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Forum für Books on Demand bzw. BOD Autoren -> Jungautoren » Geschichten » Witchcraft Gehe zu Seite 1, 2, 3  Weiter
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Witchcraft

BeitragVerfasst am: 25.07.2008, 00:46
Pascal8993
 
Anmeldedatum06.01.2008
Beiträge8
WohnortPulheim


Hallo Leute! Wink
Heute habe ich angefangen eine Geschichte zu schreiben, dessen Anfang ich euch gerne vorstellen würde, damit ihr sie bewerten könnt.
Erst einmal etwas über mich, den Autor.
Ich heiße Pascal Rappard und wohne in Pulheim bei Köln.
Ich bin 14 Jahre alt und besuche ein Gymnasium in meiner Stadt.

Und nun zur Geschichte...
Die Geschichte handelt von einem Mädchen namens Emmea
und spielt in Kanada. Genauer gesagt in Simcoe, eine kleine Stadt,
die nicht weit von Toronto entfernt ist. Sie liegt in der Provinz Ontario.
So genug gequatscht... Hier kommt der Anfang der Geschichte. Very Happy

»Emmea!«
Emmea zuckte zusammen. Die Haustür knallte zu und übertönte kurz das Prasseln des Regens gegen die Fensterscheiben.
»Emmea!« Das war ihre Mutter. »Komm sofort in die Küche! Wie oft hab ich dir schon gesagt, du sollst den Abwasch erledigen, bevor ich nach Hause komme?!«
Muss sie denn immer so schreien, fuhr es ihr durch den Kopf, als sie sich vom Bett erhob. Die Nachbarn reden sicher schon über uns.
Als sie die Küche betrat, würdigte ihre Mutter sie keines Blickes. Sie konnte sehr laut und wütend werden und war sehr leicht reizbar. Doch Das mochte man ihrer Mutter, wegen der kleinen, rundlichen Figur überhaupt nicht zutrauen. Emmea vermutete, dass das mit dem mysteriösen Tod ihres Vaters zusammen hing, der vor fünfzehn Jahren, zwei Monate vor ihrer Geburt, gestorben war.
»Gleichfalls hallo…«, sagte Emmea.
»Ich hasse ihn!«, schrie sie. »Immer zu kritisiert er meine Arbeit. Dies ist nicht gut, das ist nicht gut, der Kaffee ist zu süß.«
Ihre Mutter arbeitete als Sekretärin in einem Bürokomplex. Dort musste sie Kaffee kochen und Telefonate annehmen.
»Ich würde meinem Chef gerne mal, so richtig, die Meinung geigen!«, fügte sie immer noch laut hinzu.
Ihre Mutter ließ sich auf einen Stuhl fallen und beruhigte sich langsam. Emmea stand auf, machte den Abwasch und ging dann in ihr Zimmer zurück. Dort erwartete sie schon ihre Katze, die auf ihrem Bett lag und Emmea auffordernd anschaute. Sie wusste genau was das hieß, ihre Katze wollte gestreichelt werden.
»Du hast mich wieder überredet Sunny, ich kraule dich ja schon.«, sagte Emmea und setzte sich neben ihre Katze. Als hätte sie das Gesagte verstanden, drehte sie sich auf den Rücken. Emmea fing an sie zu kraulen und Sunny schnurrte zufrieden. Emmea vertraute ihrer Katze alles an, denn ihre Mutter hatte genug Probleme und Emmea wollte sie nicht auch noch mit ihren Problemen belasten.
Leider kann sie nicht sprechen, rief sich Emmea ins Gedächtnis. Aber das wäre wohl zu viel verlangt.
Doch kann ich, sprach plötzlich eine seltsam klingende Stimme in ihrem Kopf.
Was war das denn? Das hab ich mir doch nur eingebildet, fragte sie sich. Ich höre schon Stimmen in meinem Kopf. Es geht langsam bergab mit dir Emmea, fügte sie im Spaße hinzu, fand es aber nicht weiter außergewöhnlich. Sie schaute zu ihrer Katze, die neben ihr leise schnurrte. Sie hab ich doch wohl nicht gehört, oder doch? Nein auf keinen Fall, das ist Unsinn!

