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Verfasst am: 09.12.2007, 11:28 |
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| hwg (Moderator) |
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An die Autorenexemplare habe ich nicht gedacht.
Da mit meinem Verlag Einmalhonorare bei
Erscheinen vereinbart worden sind, bin ich
von der Verkaufsmenge unabhängig. Deshalb
brauche ich auch nicht selber zu "werben".
Das erachte ich - neben vielen anderen Usancen -
als Vorteil, ebenso wie die Verwendung von
Pseudonymen. Außerdem haben die erscheinenden
Bände stets den gleichen, relativ günstigen Ladenpreis.
Das wiederum scheinen die Kunden (Leser) zu mögen.
Unter meinem bürgerlichen Namen veröffentliche ich
nur (von wenigen Ausnahmen abgesehen) in
Zeitschriften. Allerdings ist mir ein Buchprojekt
angeboten worden, das unter meinem "richtigen"
Namen verwirklicht werden könnte. Mal sehen, was
daraus wird. |
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Verfasst am: |
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Verfasst am: 09.12.2007, 16:18 |
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| Nele Neuhaus |
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| Anmeldedatum | 11.04.2007 | | Beiträge | 28 | | Wohnort | Kelkheim |
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Hallo,
ich habe vor vier Wochen meinen dritten Roman veröffentlicht. Ich arbeite mit dem MV-Verlag aus Münster zusammen, auch ein BOD-Verlag.
Den dritten Roman habe ich in einer Auflage von 5.000 Exemplaren drucken lassen, die davor erst in 500-er, dann in 1000-er Auflagen.
Beim MV-Verlag ist man sofort bei Amazon gelistet, seit dem 1.12. arbeiten sie auch mit einem Barsortiment zusammen. Da ich mir mittlerweile in unserer Region (FRankfurt/Vordertaunus) einen ziemlich guten Namen "erschrieben" habe, kommen Presse, Kulturvereine etc. inzwischen auf mich zu, und die Buchhändler kennen meine Bücher auch.
Ich habe innerhalb von 4 Wochen 2.500 Bücher verkauft, den größten Teil über die Buchhandlungen, die von mir 30 % Rabatt und ein Partiestück (1 Partie = 10 Exemplare) dazu bekommen. Bei der großen Auflage verdiene ich damit immer noch ordentlich, denn der Herstelungspreis sinkt natürlich bei einer so großen Auflage. Rein rechnerisch ist das klassische Book on demand ein Witz, damit verdient nur der Verlag.
Ich habe eine Firma angemeldet, die Buchhandlungen bekommen von mir Rechnungen, das läuft alles ziemlich gut und ich verdiene das Geld, das ich brauche, um neue projekte, neue Auflagen und in Zukunft auch Hörbücher selbst zu finanzieren.
Mittlerweile haben sich bei mir auch "echte" Verlage gemeldet, aber ich bin als Selbstverlegerin ganz zufrieden. 10 Prozent Tantieme für all die Arbeit sind mir zu wenig und so läuft es auch.
Wer mehr Informationen braucht kann auf meiner WeBseite schauen:
www.neleneuhaus.de
Herzliche Grüße und allen viel Erfolg! |
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Verfasst am: 09.12.2007, 16:31 |
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| hwg (Moderator) |
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| Anmeldedatum | 24.04.2007 | | Beiträge | 3123 | | Wohnort | A 8786 Rottenmann |
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Guten Tag Nele!
Zu diesem Erfolg darf ich Dir herzlich gratulieren!
Für mich eines der wenigen positiven Beispiele für
Veröffentlichungen in einem Druckkostenzuschussunternehmen.
Lieben Gruß aus der Steiermark! |
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Verfasst am: 09.12.2007, 16:36 |
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| hwg (Moderator) |
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| Anmeldedatum | 24.04.2007 | | Beiträge | 3123 | | Wohnort | A 8786 Rottenmann |
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....übrigens, Deine Homepage habe ich bereits vor meinem Einstieg in den Pool hier zufällig entdeckt und darauf gestöbert. Beachtlich, Deine Veröffentlichungen! Und die Pferde-Fotos sind einfach entzückend!
Gruß Hans |
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Verfasst am: |
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Verfasst am: 09.12.2007, 16:43 |
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| Nele Neuhaus |
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| Anmeldedatum | 11.04.2007 | | Beiträge | 28 | | Wohnort | Kelkheim |
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Hallo, Hans,
Danke für das Lob!
Ich habe mich natürlich auch sehr angestrengt, Klinken geputzt und Dutzende von Lesungen überall hier in der Gegend gemacht. Zu Beginn musste immer meine Familie mit, damit wenigstens 10 Leutchen da sitzen. Aber mittlerweile (gerade erst in den vergangenen drei Wochen) lese ich vor ausverkauften Häusern bis zu 120 Zuhörinnen und Zuhörern.
Ohne Fleiß kein Preis... :-)
Darüberhinaus habe ich wohl auch etwas geschrieben, was die Leute interessiert und berührt. Und das ist wichtig. Man muss schon eine gute Portion Selbstkritik mitbringen. Eins habe ich auch gelernt: bei meinem nächsten Projekt leiste ich mir eine professionelle Lektorin, denn die Fehler, die sich einschleichen, wenn man alles selbst machen will, sind durchaus vermeidbar.
