 | Wie steht ihr zu Rechtschriebe - Kritik? |  |
Verfasst am: 20.07.2007, 22:31 |
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| Dennis |
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| Anmeldedatum | 18.07.2007 | | Beiträge | 64 | | Wohnort | Oldenburg |
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Hallochen liebe Schreiber und Leser,
aufgrund aktueller Diskussion (keine Sorge es handelt sich um eine freundliche) wollte ich euch einmal fragen, ob ihr es wünscht oder ablehnt, dass eure Werke korrigiert werden.
Meine Ansicht war, dass 'veröffentlichte' gedichte in solch einem Forum da hinein gestellt werden damit sie besser werden. Woolf hingegen meint, dass es ruhig Fehler haben kann, da es persönlich ist und sowieso gesprochen wird und Umgangssprache sowie Dialekt sowieso unter Regeln zu fassen ist.
Ich hoffe ich habe das gut zusammengefasst, deswegen frage ich nun euch: Was denkt ihr darüber?!
Ich möchte ungern in ein Fettnapf fallen indem ich etwas annehme dass sonst niemand denkt *lach* |
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Verfasst am: |
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Verfasst am: 20.07.2007, 22:42 |
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| Bärentante |
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| Anmeldedatum | 30.05.2007 | | Beiträge | 686 | | Wohnort | bei Frankfurt/M. |
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Ich habe gerade eine ähnliche Frage bei dem wohl diskutierten Gedicht angefügt, hatte dies hier noch nicht gelesen.
Meiner Meinung nach sollte niemand Hemmungen haben, einen Text hier einzustellen, auch wenn er noch nicht hundertprozentig überarbeitet wurde. Das macht man ja meist erst, wenn er wirklich in einem Buch, einer Zeitschrift oder auf der Homepage veröffentlicht werden soll.
Ich persönlich bin leider aufgrund meines beruflichen Vorlebens jedesmal maßlos irritiert, wenn mich zu viele Fehler offensichtlich anspringen. Dann kann ich mich kaum noch auf den Inhalt konzentrieren. Aber das ist alleine mein Problem.
War die "Rechtschriebe-Kritik" in der Überschrift Absicht?  |
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_________________ Liebe Grüße
Christel |
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Verfasst am: 20.07.2007, 22:45 |
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| Dennis |
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| Anmeldedatum | 18.07.2007 | | Beiträge | 64 | | Wohnort | Oldenburg |
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| Da hast du Recht! bin in dieses Forum gekommen mit der Überzeugung dass Korrekturen gewünscht werden. Seltsam was für Ideen Mensch manchmal aus dem Nichts heraus hat. |
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Verfasst am: 20.07.2007, 22:57 |
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| Woolf71 |
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| Anmeldedatum | 16.07.2007 | | Beiträge | 175 | | Wohnort | Heppenheim |
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Nun in erster Linie geht es doch darum sich mitzuteilen, Werke von anderen lesen zu lassen oder einfach nur mal seinen Gedanken freien Raum zu lassen. Sollte es irgendwann mal zu der Endscheidung kommen etwas einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen, dann kann/sollte man sich gedanken über Rechtschreibung machen.
Ich finde in einem Forum sollte kein übersteigerter Wert auf Rechtschreibung gelegt werden. Fehler passieren schnell und wenn man bedenk das der "Springer Verlag" in div. Sparten die Rechtschreibreform ablehnt, glaube ich sollten wir uns untereinander Fehler stillschweigend verzeihen
Grüße Wolfgang |
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_________________ Grüße an: BUK; Sartre; Leon; Camillieri und Koontz |
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Verfasst am: |
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Verfasst am: 20.07.2007, 23:04 |
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| Dennis |
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| Anmeldedatum | 18.07.2007 | | Beiträge | 64 | | Wohnort | Oldenburg |
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| Ich persönlich werde (in Werken) gerne korrigiert |
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Verfasst am: 20.07.2007, 23:11 |
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| Heiner |
| Site Admin |
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| Anmeldedatum | 05.04.2007 | | Beiträge | 1613 | | Wohnort | Norden |
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Hallo,
wenn man in einem Forum normale Beiträge schreibt, sollte die Rechtschreibung in der Tat hinten anstehen...