Am nächsten Morgen stand Emmea früh auf und fuhr mit dem Schulbus zur Schule.
Dort angekommen, stieg sie aus und hielt nach ihrer Freundin Ausschau.
»Emmea, hier bin ich!«, übertönte plötzlich eine laute Stimme den Lärm und die Gespräche der anderen Mitschüler. Nikki kam auf Emmea zu gerannt und umarmte sie. Emmea kannte Nikki schon seit ihrem ersten Schultag und sie waren seitdem beste Freundinnen.
»Hi, wie geht’s dir?«, fragte Emmea sie.
»Gut, und dir?«, antwortete Nikki.
»Auch.«, sagte sie etwas matt.
»Das klang aber nicht sehr überzeugend.«, stellte Nikki fest. »Hey, du kleiner Schmollmund.«, fügte sie lachen hinzu und kniff Emmea in die Wange.
Sie ist die reinste Stimmungskanone, schoss es ihr durch den Kopf.
»Was hast du denn am Wochenende gemacht?«, fragte Nikki.
»Naja, nichts Aufregendes.«, antwortete Emmea.
»Ach so, nichts Aufregendes.«, sagte sie gelangweilt. »Dafür hab ich was total Aufregendes erlebt!«, fügte sie energisch hinzu.
»Was war denn so aufregend?«, fragte sie.
»Ich war auf dem Konzert von diesem süßen Typen. Lenny Tailor!«, antwortete sie kreischend.
Wenn Nikki ein Thema besonders beschäftigte, dann waren es „süße Typen“, denn das Schwärmen für Jungen war eine Art Hobby von ihr. Fast jede Woche sah sie einen anderen „süßen Typen“, der angeblich noch viel süßer war, als der Junge die Woche davor.
»Aha.«, sagte Emmea uninteressiert.
»Nur aha?«, fragte Nikki entgeistert. »Das war Lenny Tailor! Ein richtiger Superstar!«
Die Schulklingel bimmelte und alle Schüler verschwanden in ihren Klassenräumen.
Nachdem die Schule endlich vorüber war, verabschiedete Emmea sich von Nikki und fuhr wieder mit dem Bus nach Hause. Dort angekommen, lief sie die Treppe zur Wohnung rauf, schloss die Tür auf und warf ihre Schultasche in die nächstbeste Ecke.
Endlich Freizeit, dachte sie fröhlich. Bin ich kaputt. Warum gibt es bloß diese dämliche Schule?
Sunny kam um eine Ecke geschlichen und scharwenzelte um Emmeas Beine.
»Da hat wohl Jemand hunger.«, stellte sie fest und ging in Richtung Bad, wo der Katzennapf stand. Sunny lief zu ihrem Napf und schaute Emmea miauend an.
»Ist ja gut. Hier hast du dein Essen.«, sagte sie und gab etwas Futter in ihren Napf. Sofort fing sie an zu essen und schmatzte laut vor sich hin. Weil sie schon mal im Bad war, nutzte Emmea die Gelegenheit und betrachtete sich im Spiegel. Sie war, ihrem Alter entsprechend, normal groß und hatte eine schlanke Figur. Ihre langen, blonden Haare waren leicht gelockt, was Emmea ärgerte. Ansonsten war sie mit ihrem Äußeren zufrieden. Zwar war Emmea nicht die Hübscheste aber ihre großen, blauen Augen und ihre vollen Lippen hatten schon so manchem Jungen den Kopf verdreht. Doch eine Beziehung hatte sie bisher noch nicht gehabt.
Wie sie so vor dem Spiegel stand und sich betrachtete, bemerkte sie nicht, dass sie mit ihrem Bein an den leeren Mülleimer kam. Dieser fiel nun, unter einem lautem „Dong“, um. Vor Schreck sprang Emmea einen Schritt zurück und stolperte über Sunny, die sich erschrocken hatte und nun ängstlich die Flucht ergriff. Kurz bevor Emmea auf den Boden aufschlug, blieb sie plötzlich in der Luft stehen. Bevor sie sich fragen konnte, was da vor sich ging, landete sie sanft auf dem Boden.