Beste Grüße! |
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Verfasst am: 09.12.2007, 17:24 |
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| Judith |
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Willkommen, Nele!
Das hört sich ja beeindruckend an! Ich muss sagen, dass ich schon froh bin, mit meinem Vorlesebuch die Hundertermarke überschritten zu haben. Beim anderen ist es erst ein Drittel.
Hast du kostenlose Lesungen gemacht? Oder von Anfang an Honorar dafür bekommen? Wie/wo/über wen sind sie gelaufen?
Viel Spaß bei uns wünscht
Judith |
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Verfasst am: 09.12.2007, 19:28 |
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| Nele Neuhaus |
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| Anmeldedatum | 11.04.2007 | | Beiträge | 28 | | Wohnort | Kelkheim |
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Hallo, Judith,
zuerst habe ich alle Lesungen umsonst gemacht. Ich habe das als Werbung für mein/e Buch/Bücher betrachtet. Mittlerweile ist es so, dass ich Honorar nehme. Die Leiterin einer Stadtbücherei hat mir gesagt, dass ich das unbedingt tun muss, nach dem Motto "Was nix kostet ist nix wert. Also
habe ich das getan. Pro Lesung nehme ich EUR 150,00, manchmal macht ein Buchhändler vor ort den Büchertisch, gelegentlich verkaufe ich selbst.
Die besten Erfahrungen habe ich gemacht, wenn ein Veranstalter die Karten für die Lesung im Vorverkauf unter die Leute gebracht hat. Tatsächlich waren alle meine Lesungen in der letzten Zeit restlos ausverkauft, manchmal kann ich das gar nicht fassen!!!
Eine Lesung mit meinem neuen Taunus-Krimi Mordsfreunde war eine vom Lions Club organisierte Benefiz-Lesung, für die man EUR 12,-- (!!!) bezahlen musste. Ich war davon überzeugt, dass niemand kommen würde, aber es kamen 120 Zuhörerinnen und auch Zuhörer.
Wenn ich zB bei einer Guttempler-Gemeinschaft im Nachbarort lese, nehme ich nichts, bei einer kleineren Bücherei ein geringes Honorar. Es kommt darauf an. |
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Verfasst am: 09.12.2007, 19:40 |
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| hwg (Moderator) |
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| Anmeldedatum | 24.04.2007 | | Beiträge | 3123 | | Wohnort | A 8786 Rottenmann |
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Neles Lese-Erfahrungen hinsichtlich des Honorars kann ich nur bestätigen und unterstreichen.
Wenn ich allein lese (max. 1 1/2 Std. inklusive Musik und Diskussion) verlange (und bekomme ich) 300 Euro, lesen wir, was ich ganz gerne mag, zu zweit, werden die 300 Euro kollegial geteilt. Schließlich dauert der Abend deswegen nicht länger, denn über den vorhin genannten Zeitrahmen soll ein (Vor)leseabend nicht hinausreichen.
Wenn nachher mit den Zuhöreren noch bei einem oder mehreren Gläsern Wein geplaudert wird, kann es allerdings auch sehr sehr spät werden...
Für karitative Zwecke wird ebenfalls kostenlos gelesen (lediglich längere Anfahrtswege, so ab 100 km in eine Richtung, lasse ich mir hin und wieder zumindest teilweise abgelten). |
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Verfasst am: 09.12.2007, 19:49 |
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| Judith |
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| Anmeldedatum | 05.08.2007 | | Beiträge | 1963 | | Wohnort | Schwobaländle |
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Hallo Nele,
danke für deine Antwort. Ich lese gerne vor, aber zahlen will (noch) keiner. Da bin ich immer etwas im Zwiespalt.
Grüßle,
Judith |
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Verfasst am: 09.12.2007, 19:49 |
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| Nele Neuhaus |
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| Anmeldedatum | 11.04.2007 | | Beiträge | 28 | | Wohnort | Kelkheim |
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Oh ja, oft wird es spät... :-)))
Aber man kann tolle und nette Kontakte bei einem und mehreren Gläschen Wein nach einer schönen Lesung knüpfen.
Bei der Benefiz-Lesung habe ich natürlich kein Honorar genommen; weiter als 15 Kilometer von Kelkheim entfernt habe ich noch gar nicht gelesen. Der Main-Taunus-Kreis ist sehr dicht besiedelt. :-) |
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Verfasst am: 12.03.2008, 19:17 |
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| julia-viola |
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| Anmeldedatum | 29.10.2007 | | Beiträge | 368 | | Wohnort | österreich |
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Hallo Nele!
Ich hab grad Zeit.. und stöbere quer durch das Forum.
Bin auf diesen Thread und auch deine Homepage gestoßen!
Ich gratuliere dir sehr herzlich zu deinem Erfolg!!
Liebe Grüße! |
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Verfasst am: 12.03.2008, 21:36 |
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| skipteuse |
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| Anmeldedatum | 30.05.2007 | | Beiträge | 706 | | Wohnort | Potsdam |
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Auch von mir einen Riesengückwunsch zum Erfolg!
LG, Barbara |
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