Insbesondere bei Gedichten sieht die Sache jedoch ganz anders aus. Ein kleiner Fehler kann schnell einmal den ganzen Textfluss zerstören. Da man selbst mit einem Gedicht `etwas transportieren´ möchte, sollte man sich beim Schreiben auch auf den Empfänger einstellen. Und der empfängt nun einmal nach den allgemein gültigen Regeln der Rechtschreibung ...
Grüße
Heiner |
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_________________ Bilder sagen mehr als Worte:  |
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Verfasst am: 20.07.2007, 23:15 |
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| Dennis |
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| Anmeldedatum | 18.07.2007 | | Beiträge | 64 | | Wohnort | Oldenburg |
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Wobei manchmal auch explizit gebrochen werden soll was Norm ist. Das darf man ja auch nicht vergessen
edit: vielleicht ein Forenunterpunkt für diejenigen die ihr Werk verbessert haben wollen? Wenn es denn so jemanden gibt außer mir  |
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 | Rechtschreibung - Sinn oder Unsinn? |  |
Verfasst am: 21.07.2007, 12:18 |
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| julia07 |
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| Anmeldedatum | 22.05.2007 | | Beiträge | 1179 | | Wohnort | 87700 Memmingen |
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Hallo,
prinzipiell gebe ich denen Recht, die meinen, dass Forenbeiträge nicht unbedingt druckreif sein müssen, außerdem gibt es da ja noch den Unterschied zwischen Tipp- und Rechtschreibfehlern.
Wenn ‚falsches’ Deutsch als Stilmittel beim Schreiben oder Dichten benutzt wird, ist das ‚künstlerische Freiheit’. Die Leser, die das mögen, werden weiter lesen, die anderen eben nicht.
Mich stört es aber manchmal sehr, wenn ein Text so viele Fehler enthält, dass das Lesen nicht mehr ‚bequem’ ist. Dann mutiert es für mich zu ‚Arbeit’, denn so mancher Satz oder Abschnitt muss mehrmals gelesen werden, weil unterstützende Satzzeichen fehlen oder der Sinn wegen undurchsichtiger Gross- oder Kleinschreibung nicht sofort erkennbar ist. Für mich ist Rechtschreibung nicht eine Sache des Prinzips, sondern sie ist ein Handwerkszeug, das sich über Hunderte von Jahren entwickelt hat und das hat ja einen Sinn.
Wenn ich mir so manches E-Mail ansehe, das mich erreicht, oder ich in Foren stöbere, dann entsetzt es mich schon, was aus dieser Kultur innerhalb von zwei Generationen geworden ist. Auch wenn viele der nachkommenden jungen, dynamischen Generationen glauben, dass das alles unnötiger Humbug ist, spricht das Berufsleben doch eine andere Sprache. Dort, wo gutes Deutsch benötigt oder erwartet wird, hört man nur noch Klagen, dass das heute kaum noch jemand von den jungen Leuten beherrscht. Ich selbst habe und hatte immer auch mit Bewerbungsschreiben zu tun. Wenn zwischen zwei gleich guten Bewerbern zu wählen ist, zieht der, der systematische Rechtschreibfehler in seinen Unterlagen hat, meistens den Kürzeren. Sich über Konventionen ungestraft hinwegsetzen, können sich nur die leisten, die wirklich ganz oben sind.
Ein mit mir befreundeter Wirtschaftsprüfer, der gleich zwei Kanzleien sein eigen nennt, gibt mir so manche private, wichtige Post, die seine Sekretärin nichts angeht, zum Korrigieren. Obwohl er ein Mensch mit sehr viel Selbstbewusstsein ist, will er sich doch vor manchen Zeitgenossen keine Blöße wegen seiner mangelhaften Deutschkenntnisse geben.
Das wird sicher nicht jeden überzeugen, aber nachdenken kann man ja mal drüber
LG, Julia
Nachtrag:
Wenn ‚man’ zwei Sorten Rechtschreibung unterscheiden, bzw. anwenden will, wo zieht man denn da die Grenze, wann man ‚richtig’ schreiben soll und wann man ‚großzügig’ sein will/kann? In meinen Augen verkompliziert man auf diese Weise eine Sache, die doch eigentlich einfach wäre. Man muss sie nur erlernen Das Argument für eine nicht künstlerisch angewendete Nachlässigkeit, ist meiner Meinung nach schlicht und einfach Faulheit.