Was war das denn gerade, fragte sie sich, als sie wieder aufstand. Erst höre ich eine Stimme im Kopf und jetzt schalte ich die Schwerkraft aus. Emmea war sich sicher, dass sie sich die beiden Ereignisse nur eingebildet hatte.
Aber wieso habe ich dann keine Beule am Kopf, ging es ihr durch den Kopf. So ein Sturz muss doch wehtun, oder? Noch immer unter Schock stehend, ging sie in ihr Zimmer und setzte sich aufs Bett.
Ich brauch wohl einfach mehr Schlaf, sagte sie sich, um sich zu beruhigen. Doch sie war überhaupt nicht müde.
Am Nachmittag kam ihre Mutter nach Hause und setzte sich ins Wohnzimmer. Emmea begrüßte ihre Mutter und setzte sich neben sie. Ihre Mutter strahlte und fragte Emmea was sie heute essen wolle.
»Heute sind wir aber gut gelaunt.«, stellte Emmea fest.
»Ja, heute hab ich Alles, zu seiner Zufriedenheit, erledigt«, sagte sie lächelnd.
Dann stand sie auf und ging in die Küche, um ihr gemeinsames Abendessen zu kochen.
Am späten Abend lag Emmea wach im Bett und dachte nochmal, in aller Ruhe, über die Geschehnisse des Tages nach. Sie überkam ein Gefühl des Durstes. Also stand Emmea auf und schlich sich leise in die Küche, damit ihre Mutter nicht wach wurde. Sie holte ein Glas aus dem Wandschrank und eine Flasche Multivitaminsaft aus dem Kühlschrank, mit ihren Gedanken war sie immer noch bei den seltsamen Dingen, die ihr heute passiert waren. Als sie versuchte das leere Glas gedankenversunken wieder zurück auf die Anrichte zu stellen, stieß sie es versehentlich um. Vor Schreck wich sie zurück. Innerhalb von Sekundenbruchteilen ging ein warmes Kribbeln durch ihren Körper. Es fing in ihrem Kopf an, ging weiter Richtung Arm und schoss dann aus ihrer Hand raus. Unter einem lauten klirren, explodiert das Glas und die Splitter fliegen in alle Richtungen. Vor lauter Angst, erstarrte sie und blieb stocksteif auf der Stelle stehen. Sie hatte Etwas am Kopf und an den Armen getroffen. Warmes Blut lief ihr Gesicht und ihre Arme hinab. Langsam löste sie sich aus ihrer Erstarrung und strich durch Rinnsal aus Blut. Mit wiederkehrender Fassung, fingen leider auch die Wunden an zu schmerzen. Schnell zog sie die Splitter aus ihrem Körper. Obwohl kein Splitter tief eingedrungen war, trat eine Menge Blut aus den Wunden aus.
Was war das denn gerade, fragte sie sich entsetzt. Diesmal hab ich es mir auf keinen Fall nur eingebildet. Immer noch erschrocken und verängstigt über die seltsamen Geschehnisse, die sich soeben ereignet haben, hob Emmea die Splitter auf und warf sie in den Müll. Sie wollte auf keinen Fall, dass ihre Mutter etwas davon mitbekam. Sonst würde sie Emmea vermutlich noch für verrückt halten oder sich vor ihr fürchten. Emmea malte sich die schlimmsten Horrorszenarien, einer solchen Begegnung, aus. Vielleicht war es schon zu spät, schlief ihre Mutter überhaupt noch oder ist sie von dem Lärm aufgewacht? Leise schlich sie sich in den Flur und lauschte.
Nichts zu hören, stellte sie erleichtert fest. Sie schläft also noch. Vom Flur aus schlich sie sich wieder in ihr Zimmer und legte sich zurück ins Bett.
Sie lag noch lange Zeit wach und dachte immer wieder über ihren Tag nach. Emmea konnte einfach nicht glauben was ihr passiert war.
Es ist wie verhext, stellte sie ernüchternd fest. Oder als sei ich verhext. Mit einem unguten Gefühl im Bauch schlief sie ein.


