 | Wo seid ihr? |  |
Verfasst am: 11.07.2007, 10:10 |
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| Rita Hajak (Moderator) |
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Wo seid ihr?
von Rita Hajak
Ich bin hier!
Einsam und verlassen
alles verloren
kaum begonnen zu atmen
die Zeit vergeht.
Ein Hauch von Liebe,
kurze Mutterfreuden
wo seid ihr? Zurückgegangen,
in jenes Land der Träume
im schillernden Licht des Sees.
Die Sonne versinkt
mein Herz ist kalt
meine Seele blutet
wo seid ihr?
Mein Blick ist leer.
Ich höre euch rufen
ein letztes Lächeln
ich komme
Jetzt bin ich da!
©Rita Hajak |
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Zuletzt bearbeitet von Rita Hajak (Moderator) am 30.07.2007, 20:10, insgesamt einmal bearbeitet _________________ „Fantasie haben heißt nicht, sich etwas auszudenken, es heißt, sich
aus den Dingen etwas zu machen.“
Thomas Mann
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Verfasst am: |
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Verfasst am: 11.07.2007, 17:41 |
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| Jakob W. (Moderator) |
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Hallo Rita,
dieses Gedicht passt irgendwie ganz gut zu meiner neuen Geschichte, Cover werde ich bald vorstellen.
Wenn es in Ordnung ist, dann werde ich einige Zeilen veröffentlichen. Natürlich mit Urheberrecht.
Gefällt mir!
Lieben Gruß,
Jakob Welik |
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Verfasst am: 11.07.2007, 17:57 |
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| wgbajohr (Moderator) |
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Hallo Rita!
Ich weiß ja nicht, ob Du auch dann an einem Feedback interessiert bist, wenn jemand Verständnisprobleme hat.
Warum auch immer, ich habe es jedenfalls nicht geschafft, herauszufinden, wer sich hinter dem "ihr" verbirgt. Sind es vielleicht die Wesen, die außerhalb unserer Lebensspanne existieren, die wir mit unserer Zeugung verlassen haben und mit unserem Tod wiedersehen?
Liebe Grüße
Wolf-Gero |
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Verfasst am: 11.07.2007, 18:36 |
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| Rita Hajak (Moderator) |
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Hallo Jakob,
Es freut mich, wenn Dir das Gedicht gefällt. Wenn Du es in Deiner Gedichte-Kollektion verwenden möchtest (unter meinem Namen) kannst Du das gerne tun. Oder habe ich da was falsch verstanden? Mir geht es hauptsächlich darum eine Beurteilung zu erfahren.
Gruß Rita |
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_________________ „Fantasie haben heißt nicht, sich etwas auszudenken, es heißt, sich
aus den Dingen etwas zu machen.“
Thomas Mann
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Verfasst am: 11.07.2007, 18:48 |
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| Rita Hajak (Moderator) |
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Hallo Wolf-Gero,
ich finde den Text eigentlich überschaulich. Ich werde ihn aber gerne analysieren:
| Zitat: | Einsam und verlassen
alles verloren
kaum begonnen zu atmen
die Zeit vergeht. |
Ich bin verlassen worden, kaum dass ich die Liebe erfahren durfte.
| Zitat: | | kurze Mutterfreuden |
Konnte mein Mutterglück nur kurz geniesen.
| Zitat: | Zurückgegangen,
in jenes Land der Träume
im schillernden Licht des Sees. |
Mann und Kind sind mir durch den Tod genommen worden.
| Zitat: | Ich höre euch rufen
ein letztes Lächeln
ich komme |
Sie haben mich gerufen und ich bin ihnen in den Tod gefolgt und sie haben mich empfangen,
Ich hoffe, dass Du jetzt sagst: Ja, jetzt verstehe ich.
Gruß Rita |
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aus den Dingen etwas zu machen.“
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Verfasst am: 11.07.2007, 20:12 |
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| Jakob W. (Moderator) |
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Hallo Rita,
dein Gedicht hatte ich verstanden daher auch die Frage welche sich geklärt hatte.
Zu Beurteilung: Das man sein Leben gibt, Verlust ertragen muss und dann doch sich entschließt bei dem zu bleiben, was einem lieb und teuer ist - find ich irgendwo romantisch. Jedoch bezweifel ich, dass es ein guter bzw. ein richtiger Weg wäre.
Wir haben schließlich alle nur ein Leben und viele Anfänge, ich denke man darf sich nicht aufgeben, auch wenn man Verlusten erleidet.
Mit freundlichem Gruß,
Jakob Welik |
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Verfasst am: 11.07.2007, 20:16 |
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| wgbajohr (Moderator) |
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Hallo Rita!
Es tut mir leid, dass ich wohl auf einer Leitung stand. Jetzt, nachdem ich den Schlüssel erhalten habe, verstehe ich nicht, warum ich das nicht verstehen konnte. Ich vermute, ich hatte mich zu sehr an dem "ihr" festgebissen.
Auf jeden Fall ist es mir nun endlich möglich, etwas über das Gedicht zu sagen. Dir ist es gelungen mit wenigen, aber sehr geschickt gesetzten Worten eine höchst dramatische Geschichte zu erzählen, für die die Bildzeitung sicherlich die Titelseite füllen würde.
Dein Gedicht gefällt mir sehr und bewegt mich.
Noch einmal, es tut mir leid, dass Du mir erst auf die Sprünge helfen musstest.
LG Wolf-Gero |
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Verfasst am: 11.07.2007, 21:23 |
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| Rita Hajak (Moderator) |
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Hallo Jakob,
Du hast ganz Recht. Man sollte die Kraft aufbringen so ein Schicksal zu meistern. Aber es gelingt nicht jedem. Dieses Gedicht habe ich aus einem Erlebnis meines Umfeldes geschrieben. Es entspricht aber nicht meiner eigenen Handlungsweise, denn ich hänge zu sehr am Leben.
Danke für die Beurteilung.
Gruß Rita |
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Thomas Mann
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Verfasst am: 11.07.2007, 21:31 |
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| Rita Hajak (Moderator) |
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Hallo Wolf-Gero, Du Guter,
es braucht Dir doch nichts Leid zu tun. Manchmal liest man einfach über das Wesentliche hinweg. Ich musste Gretes Gedicht auch mehrmals lesen.
Ich schätze Deine aufrichtigen Worte und finde Deine Kommentare immer sehr treffend und aufschlussreich. Es freut mich, dass Dir das Gedicht gefällt, welches auf einer fast wahren Begebenheit beruht.
Gute Nacht wünscht
Rita |
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Thomas Mann
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