Willkommen ist der, der mich eines Besseren belehrt. |
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Zuletzt bearbeitet von julia07 am 21.07.2007, 15:35, insgesamt einmal bearbeitet |
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 | Re: Rechtschreibung - Sinn oder Unsinn? |  |
Verfasst am: 21.07.2007, 13:41 |
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| hawepe |
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| Anmeldedatum | 15.04.2007 | | Beiträge | 1586 | | Wohnort | Berlin |
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Hallo Julia,
gleich vorweg, ich finde deinen Beitrag sehr erfreulich. Manchmal kommt man sich inzwischen schon richtig bloed vor, sich immer verteidigen zu muessen, wenn man Wert auf Rechtschreibung und Grammatik legt.
| julia07 hat Folgendes geschrieben: | | prinzipiell gebe ich denen Recht, die meinen, dass Forenbeiträge nicht unbedingt druckreif sein müssen, außerdem gibt es da ja noch den Unterschied zwischen Tipp- und Rechtschreibfehlern. |
Stimme ich dir voll zu. Und wenn man welche erst spaeter bemerkt, kann man sie ja immer noch korrigieren.
| Zitat: | | Wenn ‚falsches’ Deutsch als Stilmittel beim Schreiben oder Dichten benutzt wird, ist das ‚künstlerische Freiheit’. |
Es hat schon seinen Grund, warum mathematisch-naturwissenschaftliche Faecher in Deutschland so unbeliebt sind. Das 2 plus 2 ungefaehr 5 sind, koennte eventuell doch zu einem Stirnrunzeln fuehren, im geisteswissenschaftlichen Bereich geht so etwas jedoch inzwischen problemlos durch.
Ein Autor, der kaum ueber rudimentaere Rechtschreib- und Grammatikkenntnisse verfuegt, erklaert sein Unwissen einfach zur kuenstlerischen Freiheit und darf sogar noch auf Bewunderung hoffen. Notfalls ist es auch der dumme Leser oder die Verschwoerung der Verlage, die den Erfolg verhindern.
| Zitat: | | Mich stört es aber manchmal sehr, wenn ein Text so viele Fehler enthält, dass das Lesen nicht mehr ‚bequem’ ist. Dann mutiert es für mich zu ‚Arbeit’, denn so mancher Satz oder Abschnitt muss mehrmals gelesen werden, weil unterstützende Satzzeichen fehlen oder der Sinn wegen undurchsichtiger Gross- oder Kleinschreibung nicht sofort erkennbar ist. Für mich ist Rechtschreibung nicht eine Sache des Prinzips, sondern sie ist ein Handwerkszeug, das sich über Hunderte von Jahren entwickelt hat und das hat ja einen Sinn. |
In 20 Stunden zum Fachmann fuer ..., derartige Werbung ist "in" und wird leider von den meisten Menschen sehr willig aufgegriffen. Und, um beim Thema "Schreiben" zu bleiben, wenn sich dann der Erfolg nicht einstellt, ist es eben die Verschwoerung der Verlage.
Der Ehrlichkeit halber muss man allerdings eingestehen, dass es auch unter den Fachleuten zu viele gibt, die ihr Handwerk nur schlecht beherrschen. Was ich manchmal an von Berufslektoren bearbeiteten Texten auf den Tisch bekomme, haette bei mir nie das Haus verlassen.
| Zitat: | | Auch wenn viele der nachkommenden jungen, dynamischen Generationen glauben, das das alles unnötiger Humbug ist, spricht das Berufsleben doch eine andere Sprache. |
Leider reichen in weiten Bereichen inzwischen einfache Grundkenntnisse in der deutschen Sprache aus. So wie in der Politik sieht es auch in vielen Unternehmen aus: Niemand ist fuer etwas verantwortlich, weil man sich zur Not immer damit rausreden kann, dass eine Aussage missverstanden worden sei. Wenn jeder Satz Deutungsmoeglichkeiten zulaesst, ist niemand festgelegt.