Jetzt könnt ihr sie gerne bewerten und in die Mangel nehmen.
Viel Spaß dabei. Wink

Liebe Grüße,
Pascal


Zuletzt bearbeitet von Pascal8993 am 26.07.2008, 18:17, insgesamt 9-mal bearbeitet

Verfasst am:
 


Re: Witchcraft

BeitragVerfasst am: 25.07.2008, 01:44
Siegfried
 
Anmeldedatum09.07.2008
Beiträge451


PLONK


Zuletzt bearbeitet von Siegfried am 25.07.2008, 11:52, insgesamt einmal bearbeitet

BeitragVerfasst am: 25.07.2008, 08:29
LOFI (Moderator)
 
Anmeldedatum29.04.2008
Beiträge2875


Hi Pascal,

siehst du, der Anfang ist gemacht. Für deine 14 Jahre, und das muss man entwicklungspsychologisch berücksichtigen, ist dieser Beginn vom Prinzip her nicht schlecht.

Was die Zeichensetzung betrifft, muss ich meinem Vorgänger recht geben. Auch bestimmte Formulierungen könnten ruhig umgeschrieben werden, aber das ist ja zu ändern. Ich gehe eh davon aus, dass diese Probe ein Rohtext, ein erster Entwurf ist, und der kann nicht super sein, wenn man sich noch nie ans Bücherschreiben gewagt hat und dementsprechend keine Erfahrung damit hat. Du gehst ja noch zur Schule, schau dir mal deine Deutschnoten an, vor allem Aufsatz etc. und was du da so bringst. Dann überlege dir, bei guten Noten, warum sie gut sind, und nimm davon etwas für deinen Buchtext mit. Wenn sie eher mäßig sind, überlege dir, warum das so ist und nimm auch dieses als Anregung mit in deine Buchschreiberei.

Ich sah übrigens keinen Grund, nur wegen der Fehler, den Text nicht zu Ende zu lesen, da wir hier in einem Forum sind, wo man sich eigentlich helfen soll (war ich der Ansicht) und nicht mit "elitärem Gehabe" Versuche eines Neulings gleich in den Boden stampfen sollte.

LG

Lorenz

BeitragVerfasst am: 25.07.2008, 09:28
wortaholic
Gast
 


LOFI hat Folgendes geschrieben:

und nicht mit "elitärem Gehabe" Versuche eines Neulings gleich in den Boden stampfen sollte.


ich lese nichts elitäres bei siegfrieds kritik.
er zeigt deutlich und sachlich die schwachpunkte auf.
der autor ist doch kein hätschelkind...

Verfasst am:
 


Re: Witchcraft

BeitragVerfasst am: 25.07.2008, 09:31
LOFI (Moderator)
 
Anmeldedatum29.04.2008
Beiträge2875


Siegfried hat Folgendes geschrieben:

Sorry, wenn ich es so klar sage, aber wenn es schon dermaßen an Rechtschreibung / Grammatik / Zeichensetzung hapert, dann lese ich prinzipiell nicht weiter.


Hi,

Seine kritik meinte ich auch nicht, die ist wohl gerechtfertigt, sondern den o.g. Satz.
Natürlich ist es ihm überlassen, es zu lesen oder nicht, aber diesen Satz gegenüber dem Neuling finde ich etwas ignorant. So nach dem Motto: "Zu viele Rechtschreibfehler - und tschüss".

