasst am: 26.11.2007, 10:58 |
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| hawepe |
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| Anmeldedatum | 15.04.2007 | | Beiträge | 2303 | | Wohnort | Berlin |
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Hallo Zoba,
| Zoba hat Folgendes geschrieben: | | Jeder andere, der diese Aufträge annimmt, weil er sich damit unterhält, macht sich ein X für ein U vor, wenn er dieses Machtgefälle negiert. Es läßt sich nicht weg"denken", es ist da, selbst dann, wenn man bewußt selektiv wahrnimmt. |
So sehe ich das auch. Wer auf den Auftrag und das Geld angeweisen ist, sitzt am kuerzeren Hebel. Und da viele Auftraggeber in der Regel ueber die Mundpropaganda zufriedener Kunden geworben werden, geht es meistens um mehr als nur diesen einen Auftrag.
Auch wenn es einem manchmal schwer faellt, aber der Kunde ist Koenig. Er bezahlt und bekommt dafuer das, was er wuenscht. Wenn er fachliche Beratung wuenscht, ist sie eingeschlossen, aber wenn er auch nur ansatzweise zu erkennen gibt, dass er auf sie verzichten will, dann werde ich sie ihm auch nicht aufzudraengen versuchen.
Wenn ein Kunde neun Frames wuenscht, bekommt er sie heute von mir. Und wenn jemand anderes sein Manuskript als Word-Datei moechte, bekommt er auch dies ganz selbstverstaendlich. Und beides nicht hingeschlust, sondern in bestmoeglicher Qualitaet.
Beste Gruesse,
Heinz. |
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Verfasst am: 26.11.2007, 11:50 |
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| hwg (Moderator) |
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| Anmeldedatum | 24.04.2007 | | Beiträge | 3930 | | Wohnort | A 8786 Rottenmann |
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Nun muss ich mich doch noch einmal "einmischen" :
Als Künstler kann und darf sich ja jeder bezeichnen, wenn er will. Einen Werbetexter, Betonung auf Texter!, würde ich nicht als Künstler bezeichnen, sondern als ideenreichen und im Metier versierten "Handwerker". Jedenfalls sehe ich mich als so einer.
Gerade weil eine besonders einfache Struktur der Werbeaussage viele Menschen anspricht (ansprechen soll), ist die Arbeit daran anstrengender, als viele "Wortkünstler" oft annehmen.
Deshalb habe ich in einem früheren Beitrag auch angeregt, angehende Autoren sollten sich wenigstens in dem Texter-Genre versuchen, auch wenn sie dabei nicht sofort an mögliche (lukrative) Aufträge denken.
Aus vielen guten Webetextern sind auch gute und erfolgreiche literarische Autoren hervorgegangen, wie viele Beispiele beweisen.
Und schließlich, wer im Beruf Werbetexter Erfolge aufweist, hat es auch leichter, sich bei Auftraggebern mit etwas anderer Auffassung mit der eigenen durchzusetzen.
Schließlich bekommt man Aufträge ja nicht deswegen, weil der Auftraggeber möglicher Weise nicht schreiben mag oder kann, sondern
weil er mit anderen Angelegenheiten in seinem Unternehmen voll ausgelastet ist.
Bei der freien Mitarbeit in einer Werbeagentur entscheidet allerdings meistens die "bessere" Idee samt einer rasch umgesetzten Realisierung. Da ist die Konkurrenz natürlich hart, trotzdem werden immer wieder versierte Texter gesucht.
Und, wie schon gesagt: Werbung beinhaltet weite Felder, wovon vielen Kritikern deren Ausmaße gar nicht so recht bewusst sind. |
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Verfasst am: 26.11.2007, 12:11 |
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Hallo Hans,
ich unterschreibe jedes Deiner Worte.
Matthias |
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Forum für Books on Demand bzw. BOD Autoren » Meinungspool
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