| Zitat: | | Dort, wo gutes Deutsch benötigt oder erwartet wird, hört man nur noch Klagen, dass das heute kaum noch jemand von den jungen Leuten beherrscht. |
Logisch. Sie lesen und hoeren tagtaeglich Werbung, in der es von sprachlichen Fehlern wimmelt, hoeren Radiosendungen, deren Macher ihr Handwerk nur stuemperhaft beherrschen, haben Unterricht bei Lehrern, die mit der deutschen Sprache im Dauerklintsch liegen.
| Zitat: | | Sich über Konventionen ungestraft hinwegsetzen, können sich nur die leisten, die wirklich ganz oben sind. |
Oder die ihr Handwerk wirklich beherrschen. Zumindest im kuenstlerischen Bereich (und da rechne ich die Autoren zu) kann man sich ueber saemtliche Regeln hinwegsetzen - wenn man sie beherrscht und sie damit bewusst negieren kann, um bestimmte Aussagen zu verstaerken.
Beste Gruesse,
Heinz. |
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Verfasst am: 21.07.2007, 14:52 |
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| hwg (Moderator) |
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| Anmeldedatum | 24.04.2007 | | Beiträge | 3123 | | Wohnort | A 8786 Rottenmann |
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Ein aus meiner Sicht problematisches Thema.
Einseits gestehe ich zu, dass in einem Forum
wie diesem nicht alles "ausgefeilt" sein muss,
andererseits denke ich, dass jemand, der mit
seinem Text eine interessierte Öffentlichkeit
erreichen will, die Grundregeln der deutschen
Rechtschreibung, trotz vielfacher Reformen,
einigermaßen beherrschen sollte. Wer zeigt
sich ansonsten schon gerne ungewaschen und
unbekleidet in der Öffentlichkeit?
Zwischen Tippfehlern, vor denen niemand gefeit
ist, und Unkenntis besteht wohl ein merkbarer
Unterschied. Wenn ein Text mich "fesselt", sehe
ich allerdings eher darüber hinweg.
Korrekturen nehme ich hier deswegen kaum
vor, weil Besserwisser ohnehin nicht sehr beliebt sind.
Außerdem erachte ich es für sinnvoller, auf gravierende
Mängel eher per PN hinzuweisen als vor aller Augen.
In diesem Sinne:
Auf Wiederlesen, auch wenn nicht alles immer "korrekt" ist.  |
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Zuletzt bearbeitet von hwg (Moderator) am 22.07.2007, 09:13, insgesamt einmal bearbeitet |
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Verfasst am: 21.07.2007, 16:04 |
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| julia07 |
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| Anmeldedatum | 22.05.2007 | | Beiträge | 1179 | | Wohnort | 87700 Memmingen |
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Hallo hwg,
Ich finde das Thema Rechtschreibung überhaupt nicht ‚problematisch’. Es wird seit Jahren kontrovers diskutiert und hat mit ‚Besserwisserei’ sicher nichts zu tun, denn es geht ja nicht um Details, sondern um Grundsatzfragen.
Wir alle sollten uns fragen, was die Ursache dafür ist, dass dieser schleichende Prozess einer veränderten Wertevorstellung überhaupt stattgefunden hat, denn keiner kann ernsthaft bezweifeln, dass eine korrekt angewendete Sprache eine gute Sache ist. Wenn die Entwicklung dieses Kulturgutes so irrelevant ist, dann werden unsere Nachkommen eines Tages vermutlich auch wieder ihre hochmodernen Laptops in den Müll schmeißen und wieder Lochkarten stanzen …
Es ist sehr gut, dass überhaupt über das Thema diskutiert wird, denn wenn man jemals herausfinden will, was denn nun auf Dauer für die Sache förderlich ist, ist es unabdingbar, dass jedes Lager seine Meinung vertritt. Irgendwann wird der eine oder andere feststellen müssen, dass er sich doch irrte. Hoffentlich bin das dann nicht ich
LG, Julia |
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Verfasst am: 21.07.2007, 17:08 |
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| Jakob W. (Moderator) |
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| Anmeldedatum | 13.04.2007 | | Beiträge | 432 | | Wohnort | Bremen |
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Ich finde man sollte schon auf die Rechtschreibung achten, da man automatisch, sich persönlich weiterbildet. Werke die veröffentlicht werden, sollten soweit wie möglich korrigiert sein, man kann auch seinen Nächsten darauf ansprechen, bevor es "gedruckt" - ob Bildschirm oder Papier - wird.