LG

Lorenz

Re: Witchcraft

BeitragVerfasst am: 25.07.2008, 10:03
Siegfried
 
Anmeldedatum09.07.2008
Beiträge451


PLONK


Zuletzt bearbeitet von Siegfried am 25.07.2008, 11:53, insgesamt einmal bearbeitet

Re: Witchcraft

BeitragVerfasst am: 25.07.2008, 10:22
LOFI (Moderator)
 
Anmeldedatum29.04.2008
Beiträge2875


Siegfried hat Folgendes geschrieben:


LOFI hat Folgendes geschrieben:

Ich gehe eh davon aus, dass diese Probe ein Rohtext, ein erster Entwurf ist, und der kann nicht super sein, wenn man sich noch nie ans Bücherschreiben gewagt hat und dementsprechend keine Erfahrung damit hat.


Wenn das mit dem Rohtext der Fall ist, dann hat der Text m. E. erst recht nichts in der Öffentlichkeit zu suchen. Ein Text, der anderen zur Besprechung vorgelegt wird, sollte zumindest sauber überarbeitet und korrigiert sein.



Was soll das denn heissen, "sauber überarbeitet und korrigiert". Jeder fängt klein an, und in welchem Forum bitte soll ein Anfänger sich Kritik und Anregung in diesem Falle holen, wenn nicht hier. An deiner Kritik ist ja auch nichts zu bemängeln, aber bestimmst du, welche Art von Textqualität hier was zu suchen hat und welche nicht? Ich glaube nicht.
Ich finde, er hat selbstverständlich das Recht hier seinen Text vorzustellen und bewerten zu lassen.

Soll er vielleicht an die besonders fähigen Kritiker (und das ist nicht ironisch gemeint, die gibt es nämlich hier) erst einen Antrag mit Textprobe schicken und ausgewählte Leute hier dürfen dann entscheiden, ob der Text hier was zu suchen hat oder nicht? Ne, das kanns doch wohl nicht sein.

LG

Lorenz

BeitragVerfasst am: 25.07.2008, 10:33
Kausde
 
Anmeldedatum25.09.2007
Beiträge31


Ich wollte mich eigentlich gar nicht in die Diskussion einmischen, weil ich den Text, um den es geht, gar nicht gelesen habe, aber jetzt kann ich doch nicht an mich halten, nachdem ich die sonstigen Beiträge überflogen habe.

Wie vermessen ist es denn, von einem 14-jährigen eine sehr gute Zeichensetzung zu erwarten? Ich würde von mir persönlich behaupten, dass ich ein verdammt gutes Gefühl für Zeichensetzung habe, aber wenn ich an meine ersten Kurzgeschichten zurückdenke, als ich 13, 14 war, ist davon noch nicht viel zu sehen. In der Schule lernt man die sturen Regeln, sie aber anzuwenden, kommt aus der Erfahrung und dem Sprachgefühl heraus und braucht seine Zeit.

Das Lesen eines Textes aufgrund der Zeichensetzung von vornherein abzulehnen, ist okay. Ich bin da im Allgemeinen auch empfindlich und würde am liebsten sofort den Rotstift ansetzen. Aber das bei einem Nachwuchsautor so offen zu demonstrieren, finde ich absolut nicht in Ordnung, denn die Motivation und die Lust bleibt da schnell auf der Strecke.

BeitragVerfasst am: 25.07.2008, 10:36
LOFI (Moderator)
 
Anmeldedatum29.04.2008
Beiträge2875


Kausde hat Folgendes geschrieben:
Aber das bei einem Nachwuchsautor so offen zu demonstrieren, finde ich absolut nicht in Ordnung, denn die Motivation und die Lust bleibt da schnell auf der Strecke.


Genau das zu sagen, war meine Absicht thumb up

LG

Lorenz

BeitragVerfasst am: 25.07.2008, 11:03
Siegfried
 
Anmeldedatum09.07.2008
Beiträge451


PLONK


Zuletzt bearbeitet von Siegfried am 25.07.2008, 11:53, insgesamt einmal bearbeitet

BeitragVerfasst am: 25.07.2008, 11:38
hawepe
 
Anmeldedatum15.04.2007
Beiträge2695
WohnortBerlin


Siegfried hat Folgendes geschrieben:
Du oder Lorenz, ihr könnt gerne einspringen und hier einen Deutschkurs abhalten. Damit wäre Pascal momentan wohl am besten geholfen. Dann legt mal los! Wink


In einer Mailingliste waere spaetestens hier ein PLONK faellig. Aber vermutlich wird es auch jetzt wieder einige Forenteilnehmer geben, die deinen Stil ganz toll und dessen Kritiker fuer ganz schlimm erklaeren.