Wenn Heiner nichts gegen hat, würde für uns alle irgendwo hilfreich sein, kann man nach dem Vorschlag von Dennis, einen Bereich für das Thema eröffnen.
Lieben Gruss,
Jakob |
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Verfasst am: 21.07.2007, 17:11 |
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| hawepe |
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| Anmeldedatum | 15.04.2007 | | Beiträge | 1586 | | Wohnort | Berlin |
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Hallo,
| hwg (Moderator) hat Folgendes geschrieben: | | Ein aus meiner Sicht problematisches Thema. |
Warum problematisch? Wenn wir hier im Karnickelzuechterforum waeren, wuerde ich dir zustimmen, aber in einem Autorenforum?
| Zitat: | die Grundregeln der deutschen
Rechtschreibung, trotz vielfacher Reformen,
einigermaßen beherrschen sollte. |
Die Reformen erschweren doch nur jene die korrekte Rechtschreibung, die auf die amtliche Schreibung angewiesen sind. Die grosse Mehrheit der Bevoelkerung kann sich doch aussuchen, ob sie nach alter, nach reformierter, reformierter reformierter oder Verlagsrechtschreibung schreibt.
Man sollte nur darauf achten, in einem Text nicht zwischen verschiedenen Varianten zu springen.
| Zitat: | Zwischen Tippfehlern, vor denen niemand gefeit
ist, und Unkenntis besteht wohl ein merkbarer
Unterschied. |
Man merkt es einem Text in der Regel aber sehr schnell an, ob nur mal ein Tippfehler unterlaufen ist oder fern aller Rechtschreib- und Grammatikregeln geschrieben wurde.
Beste Gruesse,
Heinz. |
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Verfasst am: 21.07.2007, 17:35 |
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| hawepe |
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| Anmeldedatum | 15.04.2007 | | Beiträge | 1586 | | Wohnort | Berlin |
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Hallo Julia,
| julia07 hat Folgendes geschrieben: | | Irgendwann wird der eine oder andere feststellen müssen, dass er sich doch irrte. Hoffentlich bin das dann nicht ich |
Kannst du gar nicht sein
Auch in der Vergangenheit haben viele Menschen die Regeln der deutschen Sprache nur rudimentaer beherrscht. Bloss: Was frueher vielen Menschen peinlich war, gilt heute vielen als Ausdruck individueller Freiheit.
In der Praxis reichte und reicht dieses Deutsch auch fuer das taegliche Leben, egal ob schriftlich oder muendlich: bei der Arbeit, beim Einkaufen, im Chat. Hochkomplizierte Dinge gilt es da selten zu klaeren. Wenn da vom Packet statt Paket die Rede ist, was soll es, die Beteiligten verstehen es.
Diese Verstaendigung versagt erst, wenn ueber kompliziertere Zusammenhaenge kommuniziert werden soll.
Um zur Literatur zurueckzukommen: Wenn ein Text hingerotzt wurde, dann lese ich ihn (oder auch nicht) und denke, nett oder auch nicht nett. Und das war es. Wurde an dem Text gefeilt, wirft er vermutlich Fragen auf, ruft Assoziationen hervor, beginnt mit dem Leser zu spielen.
Beide Formen haben ihre Daseinsberechtigung. Ich habe auch mal Jerry Cotton verschlungen, wobei es nach dem fuenften (oder so) immer schneller ging. Aber in den Bann gezogen? Das hat dann "Krieg und Frieden".
Beste Gruesse,
Heinz. |
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Verfasst am: 22.07.2007, 08:42 |
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| Nom |
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| Anmeldedatum | 03.06.2007 | | Beiträge | 133 |
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| Ich bin für jegliche Korrektur dankbar, egal wann und wo. |
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