Heinz.

_________________
Buchsatz für Autoren - Vom Manuskript zum Buch mit Publishing on Demand
Reiseführer für Bulgarien und Slowakei

BeitragVerfasst am: 25.07.2008, 11:56
Siegfried
 
Anmeldedatum09.07.2008
Beiträge451


hawepe hat Folgendes geschrieben:
In einer Mailingliste waere spaetestens hier ein PLONK faellig.


Dem Manne kann geholfen werden. (Schiller, Die Räuber)

wikipedia hat Folgendes geschrieben:

Ein Killfile ist eine Datei, die Filterregeln für uninteressante Nachrichten (Postings) oder für Nachrichten von bestimmten Personen, beispielsweise Trollen, enthält; es wird primär von Benutzern des Usenets verwendet.

Manchmal wird das Killfile als Mitteilung bzw. Mittel in der Diskussion eingesetzt („Ich steck' dich ins Killfile“), was in der Netzkultur auch durch „*plonk*“ ausgedrückt wird. Dabei bedeutet diese Aussage nicht zwangsläufig, dass der entsprechende Diskursteilnehmer wirklich sein Killfile angepasst hat – wie auch umgekehrt nicht jede Eintragung im Killfile in der Diskussion dokumentiert wird.

„Plonk“ ist ein lautmalerisches Wort, welches das Geräusch nachahmen soll, das ein Eintrag beim Aufprall im Killfile hervorruft. Nach einer anderen Lesart ist „Plonk“ ein Akronym für „please leave our newsgroup, kid“ („bitte verlasse unsere Newsgroup, Kind“), oder für "putting lamer on killfile" („(Ich) schreibe den Lamer in mein Killfile“), oder auch für „politeness limit overrun, no kisses“. (Höflichkeitsgrenze überschritten, kein Küsschen). Die Eintragung einer Adresse ins Killfile wird deshalb auch als Plonken (nicht zu verwechseln mit Plenken) bezeichnet. Weitere Interpretationen von „plonk“ sind: „person leaving our newsgroup: killfile“, d. h. „Person verlässt unsere Newsgroup Richtung Killfile“, sowie die im Usenet kursierende Erklärung, plonk sei das Geräusch, mit dem ein Kaffeefilter auf dem Boden eines Mülleimers aufschlägt.


PLONK?

Grüße
Siegfried

BeitragVerfasst am: 25.07.2008, 12:28
Hakket (Moderator)
 
Anmeldedatum14.09.2007
Beiträge981
WohnortBremervörde


Finde ich ordentlich. Für einen 14jährigen sogar gut. thumb up
Mach dir um die Kommas ruhig Gedanken. Lese soviel wie möglich, schau mal in entsprechende Literatur, aber übertreibs auch nicht. cheezy grin
Die Rechtschreibung und Grammatik wirst du schon lernen. Außerdem ist da wohl niemand perfekt.

Ansonsten: Weiter so, angenehmer Schreibstil. (Was nicht heißt, dass du nicht noch ordentlich feilen kannst. Lies dir den Text laut vor, als würdest du eine Lesung halten. Lese genau! Und höre dir genau zu!
Das bringt immer was.)

PLINK? cheezy grin PLENK? P L U P? shocked eyes

Gruß
Hakket

_________________
In jedem Menschen existieren dunkle Orte, für die es keine offizielle Wegbeschreibung gibt. Und wer glaubt, keinen dieser Orte in sich zu tragen, hat den Weg dorthin nur noch nicht gesucht.
www.tordenfjord-verlag.de

Re: Witchcraft

BeitragVerfasst am: 25.07.2008, 12:59
Bärentante
 
Anmeldedatum30.05.2007
Beiträge821
Wohnortbei Frankfurt/M.


Hallo Pascal,

schön, dass Dir nun doch der Ansatz zu einer Geschichte eingefallen ist. Wie ich das so aus dem anderen Thread herauslesen konnte, hast Du damit ja erst gestern begonnen. Ein Text reift mit der Zeit, ändert sich von Stunde zu Stunde, von Tag zu Tag. Nachdem Du jetzt darüber geschlafen hast, mit etwas Abstand, sind Dir bestimmt noch Ideen dazu gekommen oder Ansätze, die eingearbeitet werden könnten.

Dass Du ein Komma-Problem hast, ist sehr deutlich ersichtlich und erschwert die Lesbarkeit. Bei solchen Sätzen: "... sodass es wohl alle Nachbarn, des Hochhauses, mitbekommen hatten." kann ich mich nur wundern, wie man auf eine derartige Interpunktion überhaupt kommen kann. Laughing

Lies Dir den Text heute nochmals durch. Was holpert beim Lesen? Beispielsweise diese Sätze:
Zitat:
Eine energische Frauen Stimme ertönte aus der Küche. Sie gehörte ihrer Mutter.
Warum so umständlich? "Die energische Stimme ihrer Mutter ..."

Frag Dich vor allem: Was ist wichtig? Was treibt die Handlung voran?
Beispielsweise hier:
Zitat:
Am nächsten Morgen stand Emmea wie gewohnt früh auf, um in die Schule zu gehen. Sie ging zuerst duschen und zog sich an. Dann aß in aller Ruhe ihr Butterbrot, dass ihre Mutter ihr jeden Morgen schmierte bevor sie selbst zur Arbeit ging, schnappte sich ihre Sachen und fuhr mit dem Schulbus zur Schule. Dort angekommen, stieg sie aus und hielt nach ihrer Freundin Ausschau.

Sollte Emmea ab dem nächsten Tag aus unerklärlichen Gründen zuerst frühstücken und dann erst duschen, dann könnte diese Beschreibung wichtig sein. Ansonsten würde ich das alles streichen und nur die wichtigsten Fakten (nächster Tag, Schule) in den nachfolgenden Dialog einarbeiten.

Den Text immer und immer wieder lesen und überarbeiten. Damit werden unter anderem solche Ausrutscher ausgemerzt:
Zitat:
„Auch.“, sagte ich etwas matt.

_________________
Liebe Grüße
Christel

BeitragVerfasst am: 25.07.2008, 13:23
Pascal8993
 
Anmeldedatum06.01.2008
Beiträge8
WohnortPulheim


Erstmal danke für die Beurteilungen und die Kritik! Wink
Ich weiß, dass ich nicht perfekt schreibe, aber wenn dem so wäre, würde ich nicht hier sein.
Ich freue mich weiterhin über konstruktive Kritik, denn nur so kann ich meine Geschichte verbessern. Die Kommafehler fallen mir meist beim Schreiben nicht auf. Erst, wenn Andere mich darauf hinweisen, fällt es mir auf. Trotzdem finde ich, dass man über Kommafehler hinwegsehen kann, wenn die restliche Rechtschreibung stimmt und laut MS Word tut sie das, außer ein par Wörter wie "Frauenstimme". Hier sind Geschichten mit weit aus mehr Rechtschreibfehler, von den Kommafehlern mal ganz abgesehen, und sie werden trotzdem gelesen und bewertet. Das nur mal nebenbei, mehr möchte ich dazu nicht sagen.

Ich habe die komplette Geschichte überarbeitet und die meisten Kommafehler korrigiert. Außerdem habe ich die unwichtigen Details ausgelassen. Wenn ihr noch weitere Fehler findet, weist mich bitte daraufhin. Außerdem wäre es schön, wenn Siegfried etwas zu der überarbeiteten Version sagen könnte, da er anscheinend ein gutes Auge für Rechtschreib- und sonstige Fehler hat. Wink Danke! Very Happy

Liebe Grüße,
Pascal
Witchcraft
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